Im Gruselkeller

Dieses Thema im Forum "Your Tracks" wurde erstellt von Rallef, 12. Juli 2009.

  1. Rallef

    Rallef Tach

  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Na sowas. Frechheit. Das ist ein Synthesizer-Forum! ;-)

    Also Musik geht mir als Begiff zu weit. Eher Geräuschkulisse / Athmo.
     
  3. Rallef

    Rallef Tach

    Also in jeder Hinsicht provokant. Muß was mit Kunst zu tun haben. :D
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ah okay, Kunst! Dann ist´s klar dass ich das nicht kapiere :lol:
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    Kann sein das ich mich irre, aber, wenn sowas Musik sein soll, könnte das eventuell in die Richtung Dark Ambient gehen. Habe mal etwas aus der Richtung gehört wobei Kettengerassel etc. verwendet wurde. Aber wie schon angedeutet, ich kann da auch auf dem Holzweg sein, da ich mich für sowas nicht sonderlich interessiere.

    Einfach mal abwarten, ob der ein oder andere Fachmensch bez. Kategorie etwas genaueres dazu sagen kann/mag.

    Für mich aber ist das eher Geräusch als Musik. Die Herkunft/Grundlage von Klängen spielt für mich dabei auch keine Rolle, da es sicherlich möglich ist einen Eimer mit Schrauben darin die Treppe runterwerfen und diese Aufnahme dann per Granularsynthese, oder anders, zu etwas musikalisch nutzbaren zu formen. ABER, wo Geräusch aufhört und Musik anfängt, sollte jedem selbst überlassen bleiben. Denn, wenn das für deine Ohren Musik ist, dann ist das eben so.
     
  6. Rallef

    Rallef Tach

    Na ich bin ja selber unschlüssig. Mögen andere entscheiden. :D

    Sagen wir mal so: Auch für mich ist es eher Geräusch. Allerdings, finde ich, gibt es darin ein paar Passagen, die ich selbst interessant klingend finde. Es erweckt (minimal, zugegeben :cool: )Aufmerksamkeit und vielleicht sogar Spannung auf das, was noch kommen mag.
    Das schafft pures Geräusch nicht.

    Mein eigenes Fazit: Es ist Geräusch an der Schwelle zur Musik. Hat die Schwelle aber noch nicht erreicht, und die Schwelle ist vielleicht schon sichtbar, man kann die Entfernung aber noch nicht abschätzen. :D

    Gruß,
    Rallef
     
  7. zenkman

    zenkman Tach

    Wie hast de das denn ohne Synths gemacht? Oder lebst Du im Burgkeller und trommelst gern auf alten Waschmaschinen?

    Klingt aber gut!
     
  8. Rallef

    Rallef Tach

    Das ist ziemlich nah dran: Der Keller war ein alter Hauskeller, getrommelt und geraschelt auf/mit allem, was rumstand/lag.
    Dazu vieeeel Lexicon-Hall. ;-)

    Gruß,
    Rallef
     
  9. zenkman

    zenkman Tach

    Also für nen Filmemacher ist das ganze sicherlich sehr interessant!
    Als normale Musik denke ich geht Das aber nicht durch.
    Könnte man bestimmt aber super irgendwo einbauen...
     
  10. Anonymous

    Anonymous Guest

    Klingt als wärst du im Keller aufräumen gewesen.Hast da ne Kiste Bier gefunden und anschliessend ist auch noch der Strom ausgefallen ;-)


    Aber ich wollt mal fragen ob es auch eine unedited version gibt:)
     
  11. ACA

    ACA bin angekommen

    Empfinde die Aufnahme auch als Geräusch und nicht als Musik.

    Das ist aber kein Nachteil. Ich finde die Geräusche sehr spannend.

    Habe so etwas ähnliches auch schon lange vorgehabt. Im Moment muss ich aber noch zuerst 20 andere Ideen zu ende bringen. ;-)

    Jedefalls, ich finde es toll. :supi:
     
  12. Rallef

    Rallef Tach

    Also ich muß jetzt mal lobend erwähnen, daß mir das Interesse und die wohlwollende Offenheit für solcherlei Geräusch-Experimente in diesem Forum total gefällt! :D

    War da wirklich ernsthaft jemand an der unbearbeiteten Version interessiert? Warum? Kann doch jeder selber; alter Vorkriegs-Keller mit viel rumstehendem Kram vorausgesetzt. :D

    Ja, Flaschen (es waren Wasser- keine Bierflaschen) standen auch rum. :cool:

    Gruß,
    Rallef
     
  13. Rolo

    Rolo sinewavesurfer

    Mir gefällts auch.Finde es goldig über bizzar bis gruselig.Jetzt
    fehlen wirklich noch ein paar hallige grusel synths und der Spaß
    ist komplett.
     
  14. snowcrash

    snowcrash Tach

     
  15. BBC

    BBC Tach

    ob man es unter Musik fassen kann weiß ich nicht. Konnte beim Durchhören erst mal keine Struktur erkennen, aber das heißt ja nix.
    Ist mir auch egal, ich habs mir angehört bis zum Schluß und ich glaube darauf kommts an :).
    Wäre vielleicht was für Akte-x oder so.

    Welcher Lexi-Hall war das denn ?
     
  16. macurious

    macurious Tach

    Selbst wenn es vielleicht keine Musik in dem Sinne ist. Ich mag die Stimmung.
    Habs mir gestern beim surfen drei oder viermal hintereinander angehört weil ichs so entspannend fand.
    Der Lexicon Hall macht natürlich eine Menge der Stimmung aus, ohne den würde es vermutlich nur halb so gut klingen. ;-)
    Zufällig mach ich zur Zeit ähnliche Hallexperimente, CS1x durchs Reflex mit Wet auf Anschlag.
    Klingt mystisch, gruselig, verstörend und irgendwie nicht von dieser Welt. :)
     
  17. Rallef

    Rallef Tach

    Stimmt, das dürfte wohl das ultimative Kriterium für jedwedes auditive Elaborat sein. ;-)

    Wobei, Elaborat: Es ist tatsächlich strukturell unbearbeitet.
    Mein eigenes Empfinden tendiert auch da hin, die Aufnahmen zu schneiden und in einen rhythmischen oder verstärkt spannungserzeugenden Kontext zu stellen, wenn ich denn ein "ernsthaftes" Stück draus machen wollte.
    Damit verliert's natürlich jede Spontanität und den spielerisch-experimentellen Charakter...

    Hall war übrigens ein Lex PCM96, noch zusätzlich mit einer Analogdelay-Emulation. Und massiver Höhenabsenkung im Hall-Return.

    Gruß,
    Rallef
     
  18. BBC

    BBC Tach

    das PCM96 klingt ausgesprochen gut finde ich. Habe irgendwo im Netz mal ziemlich gut gemachte Demos gehört. Hat ja auch einen ordentlichen Preis :twisted:

    ...und anschließend mit Synthklängen "organisch" verbinden und zusammen schmelzen lassen, dass es wie eins klingt. Das fiel mir zumindest gerade dabei ein :). Ähnlich wie Mark Snow das bei Akte X halt häufig getan hat.
     
  19. Anonymous

    Anonymous Guest

    Eben, wenn du wolltest könntest du. Aber warum muss man denn immer an etwas wurschteln, nur weil man es "könnte"? Man könnte Sachen die man macht auch mal so lassen wie sie sind, da einen ja keiner zwingt alles was man macht in ein Raster zu quetschen, oder? Klar, ein bisschen Nachbearbeitung, EQ, Effekte, bla. Aber so ohne Metronom/Klick ist doch schon viel freier. Einfach mal dem eigenen inneren Tempo folgen.

    Dieses immer nachträglich Handanlegen ist genauso eine Seuche, wie zu meinen alles quantisieren zu müssen was man in einen Sequenzer einspielt. Sich dann aber wundern, das der menschliche Faktor flöten geht, bzw. alles zu sehr nach Maschine klingt.

    Ja, der geht dann flöten. Falls du es aber doch strukturierter haben möchtest. Du weißt doch jetzt, da du die Spur auch unbearbeitet hast, wie es mit und ohne Hall etc. klingt. Falls du das also nochmal machen kannst, könntest du dir ja einen kleinen Ablaufplan erstellen und danach vorgehen. Vielleicht auch mit Klick von einem MP3 Player im Ohr, wenn du es denn noch ein wenig genauer haben willst. Dabei könntest du auch die Halldauer mit in deine Planung mit einbeziehen, falls du da schon eine konkrete Vorstellung hast und.. Könnte man machen, muss man aber nicht.

    Sich, so weit wie möglich, von dieser "Anordnung am Raster" zu lösen ist ein Schritt. Der nächste könnte dann sein, sich von der Aufteilung in spielerisch u. ernsthaft im Kopf frei zu machen, etc. Kann man machen. Kann einen auch weiterbringen, muss es aber nicht.
     

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