jubiläums-frage zu ESX1 - electribe

Dieses Thema im Forum "mit Sequencer" wurde erstellt von milesahead, 19. Juli 2007.

  1. milesahead

    milesahead Tach

    hallo,
    obwohl ich mit der suchfunktion einiges gefunden habe,
    sind mir noch nicht alle funktionen klar
    deshalb wäre es cool, wenn jemand, der die ESX1 kennt
    mir noch bei einigen dingen helfen könnte.

    ich habe folgendes verstanden:
    auf den drum-parts spielt man samples ab, wie bei der ES-1 (die ich als hi-hat machine nutze)
    die keyboard-parts sind mir nicht so ganz klar:

    1) was für samples kann ich da genau laden?
    (was für samples, die ich nicht über die drum-parts spielen könnte)

    2) stretch-parts:

    wo genau kommen loops hin? key-parts/stretch-parts?
    was ist der unterschied?

    3) sliced parts : kann ich da z.b. ReCycle Loops laden, übernimmt er mir dann die slices, die ich in ReCycle speichere?
    (z.b. die verschiedenen einstellungen für einzelne slices)
    oder sollte ich die slice-samples in der electribe machen?




    4) kann ich loops (ich habe tonnenweise) aus ableton-live abspielen, ohne die anfang- und endpunkte zu bestimmen (viel arbeit ?¨!?!!) denn die sind ja schon bestimmt (aus ableton-live)
    und:
    schon geschnittene loops
    (aufnahmen von vinyl-loops, mit soundforge geschnitten , also 1 oder 2 beats lang)
    auf welchen parts werden die gespielt ? wieviel haben im speicher platz?
    oder macht es mehr sinn, die loops ab laptop zu spielen, und via audio-in parts in die electribe zurückzubringen?

    5) worin besteht der unterschied der audio-in parts von EMX1 und ESX1?

    fragen über fragen, bitte wenn jemand licht ins dunkel bringen könnte,
    wäre mir sehr geholfen.

    danke
     
  2. motone

    motone eingearbeitet

    Die Drum-Parts können ein Sample nur in einer Tonhöhe abspielen (es sei denn, du ackerst am Pitch-Knopf rum). Die Samples auf den Keyboard-Parts können tonal, d.h. als Melodie eingespielt werden. Ausserdem können die Keyboard-Parts geloopte Samples abspielen, und mit verschiedenen Notenlängen umgehen, während die Drum-Parts nur "One-Shot"-Samples abfeuern können.
    Öööh, der Stretchpart ist ein eigener Part, auf dem ein Sample-Loop (z.B. Drumloop o.ä.) abgespielt werden kann, dessen Tonhöhe (Pitch) unabhängig vom Tempo des Sequencers variiert werden kann (Timestretching).

    Nein, Recycle-Loops kann die ESX nicht. Das Slicing machst du in der ESX selbst. Am besten ein bereits sauber geschnittenes Loop verwenden.

    Wenn die Loops schon sauber geschnitten sind (Start und Endpunkt), dann reicht das. Die Parameter aus Live werden nicht übernommen, die ESX frisst nur Samples im WAV- und AIFF-Format.
    Ich glaube, die ESX hat 28MB RAM, da passen schon ein paar in den Speicher. Den Rest kannst du ja auf SmartMedia-Karte abspeichern und bei Bedarf laden.
    Nee, ich würde die (wie schon erwähnt) sauber schneiden und via Speicherkarte importieren.

    :dunno: Gibts da Unterschiede? Ich glaube nicht...
     
  3. milesahead

    milesahead Tach

    ok, erstmal vielen dank.
    also , die drum-parts spielen one-shots, die synth parts tonal.
    aber sie spielen die selben samples.
    wie geht es dann, loops auf die synth parts zu legen?
    spielt er sie im pattern-tempo ab?
    und, jedesmal wenn ich den loop triggere, fängt er dann von vorne an?

    oder verstehe ich da wieder was falsch?

    2) also kann ich im stretch part drum loops abspielen, und sie mit pitch höher und tiefer stimmen, ohne das tempo zu ändern, richtig?

    dann, die slices werde ich schon checken.
    meine loops sind als wav/aif - files gespeichert, auch aus ableton-live.
    also werde ich damit spass haben.
    den unterschied von im ram speichern und auf karte speichern und dann laden habe ich leider nicht verstanden.
    wenn sie platz haben, kann ich sie ja gleich von anfang an laden, sonst lösche ich mit dem speichern von karte ja bloss wieder andere im ram.

    auf jeden fall blicke ich noch nicht ganz durch,
    aber ich bin froh um deine ausführungen,ich sitze morgen im sudio mal für ein paar stunden an die ESX1 von einem kumpel, und dann kann ich das alles ganz genau mal ausprobieren.
    ich freu mich

    und zu audio in:
    ich glaube, bei der EMX1 geht der audio in direkt in die efx und wieder zum main out, (kein sampling/recording)
    während man beim ESX1 den audio-in als eigenen part ansehen kann, der zuerst alle steps getriggert haben muss, um z.b. ein loop vom laptop über den ganzen takt abzuspielen.
    dafür kann man damit lustige dinge machen.

    correct me if i`m wrong
     
  4. Moogulator

    Moogulator Admin

    2) ja, so isses.

    loops können auch auf die synthparts, sie sind dann aber nur samples und nicht in time, damit kann man arbeiten wie "frühre", bevor es sowas wie loop anpassung gab..

    das tempo ist so wie gesampled. mehr nicht.
    und ja: triggern = neuanfang.. wie bei nem sampler..

    karte: kann nur reingeladen werden, die tribe läd nicht im laufenden betrieb von der karte, spich: sie hat halt nur das im speicher, was spielt, sachen vonr karte laden dauert einen moment und schaltet sie stumm.. ist aber woanders auch so .. vorhören kann man samples aber schon..

    sprich: sicherung für den rechner und als backup, dafür ists da und zum reinholen von samples..

    audio in: ja, kommt rein und kann via FX verwurstet werden und gegated mit dem audio event (neben den track pads)

    du kannst damit halt die FX der tribe nutzen und stottereffekte machen.. Richtiiiiig!
     
  5. motone

    motone eingearbeitet

    Grundsätzlich ja, denn ein Sample ist im Grunde ja nur ne WAV- oder AIFF-Datei.

    Hmm, ich meinte eigentlich "Loop" im klassischen Sinne, also ein kurzes Sample (z.B. eine Fläche oder Wellenform), das geloopt ist, also quasi endlos tönt, solange die Keyboard-Taste gehalten wird. Drumloops (also gesampelte ein- bis mehrtaktige Rhythmusschnipsel) gehen natürlich auch, machen da aber eher keinen Sinn, da sie nicht automatisch dem Tempo angepasst werden.
    Jawollo!

    Stimmt, der Audio-In der MX kann in die Synth-Parts geroutet und dort synthetisch verwurstet werden (z.B. Synth Oscillator "Audio-In+Comb"). Oder man aktiviert einfach "Audio In Thru" (auch bei der SX möglich) und schleift das Signal voll durch.
     
  6. milesahead

    milesahead Tach

    wie denn das bitte ? gegated ? mit dem audio event neben den track pads ?
    verstehe ich jetzt gar nicht, finde es auch nicht, auf den bildern.
    kannste das noch mal ein bisschen erklären ?

    für den ganzen rest: DANKE EUCH
    so viel erklärung, da brauche ich erstmal einige zeit, um das alles auszuprobieren.

    GROSSARTIGES FORUM, hier wird einem wirklich geholfen
     
  7. Moogulator

    Moogulator Admin

    Gegated meint: Das kleine Audiopad neben "SLICE" ist dafür verantwortlich Audio durchzulassen oder nicht, sprich "Gate". ISt es nicht gesetzt ists still, ist es gesetzt kommt Audio rein.

    So ist das gemeint: Audio In "ein und aus".
     
  8. milesahead

    milesahead Tach

    ok, das mit GATE hab ich kapiert.

    doch der rest macht mich wahnsinnig.
    ich war die ganze nacht an der kiste (hab sie zuhause, für paar tage)
    one-shot samples sind kein problem.
    drum und key-parts hab ich kapiert.
    doch ich habs immer noch nicht geschafft, die slice- und stretch parts sinnvoll zu nutzen.

    habe einige loops geladen. die sollten dann ja eigentlich wählbar sien, wenn ich via part edit entweder die slice- oder die stretch parts wähle.
    ich hab von ca 20 loops, die ich auf CF hatte, etwa 5 laden können, und einen einzigen kann ich jeztz mit den stretch parts 1 u 2 spielen.
    das problem des ladnes werde ich bestimmt noch lösen,
    doch was mich mehr erstaunt ist:
    diesen einen drum-loop kann ich nun also via stretchpart spielen.
    ich kann step 1 drücken, dann wird der loop durchgespielt, ich kann andere steptasten drücken, dann wird er von da an wieder getriggert und neu anfangen, was mit einem drum-loop (mit BD snare usw) nicht viel sinn macht, du fällst dann total aus dem beat.
    wie kann ich diese features denn sinnvoll einsetzen?
    wie macht ihr was cooles mit den stretch-parts?
    kann mir das jemand erklären.

    dann die slice-parts - da kann ich überhaupt nichts anwählen.

    bitte, ein letztes mal , habt geduld und erklärt mir, wie ihr vorgeht,
    um samples in die ESX zu laden.

    macht ihr das via CF oder mit der software "ESX Wave Organizer" ?

    wie geht ihr vor? loops, welcher art ? bereitet ihr sie vor ?
    konvertiert ihr sie zu mono?
    slice-samples : woher bekomme ich solche dinger ?
    wie kann ich sie selber machen?
    wie benutzt ihr diese beiden spuren der ESX sinnvoll ?


    DANKE, DANKE, DANKE - bevor ich die nerven verlier......
     
  9. motone

    motone eingearbeitet

    Ich würde ausschliesslich Mono-Samples verwenden, da ein Stereo-Sample im besten Fall zwei Parts belegt, im schlechtesten Fall gar nicht geladen werden kann (z.B. im Slice-Part, siehe Anleitung). Ausserdem sparst du damit immer noch recht wertvollen Speicherplatz.

    Mein Tipp: Nimm dir einen speziellen Part nach dem anderen vor, z.B. erst mal den Slice-Part. Schnapp dir das Handbuch, lies das entsprechende Kapitel sorgfältig und versuche es gleich an der ESX umzusetzen.
     
  10. milesahead

    milesahead Tach

    ok, also alles mono - dachte, das hätte ich irgendwo gelesen - in der anleitung, (so gut die der MX war, so verwirrend ist die der SX)

    darum auch die vielen fragen, ich kapier das slice-ding schon auf der ES1 nicht, die ich ja auch schon eine zeit habe.
    die nutze ich als luxus-hi-hat-machine,
    habe ich mit zig hi-hat, clap, shake, rim und crash , und FX-samples vollgeladen.

    aber jetzt hatte ich wenigstens ein bisschen ein erfolgserlebnis,
    ich habe an die 400 samples ins richtige format konvertiert, umbenennt und dann 2 ESX-files daraus gemacht, (mit der software) und dann die beiden geladen, so hatte ich zum ersten mal spass

    jetzt werde ich langsam warm mit dem ding.
    denke, für Synth- Bass- und div. FX- samples auf die drum- und keyboard-parts ist für den anfang ganz cool, mit den effekten, filtern und restlichen einstellungen kommt da schon mal eine menge fun raus.

    und die slice- und stretch- dinger werd ich auch noch reinkriegen,
    auf jeden fall hat das jammen mit der mpc als master, jomox xbase09 und der MX reichlich spass gemacht.

    jetzt nochmals: vielen dank für eure geduld und die tipps,
    ich mach erstmal krach damit, bis der artz kommt , heute nacht
     
  11. C0r€

    C0r€ Tach

    slicen muss man in der esx intern bevor man das sample als slice part laden kann. Dann erscheint auch so ein notensymbol. Man muss auch ein loop zuweisen mit länge, dann erscheint so ein pfeilsymbol, das geht aber auch ausserhalb der esx.
     
  12. Moogulator

    Moogulator Admin

    slice: generiert man in der tribe, dauert nicht lang - man probiert aber besser mehrere varianten, kann man ja hören und verwerfen - außerdem lohn das aufteilen von sliceteilen als drumsounds, effektiv nutzen!

    mono samples, stereo ist weniger platz und so, gibt ja nicht soo viel RAM und braucht 2 pads, daher eher nicht machen.

    ich mach alle mit CF, ESX Org ist PC only, und Windows mach ich nur an wenns nicht anders geht ;-)

    dein lang beschriebenes problem heißt: du hast stereosamples verwendet! nimm mono und loope bzw slice sie in der tribe, das geht dann manuell, sprich: die tribe pfeift auf irgendwelchen loops, da du sie ja dort einstellen kannst, SCHNEIDEN solltest du aber am Rechner, ist idR bequemer..

    Command 13 ist Slicen anordnen, dann wählst du wieviele Schritte und die Empfindlichkeit und er machts. Achte nur drauf, dass du die passenden Einzelschläge getrennt hast.. einfach mal 2 oder 3 Einstellungen probieren, er eigt dir auch alles an und du kannst die leuchtenden pads mal spielen und hören, ob dir das Aufteilen zusagt und dann speichern.

    Fertig.
     
  13. MvKeinen

    MvKeinen Tach

    eim Slicen kann man auch manuell die einzelnen Steps an und ausschalten:

    Auf Sample modus gehen, zu slicendes Sample (loop) anwählen, Shift+Steptaste13 (time slice), Slice-pad drücken, anzahl der Steps wählen, wieder Slicetaste drücken. Bisher ist alles normal. Jetzt hast du das Sample auf den Steptasten verteilt. Über Threshhold kann man jetzt den Schwellwert einstellen oder mit der gedrückten Shifttaste die einzelnen Steps manuell an & ausschalten.
     
  14. toxictobi

    toxictobi bin angekommen

    kleiner tip noch
    n guter "mpc-workaround", wenn man sich keine leisten kann,
    wie ich :cry:
    wenn ich ein sample inner esx slice,
    hab ich nebenbei ableton live zu loofen,
    mit dem gleichen (mono-)sample, wie in der esx,
    im günstigsten fall: das live-set im original-tempo des samples,
    dann kann ich mit den warpmarken von live schon mal ind er wellenfordarstellung anpeilen, wie viele und an welcher stelle, die slices im esx sein müssten, um sie dann mit dem treshold einzustellen...
     
  15. milesahead

    milesahead Tach

    ok, DANKE - DANKE - DANKE .
    das war ne ganze menge info, und diesmal auch wirklich was, womit ich nun endlich weitergekommen bin.
    und obwohl ich sie demnächst zurückgeben muss, (und da ich mit der mpc ja schon sowas ähnliches habe, was slices usw.. angeht - werd ich sie wohl nicht kaufen. ) hatte ich ne menge spass,
    so ein ding mal richtig probiert zu haben,
    schliesslich war ich schon lange fan der EMX1, und der gedanke, eine solche zu haben, wo ich gleichzeitig noch eigene samples laden kann,
    hat mich schon interessiert, bloss:
    das ist es nicht. die sx ist keine mx mit der sample-lade funktion.
    hab ich jetzt raus.

    also, nochmals : DANKE für eure geduld,

    tschüüsss
     

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