Juno 60 Sounds laden, Batterieproblem?

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von 1805, 6. Juni 2015.

  1. 1805

    1805 -

    Hallo zusammen,

    bin noch recht neu in der Materie und freue mich schon hier im Forum noch ein bisschen was lernen zu können :phat:

    Folgendes Problem, habe mir grad nen Juno 60 zugelegt und versuche die original Sounds wieder aufzuspielen, da einige
    der Programmbänke leer sind oder merkwürdig klingen.

    Habe mir die Factory Programs als .WAV auf den Rechner gezogen und versuche diese nun über LOAD aufzuspielen bekomme
    aber ständig eine ERROR Meldung. Lautstärkenpegel habe ich schon durchprobiert.

    Kann es sein das eine zu schwache Batterie das Aufspielen verhindern kann und es deshalb zu den Error Meldungen kommt?

    Der letze Batteriewechsel scheint schon ein paar Jahre her, Programmänderungen werden allerdings ALLE GESPEICHERT somit
    kann die Batterie nicht ganz leer sein. Daher frage mich nun wo ran es liegen kann. Jemand eine Idee?
     
  2. RetroSound

    RetroSound ●--~√V√V√V~--●

    Evtl. mal anderes wav file ausprobieren. Manche im Netz sind defekt.
    Die hier gehen 100%:
    http://www.retrosound.de/juno-60.html

    Ansonsten anderes Kabel.
    Alle möglichen Lautstärken durchprobieren.

    Batterie ist unwahrscheinlich.
     
  3. 1805

    1805 -

    Danke, allerdings habe ich bereits genau dieses .wav genutzt. Anderes Kabel, hmm ja , auch eher unwahrscheinleich aber ich probiers noch mal.
    Lautstärken eher leiser oder lauter, wobei ich da auch schon alles durch habe.

    Eine Sache ist noch Merkwürdig, das rote Kontrolllämpchen leuchtet nicht kontinuierlich bei LOAD, heisst, zu beginn kurzes leuchten dann erlischt es meist, oder glimmt vor sich hin,
    nachdem das File durch ist kommt dann die ERROR Meldung, vorher leeres Display. Ist das Normal, wie sieht das bei euch aus bei click on LOAD?
     
  4. Das klingt zunächst mal einfach nach falschem Pegel. Du musst unbedingt aus dem Kopfhörer-Ausgang des Rechners gehen, und das Signal im Rechner auch ordentlich laut machen.

    Ein weiterer Test wäre, dass Du mal die existenten Sounds quasi als "tape" abspeicherst, und dann ein Verify probierst. Wenn das nicht geht, dann ist ziemlich sicher was an Deiner WAV-Wiedergabe falsch.


    PS: Falls Du sowas hast: probiere es mal mit einem Cassettenrecorder.
     
  5. 1805

    1805 -

    Signal kommt direkt aus dem Audiointerface, richtig laut machen kann ich da natürlich.
    Und die alten Sounds zu speichern kann ich natürlich mal versuchen, allerdings scheinen die
    ja teils defekt zu sein ...

    Ich werds weiterhin mit dem Pegel versuchen.

    Ich habe hier noch ein MBCB-2 von CHD angeschlossen, hat jemand Erfahrung mit dem Teil?
    Kann mir jemand erklären wie ich den Apprigiator vom Juno über Abelton ansteuern kann?
     
  6. Es geht nicht um laut, es geht um die Impedanz des Ausgangs. Es muss wirklich der Kopfhörerausgang sein.

    Das ist ja egal. Mit dem Verify checkst Du ja nur, ob der Vorgang insgesamt funktioniert.

    [/quote]
    Ich habe hier noch ein MBCB-2 von CHD angeschlossen, hat jemand Erfahrung mit dem Teil?
    Kann mir jemand erklären wie ich den Apprigiator vom Juno über Abelton ansteuern kann?[/quote]
    Du musst per Sysex erst den Divider-Faktor einstellen, dann per Sysex die Clockquelle auf Extern-MIDI stellen, und dann musst Du die zu arpeggierenden Akkorde per MIDI senden!
    Die Note am MIDI in ist quasi der Reset für den Arpeggiatorclock. Danach kann man auch mit der Hand spielen. Macht man das nicht so, dann hängt der Clockcounter irgendwo im Beat aber nicht auf den Sechzehnteln.

    Das ist natürlich Mist und ich habe es auch den CHD-Leuten schon geschrieben und versucht zu erläutern, dass das nix ist - aber das verstehen die nicht. Für die ist nicht klar, dass man nur den Clock will, und dass der bitte auf eine MIDI-Start resetet werden muss. Die denken, dass man den Juno dann nur noch wie einen Expander verwendet, und die Klaviatur nicht mehr anfasst.
     
  7. 1805

    1805 -

    Ich habe hier noch ein MBCB-2 von CHD angeschlossen, hat jemand Erfahrung mit dem Teil?
    Kann mir jemand erklären wie ich den Apprigiator vom Juno über Abelton ansteuern kann?[/quote]
    Du musst per Sysex erst den Divider-Faktor einstellen, dann per Sysex die Clockquelle auf Extern-MIDI stellen, und dann musst Du die zu arpeggierenden Akkorde per MIDI senden!
    Die Note am MIDI in ist quasi der Reset für den Arpeggiatorclock. Danach kann man auch mit der Hand spielen. Macht man das nicht so, dann hängt der Clockcounter irgendwo im Beat aber nicht auf den Sechzehnteln.

    Das ist natürlich Mist und ich habe es auch den CHD-Leuten schon geschrieben und versucht zu erläutern, dass das nix ist - aber das verstehen die nicht. Für die ist nicht klar, dass man nur den Clock will, und dass der
    bitte auf eine MIDI-Start resetet werden muss. Die denken, dass man den Juno dann nur noch wie einen Expander verwendet, und die Klaviatur nicht mehr anfasst.[/quote]

    Diese ganze Sysex Materie ist mir auch noch ziemlich fremd, das Prinzip ist klar aber kann ich z.B. Sysex Befehle direkt in Abelton abfeuern oder brauche ich da eine extra Software?
    Für Windows gibts ja nen übersichtlichen Editor von CHD, gibts ähnliches für OSX? Für den Nordlead 2x gibts z.B. nen super Editor der kompletten Remote Zugriff erlaubt,
    hat sich da mal jemand Mühe gemacht und sowas für den Juno 60 gebastelt?
     
  8. Um den richtigen Referenzpegel zu ermitteln, könntest du auch das Signal mal rausschicken und dann kucken, wie laut es ankommt. So hab ich das gemacht, nachdem ich auch ein paar erfolglose Versuche hinter mir hatte.
     
  9. Wenn Du dich ein bisschen mit der Kommandozeile unter OS X auskennst, dann lies dir das folgende Posting von mir durch:
    viewtopic.php?f=7&t=52804&p=543192#p543192

    Da hab ich beschrieben wie man ein Sysex-File herstellen kann, das könntest Du dann unter OS X mit SysexLibrarian von snoize übertragen.
     
  10. 1805

    1805 -

    Ich habe hier noch ein MBCB-2 von CHD angeschlossen, hat jemand Erfahrung mit dem Teil?
    Kann mir jemand erklären wie ich den Apprigiator vom Juno über Abelton ansteuern kann?[/quote]
    Du musst per Sysex erst den Divider-Faktor einstellen, dann per Sysex die Clockquelle auf Extern-MIDI stellen, und dann musst Du die zu arpeggierenden Akkorde per MIDI senden!
    Die Note am MIDI in ist quasi der Reset für den Arpeggiatorclock. Danach kann man auch mit der Hand spielen. Macht man das nicht so, dann hängt der Clockcounter irgendwo im Beat aber nicht auf den Sechzehnteln.

    Das ist natürlich Mist und ich habe es auch den CHD-Leuten schon geschrieben und versucht zu erläutern, dass das nix ist - aber das verstehen die nicht. Für die ist nicht klar, dass man nur den Clock will, und dass der bitte auf eine MIDI-Start resetet werden muss. Die denken, dass man den Juno dann nur noch wie einen Expander verwendet, und die Klaviatur nicht mehr anfasst.[/quote]


    Super Tip mit dem Kopfhörerausgang, hat gleich beim ersten mal geklappt. Besten Dank noch mal.
    Sysex und Co. schau ich mir beim nächsten mal noch mal an und kommen dann sicherlich noch nakl mit ein paar fragen ;-)

    Hab hier auch noch nen Dark Time Sequenzer stehen, der hat z.B. CV OUTs, frage mich ob ich damit Zugriff auf den Juno erhalte, oder sonstige Ausgänge außer Midi I/O
    nutzen kann.
     
  11. :supi:


    Laut Schaltplan des Juno60 sollte es möglich sein, einfach in den VCF-In des Juno mit einer Steuerspannung vom DarkTime reinzugehen.

    MIt dem Gate-Out des Darktime kannst Du den Arpeggioclock atriggern:
    Am Juno Arpeggio aktivieren
    Kabel vom DT-Gate-Out zum Arp-Clock-In des Juno
    am Juno ein paar Töne greifen (zB Bb, C, F, G auf der zweit untersten Oktave),
    Am Darktime die Schritte 1 , 4 und 7 auf On stellen die anderen auf Off.
    Start am Darktime drücken, und schon spielt der Juno eine House-Basslinie....
     
  12. 1805

    1805 -

    Ahh, werd ich die Tage gleich mal ausprobieren.
     

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