Kawai Q80 und Floppy Emulator

Hallo zusammen,

Ich möchte in meinem Kawai Q80 einen Floppy Emulator einbauen. Hat das schon mal jemand gemacht und weiß, welches Modell hier kompatibel ist?
 
RetroSound schrieb:
Sehe ich das richtig, dass der HxC erst konfiguriert werden muss/kann, damit der Q80 dieses auch ansprechen kann?
Das ist mir noch nicht klar, bislang hatte ich nur mal einen Gotek in einen Korg Triton verbaut, da war die Sache recht einfach, einbauen -> geht.

RetroSound schrieb:
385$ für einen Emulator? Da sage ich einfach mal nein ;-)
 

swissdoc

back on duty
Es gibt nicht allzuviel Info zum Floppy LW im Q80, ausser dass es 2DD ist. Es könnte ein normaler FAT/DOS Emulator tun, wie z.B. dieser hier:
http://www.ebay.com/itm/720kb-2DD-Flopp ... 0691189635

Ich würde aber zu einem HxC raten. Das Setup sollte kein Problem sein, es gibt auch ein gutes Support Forum, wo schon so manchem geholfen wurde.

Ich selber habe einen FAT/DOS Emulator im Waldorf WAVE und je einen HxC im Casio FZ-20M und im Oberheim DXP-1.
Wenn die Optik nicht so wichtig ist, bist Du mit EUR 70 plus Versand etc. dabei (Rev C), sonst sind es EUR 103 plus Versand etc. für Rev F.

Die Auswahl der Images am HxC ist besser als bei den normalen FAT/DOS Emulatoren, Dateiname und Navigation im Folder-Baum vs. Zahlen von 00 bis 99. Auch steht bei den USB Teilen der Stick immer im Weg herum.
 

microbug

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Wie schon drüben geschrieben: frag mal mink99 danach, der hat das probiert, bei mir hier steht das noch aus.

Problem ist halt das eigene Diskformat des Urmodells, erst der EX kann DOS-Format lesen und schreiben.
 

microbug

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Wie sich eben herausstellte, ist der Q-80 des Threaderstellers ein EX, der durch Austausch des Mainboards aufgerüstet wurde, und der kann DOS-Format lesen/schreiben.
 
Ja, wie es ausschaut wurde bei meinem Q80 das EX-Board verbaut, das Gerät meldet sich beim Startup mit Q-80EX.
Jedoch konnte die Disk, die dabei war und am Kawai lesbar war vom Rechner nicht gelesen werden. Ein 'normaler' Gotec Emulator funktioniert an dem Gerät nicht.

Gibt es einen Affengriff, womit man das Gerät komplett reseten kann? Dann könnte ich mal am freien Speicher schauen, ob er sich vom EX bzw. 'nicht' EX unterscheidet. Ich glaube, ich muss mal erst klären, was das nun für ein Gerät ist.

Edit: Reset gefunden. Nun zeigt es als Memory available 0856 an. Also, 856*60=51360 Notes, wir kommen der Sache also näher, scheint also wirklich ein EX in dem Gehäuse zu sein.
 

microbug

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Wenn Du beim Einschalten die rote Select-Taste (rechts neben dem Laufwerk) gedrückt hältst, wird der Q-80 komplett zurückgesetzt, gilt für beide Modelle.

Beim EX kannst Du die Version abfragen, indem Du beim Einschalten STOP und RESET gedrückt hältst.
Der EX greift beim Starten auf das Laufwerk zu, das Grundmodell nicht.

Freien Speicher fragst Du durch gleichzeitiges Drücken der beiden Pfeiltasten ab, wie es auch drübersteht (Memory).
Bei zurückgesetztem Gerät müssen folgende Werte erscheinen:

Q-80: 237
Q-80EX: 0856

Auf dem EX-Board gibt es zwei freie Sockel für Speicherbausteine, um diese ansprechen zu können, braucht es die EXE-Firmware, die ich ebenfalls hier habe, aber noch nicht ausgelotet, welche Bausteine da reinkommen. Das hab ich, wie gesagt, erstmal hintenangestellt, sobald ich da genaueres weiß, werde ich das auch hier veröffentlichen.

Wie schon an anderer Stelle geschrieben, habe ich gestern eine DD-Diskette in meiner MP88 formatiert, diese konnte der EX problemlos lesen und auch beschreiben.
Die USB-Floppy, die ich habe, kann aus irgendeinem Grund nicht mit DD-Disketten umgehen, mein externes Laufwerk für die Dockingstation des Thinkpad T40 dagegen kann es, und da lief die Sache auch.

Der Unterschied zwischen dem Grundmodell und dem EX liegt im Mehr an Speicher und einem zweiten MIDI Ausgang statt des MIDI Thru, dazu wurde das Mainboard etwas umgestaltet. Beim Q-80 sitzen CPU und Floppycontroller sichtbar auf der Oberseite der Platine, beim EX sind diese als quadratische SMD-Bausteine (QFP) auf die Unterseite der Platine gewandert.
Das Diskettenlaufwerk ist bei beiden identisch, denn ob damit DOS und SMF gehen, ist reine Softwaresache.

Geändert hat sich einfach nur die Adreßdekodierung der Speicherbausteine, diese wurde an die größeren Chips angepaßt, der Bereich aber ist identisch, denn man kann im EX-Board die alte Firmware betreiben, wie wir ja nebenan bei einem Kollegen sehen konnten.
 
microbug schrieb:
Beim EX kannst Du die Version abfragen, indem Du beim Einschalten STOP und RESET gedrückt hältst.
...zeigt beim Einschalten V1.17 (KP059C)

Zur Floppysache, kann es vllt. sein, dass die FD noch auf altes Format formatiert war und der EX beide Formate lesen kann?
Wenn diese letzte Frage geklärt ist, kann ich, so denke ich, von einem Q80EX ausgehen und entsprechend nach einem Emulator suchen.
 

microbug

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Der EX kann beide Formate lesen, ja, formatieren kann er aber nur das Eigene.
Und nochmal: wenn er sich als EX meldet, ist es auch ein EX. Die Tatsache, daß Du die Version abfragen kannst, ist ein weiteres Indiz, diese Abfrage gibt's beim alten Modell nicht.

Es gibt kein "altes Format" bei den Disketten, das eigene Format ist nach wie vor das Standardformat des Q-80, der EX kann zusätzlich DOS-Disketten lesen und schreiben, aber nicht formatieren.
Probiers mal mit einer an der MP88 als DD formatierten Diskette aus, das geht, und die MP88 zeigt die Dateien problemlos an.
 


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