Keine Idee zum spielen

Dieses Thema im Forum "Ansätze / Konzepte" wurde erstellt von moondust, 27. November 2018.

  1. Ich habe mal rum gesucht wo ich das reinschreiben kann.
    Da es hier unter anderm um Ton Arten geht , denke ich; das dass hier richtig ist.
    Ich über schon seid etwa zusammen gerechnet 34 std, ( ich zähle sie, und schreibe sie mir auf , den ich will mal ein Resueme machen wenn ich 100 habe)
    Also 34 Stunden in so zwei Monaten, habe ich Klavier geübt, nach der App Simply Piano.
    Es gefällt mir auch gut und ich denke ich komme voran. Aber das ist nicht der Punkt.
    Seid einiger Zeit fällt mir einfach nix mehr ein zu spielen im Studio.Kann zwar immer besser nach Noten spielen, aber was eigenes da ist einfach Bahnhof in meinem Kopf . Geht es euch auch so? Oder was soll ich machen
     
  2. dbra

    dbra Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.

    wenn mir nichts einfällt, mal ich einfach immer irgendwas in die pianoroll.

    dann fang ich an, noten zu löschen, zu verschieben, etc.

    irgendwann kommt dann immer was raus, was zumindest ok ist. hat dann meist nicht das geringste damit zu tun, was ich da erst gemalt hab.
     
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  3. hairmetal_81

    hairmetal_81 Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor


    Ernstgemeinter Tipp:
    Wie wäre es mal mit würfeln? :idee:



    ...es scheint zu funktionieren... ;-)
     
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  4. weiss zwar nicht genau was du meinst mit Pianoroll , zuerst dachte ich; einfach die ganze Tonleiter einspielen und dann löschen.
    Aber das fände ich unsinnig. Alle Tasten hat man vor sich und dann würde ich denken ; es sind ja alle Noten vorhanden und zum Noten raus löschen ,müsste ja doch einen Idee vorhanden sein.
    Pianoroll sind so Lochstreifen, für die automatischen alten Pianos.
    Das wäre ehre was . Ein Midifile laden und das umändern.

    Das mit dem Würfeln ist auch eine Idee, und dann gibt noch die Kärtchen von Brain Eno
    https://ambientbugblog.blogspot.com/search?q=brian+eno

    Und jetzt da ich das in meinem Blog nachgesehen habe, muss ich mich fragen; Schaust du auch mal deine
    eigenen Tips an die du zum Punkt Kreativität gibt.
    Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. :selfhammer:

    Danke für die Tips und das Daraufstossen.
    Aber eigentlich meinte ich , das ich Früher ,wenn ich nach einem Buch Keyboardspielen gelernt oder geübt hatte.
    Irgendwelche Frasen kann die ich spielen konnte, oder ein Lick. Heute ist da eigentlich null nix da .
    Und heute morgen ist mir dann eingefallen wieso.
    Da ich ein mieser Notenleser war und zum Teil immer noch bin. (im Keybordbuch waren immer der Fingersatz dargestellt,
    und so hat man aus Bequemlichkeit lieber auf die Nummern geschaut , als nur auf die Noten)
    Und als schlechter Notenleser, habe ich die Stücke geübt bis ich sie auswendig konnte , und so ist immer was zum
    spielen hängen geblieben.

    Aber wenn man das mit lesen und schreiben vergleicht; wer kann einen Geschichte buchstabengeträu rezitiren, oder gar
    auf schreiben.
    so sehe ich das im Vergleich jetzt mit dem Klavierspielen und Noten lesen.

    So als Nachtrag , habe den Post gefunden mit den Karten ,ist zwar nicht von Eno
    aber sicher auch brauchbar
    https://ambientbugblog.blogspot.com/2015/11/das-musikspiel.html
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. November 2018
  5. hairmetal_81

    hairmetal_81 Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor


    Schöner Fund! :supi:




    Kollege dbra meint die moderne Variante der Pianoroll in der DAW (also keine Lochstreifen...) ;-)

    Sieht in Ableton Live z.B. so aus:


    [​IMG]
     
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  6. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Obwohl ich beide nicht besonders mag, hab ich mir früher bei Inspirationsmangel immer mal wieder eine Stunde lang John Coltrane oder Thelonious Monk angehört. Und mit angehört meine ich Musik hören im klassischen Sinn: Hinsetzen und Zuhören, sonst nix tun (außer vielleicht Rauchen oder Trinken). Dannach hatte ich immer das Gefühl, dass die Musik (und vor allem die Stille) nur so aus mir raussprudelt.
     
    tronique und xenosapien gefällt das.
  7. Otterl

    Otterl zwangserleuchtet

    Kann ich nachvollziehen. Ähnliche Schlüsselerlebnisse hatte ich mit Eric Dolphy.
    Unglaublich, was die teils Anfang/Mitte der Sechziger gemacht haben.

    Der Schuß kann aber auch nach hinten los gehen, wenn man die echte Professionalität
    bei einigen Musikern richtig "erfährt" und die eigenen Ergebnisse dagegen hält... ;-)
     
  8. gerwin

    gerwin ||

    Man nehme die Noten, die zum Sound bzw. Song passen und bastelt daraus eine Skala. Dann erzeugt man mit 16 tel Noten ein durchgängiges Muster über mehrere Takte, wie ein Arpeggio. Dann die Spur muten.

    Dann hackt man irgendwo darunter mit immer dem gleichen Ton einen Rhythmus ein. Danach entfernt man alle Noten des Arpeggio, welche nicht deckungsgleich zu der Rythmusnote sind und schließlich auch die Rhythmusnote.

    So bekommt man eine Basis für neue Ideen.
     
  9. intercorni

    intercorni ||||||||

    Probiere mal Musik ganz ganz leise zu hören, sodass man eigentlich kaum etwas hören kann. Das Gehirn versucht aus den Fragmenten etwas verwertbares
    zu erzeugen und so entstehen völlig neue musikalische Ideen.
     
  10. freidimensional

    freidimensional Tastenirrtuose

    Das Problem kenne ich auch gelegentlich...ich versuche dann einfach bisherige Stücke zu perfektionieren, mir die Fingerläufe automatischer zu machen, oder auch einfach bisherige Stücke in andere Tonarten zu transponieren, oder mir nur ganz kurze Läufe oder Kadenzen schaffen
    die ich dann in alle! anderen Tonarten transponiere...das gibt Flexibilität und bringt einen dadurch, dass man in eher ungeübte Tonarten
    vordringt, schon manchmal auf andere Ideen.
    Wenn nicht, bleibt mir meistens auch nur Tonleitern, Arpeggien, Pentatoniken etc. zu üben (und auch das in möglichst vielen oder allen Tonarten)...
     
  11. freidimensional

    freidimensional Tastenirrtuose

    Wie bewertest Du denn diese App generell? Die ist ja recht teuer nach dem Abo-System.
    Ok, immer noch günstiger als Klavierunterricht, aber dennoch recht teuer...
     
  12. Ich kann überhaupt nicht mitreden. Neue Stücke könnte ich im 20 Minuten Takt starten, ich finde es viel schwieriger, den Feinschliff abzuschließen.
     
  13. freidimensional

    freidimensional Tastenirrtuose

    @Grenzfrequenz Ich glaub hier geht es weniger um Songs, als darum ein Instrument zu spielen...
     
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  14. onkelguenni

    onkelguenni Sgladschdglei...

    Das habe ich auch schon von professionellen Musikern gehört. Die Idee fand ich so einfach wie genial.

    Was mich allerdings wundert, ist, wie das mit einem normalen Würfel funktionieren soll. Mal abgesehen davon, daß man dabei einen Ganzton unterschlägt, wäre es da nicht besser, gleich Rollenspielwürfel zu nehmen, um auch die Halbtöne abzudecken? Oder werden die dann harmonisch improvisiert?
     
  15. Feedback

    Feedback Individueller Benutzer

    Mach's doch pentatonisch, reicht auch und Du hast dann sogar eine Würfelseite zu viel. Da kannst Du dann nochmal Deinen Lieblingston draufpappen.
     
  16. LydonBronx

    LydonBronx ......

    wenn ich nicht weis was ich spielen soll, lege ich für mich eine tonart fest.und dann spiele ich die rauf und runter bis ich dann irgendwo hängen bleibe.meisst ist dann irgendwas dabei was ich dann ausarbeiten kann.
     
  17. hairmetal_81

    hairmetal_81 Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor


    Etwa in Minute 7 des Videos geht er nochmals etwas ausführlicher auf diese sehr konkrete Problemstellung ein.
    Auch wirst du merken, dass er sich keinesfalls strikte an die Augen auf dem Würfel hält, sondern sich die Freiheiten nimmt, das musikalische Motiv zu variieren, so wie er es gerade braucht.

    ...und genau darum geht es ja eigentlich... einfach mal die Inspiration zu bekommen, mit einer musikalischen Phrase zu experimentieren...
     
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  18. mindsurfer23-tunes

    mindsurfer23-tunes Vorsprung durch Tekno!!

    auf der electribe 2 kann ich via kaosspad dir klaviatur steuern. damit spielen bringt mich oft auf neue ideen. sollt ja mit dem korg pad controll oder so auch klappen.. einfach klaviatur über das xy teil steuern..
     
  19. onkelguenni

    onkelguenni Sgladschdglei...

    Okay, danke. Ich habe im Video nicht komplett zugehört. Was er da so spielt hat meine Aufmerksamkeit stärker erregt.

    Da er mit der linken Hand eine scheinbar vollkommen improvisierte Begleitmelodie spielt, stellte sich mir eben auch die Frage nach der Improvisation der Noten, die beim Würfeln nicht rauskommen.

    Wenn ich das also alles richtig verstehe, ist das Würfelmuster kein Dogma, sondern eher eine Richtschnur, die man auch spontan nach Gusto übergehen kann. Zum Beispiel, wenn eine Tonfolge rauskommt, die so richtig kagge klingt.

    Ich kannte das ursprünglich als Akkorde würfeln. Da gibts dann sogar die passenden Würfel zu kaufen. :)
     
  20. :denk:
    hört sich an als wenn jemand sich hier selber bischen mit sein kram zu sehr stresst...
    liegt denn eine auftragsarbeit an ?
     
  21. boris

    boris ||

    Ich höre Melodien, oder Patterns in mir, irgendwo zwischen Kopf und Brust. Wenn es um Vertonung von Texten geht, dann eher im Kopf. Instrumentale Sachen eher "in den Ohren", oder irgendwo im Brustkorb (besonders die Grooves).
    Und wenn ich an irgend einer Tastatur sitze, dann geht's meistens von selbst...
     
  22. Valis

    Valis ...

    Tonart wechseln bringt mir gute und unvorhersehbare Ergebnisse. Diese Unvorhersehbarkeit nimmt leider mit der Zunahme von Sicherheit in den verschiedenen Tonlagen ab, also nicht zuviel üben ;-)
     
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  23. marco93

    marco93 ||

    Bei mir kommen die Ideen meistens durch die Sounds.
     
  24. onkelguenni

    onkelguenni Sgladschdglei...

    That's Rock'n'Roll, baby...:phat:
     
  25. LydonBronx

    LydonBronx ......

    da gebe ich dir schon irgendwie recht.ich spiele aber auch in einer rockband, da werden die jungs aber ein wenig ungemütlich wenn ich erstmal mitten im song in andere spheren abtauchen möchte.da is echtzeit angesagt.da muss ich sicher sein.und das ist schon schwer genug als sequencerhacker.
     
  26. Ein guter Punkt. Es macht auch einen großen Unterschied, ob man das Spielen nach Noten oder auch Tonleitern/Skalen übt - oder ob man improvisiert. Vermutlich kennt jeder hier den klassich ausgebildeten Pianisten, der nicht improvisieren kann, und den Blueser, der keine Noten beherrscht.

    Je öfter Du improvisiert oder "nach Gefühl" ein Paar Akkorde gesetzt hast, desto besser wird die Verknüpfung zwischen Kopf und Fingern. Dann ahnst Du schon, bevor du in die Tasten greifst, wie es etwa klingen wird.

    Vielleicht versuchst Du auch mal öfters einen Song "rauszuhören", das schult das Gehör ungemein. Als ich die Akkorde von John Lee Hookers "The Healer" spielen konnte, war ich stolz wie Bolle :)