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KI-generierte Bücher - jetzt auch über Synthesizer

Sams

..
Dass amazon von KI-generierten "Büchern" überschwemmt wird, hatte ich bereits gelesen, jetzt hat es sogar unsere kleine special-interest-Nische erwischt: Ein gewisser Lucas Huber schreibt in "Tasten-Magie: Die 50 legendärsten Synthesizer der Musikgeschichte" (https://shortlink.uk/1wC78) sehr generisch über Moog, Oberheim und Co. Die "Bilder" dazu hat die KI aus Angst vor Copyright-Verletzungen gleich mit erzeugt, sie sehen aus wie Designentwürfe aus der Automobilindustrie.
:-P
 
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M.i.a.u.: Teiko, Archivicious und MartYATARI
die vorgeschichte dazu geht sicherlich so:

hey leute... ich brauch einen sidehustle / passives nebeneinkommen..was soll ich machen..?
--> hobbys / nische checken und ai alles machen lassen
- win

lolol
 
  • HaHa
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M.i.a.u.: Kick, Sams, Lumm und eine weitere Person
Was für ein erbärmlicher Scheiß!
 
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M.i.a.u.: Lefty de Vito, AcidDiver, ppg360 und 2 andere
Ja auch auf gearnews und amazona sind immer mehr texte, vor allem Hilfestellungen / how-tos, KI geschrieben oder mindestens mit KI geschrieben, anscheinend nur leicht moderiert. Content und persönliche Note geht immer mehr gegen 0. Anstelle das zu lesen funktioniert es viel besser direkt mit KI zu chatten und auf spezifische Fälle (vorhandenes Gear und Musikstil usw.) einzugehen, als generische Anleitungen zu lesen, die vielleicht absoluten newbies etwas bringen könnten. Wird langsam witzlos amazona oder gearnews artikel zu lesen, da kann ich auch gleich mit KI chatten.
Reviews sind zum Glück noch recht authentisch, vielleicht Korrektur gelesen und vom Ausdruck auch immer mehr gestreamlined auf was man überall so liest. Das geht noch.
 
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Das hat sich anscheinend nicht einmal ein Mensch angesehen, so grässlich sind die Bilder (Keyboard Tasten mal wieder).

Das schöne ist ja, dass es darauf dann kein Copyright gibt, wenn es zu 100% KI generiert ist, hier anscheinend der Fall. Das heißt man könnte das auch kopieren und verkaufen und auch eigenen Namen draufbappen. Nur wer will das…
Es hat ganz einfach keinen Wert, eher einen negativen Wert, also schlimmer als Müll.
 
Ja auch auf gearnews und amazona sind immer mehr texte, vor allem Hilfestellungen / how-tos, KI geschrieben oder mindestens mit KI geschrieben, anscheinend nur leicht moderiert. Content und persönliche Note geht immer mehr gegen 0.
Da muss ich Dir leider zustimmen. Ich selbst schreibe ja auch öfters Reviews, aber ich verweigere mich dabei nach wie vor konsequent der Hilfe durch KI und kennzeichne das auch entspechend.
 
  • #11
Auf Deiner Website findet sich aber ebenfalls so ein KI-Bild mit vermurksten Synths und Keyboards... ;-)
Das hat aber nen anderen Grund. Ich mach keine Bilder mehr von Gear und stell die ins Internet. Sieht jedenfalls nicht groß anders aus in echt. Nur dass die DAW nicht in der Mitte ist und mehr Kabel rumliegen.
Und ich verdiene kein Geld damit, kostet mich alles ein Haufen, also Website usw.

Meine Webseite ist echt ziemlich grottig. Ich will die auch von dem blöden Wordpress, wo ich die erst vor kurzen drauf gehievt habe neu coden mit TS und next.js, das Grundgerüst ist schon da. Links sind momentan noch auf Distrokid, da wäre direkt youtube wohl besser und dann gleich ein Player usw. usf.
 
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  • #12
Ja, klar, deshalb auch der Smiley...;-) Neuere KIs bekommen mittlerweile aber offenbar auch die Keyboards vernünftig hin.
 
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M.i.a.u.: C0r€
  • #13
Da muss ich Dir leider zustimmen. Ich selbst schreibe ja auch öfters Reviews, aber ich verweigere mich dabei nach wie vor konsequent der Hilfe durch KI und kennzeichne das auch entspechend.

Korrektur lesen und gegebenenfalls Strukturieren finde ich auch noch OK, solange der Hauptteil der Aussagen selbst geschrieben wurde und KI nur Feinschliff macht und man da noch eine persönliche Note drin lässt. Man kann/könnte KI auch nutzen um Qualität aufzuwerten. Aber viele scheinen dann der Faulheit zu verfallen oder wissen es selbst nicht besser als die KI, was noch schlimmer wäre. Dann schreibe ich demnächst auch Fachartikel über Themen, von denen ich sicher gar nichts weiss.
 
  • #16
Naja, mit den richtigen Instruktionen kann man auch Rechtschreibfehler und Ausdrucksfehler finden und markieren (nicht abändern) lassen usw. KI “kann” schon Sinn machen für ein flüssiges Arbeiten, wenn man das viel macht, oder auch wenn man in einer anderen Sprache schreibt und niemanden hat zum Querlesen. Dann wäre KI eher wie ein Kollege, der mit anderem und neutralem Blick darauf nach groben Fehlern sucht und den Zweck hat den eigenen Stil zu unterstützen und nicht alles komplett anders und neu zu schreiben.
 
  • #17
Das schöne ist ja, dass es darauf dann kein Copyright gibt, wenn es zu 100% KI generiert ist, hier anscheinend der Fall.
Ganz doof gefragt:
Sollte der Autor im Fall der Fälle sich so weit selbst erniedrigen wollen zu behaupten, er habe diesen geistigen Schwund tatsächlich selbst geschrieben: Wer sollte ihm das Gegenteil beweisen, und wie?

Schöne Grüße
Bert
 
  • #18
Wer sollte ihm das Gegenteil beweisen, und wie?

Muss ein Urheber das im Zweifelsfall nicht darlegen können, um sein Recht auch tatsächlich verteidigen zu können? Etwa durch Notizen & Kladden, der Dokumentation des Schaffensprozesses oder durch mehrere (Datei-)Versionen des Manuskripts (Rechtschreibung, inhaltliche Änderungen/Ergänzungen/Streichungen, Umformulierungen)? Sprich das ganze Rohmaterial muss bei ner echten Urheberschaft ja da sein, weil man sonst nix an den Verleger oder Lektor schicken kann.

Das alles fehlt bei KI-Output ja regelmäßig.
 
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M.i.a.u.: C0r€
  • #19
Gestern bin ich durch einen größeren Buchladen geschlendert und habe aus alter Gewohnheit mal wieder die EDV-Abteilung überflogen. Gefühlt drehte sich dort inzwischen jedes dritte Buch um KI: KI verstehen, LLMs, Agents, GPT nutzen, rauf und runter. Einerseits erstaunlich, andererseits logisch. Werden diese Bücher über KI inzwischen eigentlich auch von/mit KI geschrieben? 🙃

Abgesehen davon stehe ich der aktuellen KI-Entwicklung selbst ambivalent gegenüber. Bei aller Sorge und Kritik, ChatGPT und Co ermöglichen faszinierende, trollfreie Diskussionen, Reflexionen, Inspirationen und Perspektivwechsel in unterschiedlichsten Themenbereichen. Das erlebe ich regelmäßig als echten Mehrwert.

Und auch bei den Büchern sollte man vermutlich differenzieren zwischen „Schreib mir mal ein Buch (oder entwickle mir eine App) über XY“ und „Hilf mir beim Schreiben (oder Entwickeln)“. Das sind für mich zwei sehr unterschiedliche Dinge.
 
  • #20
Und auch bei den Büchern sollte man vermutlich differenzieren zwischen „Schreib mir mal ein Buch (oder entwickle mir eine App) über XY“ und „Hilf mir beim Schreiben (oder Entwickeln)“. Das sind für mich zwei sehr unterschiedliche Dinge.
Das erinnert mich frappierend an das Internet, da musste man anfangs auch differenzieren. Leider hat sich alles, was ich beim differenzieren in de Müll geschmissen habe, jetzt durchgesetzt. Das sehe ich auch für die KI so kommen...
 
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