kpr schrieb:Es könnte der EEH Rhythm Computer sein, den er sich auf seine Bedürfnisse hin als Custom Version hat modfizieren lassen.
Aus dem Buch "... eine musikalische Gratwanderung" geht darüberhinaus hervor, dass er frühzeitig an alternativen Drums interessiert war, die elektronisch klingen sollten. Neben dem EEH könnten also auch andere zum Einsatz gekommen sein, da er geraume Zeit mit Farfisa und Crumar zusammengearbeitet hat. Die hatten zu dem Zeitpunkt ja auch Rhythmusgeräte im Produktkatalog bzw. solche in deren Orgeln eingebaut. Sicher standen dann welche bei KS im Studio rum, vielleicht sogar ebenfalls modfizierte Versionen. Farfisa ist ja bereits auf Cyborg in den Credits, außerdem Bausteine von RIM-Electronic.
Elektro_Lurch schrieb:Zumindest beim ersten Track war's ein echter Drummer. Vieles auf Digit wurde auf dem Crumar GDS gemacht - ein sündhaft teurer Digitalsynth der nur ein paar mal gebaut wurde. Klaus war damals total weg von dem Teil und hatte mehr oder weniger daran geglaubt, dass Analogtechnik nun Schnee von gestern ist. Mit dem teil wurden sicherlich auch einige perkussive Sounds produziert.
Allerdings hat Klaus immer schon percussive Sounds aus seinen Moogs herausgeholt und die dann angetriggert. Das bietet sich bei den flotten Hüllkurven ja auch an. Er wird sicherlich die Platte nicht völlig ausschliesslich auf dem GDS produziert haben.
Ich kann ihn ja mal fragen, wenn ich ihn das nächste Mal treffe...
Elektro_Lurch schrieb:Ich kann ihn ja mal fragen, wenn ich ihn das nächste Mal treffe...
Moogulator schrieb:Glaubte der nicht auch, dass ein Quasimidi Quasar wie ein Moog klingt? ;) *G* (sorry, aber .. hmm..)
Stimmt: Quasimidi klingt besser.Jörg schrieb:Ich glaube als Profimusiker sieht man so manche Dinge eher unter praktischen Gesichtspunkten. ;)

Elektro_Lurch schrieb:Zumindest beim ersten Track war's ein echter Drummer. Vieles auf Digit wurde auf dem Crumar GDS gemacht - ein sündhaft teurer Digitalsynth der nur ein paar mal gebaut wurde. Klaus war damals total weg von dem Teil und hatte mehr oder weniger daran geglaubt, dass Analogtechnik nun Schnee von gestern ist. Mit dem teil wurden sicherlich auch einige perkussive Sounds produziert.
Allerdings hat Klaus immer schon percussive Sounds aus seinen Moogs herausgeholt und die dann angetriggert. Das bietet sich bei den flotten Hüllkurven ja auch an. Er wird sicherlich die Platte nicht völlig ausschliesslich auf dem GDS produziert haben.
Ich kann ihn ja mal fragen, wenn ich ihn das nächste Mal treffe...
Den Kollegend er da trommelt kann man sich auch ansehen: auf der Neuveröffentlichung der Digit ist ja ein Video der Stahlsinfonie enthalten.Cello schrieb:Bei Dead Of An Analogue könnte die geschlossene Hat aus einer Maschine sein. Der Rest hört sich für mich nach live eingespielt
Wird nicht passieren. Die alten Kisten sind meistens schon bei den Liebhabern und die Nachfrage nach den "guten alten" Analogen wird nicht abebben.analogfriedhof schrieb:Wenn die Gebrauchtmarkt-Preise sich wieder auf "Normalpegel" eingependelt haben, kann/wird das auch noch so ein Weilchen weiter gehen.... :D
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