Korg DW8000 Arpeggiator - MIDI Clock

virtualant

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Ich habe meinen DW8000 mal wieder nach längerer Zeit aktiviert. Der Arpeggiator hat mich diesmal sehr interessiert.
ich bekomme die Clock mit Cubase synchronisiert, das klappt. Aber wenn's im (external) Sync Modus läuft, dann ist das Tempo dermaßen schnell - selbst mit langsamster Einstellung - dass das im Prinzip unbrauchbar ist.
Also: Cubase 120 BPM, MIDI Clock aktiviert, die langsamste Einstellung von 3 Möglichkeiten ausgewählt - trrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr

Ich vermute ganz stark, dass man damit leben muss und es keine Lösung gibt, um das langsamer, z.B. Hälfte oder Viertel der geschwindigkeit, laufen zu lassen.

oder hat da jemand eine Lösung, besondere Einstellungen in Cubase? Wer hat den DW8000 und arbeitet zufällig auch mit Cubase und hat Erfahrung mit dem Arpeggiator?
 

virtualant

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korrekt, aber 4 ist bereits so schnell, dass man damit nicht arbeiten kann. Selbst wenn ich zusätzlich für die Feinabstimmung den Schieberegler für das Tempo ganz runterziehe.
 

swissdoc

back on duty
Midi Clock bedeutet die konstante Übertragung von 24 Ticks pro Viertelnote. Da kann man bei Cubase auch nichts einstellen. Wie ist der DW8000 denn angeschlossen? Es gibt wohl gerne mal Stress mit Treibern oder Interfaces und Midi Clock.
 

virtualant

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MIDI in und MIDI out sind vom Korg aus jeweils mit dem MIDI Interface entsprechend (umgekehrt) verbunden. MIDI Interface ist ein ESI M8U XL. Das Interface macht auch ansonsten keine Probleme, das funzt - im Unterschied zum Emagic AMT8, das ich mal hatte viewtopic.php?t=73818

Die einzige Lösung, die ich sehe, wäre das Cubase Projekt von z.B. 120 BPM auf 60 BPM oder 30 BPM runterzutakten. dann läuft der Arpeggio tatsächlich entsprechend langsamer: zwei- oder viermal so langsam.
Aber das halte ich nicht für den richtigen Ansatz, denn alles andere müsste ich entsprechend anpassen.
 

virtualant

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1. nur an Korg
2. kein Hub dazwischen
3. ESI M8U XL
4. nein, nicht dass ich wüsste. Durch den MIDI kanal spricht ja eh nur der Korg an, an dem MIDI Port (1) hängt allerdings auch mein Masterkeyboard: GEM S3 Turbo, und auch noch der Roland D-70.
Also, das läft so:
Rechner Cubase -> ESI M8U XL Port 1
-> GEM S3 (Chn. 1 - 10, allerdings fast immer im off Modus, nur Tastatur aktiv als Masterkeyboard)
-> MIDI Through zum D-70 (channel 11 - 13 + 16 )
-> MIDI Through zum Korg DW-8000 (channel 15)

danke für die Tipps, schau ich mir jetzt mal in Ruhe an 8)
 

swissdoc

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3. Das ESI M8U XL scheint ja bewährt zu sein.
4. Versuche es spasseshalber mal direkt vom ESI M8U XL zum DW8000, wobei die Through-Kette keine Probleme machen sollte.

Ich habe hier einen DW8000 und diverse Hardware-Kisten, die Clock senden können. Allein, mir fehlt die Zeit. Mal schauen, aber im Zweifel würde es auch nichts helfen, wenn es bei mir funzt mit einem Q+ als Clock-Source oder einem Schrittmacher. Laut Google geht es bei den meisten, aber einige User haben auch Probleme, ein Speed-Problem finde ich auf die Schnelle aber nicht.
 

mink99

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1.) midi clock hat als realtime message keinen Kanal....
2.) du hast wohl einen Midi Loop gebastelt, dass du zwei clocks auf dem Bus hast.
 

virtualant

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googeln: wenn, dann gibt es eher (oder genaugenommen ausschliesslich) das grundlegende Problem: DW-8000 reagiert auf die MIDI Clock nicht.
Dazu habe ich viel gefunden, unter anderem auch den Hinweis, was man in Cubase einstellen muss.

Zum "Tempo zu schnell" Problem habe ich hingegen garnichts gefunden.

Das setzt ja voraus, dass die Clock-Synchronisation bereits funktioniert, es geht also nur um die Geschwindigkeit.
 

virtualant

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mink99 schrieb:
1.) midi clock hat als realtime message keinen Kanal....
2.) du hast wohl einen Midi Loop gebastelt, dass du zwei clocks auf dem Bus hast.
interessanter Hinweis - wie meinst Du das? wie könnte ein MIDI Loop entstanden sein? was meinst Du mit zwei clocks?
 

virtualant

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Mink, Du meinst weil MIDI out vom Korg wieder ins MIDI Interface geht?
Das habe ich zuletzt so eingestellt, um einen Editor von Ctrlr benutzen zu können, damit der auch die Daten vom DW-8000 bekommt.
Wäre ja schön den Arpeggio laufen zu lassen und dabei am Sound im Editor rumzuschauben.

Ich werde morgen mal MIDI out vom DW-8000 entfernen und testen.
 

swissdoc

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Nun, das mit der Midi Loop hat was. Wird gerne genommen und sorgt auch sonst für lustige Sachen, wie Chorus oder Flanger Sounds und Verlust von Stimmen... Kann man aber leicht prüfen, einfach das Kabel rausziehen.
 

virtualant

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sorry, ist mir entgangen. habe es noch nicht lösen können, habe dann auch erst mal die Sache nach weiteren erfolglosen Versuchen liegen lassen. Nächste Woche versuche ich es noch mal, ich melde mich...
 


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