Korg Poly 61

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von Rolo, 22. April 2011.

  1. Rolo

    Rolo sinewavesurfer

    Es gibt hier irgendwo einen thread den ich nicht mehr finde wo irgedein Fuzzi behauptet hat das der Poly 61 ne Gurke wäre.
    Ich sage der Poly 61 ist keine Gurke.
    Mir ist klar das der Poly 61 nicht viele modulationsmöglichkeiten hat aber trotzdem kann man verdammt viel aus der Kiste rausholen.
    Der Poly 61 klingt mächtig.Hört rein und lest einfach mal die Kommentare bei dem youtube link.
    Eigentlich sollte ich mir das hier sparen weil ich weiß eh was ich an ihm habe aber ich muß die Ehre von diesem synth einfach
    verteidigen..."so gehts net!!!" Es gibt hier Leute die scheinbar keine Ahnung haben oder manches individuell negativ sehen und Dinge schlecht machen
    die das nicht verdient haben.
    Ich liebe diese Maschine.


     --> zu Youtube
     
  2. gruengelb

    gruengelb Tach

    Ich spiele mal Moogulator.

     
  3. Neonlicht

    Neonlicht Tach

    Die Hüllkurven sind großartig und werden noch besser, wenn man intern noch nachjustiert.
     
  4. Rolo

    Rolo sinewavesurfer

    an welchem poti geht den das?Ich habe gerade mal reingeguckt da sind ne Menge Potis.Würde mich einfach mal interessieren bzw würde ich gerne
    mal testen.
     
  5. Rolo

    Rolo sinewavesurfer

    obwohl ,kommen eigentlich nur vier in frage
     
  6. Neonlicht

    Neonlicht Tach

    Richtig. ENV müsste darunter stehen.
     
  7. Rolo

    Rolo sinewavesurfer

    Hab jetzt mehrmals mit der Taschelamp geguckt aber da steht überall nur Vr (middle,hi,low)

    So,morgen werden mich die poly61 kritiker wahrscheinlich in der Luft zerreissen:).Na ja...
    ich stehe zu der maschine.
     
  8. Nö, der Einsteller nennt sich "EG adjust" und sitzt in der Nähe des Hüllkurvenchips SSM2056 am unteren Rand der Synth-Platine. Gibt nur einen pro Stimme davon.

    Servicemanual gibts bei Florian: http://fa.utfs.org/diy/korgpoly61/Korg_ ... Manual.pdf

    Zum 61er gabs öfter mal Aussagen, daß er eine Gurke wäre, aber auch einen Thread mit Soundbeispielen von Jörg, die das widerlegen:

    viewtopic.php?f=34&t=54682

    Fakt ist, daß durch die geänderte Schaltung der Klang deutlich anders ist wie beim Polysix, Details dazu gibts im passenden Thread.

    Recht hast Du, laß Dir die Kiste nicht madig machen. Ich mochte den damals nicht, weil er keine Knöppe mehr hatte, der Sound aber ist schon prima. Der Poly800 wird da weitaus mehr gescholten, und so einer gehört zu meinem Setup:)
     
  9. Rolo

    Rolo sinewavesurfer

    Hey den 800er mag ich auch volle Kanne.Der steht bei mir zwar zwischen den Schränken aber
    als Waffe habe ich den immer parat.Ich moduliere oft sounds mit ihm am Wohnzimmertisch
    mit Kopfhörer die ich dann für spätere tracks guthabe.Das ist lofi vom feinsten auf den will
    ich nicht verzichten vorallem bekomme ich mit dem sounds hin die ich mit dem Juno106 z.b.
    nicht hinbekomme.Umgegkehrt natürlich genauso.Ich muss mir für den nur mal ne Knopfzelle einbauen lassen
    (falls die reicht) um diese riesenbatterien für den speicher loszuwerden.
     
  10. Rolo

    Rolo sinewavesurfer

    Danke für den Rückenwind übrigens.Was die Knöppe betrifft bin ich deiner Meinung was
    synths betrifft die ein bisschen mehr können.Aber beim poly 61 gehts vollkommen mit
    der matrix und den tastern.Aber mal als beispiel der waldorf microwave oder oberheim matrix
    ...die sind ohne Programmer die Hölle.Aber ich liebe den Poly61 gerade weil er so simpel ist
    aber vom sound und den filtern ist er natürlich ein Killer
     
  11. Rolo

    Rolo sinewavesurfer

  12. VEB_soundengine

    VEB_soundengine bin angekommen

    ich habe mal vor 1000 jahren in einem musikladen zu köln ( henrys musikladen ) einen disput miterleben können.
    zwischen einem kunden und dem ladeninhaber.
    der kunde hatte wohl einen korg trident gekauft, der 7000,- DM gekostet hatte und wollte diesen nun zurückgeben. der POLY61 könne dies alles viel besser und das für nur 2.590 DM .

    er fühlte sich schlecht beraten

    aus heutiger sicht war die argumentation verwirrend. aber damals ging es darum : orgel, strings, e-piano und wieviel PROGRAMM-SPEICHER ?

    der poly61 ist wirklich ok. ich finde den sogar sinnvoller als z.b. einen kleinen mono SH von roland.
     
  13. macurious

    macurious Tach

    Das müsste der Thread hier gewesen sein, 7. Beitrag.
    https://www.sequencer.de/synthesizer/viewtopic.php?f=57&t=55325
     
  14. Rolo

    Rolo sinewavesurfer

    Ne der war es gar nicht.Ich hatte die Äusserung von jemand anderem gelesen.Aber egal,jeder darf seine Meinung
    haben wie ich ja auch.Ich muss ja zugeben das er von den Modulationsmöglichkeiten kein Gigant ist was mir aber wie gesagt
    nix ausmacht.Ich mag ihn wie schon geschrieben gerade deshalb auch.Ist halt Ideoten sicher das Ding genau richtig
    für mich ;-) Obwohl ich auch gerne mit etwas mit komplexeren Synths arbeite.
     
  15. Murano

    Murano Tach

    Das Problem des Poly 61 ist eben, dass er von Korg ganz offiziell als Nachfolger und Weiterentwicklung des legendären Polysix vermarket wurde. Nur fehlt dem 61er halt einiges, was der Polysix hatte: Direktzugriff auf alle Paramenter, Chorus (!).

    Dabei hat der Poly 61 ja durchaus auch seine Stärken: Interessanter Klang, cooler Arpeggiator, gelungenes, dem Zeitgeist entsprechendes Design, in der Version 61m sogar Midi. Gleichwohl verliert er den Direktvergleich mit dem ziemlich zeitgleich auf den Markt geworfenen Roland JX-3P klar: Denn dieser hat ein analoges Stereochorus, zwei richtige DCO's mit Sync- und Cross-Modulationsmöglichkeiten und ohne Verwendung des optionalen Programmers immerhin einen Eingabe-Schieber, derweil man auf dem 61er mit Tipptasten auskommen muss.

    Trotzdem: Wenn der Preis stimmt (ich sage mal 150 bis 200 Euro für den 61er, bis 250 für den 61m), die Speicherbatterie durch ein auslaufsicheres Teil ersetzt wurde und keine Spuren einer ausgelaufenen Batterie zu finden sind ist der 61er durchaus ein Kauf wert.
     
  16. @Rolo: wenn Du weißt, wo der Lötkolben heiß wird, kannst das mit der Knopfzelle auch selbst machen - wenn Du Glück hast sind bei Dir schon die Lötpads vorhanden (war bei meinem so: nur Knopfzellenhalter dranlöten und 2 Bauteile auslöten bzw gar rauskneifen, feddich).

    Zum Vergleich mit dem JX-3P: Bei diesem wird die gleiche Oszillatortechnik angewendet wie beim 61er: je 2 8253er Timerbausteine pro Oszillator mit nachgeschalteter Signalformung, weil ein 8253 natürlich nur Rechtecksignale rausgibt. Das sind beides in diesem Sinne "richtige" DCOs, ich frage mich manchmal, woher diese Geschichten stammen. Allerdings hat der Poly61 SSM-Chips für die Hüllkurven (die einzigen SSMs des 61ers), während der JX-3P diese bereits per Software generiert.

    Ich habs ehrlich gesagt auch lieber mit den einfacheren Synthis wie Polysix etc. Krasser Gegensatz dazu sind die Roland JV-Modelle mit ihren 1024 "Ingenieurparametern". Mit meinem JX-10 kam ich in dieser Hinsicht sehr gut zurecht, mit dem PG-800 zusammen ein sehr gutes Gespann. Für einen Poly800 kann man mit HAWK-Kit und einem BCR2000 sicher ähnliches reißen.
     
  17. Horn

    Horn |

    Ich kann mich erinnern, dass Jörg hier vor kurzem einige Soundbeispiele des Poly 61 eingestellt hat, die auf sehr positive Resonanz gestoßen sind. Ich mag den Poly 61 auch - war mein erster Synthesizer - aber meistens sind die Dinger heutzutage in schlechtem Zustand (vor allem die Tastaturen). Und die Einschränkungen dieses Synths betreffen natürlich nicht nur die begrenzten Modulationsmöglichkeiten und die fehlenden Regler sondern auch Dinge wie die nur 7-stufige Resonanz usw.
     
  18. Jou - siehe Link weiter oben bei mir:)
     
  19. citric acid

    citric acid aktiviert

    also ich kann mich auch nur zum 61 outen, habe auch einen und bin super glücklich und ich hoffe das ich es auch bald mal schaffe mein midikit dafür zu löten und einzubauen :) batterie wird dann auch getauscht. gibts ja in der lötsektion hier im forum einen schönen tutorial zu :)

    also der 61 ist eigendlich die detroit- chord -sau :twisted:
     
  20. Rolo

    Rolo sinewavesurfer

    Beim 800er ? Ich mach ihn morgen mal auf und schau nach.Geht laut meiner recherche aber nur bei den neueren 800ern.
    Oder falls du den 61er meinst da habe ich schon ne Knopf drinne.Also danke dir für den Tip.
     
  21. Ja, beim 800er. Da gibts 3 Versionen. Die ganz alte hat keine Lötpads, die danach sehr wohl und die letzten waren mit Batterie ausgestattet. Siehst sofort, wenn Du das Unterteil aufschraubst ob da Pads drinsind oder nicht. Meine Kiste hat eine Seriennummer, die mit 032 anfängt und da waren Lötpads drin. Mußte nur R1 und D1 oben hinter dem Netzstöpsel entfernen und den Halter an die Pads löten - feddich.

    Sieht dann so aus wie hier:

    viewtopic.php?f=2&t=51820&p=583576#p583576

    Wenn Du die ganz alte Version hast hilft dieser Link hier:

    http://analog.no/cms/index.php?option=c ... &Itemid=49

    Wobei die Modifikationen von ihm da übers Ziel hinaus sind, weil er R1 und D1 nicht entfernt, stattdessen aber die Bauteile, die durchaus nützlich sein können (zB der Kondensator C88, der den Speicher beim Batteriewechsel puffert).

    Hier mal das passende Zitat aus der 800er-Liste:

     
  22. Himpel

    Himpel Tach

    Hallo, zusammen.

    Bin neu hier im Forum und sitze quasi über meinem aufgeklappten Poly 61.
    Projekt: Knopfzelle.

    Bei den ganzen Anleitungen im Netz frage ich mich: was muss raus (Q10??) und wierum muss die Diode anstelle des Widerstandes rein?



    Wo find ich denn das Tutorial???

    Grüße,

    Sven
     
  23. Andre Sack

    Andre Sack Tach

    Moin und Willkommen,

    nur die Batterie

    Klingt, als hättest Du die Wechselanleitung für den Polysix in der Hand. Beim p61 muss kein Widerstand durch irgendwas anderes ausgetauscht werden. Da bekommt die Batteriehalterung einen Widerstand und eine Diode in Reihe mit auf den Weg, das war's.

    https://www.sequencer.de/synthesizer/viewtopic.php?f=13&t=50019

    Viele Grüße & viel Erfolg

    André
     

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