Korg Polysix - Aktuelles Pedal?

Mr.Wuff

Mr.Wuff

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Hallo Leute!
Beim Pedalanschluss am Polysix (VCF fcM in) kann man von Korg empfohlene Pedale MS 01 und MS 04 anschließen.
Diese Vintage Teile kosten ein Vermögen!

Gibt es ein aktuelles/alternatives Pedal, was man dort anschließen kann, (EXP 2??, XVP-20??) ?
Ich freue mich wie immer auf Eure Antworten!
 
Tom Flair

Tom Flair

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Das ist schon ein besonderes Pedal, da es ja aktiv +/- 4 Volt liefert - also anders als sonst üblich wo man lediglich einen Attenuator in den Schaltkreis dazu hängt.

Wenn es nicht direkt um das klassische Steuern per Pedal geht gibt es sicher viele interessante Modular Teile die man da anhängen kann und die können dann in der Regel auch die ganze Range von +/- 5 Volt die der Eingang verträgt.
 
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Mr.Wuff

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Was würde wohl passieren, wenn ich meinen Korg SQ1, eingestellt auf 5V daran anschließen würde?
 
Tom Flair

Tom Flair

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Was würde wohl passieren, wenn ich meinen Korg SQ1, eingestellt auf 5V daran anschließen würde?
Erwarte dir nicht zu viel - die einzelnen Tonhöhensteps sind ja in Volt - in dem Kontext - klein skaliert.

Du kannst maximal mit Notwenwerten über mehrere Oktaven den Filter Stufenwesie - statisch - mehr oder weniger öffnen, da

das CV Out ja nur 0 bis +5 Volt - also insgesamt auch nur die halbe Range ausgibt.
 
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Tom Flair

Tom Flair

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Am besten das Tracking auf Null, ebenso die Envelope Intensität auf Neutral und den Cutoff im ersten Drittel.

Dann tut sich auch bei 3 Oktaven Umfang der CV hörbar was.
 
Tom Flair

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Das bekommt man über 3 Oktaven CV:

F1 C2 F2 C3 F3 C4 im Sequencer (des SH-101) gespielt

Der Sequencer sendet ab 0:03

 
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Tom Flair

Tom Flair

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Natürlich kann man den Filter auch gleichzeitig von der Hüllenkurve und dem LFO bespassen lassen :)

 
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Mr.Wuff

Mr.Wuff

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Hört sich ja schonmal nach was an! Vielen Dank fürs Probieren und Aufnehmen!
Ich möchte nur sichergehen, dass ich nichts kaputt mache, wenn ich den SQ1 da reinstecke.
Der kann übrigens auch 1V und 8V. Jenes wirkt sich lt. Bedienungsanleitung auf die Tonhöhe aus...
 
Tom Flair

Tom Flair

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Gerne, es gibt diverse Standards wie CV Spannung die Tonhöhen von Oszillatoren skalieren - wenn man die zum Modulieren des Filters nimmt ist das aber egal - ich gehe auch davon aus dass der Filter Mod Eingang des Polysix kein Problem mit den maximalen 8 Volt haben sollte - aber garantieren kann ich für nichts :)

Je nach Art der Spreizung des Spannung muss man halt weniger weit Rauf in der Tonhöhe des Sequencers um den Filter weiter zu öffnen.

Dennoch reden wir da insgesamt von einer technisch "kreativen" - wenn auch harmlosen - Nutzung. Die Leute von Korg haben eher nicht an die Nutzung die wir bereden gedacht.
 
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fanwander

fanwander

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ich gehe auch davon aus dass der Filter Mod Eingang des Polysix kein Problem mit den maximalen 8 Volt haben sollte - aber garantieren kann ich für nichts
Alles zwischen +10V und -10V sollte keine Probleme bereiten. Notfalls begrenzt der buffernde OpAmp hinter dem Eingang (IC 10 auf KLM366).
 
Tom Flair

Tom Flair

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Angeregt durch die Ausfangsfrage habe ich mich heute seit längerem wieder mit dem Synth beschäftigt und es war eine Freude. Da weiß ich dann auch wieder sehr genau warum ich SSM Synths so liebe. Morgen kommt der Opera 6 auf den Ständer 😀 Wenn es toll klingt muss es nicht sonderlich komplex sein... diese Filter - herrlich organisch, musikalisch und dynamisch.
 
Mr.Wuff

Mr.Wuff

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Jaaa! Vintage rulez! Der Polysix ist ja nun nicht umsonst obendrein ein Klassiker. Ich habe ihn für 900,- bekommen und dafür einige Andere verkauft. Ich hätte ihn sonst gar nicht, hat sich aber auf alle Fälle gelohnt.
UND:
Ich habe jetzt den SQ 1 dort auf 5 V inserted:
Ursprünglich wollte ich den SQ1 nur dazu benutzen den Arpeggiator zu synchronisieren. Das funktioniert (Sync out und die Polarität auf down stellen), allerdings halbiert sich dann die Geschwindigkeit des Arpeggiators. Macht aber nichts, was beim Inserten in den fcM in passiert ist deutlich besser:
Man sollte CV benutzen (Gate passiert auch was, ist aber mau). Jetzt kann man fast wie mit einem Sequenzer arbeiten. Der SQ1 kontrolliert den Filter mit allen Parametern (Auf 5V, deswegen habe ich 8 nicht ausprobiert). Mit dem Regler am jeweiligen Step des SQ 1 lässt sich die Filterinensität bestimmen; die Tonhöhe leider nicht, aber der Filter arbeitet schon so oktavmäßig. Da kommen sequenzer/arpeggiatorähnliche Dinge zu Stande, die intensiver klingen als der Arpeggiator alleine. Die Tonhöhen kann man ja immer noch mit Tastendruck verändern. Man kann auch getrost beide Kabel (Arpeggiator Sync und CV) drin lassen.
Vielleicht wär das ja mal was für Dich? Den SQ1 gibts schon für 100,- neu (:
 
Tom Flair

Tom Flair

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Vielleicht wär das ja mal was für Dich? Den SQ1 gibts schon für 100,- neu (:
Mich ?

Ich hatte gestern nur mal schnell die Sh-101 benutzt weil die daneben stand - ich habe aber diverse Geräte mit der ich den Eingang bespielen kann - auch einen BeatStep Pro von Arturia.

Es freut mich wenn Leute den Polysix schätzen - gar nicht so wenige rümpfen ja die Nase über den eher simplen Synth - aber was soll es :)

Ich empfehle Dir ein Midinterface von Tubbutech oder das ganz simple von CHD Elektroservis - falls Du überhaupt an sowas interessiert bist. Von sowas umfangreichem wie dem Kiwisix kann ich nur abraten - ich habe das in einem meine Polysixe drinnen und das macht weder Spass noch ist es bugrfei - ja es geht nicht mal mehr der analoge Trigger in.
 
Tom Flair

Tom Flair

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Mit dem Regler am jeweiligen Step des SQ 1 lässt sich die Filterinensität bestimmen; die Tonhöhe leider nicht, aber der Filter arbeitet schon so oktavmäßig.
Wenn Du den Osci dadurch "deaktivierst" dass Du die Waveform auf PW stellst und den Puls so schmal machst dass man den nicht mehr hört (Über den Poti daneben auf Maximum) dann kannst Du bei voller Resonanz die Selbstoszillation tonal spielen - also nur den Sinus.

Leider kann man aber auch mittels Feintuning am KBD Track das nicht so in Konkordanz bringen, dass es chromatsch wird.

Warum? Weil die CV in dem Fall die 5 Volt auf 5 Oktaven teilt - linear - während der Filter Mod Input nicht linear skaliert.

Die Volt/Oktave CV steuert also mit Inkrementen von je einem Zwölftel Volt die chromatischen Töne. 0 bis 1 Volt = Oktave 1 , 1 bis 2 Volt = Oktave 2 und so weiter....

1 Volt = C1
1,083 Volt = Cis1
1, 166 Volt = D1
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2 Volt = C 2
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Aber man kann beim Filter zumindest den einen oder anderen Ton in musikalisch korrekten Intervallen erzeugen :)


Sounbesipiel:

PW -> bis nicht mehr hörbar -> Reso auf Maximum -> Beatstep Pro spielt CV -> Rumgeschraube am KBD Track (oder) Cutoff um das ganze zu "stimmen"

EDIT: übrigens kann ich grade nicht sagen ob es der Werkskalibrierung des Polysix entspricht dass man das Rechteck auf Pulsbreite NULL drehen kann - um den Osci zu muten.


 
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Tom Flair

Tom Flair

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Wie gesagt: da die Steuerkennlinie vom Filter einfach eine andere ist kommt man da nicht hin - aber es gibt ja tolle Tools im Modularbereich.

Da sollte es auch Geräte geben die sich die Kennlinie selber Stimmen indem Sie den erzeugten Ton analysieren.

Auch Expert Sleepers soll das können - dann aber steuert man das über einen Rechner.

Vielleicht etwas Overkill für den Polysix - aber generell eine Schöne Sachen :)
 
fanwander

fanwander

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übrigens kann ich grade nicht sagen ob es der Werkskalibrierung des Polysix entspricht dass man das Rechteck auf Pulsbreite NULL drehen kann
Das Service manual sagt nix zum "verschwinden des VCOs", aber man soll ein unsymmetrische Mitteltrimmung machen: 2,2V von 5V gesamt. Das bedeutet, dass der Wert auf einer Auslenkung der 5V Spitze-Spitze- Modulation unter 0 laufen wird. Von daher nehme ich an, dass das beabsichtigtes Verhalten ist. Mein Polysix macht das auch.
 
 


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