LAW tutorials/howtos

Dieses Thema im Forum "Linux" wurde erstellt von khz, 17. August 2014.

  1. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

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  2. tichoid

    tichoid Maschinist

    Danke für den Tip :supi:
    Ich hab das mal probiert mit dem Musikmachen unter Linux mit einer Ubuntu-Studio-Version. Nach ca. 3 Tagen 'basteln' und konfigurieren musste ich entnervt aufgeben. Genau weiß ich nicht mehr was schiefging, irgendwie klappte nichts.. nur meine Bissmarken in der Tastatur zeugen noch von dem Versuch.
    :selfhammer:
    Hier auf der Website werden ein paar andere Distributionen empfohlen, vielleicht sollte ich es nochmal wagen... um dann wieder XP zu nehmen.. :roll:
     
  3. ShortcutB

    ShortcutB Tach

    Mach dir nichts daraus, ich probiere Linux seit vielen Jahren alle paar Monate mal aus. Meinen ersten Kontakt mit Linux hatte ich 2000 und ich arbeite beruflich in der IT und auch mit Linux, also ist Linux mir nicht ganz fremd. Bis heute hat es Linux bei mir nicht geschafft meine anderen OSe zu ersetzen, selbst von Dualboot habe ich mittlerweile die Schnauze voll. Ich habe nicht mehr die Zeit, Nerven und Lust mich mit Linux auf dem Desktop zu beschäftigen, sobald man irgendwie von den vorgeschlagenen Apps abweicht, ist man nur am basteln. Android hat es da besser geschafft ein Linux für die Massen brauchbar zu machen. Die ganzen Distributionen für den Desktop kann man meiner Meinung nach komplett in die Tonne kloppen. Das ist nichts für Leute die ein OS wirklich nur anwenden wollen. Vielleicht schafft es ja mal einer, einen vernünftigen Desktop zu entwickeln, der dann auch von den Firmen gut supportet werden kann. In den nächsten Jahren sehe ich da aber leider nichts kommen.

    Mein Fazit: Wenn man irgendwas in Richtung Multimedia(Musik, Video etc.) mit Linux machen will, ist man ziemlich am Arsch und oder muss einen extrem schlechten Workflow in kauf nehmen.
     
  4. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

    Die HP libremusicproduction ist btw. noch am wachsen (90er sagte man "Under Construction"). Es gibt auch noch die wiki.linuxaudio.
    Ja, Linux ist evt. sehr viel mit basteln verbunden (auch "Under Construction"), sollte sich vorher über informieren ob seine HW unterstützt wird und audiotools auch nicht so die Fülle wie bei den anderen OS ... .
     
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  5. bluebell

    bluebell Tach

    Meiner Erfahung nach ist JACK die Haupteinstiegshürde. Erst mal muss ein Einsteiger verstehen, dass es mehrere Soundserver für Linux gibt, dass letztlich alle auf ALSA-Treiber bauen, dass ALSA aber auch eine API nach "oben" hat, dass JACK geil ist, und dass man Programme für ALSA und den Pulseaudio-Soundserver überreden kann, über JACK auszugeben. Denn jeder Soundserver will die Soundkarte exklusiv, und es kann nur einen geben.

    Dann muss man noch lernen, dass es ALSA-MIDI und JACK-MIDI gibt.

    Dann aber hat man es so gut wie geschafft :phat: und kann sich die verschiedenen Plugin-Standards wie LADSPA, DSSI, LV2 und VST zu Gemüte führen :selfhammer:
     
  6. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

    Freiheit ist Sklaverei! ;-)
     
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  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    falsche URL?
    frustrateyourself.org
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    :supi:
     
  9. bluebell

    bluebell Tach

    Das Schöne an Linux ist doch, dass man immer eine perfekte Entschuldigung hat, warum man schon monatelang keinen Song mehr hinbekommen hat: "Ich musste noch lv2 und libsuil ziehen und kompilieren und den aktuellen Fix in Qtractor abwarten, den SVN-Tree ziehen und alles neu bauen."

    Da tun sich die Windowser und Macianer schwerer. Da gibt es keine Entschuldigung.
     
  10. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

    Nur wer will, habe ja nicht gesagt du muss. Ich finde es schön das es auch noch Alternativen gibt, ist noch nicht verboten, kommt evt. noch ... .
    Ich nutze gerne seit ~14 Jahren Linux4audio, kann damit Musik machen, habe wenig Pickel, Dusche mich, lebe nicht im Keller, habe keine langen Haare und esse manchmal Pizza.
     
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  11. bluebell

    bluebell Tach

    Musikmachen mit Linux ist halt nichts für Pussies und Hipster :twisted:
     
  12. mark

    mark Tach


    Ist das Deine eigene Seite? DAs LAyout gefällt mir und vom Ansatz sicher nicht schlecht. Aber mache dir bitte nicht so viel unnütze Arbeit, zum Schluss ist es reine Zeitverschwendung. Linux selbst ändert sich andauernd, heisst das was du da an aktuellen Infos rein haust ist nächsten Monat vielleicht schon veraltet.

    Auf der ganz anderen Seite ist Linux zur Zeit so hoch Entwickelt wie nie zuvor. Im Prinzip erklärt sich heute unter Linux alles von selbst. Jack ist das Gegenstück zu Asio, Renoise und Qtractor sowie Bitwig und Ardour sind DAWs, Disco DSP Discovery und Discovery Pro und Aspect Loomer als auch Linux DSP sind VST Plugins für Linux. PD - Extended oder noch besser SuperCollider und Chuck als Audio Programmiersprachen...

    Damit ist eigentlich alles gesagt... Ubuntu oder Debian, fertig.. Im Prinzip Debian, leider etwas veraltete Pakete wodurch man bei Plugins auf alte 32 Bit Versionen umspringen muss (libc6).. What ever.. also doch Ubuntu, kommt mit den meisten Treibern, auch wenn die Speicherverwaltung übetrieben scheisse ist, ansonsten hilft höchstens Crunchbang was auf Wheezy basiert.. Finger weg von AMD, nimm am besten ein reines Intel Laptop
     
  13. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

    Nein, weder meine HP noch mach ich da mit bzw. habe da was geschrieben.
    Naja, LMMS und andere Programme haben kaum bis gar keine aktiven Entwickler mehr, wie lange Ardour noch aktiv entwickelt wird unter Linux ist fragwürdig ( ==> - Ardour and Money, 2014 edition) und der RT-Kernel kann auch bald Geschichte sein ( ==> http://www.golem.de/news/kernel-steht-echtzeit-linux-vor-dem-aus-1407-107735.html) usw. usf..
    Dann lieber Debian, *buntu ist wie Krebs IMHO. ;-)
    Gentoo ist alles! Z.B. YT install howto.
    Warum? Weil Intel mit der NSA zusammenarbeitet? ;-)
     
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  14. bluebell

    bluebell Tach

    Auf meinen beiden Core i5 Rechnern habe ich mir mal die Mühe gemacht, einen halbwegs aktuellen RT-Kernel zu patchen und bauen. Er hat zum Musikmachen sogar schlechter performt (mehr xruns) als ein Lowlatency-Kernel, der einfach nur den HZ1000- und den Preemptive Desktop-Schalter an hat.

    Dass Programme irgendwann nicht mehr weiterentwickelt werden, kennt man aber auch von Windows. Insofern ist es schade, wenn was nicht mehr weiterentwickelt wird, aber es ist kein spezielles Linux-Problem.

    Wir sind so weit, dass wir mit Linux recht passabel Musik machen können. Ich habe den einen oder anderen Wunsch für Qtractor, aber wenn ich nur gelegentlich und nicht häufiger einen Song mache, dann liegt das nur an mir, nicht an den mir zur Verfügung stehenden Programmen.

    Ich hab es übrigens als erster auf http://www.libremusicproduction.com/resources in die Sparte "FLOSS-Music" geschafft :phat:
     
  15. mark

    mark Tach

    Warscheinlich hole ich mir dieses oder nächstes Jahr zu Weihnachten doch ein Macbook, dann gibts endlich ne Ruh :lollo:

    Genau gesagt weiss ich nicht wann ich mir einen Macbook Pro kaufen werde, zum mindestens uch keinen Gebrauchten, weil die Teile zur Zeit Neu im Laden mit 999 € billiger sind als ein 5 bis 6 Jahre altes Teil für 500 €. Sicher ist nur eines mein nächster Rechner wird wohl oder übel ein Macbook Pro, weil die ganzen normalen Laptops werden erstens sowieso alle nur mit Windows ausgeliefert (für das ich kein Geld mehr zahlen werde) und ausserdem sind es alles hohle Plastikbomber mit schlechter verarbeitung und beschissenem Display..
     
  16. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

    Seit ich eine RME eingebaut habe hatte ich keine xruns mehr. Habe mit RT-Kernel keine Probleme, aber ist ja auch nicht zwingend notwendig, nur ~besser (?, kA).
    Ja andere Plattformen haben auch sterbende Projekte, Linux ist halt oft neben -her -beruflich, da kann sowas mehr einschlagen ... .
    Ich klage nicht über zu wenig SW, könnte mehr sein und mehr aktive Projekte (jamin/phasex/...) aber passt schon. So Menschen wie z.B. brummer (guitarix) gibt es ja auch ... . \o/
    @"FLOSS-Music" - hehe cool :D
    MAC ist ein
    Abstammung UNIX
    ↳ BSD
    ↳ NeXTStep
    ↳ Darwin
    ↳ Mac OS X
     
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  17. bluebell

    bluebell Tach

    Wäre alles perfekt mit Mac oder Win, dann gäbe es keine Foren mit Leuten mit Problemen. Und sei es nur, weil der Kopierschutz freidreht und Computersabotage betreibt (die eigentlich strafbar ist). Neulich muss iLok den Leuten verboten haben, ihre bezahlten Programme zu nutzen. Ich gebe zu, dass ich mit den Leuten kein Mitleid habe. Wer sich solche Kopierschutzscheiße aufgängeln lässt, muss wissen, auf was er sich einlässt. Ich denke, von denen stellt auch keiner Strafanzeige, zumal es sich in den wenigsten Fällen um Profis handeln dürfte (Profi im Sinn von "ich lebe davon"), für die die Zickerei ein Verdienstausfall bedeutet. Nuja. Immer lassen. Nicht mein Problem.

    Ich hab sowohl meinen Desktop-PC (cirrus7.com) als auch mein Notebook (linux-onlineshop.de) ohne Microsoftsteuer (Windows-Lizenz) gekauft. Sind beide Core i5 basiert und verkraften locker über 30 Spuren voll mit Softsynths und Effekten in Qtractor. Ich hab mir 16 GB RAM gegönnt. Die Hälfte hätte auch gereicht, aber RAM ist wie Hubraum: durch nichts zu ersetzen.
     
  18. tichoid

    tichoid Maschinist

    :lollo:
    nein wirklich, die Pussies nehmen M$ und die Hipster OSX.. ich als bekennender Warmduscher und Vorwärtseinparker zähle mich zu den Pussies :phat:
     
  19. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

  20. mark

    mark Tach


    Die Frage nach der Distribution ist irrelevant. Empfehlenswert ist eine Distribution ab einem 2.6er Kernel, spätestens ab Kernel 3 aufwärts ist auch der RT Kernel zu vernachlässigen, es sei denn man möchte Latenzen von unter 128 Samples haben. Prinzipiell ist aber bei der Verwendung einer DAW solange man ITB bleibt die Latenz sogar zu vernachlässigen, in dem Sinne das man beruhigt sogar wesentlich größere Werte einsetzen kann was die CPU entlastet. Ob der Einzelne nun mehr Wert darauf legt Timing genau ein externes MIDI Keyboard einzuspielen muss jeder selbst entscheiden.

    Und insbesondere der Rest ist eine Frage des eigenen willens und Könnens aber nicht Linux selbst. Schlussendlich ist sogar gerade unter Linux wesentlich mehr Potential herauszuholen, wenn man z.B. an Geschichten wie LiveCoding denkt, wobei allerdings häufig die Programme Crossplatform portiert wurden.
     
  21. huscape

    huscape Tach

    Anbei meine Bauanleitung, mit der ich unter audiophilen Gesichtspunkten zum Musikhören sehr gute Erfahrungen gesammelt habe. Ich zeichne im Übrigen mit dem gleichen Setup auch auf, habe aber die Beschreibung noch nicht fertig, werde sie aber bei Gelegenheit und Bedarf gerne anhängen.

    Code:
    Resources
    =========
    http://ccrma.stanford.edu/planetccrma/software
    http://music.tutsplus.com/articles/working-with-internal-audio-routing-jack-audio--audio-20601
    http://stufs4u.wordpress.com/2014/02/25/install-and-configure-vnc-server-in-fedora-20/
    https://spins.fedoraproject.org/lxde/
    http://www.musicpd.org
    http://wiki.ubuntuusers.de/MPD/Server
    http://gmpclient.org
    
    Hardware
    ========
    
    Computer
    --------
    Jeder beliebige Computer mit einer geeignetten Schnittstelle für eine
    anständige Soundkarte der mit einem Linuxbetriebssystem lauffähig ist
    (ich kenne mich nur mit Linux aus).
    
    getestete Soundkarten
    ---------------------
    EDIROL FA-66
    Musical Fidelity V-Link 192kHz
    M Audio Audiophile 24/96
    
    DAC
    ---
    Naim DAC / Naim 555 PS DR
    
    Vorverstärker
    -------------
    Naim NAC 552 / Naim SuperCap DR
    
    Endstufe
    --------
    Naim NAP 500
    
    Lautsprecher
    ------------
    Naim DBL
    
    Betriebssystem-Installation
    ===========================
    - Installation von Fedora 21 Workstation x86_64
    Als Unterlage für unser Audio-Linux System soll Fedora in der aktuellen Version
    aber mit möglichst wenig Schnickschnack herhalten.
    Fedora bietet sog. Spins an, die vorkonfiguriert die Distribution für unter-
    schiedliche Anwendergruppen bereitstellen. Ich habe mich für den schlanken LXDE Desktop
    Spin entschieden, siehe:
    https://spins.fedoraproject.org/lxde/
    
    Nachinstallation
    ----------------
    nur wenn das Sounddevice ein Firewire Device ist:
    yum install ffado libffado
    
    yum install jack-audio-connection-kit qjackctl
    
    Hardwarecheck
    =============
    
    Hardwarecheck bei Firewire Devices
    ----------------------------------
    ffado-test ListDevices
    > -----------------------------------------------
    > FFADO test and diagnostic utility
    > Part of the FFADO project -- www.ffado.org
    > Version: 2.2.1-Unversioned directory
    > (C) 2008, Daniel Wagner, Pieter Palmers
    > This program comes with ABSOLUTELY NO WARRANTY.
    > -----------------------------------------------
    > 
    > === 1394 PORT 0 ===
    >   Node id  GUID                  VendorId     ModelId   Vendor - Model
    >    0       0x00000e1003b3b456  0x0000000E  0x00000000   Linux Firewire - 
    >    1       0x0040ab0000c33b85  0x000040AB  0x00010049   EDIROL - EDIROL FA-66
    
    Hardwarecheck bei allen anderen Audio Devices
    ---------------------------------------------
    more /proc/asound/cards
    >  0 [M192kHz        ]: USB-Audio - Musical Fidelity V-Link 192kHz
    >                       Musical Fidelity Musical Fidelity V-Link 192kHz at usb-0000:00:1d.7-2, high spead
    >  1 [Intel          ]: HDA-Intel - HDA Intel
    >                       HDA Intel at 0xfe220000 irq 50
    >  2 [M2496          ]: USB-Audio - M Audio Audiophile 24/96
    >                       M Audio Audiophile 24/96 at at usb-0000:00:1d.7-3, high spead
    > 29 [ThinkPadEC     ]: ThinkPad EC - ThinkPad Console Audio Control
    >                       ThinkPad Console Audio Control at EC reg 0x30, fw 7KHT24WW-1.08
    
    CCRMA Kernel (Realtime Kernel)
    ==============================
    
    Repositories
    ------------
    yum localinstall http://ccrma.stanford.edu/planetccrma/mirror/fedora/linux/planetccrma/21/x86_64/planetccrma-repo-
    1.1-3.fc21.ccrma.noarch.rpm
    yum localinstall http://download1.rpmfusion.org/free/fedora/rpmfusion-free-release-21.noarch.rpm
    yum localinstall http://download1.rpmfusion.org/nonfree/fedora/rpmfusion-nonfree-release-21.noarch.rpm
    
    Real-Time Kernel
    ----------------
    Um Musik unter Linux anständig wiedergeben zu können müssen wir den sog.
    realtime kernel verwenden.
    
    vi /etc/yum.conf
    → /etc/yum.conf:
    ...
    installonly_limit=0
    ...
    ← /etc/yum.conf:
    
    yum install planetccrma-core
    
    Standard Kernel
    ---------------
    Um bei zukünftigen Betriebssystem Updates den Realtime Kernel nicht durch den
    Standardkernel zu ersetzen, klammern wir die entsprechenden Pakete aus.
    
    vi /etc/yum.conf
    → /etc/yum.conf:
    ...
    exclude=kernel-[0-9]*
    exclude=kernel-core-*
    exclude=kernel-modules-*
    exclude=kernel-modules-extra-*
    ...
    ← /etc/yum.conf:
    
    Sicherheitshalber löschen wir nun auch die Standard Kernel.
    
    yum erase kernel kernel-core kernel-modules kernel-modules-extra
    
    Und jetzt den Betriebssystem Update um zu schauen, ob der Standard-Kernel nicht
    wieder zurückkehrt.
    
    yum update
    
    Den Realtime Kernel zum Grub Standardkernel werden zu lassen können wir uns
    eigentlich sparen, da es keine Standardkernel mehr gibt, aber trotzdem als
    Anmerkung der Vollständigkeit halber:
    
    grub2-set-default  "Fedora (3.14.25-200.rt22.1.fc21.ccrma.x86_64+rt) 21 (Twenty One)"
    reboot
    
    Weitere Betriebssystem-Anpassungen
    ==================================
    
    selinux deaktivieren
    --------------------
    vi /etc/sysconfig/selinux
    → /etc/sysconfig/selinux:
    ...
    SELINUX=disabled
    ...
    ← /etc/sysconfig/selinux:
    
    Prozesse abschalten
    -------------------
    systemctl disable auditd.service
    systemctl stop auditd.service
    
    systemctl disable avahi-daemon.socket
    systemctl stop avahi-daemon.socket
    systemctl disable avahi-daemon.service
    systemctl stop avahi-daemon.service
    
    systemctl disable bluetooth.service
    systemctl stop bluetooth.service
    
    systemctl disable smartd.service
    systemctl stop smartd.service
    
    systemctl disable tcsd.service
    systemctl stop tcsd.service
    
    Video Card Driver
    -----------------
    Der von mir verwendete Laptop ist mit einer Nvidia Grafikkarte ausgestattet.
    lspci | grep -i vga
    > 01:00.0 VGA compatible controller: NVIDIA Corporation G86M [Quadro NVS 140M] (rev a1)
    
    Ich möchte nicht den Freeware Treiber nouvea verwenden, sondern vertraue auf den
    proprietären Hersteller-Treiber. Der für meine Karte ist der
    Linux x64 (AMD64/EM64T) Display Driver, Version 340.xx
    
    vi /etc/yum.conf
    → /etc/yum.conf:
    ...
    exclude=xorg-x11-drv-nouveau-*
    ...
    ← /etc/yum.conf:
    yum erase xorg-x11-drv-nouveau
    
    vi /etc/modprobe.d/nouveau.conf 
    → /etc/modprobe.d/nouveau.conf:
    blacklist nouveau
    ← /etc/modprobe.d/nouveau.conf:
    
    vi /etc/default/grub
    → /etc/default/grub:
    ...
    GRUB_CMDLINE_LINUX="rhgb quiet rdblacklist=nouveau"
    ...
    ← /etc/default/grub:
    
    grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg
    grub2-install /dev/sda
    
    systemctl set-default multi-user.target
    yum install akmod-nvidia-340xx xorg-x11-drv-nvidia-340xx-libs kernel-rt-devel acpid
    reboot
    
    Wer behauptet ich wäre paranoid veranlagt, weil ich den nouveau Treiber doppelt
    und dreifach unterbunden habe, hat recht. So ist es leider.
    
    vi /etc/X11/xorg.conf
    → /etc/X11/xorg.conf:
    # RPM Fusion - nvidia-xorg.conf
    # 
    Section "Device"
    	Identifier  "Videocard0"
    	Driver      "nvidia"
    EndSection
    ← /etc/X11/xorg.conf:
    
    Falls "startx" klappt:
    systemctl set-default graphical.target
    reboot
    
    Benutzer anlegen
    ----------------
    useradd -d /local/home/hu hu
    passwd hu
    
    Audiouser "hu" den richtigen Gruppen zuordnen
    ---------------------------------------------
    Damit keine Rechte-Probleme beim Zugriff auf die Audio-Devices durch
    Benutzer entstehen müssen diese den entsprechenden Gruppen hinzugefügt werden.
    # grep hu /etc/group
    > audio:x:63:hu
    > hu:x:1000:hu
    > jackuser:x:981:hu
    
    disable pulse audio
    -------------------
    Es existiert die Möglichkeit die Verwendung von Pulsaudio pro Benutzer zu
    steuern.
    
    mkdir ~/.pulse
    echo ‘autospawn = no’ > ~/.pulse/client.conf
    
    Meine Erfahrung ist, das Pulsaudio vom System trotzdem gestartet wird.
    Ich bevorzuge deshalb Pulsaudio systemweit für alle Zeiten den Garaus zu machen.
    Aus audiophiler Sicht ist das Pulsaudiosystem der größte Quatsch,
    den man sich vorstellen kann.
    
    chmod -x /usr/bin/pulseaudio
    vi /etc/yum.conf
    → /etc/yum.conf:
    ...
    exclude=pulseaudio-*
    ...
    ← /etc/yum.conf:
    
    Autologin für den neuen Audio Benutzer
    --------------------------------------
    vi /etc/lxdm/lxdm.conf
    → /etc/lxdm/lxdm.conf:
    ...
    [base]
    autologin=hu
    ...
    ← /etc/lxdm/lxdm.conf:
    
    Bildschirmschoner deaktivieren
    ==============================
    Über das Startmenü:
    Einstellungen; Bildschirmschoner; Bildschirmschoner deaktivieren
    
    Jack konfigurieren und starten
    ==============================
    Mit dem Programm "qjackctl" existiert eine graphische Anwendung, über die sich der Jack-Daemon
    einfach konfigurieren und steuern lässt.
    
    qjackctl
    > Server Präfix:	/usr/bin/jackd
    > Echtzeit:		ja
    > Priorität:		default
    > Frames/Periode:	64 (WICHTIG!)
    > Abtastrate:		96000 (evtl auch: 192000)
    > Perioden/Puffer:	3
    > Maximaler Port:	128
    > Timeout (ms):		500
    > Schnittstelle:	hw:1 (evtl auch: hw:M192kHz)
    > Audio:		Duplex
    > Startverzögerung:	2ms
    > Latenz:		2ms
    
    Musik Player
    ============
    
    MPD
    ---
    Music Player Daemon (MPD) ist eine flexible und leistungsstarke Anwendung um
    Musik auf dem PC wiederzugeben. Großer Nachteilvon MPD ist, dass zunächst aus
    der Musikdatensammlung eine Datenbank angelegt werden muss, innerhalb derer man
    sich durch die Musik mittels eines Client-Front/Ends navigiert. Die Navigation
    anhand von Verzeichnisstrukturen ist MPD fremd.
    Für mich ist dies ein KO Kriterium gegen diesen Ansatz. Für manch Einen ist
    dies jedoch kein Hinderungsgrund, deshalb beschreibe ich es hier trotzdem.
    
    Der Daemon muss zunächst nachinstalliert werden:
    
    yum install mpd
    
    Jetzt muss man natürlich auch noch dafür sorgen, dass mpd jack als Verbindung
    zum Audio-Device verwendet. Hierzu bitte wie folgt vorgehen:
    (http://wiki.ubuntuusers.de/MPD/Server)
    
    vi /etc/mpd.conf
    → /etc/mpd.conf:
    ...
    # I got the jack
    audio_output {
    	type		"jack"
    	name		"mpdjack"
    	mixer_type	"disabled"
    }
    ...
    # pulse audio comented out
    #audio_output {
    #	type		"pulse"
    #	name		"My Pulse Output"
    #}
    ...
    ← /etc/mpd.conf:
    
    systemctl enable mpd.service
    systemctl start mpd.service
    
    Verzeichnisse
    -------------
    Am Anfang der Konfigurationsdatei werden die Verzeichnisse festgelegt, in denen
    MPD nach Musik und Playlisten sucht:
    
    music_directory         "/var/lib/mpd/music"
    playlist_directory      "/var/lib/mpd/playlists"
    
    Hierbei ist zu beachten, dass MPD unter dem Benutzer mpd (Gruppe audio) läuft.
    Dieser oder die Gruppe audio müssen auf die Verzeichnisse lesend zugreifen
    dürfen. Eventuell muss man daher die Dateirechte der angegebenen Verzeichnisse
    anpassen.
    Kommentiert man die Zeile mit user komplett aus, wird der Dienst mit
    Root-Rechten gestartet.
    
    In manchen Fällen geschieht der Eintrag von Benutzer mpd in Gruppe audio nicht
    automatisch, in diesen Fällen läuft der MPD sauber an, kann aber keine
    Wiedergabe starten.
    In solch einem Fall muss der Eintrag von Hand vorgenommen werden.
    
    sudo usermod -aG audio mpd     #Setzt die Gruppenzugehörigkeit
    cat /etc/group | grep audio    #Zeigt Mitglieder der Gruppe audio an 
    
    Musik-Player für MPD
    --------------------
    Der Gnome Music Player Client (gmpc) ist ein GTK2 frontend für den Music Player
    Daemon (mpd).
    (http://gmpclient.org)
    
    yum install gmpc
    
    Audacious
    ---------
    Audacious ist ein Fork des Beep Media Player (BMP). Die Arbeiten am BMP, der
    wiederum auf XMMS basierte, wurden schon vor längerer Zeit eingestellt.
    Winamp "Classic Skins" können aber mit Audacious weiter benutzt sowie
    Winamp-Equalizer-Einstellungen importiert werden.
    Zu den unterstützten Formaten gehören unter anderen MP3, MP4, MPEG-Audio,
    CD-Audio, AAC, SID, MOD, Ogg Vorbis, FLAC, WAV, WMA und NSF. Darüber hinaus
    unterstützt Audacious Internetradio, LIRC und LastFM/Audioscrobbler.
    
    Das Ziel der Entwickler war es, mit Audacious einen entschlackten, schnellen,
    stabilen und funktionellen Audioplayer zu erstellen. Den nehme ich.
    
    yum install audacious audacious-libs audacious-plugins audacious-plugins-jack
    
    Ein paar Sachen müssen in Audacious konfiguriert werden. Dazu in Audacios die
    Einstellungen wählen:
    audacious
    > Datei; Einstellungen; Audio:
    > Ausgabe-Plugin:				JACK Ausgabe
    > Bittiefe:					32
    > Softwareseitige Amplitudenbegerenzung:	nein
    > Softwareseitige Lautstärkeregelung:		nein
    > Wiedergabeverstärkung aktivieren:		nein
    
    
    VLC konfigurieren und starten (wer's unbedingt braucht)
    -------------------------------------------------------
    VLC mit Jack
    
    Wer verschiedene Audio-Anwendungen verbinden will oder wer geringe Latenzen
    braucht, verwendet den JACK Audio-Server. Um VLC auf diesen einzustellen, muss
    das Paket vlc-plugin-jack installiert sein (siehe oben) und dann in
    "Extras → Einstellungen → Audio → Ausgabemodul" auf "Hardware-Audioausgabe"
    gestellt werden. Gerade diese klanglich Schaffenden möchten evtl. gerne mal
    ein Youtube-Video zum Vergleich öffnen und bräuchten dazu mehrere Soundkarten.
    Mit VLC reicht eine, allerdings muss das Video derzeit erst noch runtergeladen
    werden und lässt sich nicht per URL öffnen.
    
    yum install vlc vlc-plugin-jack
    
    Der Aufruf geschieht über:
    vlc --jack-connect-regex system 
    
    Damit man auch etwas hört muss qjackctl eine Verbindung für VLC konfiguriert
    werden. Für erste Tests führte ich qjackctl durch:
    
    > verbinden; (Audio Reiter); vlc_3704; out_1 → firewire_pcm; 1+2 left_out
    > verbinden; (Audio Reiter); vlc_3704; out_2 → firewire_pcm; 1+2 right_out
    
    Damit das Ganze auch in Zukunft automatisch funktioniert konfiguriert
    man es einmalig über das qjackctl Steckfeld.
    
    > output-sockets
    > --------------
    >   Ausgang VLC
    >   -----------
    >   socket exclusive="off"
    >   client="vlc_[0-9]+"xi
    >   type="jack-audio"
    >   name="Ausgang VLC"
    >    <plug>out_1</plug>
    >    <plug>out_2</plug>
    > 
    > input-sockets
    > -------------
    >   Eingang NAC 282
    >   ---------------
    >   socket exclusive="off"
    >   client="firewire_pcm"
    >   type="jack-audio"
    >   name="Eingang NAC 282"
    >    <plug>[0-9]+ab[0-9]+c33b85_LineOut 1\+2 left_out</plug>
    >    <plug>[0-9]+ab[0-9]+c33b85_LineOut 1\+2 right_out</plug>
    > 
    > output-sockets und input-sockets verbinden
    
    Mir ist der VLC zu mächtig. Er kann bei Weitem mehr als ich benötige. Den nehme
    ich also nicht.
    
    Remote login über VNC
    ---------------------
    Wer seinen Audio-PC remote steuern will, dem sei folgender Link nahe gelegt.
    http://stufs4u.wordpress.com/2014/02/25/install-and-configure-vnc-server-in-fedora-20/
    
    Ich steure meinen Audio-PC über SSH-Terminal incl. X11 Tunnelung fern.
    
    Verknüpfung auf dem LXDE-Desktop anlegen
    ========================================
    Nachdem alle Pakete installiert sind und ich mich entschieden habe mittels Jack
    meine Audiohardware anzusteuern und Audacious als Audioplayer zu verwenden,
    lege ich zwei Iconen zum Schnellstart für die beiden Anwendungen auf dem
    Desktop an.
    
    Ich klicke im laufenden Desktop mit der rechten Maustaste auf einen freien
    Bereich. In dem sich öffnenden Kontext-Menü wähle ich "Neu..." und darunter
    den Punkt "Leere Datei" (mit der Rechten Maus!). LXDE fragt mich nun nach einem
    Namen für die Datei und ich benenne sie nun "qjackctl.desktop". Wichtig ist das
    ".desktop", denn daran erkennt LXDE später, dass es sich um eine besondere
    Datei mit zusätzlichen Angaben handelt.
    
    Die Datei liegt nun auf dem Desktop, Zeit zu hinterlegen was wir mit ihr
    starten wollen.  Ich klicke mit der rechten Maustaste auf das neue Icon und
    wähle im Kontextmenü den Punkt Leafpad aus. Leafpad ist auf meinem System nach
    der Grundinstallation ein einfacher mitgelieferter Editor. Wer sein System
    anders eingerichtet hat, hat womöglich einen anderen Texteditor hier
    aufgeführt, oder muss ihn manuell starten und darin unsere Datei öffnen. Sie
    befindet sich im Ordner ~/Schreibtisch, bei mir also in
    /local/home/hu/Schreibtisch .
    
    In die Datei schreibe ich nun folgende Inhalte hinein (Ehrlich gesagt habe ich
    es nicht wie oben beschrieben über die Maus und Klicks gemacht, sondern direkt
    die Desktop-Dateien mittels vi editiert.):
    
    → ~/Schreibtisch/qjackctl.desktop:
    [Desktop Entry]
    Name=qjackctl
    Comment=start and controll the Jack Daemon
    Exec=/usr/bin/qjackctl
    TryExec=/usr/bin/qjackctl
    Icon=qjackctl
    Type=Application
    ← ~/Schreibtisch/qjackctl.desktop:
    
    Nach dem Abspeichern der Datei kann ich qjackctl nun über Doppelklick auf meine
    neue Desktop Verknüpfung starten.
    
    Das Gleiche wiederhole ich nun für die Anwendung "audacious", also:
    
    → ~/Schreibtisch/audacious.desktop:
    [Desktop Entry]
    Name=audacious
    Comment=start the audacious audio player
    Exec=/usr/bin/audacious
    TryExec=/usr/bin/audacious
    Icon=audacious
    Type=Application
    ← ~/Schreibtisch/audacious.desktop:
    
    Fertig!
    
     
  22. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

  23. JuergenPB

    JuergenPB Tach

    Kann es sein, daß hier was durcheinander läuft!

    Wer einen Rechner sucht, der für Musik gut ist, der braucht keinen, der für's Gamen gut ist.

    Also:
    Installation des Betriebssystems "ohne alles" (ohne Grafik!!!!!)
    (Dann den Kernel ggf. durch einen Real-Time-Kernel ersetzen)
    Wenn man nicht auf X (Grafik) verzichten will:
    Installation eines schlanken Grafik-Logins (Slim oder ähnliches)
    Installation eines ganz ganz schlanken Fenstermanagers (TWM, Blackbock, Openbox o.ä, — Ich bin ja ein Freund von E17, aber das ist schon etwas oversized)

    Und wenn das läuft, dann die Audio-Sachen aufsetzen



    Irgendwie habe ich das Gefühl, wenn ich den Strang lese, daß Windows-Fans hier mir Linux rumbasteln und nicht wissen was sie tun…
     
  24. Dorimar

    Dorimar bin angekommen

    Naja grad versucht sich ja Steam an (wer hätte es gedacht...) SteamOS, Wohnzimmerlinux mit vielen streaming funktionen (games von PC streamen etc.).
    Da es auf Debian basiert, sollte man ja auch eingene Software nachinstallieren können, mal schaun, vielleicht bekommen die das ein wenig Anwenderfreundlicher hin
     
  25. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

    Code:
    git clone git://github.com/raboof/realtimeconfigquickscan.git
    cd realtimeconfigquickscan
    perl ./realTimeConfigQuickScan.pl
    
    https://github.com/raboof/realtimeconfigquickscan
     
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  26. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

  27. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

  28. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

     
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  29. øsic

    øsic bin angekommen

  30. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

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