Litze in der Hitze

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von Zotterl, 26. April 2011.

  1. Zotterl

    Zotterl Guest

    Für Profis unter Euch wohl ne Witzfrage. Aber im Ernst:
    Welche Litze verwendet Ihr für den Aufbau Eurer "normalen" Schaltungen?
    14, 25 oder gar 50 mm hoch zwo?

    Gibts irgendwelche Präferenzen für die eine oder andere Sorte?
    (mir ist 50er zu dick und lötunfreundlich. Zudem paßt es nicht
    in die normalen Lochrasterplatinen)
     
  2. Cyborg

    Cyborg bin angekommen

    Mit 'ner Dampframme vorbohren und mit ner Sauerstofflanze löten!
    Im Normalfall benutze ich 0,25 mm² Litze
     
  3. Zotterl

    Zotterl Guest

    Hab ich probiert. Leider nur ein Loch pro Lochrasterplatine...
     
  4. Cyborg

    Cyborg bin angekommen

    kommt hin!

    Machmal mache ich mir die Mühe und nehme ein dickes Installationskabel....eigentlich heißt das ...Leitung aus dem Fernmeldebereich auseinander. Davon habe ich noch etliche Meter. Dort finden sich dann viele unterschiedlich farbig markierte Litzen. Diese vielseitigen Farben machen den Aufbau übersichtlicher, es sieht hinterher aber immer ziemlich bunt aus ;-)
    Abhilfe: einen kleinen Kabelbaum binden wenn alles läuft.
     
  5. Zotterl

    Zotterl Guest

    Oje, ich mag zwar Bäume; aber Kabelbäume?

    Seriösität ON:
    Bin auch bei der 25er gelandet. 14er müßte aber theoretisch genauso
    funktionieren*, mal von der fummeligen Abisolierung abgesehen?

    (*keine Einbußen physikalischer Art?)
     
  6. lmsktp

    lmsktp Tach

    Ich benutze so ziemlich alles ;-) 14er ist ok, momentan verwende ich aber fast ausschließlich 22er... Passt einfach gut :)

    mfG
     
  7. tulle

    tulle bin angekommen

    Ich hab mal ne Doktor Böhm Orgel geschlachtet und hab von dieser Aktion noch geschätzte 1km litze. Seidenumsponnen, läßt sich prima löten.
     
  8. Zotterl

    Zotterl Guest

    @tulle

    Mir gings nicht um die Länge... :mrgreen:
     
  9. Cyborg

    Cyborg bin angekommen

    och, das mit dem zusammenbinden der Drähte zu Bündeln ist keine große Sache. Ich hatte das früher gelernt und habe noch immer eine dicke Rolle von diesem gewachsten Jute-Garn wie man es als Fernmeldemonteur (alte Bezeichnung) nur zu gut kannte ;-) Das Abisolieren ist auch kein Fummelkram mehr seitdem hier ein Elektriker eine wirklich gute Abisolierzange vergessen hatte. Ich war ein schlechter Mensch und habe sie ihm nicht zurückgebracht als ich sie Wochen später im Sicherungsschrank fand ;-)
     
  10. changeling

    changeling Tach

    25er sind halt stabiler (mechanisch, und anscheinend wohl auch elektrisch wegen dem größeren Durchmesser), die benutze ich mittlerweile auch nur noch.
     
  11. Zotterl

    Zotterl Guest

    Genau das hatte ich gemeint/befürchtet, dass es Auswirkungen auf die Funktion haben könnte.

    Dank an alle, die sich hier gemeldet haben.
     
  12. Cyborg

    Cyborg bin angekommen

    Ich bitte Dich, wir arbeiten mit Modulen die nur sehr geringe Ströme verarbeiten. Der Querschnitt von Schaltlitzen spielt alleine wegen des Ohmschen Gesetzes deshalb keine Rolle. Eine Ausnahme bilden die Leitungen duch die wirklich größere Ströme fliessen, das sind aber nur ganz wenige. (Netzteil usw)
     
  13. Zotterl

    Zotterl Guest

    Daher auch meine Frage. Manchmal gibt es ja Dinge, an die man
    als Anfänger nicht denkt.

    Logik sagt zwar: Innerhalb eines ICs sind ja die "Drähte" auch verdammt dünn,
    bzw. "querschnittsarm" ;-)

    Wenn ich aber an die Dinge denke, die Tesla so gemacht hat...
     

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