Livezuspielung von .wav: Laptop? Netbook? oder...?

Dieses Thema im Forum "PC" wurde erstellt von Zotterl, 12. August 2014.

  1. Zotterl

    Zotterl Guest

    Was würdet Ihr nach dem heutigen Stand der Technik verwenden, um .wav-files live während eines Gigs zuzuspielen?
    (Zu den .wavs wird noch live gespielt)

    Laptop oder Netbook (Warum eigentlich nicht Fieldrekorder, wenn es um reine .wavs geht?)
    Gibt es da herausragende/zuverlässige Modelle? (Apple-Kram ist kein Thema)

    Ist 16/24 Bit ein Thema bzw. wird das live wahrgenommen?
    Eine Wavelab LE-Version würde doch im Prinzip ausreichen (?)

    Heikles Thema dürfte noch das Audio-Interface sein, oder packen die das alle?
     
  2. ARNTE

    ARNTE Ureinwohner

    kannst dir gerne meinen juni di borgen. der hat nen sehr einfachen audio player an board, der aber sehr stabil funktioniert. bestückt wird das gute stück per USB stick. den USB stick bespielst du vorher auf nem PC mit deiner playlist. dabei kannst du pro song/wav-file entscheiden ob der nächgste song automatisch abgespielt wird oder erst nach erneutem betätigen von play. das display des juno di zeigt jeweils track namen und nummer. navigieren über vor - zurück - pause - play - stop. geht wunderbar und sieht auf der bühne halt auch nach instrument aus. achso, man kann den juno natürlich auch parallel als ganz normales keyboard nutzen und fleißig klimpern...
    24 bit kann der glaub ich auch. das macht live aber absolut keinerlei unterschied zu 16 bit...
     
  3. Zotterl

    Zotterl Guest

    Danke. Eine Option hätte ich ja schon: meinen Fieldrekorder. Hab aber keine Ahnung, ob/welche
    Vor-/Nachteile das hat. Bisher habe ich immer nur anfällige Laptops (im Vergleich zum Fieldrekorder)
    auf der Bühne gesehen. Dann noch das Geschiß mit Latenzzeiten/Audiointerface…

    Könnte aber sein, dass irgendwann ein neuer Rechner bei mir fällig wird. Daher wollte ich noch diese
    Option einbeziehen.

    Wäre auch mal ein Thema für unseren Stammtisch...
     
  4. Live genügt MP3 vollständig. Ich benutze einen MP3-Player oder schlicht mein Handy - aber Flugmodus einschalten, damit keiner Anrufen kann.

    (Ich stelle mir das gerade vor: "Ringggg...." - ....URGhs...., tapps ... aus Versehen das Gespräch annehm und dann über PA: "Bubi, hier ist Mama, bitte nimm doch bei Aldi noch Haferflock..." - "Mama ich hab grade Konzert" - "Bubi das ist doch toll das wieder Musik machst" - "MAMA! Es geht jetzt nicht!!!!" - "Ja ist gut Bubi, aber denk an die Haferfl... KLICK".)
     
  5. Zotterl

    Zotterl Guest

    Hatte auch schon daran gedacht. Bilde mir aber immer ein, dass ich den Unterschied zwischen
    mp3 und wav raushöre (ist wohl der "ich-hör-den-Minimoog-raus"-Effekt bei mir? :selfhammer: )
    Wenn John Cage heute noch leben würde, der würde das bewußt mit einbeziehen ;-)
     
  6. ARNTE

    ARNTE Ureinwohner

    naja, je nachdem wie du das planst sind halt diverse features, wie eben automatisch weiterspielen oder stop nach jedem wav file schon wichtig. du brauchst also ne playlist funktion. keine ahnung ob dein fieldrecorder das kann...
    smartphone (iphone) haben wir auch schon mal genutzt. ging problemlos.
    laptop hätte ich immer bammel. hatten wir zwar live auch immer dabei aber nur für sekundäre funktionen die nicht sooo dramatisch wären bei nem ausfall. würde ich heute aber eigentlich gar nicht mehr nutzen (es gibt heute für die von uns genutzten funktionen günstige alternativen...).
    so ein fieldrecorder ist aber total praktisch um das konzert aufzunehmen. dann haste den aber eben nicht mehr zum abspielen parat...
     
  7. Mag schon sein, dass Du das hörst, aber auch nur im direkten Vergleich. Und das Publikum hört es eh nicht. Und außerdem gibt es kein besseres Maskierungsrauschen als das Geräusper des Konzertpublikums. Ich mein, wenn schon BBC3 oder Bayern4-Klassik *mp3 senden, dann kanns echt nicht so schlimm sein.


    John Cages Mutter hatte noch kein Telefon...
     
  8. Zotterl

    Zotterl Guest

    Schon mal ein "Zwischendanke" für die Beiträge!
     

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