manjaro linux is the shitz

lilak

lilak

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ich bin gerade von KXStudio auf manjaro linux mit xfce umgestiegen. alter schwede! ca ein drittel schneller und rock solid. ich habe einen kleinen bericht auf dem manjaro forum dazu geschrieben.

 
Psychotronic

Psychotronic

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Naja, das darunter liegende Arch Linux ist halt sehr gut gepflegt und durchdacht. XFCE ist seit Jahren auch in einem sehr stabilen Zustand. Features wie auch die Software an sich.

Gute Wahl. Ich mache das gleiche quasi direkt auf Arch Basis. Installiere ich halt einmal und nutze es dann ohne große Änderungen oder Probleme bis zum Lebensende des Rechners. Was sich durch die Stabilität der Software sicherlich auch etwas weiter in die Zukunft verschiebt. Ich finds auch gut das Arch inzwischen ne Pro Audio / Multimedia Paket Gruppe hat.

Einmal alles bitte. :aliendeath:
 
lilak

lilak

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das abgefahrene bei manjaro ist du das auf einen highspeed stick installieren kannst und das problemlos von da aus läuft. mit usb 3 sehe ich da keinen unterschied zu einer ssd. ich hab das bei meiner nachbarin mit einem ca 15 jahre altem lenovo laptop versucht bei dem schon der erste usb 1 ports gestorben ist und FUNZT genauso, nur etwas langsamer.

ich sach nur big blue and white, warm anziehen. the future of computing is here!
 
N

Ni2617+

Guest
Ich hatte Manjaro zwei oder drei Jahre auf meinem Notebook installiert. Mittlerweile verwende ich Debian, da es für ausgefallenere Hard- und Software einfach eine bessere Untersützung bzw. Dokumentation gibt. Manjaro läuft weiterhin auf meinem Stand-PC. Gefühlt konnte ich keinerlei Geschwindigkeitsunterschiede feststellen.
 
marco93

marco93

Moderator
Habe jetzt auch mal Manjaro testweise installiert und im Forum gleich mal eins auf die Nuß bekommen, weil ich dumme Fragen stelle. :D ...

Nachdem ich erst mit der Kombi BIOS / GPT versucht habe, habe ich es nun mit UEFI installiert. Läuft erstmal und die Installation geht im Vgl, zu Ubuntu DEUTLICH schneller! 5-10 Minuten statt > 30 Minuten. Habe heute bestimmt 10 mal installiert und Sachen ausprobiert. Das System ist auch flotter.

Leider gibt es nur RT kernel und keinen Lowlatency kernel. Da muß ich erstmal testen. Ich installiere jetzt erstmal Ubuntu nochmal neu und wenn das meine Netzwerkprobleme nicht löst, dann vielleicht mal Manjaro.

Hatte mit Bitwig unter Manjaro mal den RT Kernel versucht. Habe das Gefühl, das Ubuntustudio trotzdem besser vorkonfiguriert ist. Die DSP load in Bitwig ist under Ubuntu total glatt und hat wenig Streuung.

So wie ich jetzt gelesen habe, scheint Ubuntu auch das stabilere System zu sein.
 
audiotrainer

audiotrainer

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i agree aber zu experimentell im moment. realtime/zero lag audio ist auf jeden fall die zukunft.
Läuft bei mir (auf einem 2015er MacBook Pro) - mit Gentoo.

Ich hatte ursprünglich mit einem Ubuntu Studio angefangen (um herauszufinden, ob meine Hardware überhaupt funktioniert bzw. unterstützt wird) - Step 1 Klicki-Bunti sozusagen ;-)
Nachdem ich meine Hardware ans Laufen gebracht hatte, habe ich als Step 2 ein Gentoo aufgesetzt und alle relevanten Konfigurationen (inkl. Low Latency/RT Kernel) nach Gentoo übertragen.

Ich finde, es lohnt sich mit Gentoo zu beschäftigen - setzt zwar eine steile Lernkurve voraus, aber ermöglicht einem die größtmögliche Freiheit bzw. Kontrolle.
Arch ist allerdings auch eine sehr feine Distri - viele Konzepte (Overlays/Source Trees einbinden) sind aber mindestens durch Gentoo inspiriert.
Und Gentoo übrigens durch Free BSD (Stichwort: portage) - wie übrigens auch MacPorts ;-)

Hilft das jemandem von euch, wenn ich meine Kernel-Config zur Verfügung stellte?

(Nur 'mal mit euch über Linux Audio labern - wenn ich schon den ganzen Tag im Homeoffice sitzen muß ... :))
 
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marco93

marco93

Moderator
Ich beneide euch wirklich. War schon froh, dass ich mein altes home wieder eingebunden bekam. :agent:
 
lilak

lilak

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interessant, gentoo muss ich mir mal genauer ansehen. inzwischen hab ich auch im detail raus sie man jack und manjaro optimiert. wenns jemand interessiert poste ich das hier als anleitung. finde ich gut dass das andere auch so sehen dass manjaro schnell ist. ubuntu ist ja schon nicht langsam
 
marco93

marco93

Moderator
interessant, gentoo muss ich mir mal genauer ansehen. inzwischen hab ich auch im detail raus sie man jack und manjaro optimiert. wenns jemand interessiert poste ich das hier als anleitung. finde ich gut dass das andere auch so sehen dass manjaro schnell ist. ubuntu ist ja schon nicht langsam

Ja, gerne. Interessiert mich.
 
lilak

lilak

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also hier isses. das mache ich mit einem frischen manjaro system um jack + puleaudio zum laufen zu bringen:

als erstes mal dafür sorgen dass dein user in der audio group ist und dass die audio group realtime threading darf. das ist per default nicht so.

erstma, alle tools vergessen. cadence oder qjackctl zb. alles mit der shell machen.

#erst pulseaudio und dann jack abschiessen. falls jack schon läuft was bei mir der fall war, mit den falschen parametern

pulseaudio -k
killall jackd


# start jackd. hier sind zwei konfigurationen. erste ist für einen firewire device. zweitere läuft bei mir im moment und ist die standard audio chip als input und der audioport meines hdmi grafikkarte als output. man kann mit jack mehrere interfaces integrieren. auroconnect ist disabled und realtime enabled. so läuft es bei mir mit dem standardkernel praktisch ohne xruns.

#jackd --autoconnect a -R -d firewire -p 512 -n 2 &
jackd --autoconnect a -R -d alsa --capture hw:0,0 --playback hw:1,11 -p 512 -n 2 &

#restart puleseaudio and pipe pulseaudio in/out into jack

pulseaudio --start
pactl load-module module-jack-sink channels=2;pactl load-module
module-jack-source;pacmd set-default-sink jack_out
pacmd set-default-sink jack_out

# wenn du jetzt irgendeinen patchstrippenzieher aufmachst, zb patchage
dann hast du alle midi und audio connections inclusive pulseaudio zur
freien verfügung.

# bevor du irgenwelche verbindungen ziehst am besten aein script namens jackpatch aufrufen.
das ist teil des genialen non-studio modularpakets.

#dann merkt sich die kiste alle gezogenen verbindungen und wenn du das
programm neu aufstartest verbindet es gleich korrekt. wenn du alle
programme über non-studio session-manager aufstartest und am anfang
jackpatch stellst dann kannst du superkomplizierte setups auf einmal
hochfahren. ok midi verbindungen werden nicht gespeichert.

https://non.tuxfamily.org/
 
C0r€

C0r€

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Bei mir läuft Lubuntu auf das ich ubuntu studio installiert habe.

Puffergröße von 512 ist aber recht viel. Bei mir sind es momentan 64 bei 48kHz. So kann ich in Reaper auch Audio durch externe Hardware schicken und zurück.
Wenn es mehr Spuren werden und mehr Plugins, dann später beim Mixdown und Feinschliff, werde ich dann wohl auf 128 oder 256 gehen. Dadurch sinkt auch nochmal die Rechenlast.

Jack lieft bei mir erst nicht unter realtime, obwohl das -R flag gesetzt war. Dadurch war z.B. der MIDI jitter höher (bei 250bpm und 64tel oder 128tel Noten kurzes Sample im Akai gut hörbar - fast Sinus vs. Modemgeräusch).
Also die Programme (auch Reaper) erst mal in der Console starten und den Output in der Console anschauen. Für die Fehlermeldungen fand ich in Google (copy&paste) recht schnell die Lösungen. So fand ich auch raus, dass reaper die Realtime Rechte nicht bekommen hatte und auch bei Jack realtime nicht lief (da gibt es auch in Jack eine Konsole). Wobei ich in Reaper auch ohne Realtime option keine xruns bekomme.
Ich hab leider eine NVIDIA Karte, die mir bei den RT-Patch kernels reingrätscht, ich hatte schon einen custom kernel kompiliert mit den für mein System dedizierten Optionen. Momentan läuft der lowlatency kernel.
Gentoo probiere ich ggf. noch einmal (das hatte ich schonmal ca. 2005 rum), wenn ich vorher eine andere Graka besorgt habe. Oder ich müsste eine Kernelversion heraussuchen, für die es einen NVIDIA Patch gibt, das sind dann auch ältere NVIDIA Treiber etc.

Ein Tipp für einen RT-fähige PCIe Graka (also nicht NVIDIA Treiber) mit passiver Kühlung und guter Performance wäre für mich hilfreich.
 
lilak

lilak

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ja stimmt nvidia sind die edgelords des linux trends. ich hab meine nvidia karte einfach aussortiert und was von amd drin was nicht nur schneller ist sondern auch die ventillatoren ohne 3d grafik ausschaltet. wenn was unter linux nicht funktioniert einfach auswechseln. kostet nicht die welt und damit fährt man langfristig besser. puffergrösse 512 ist variabel, ich hab einen 4 core i5 im rechner und mir sind 10 ms latency vollkommen egal. 64 muss ich mal testen. midijitter ist bei mir auf jeden fall unter einer ms weil nicht messbar, davon kann ein mac nur träumen.

meine grafikkarte ist eine Sapphire Pulse Radeon RX 580 GDDR5, die gibts für ca 120e gebraucht, die hat eine fette heatsink und schaltet die ventillatoren fast komplett ab wenn sie nicht gefordert wird. ist glaube ich die schnellste consumer amd gpu im moment.
 
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lilak

lilak

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ich hab inzwischen mal versucht pipewire zu installieren. das soll theoretisch pulseaudio, alsa und jack zusammenbringen aber ist noch sehr experimentell. ausserdem beisst sich das mit meiner pulseaudio installation.

was auch total wichtig ist ist das AUR repository zu aktivieren. da hast du dann zugang zu allen möglichen bleeding edge software die nicht im manjaro repo sind aber direkt im package manager kompiliert werden. das meiste was auf ubuntu läuft findst du auch hier. zb mache ich das gerade mit DEXED dem dx7 clone, funktioniert hervorragend. einfach dem video ab hier folgen:

https://youtu.be/vgrqMv3Lzfk?t=1270
 
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lilak

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gentoo sieht cool aus. hat das jemand zuverlässig als studio am laufen? wie sieht das aus mit forumsupport? das ist bei manjaro vorbildlich.

hab gestern abend carla via AUR compiliert und jedes plugin win oder lin funzt. carla stürzt auch nicht mehr ab wie unter ubuntu. manjaro rocks. hab so das gefühl die wichtigen sachen selbst zu kompilieren macht alles stabiler. dann mach ich mich mal auf die suche nach den wave plugins :)
 
marco93

marco93

Moderator
gentoo sieht cool aus. hat das jemand zuverlässig als studio am laufen?

hab gestern abend carla via AUR compiliert und jedes plugin win oder lin funzt. carla stürzt auch nicht mehr ab wie unter ubuntu. manjaro rocks. hab so das gefühl die wichtigen sachen selbst zu kompilieren macht alles stabiler. dann mach ich mich mal auf die suche nach den wave plugins :)

Carla stürzt bei mir unter Ubuntu nicht ab, aber wenn ich es schließe kommt eine Absturzmeldung. Meinst du das?
 
marco93

marco93

Moderator
<OT>
wg. Gentoo:
Weil die meiste Software für Gentoo immer erst gebaut werden muß und danach das Kompilat installiert wird, benötigt dies ziemlich viel Leistung (so flexibel dieses Konzept auch ist). Weil mein MacBook Pro Mid 2015 und mein Arbeitslaptop Lenovo G510 (auch 2015) beide thermische Probleme haben (CPU wird beim kompilieren bis zu 90 Grad C heiß), wollte ich denen Gentoo nicht mehr zumuten, um die Lebensdauer der Bauteile zu erhöhen - so cool ich Gentoo auch finde. Vielleicht rennt es in Zukunft 'mal auf dem Apple Silicon M1x (Träumchen ...)
Auf meinem Musik-Mac läuft nun Ubuntu Studio - weniger stabil als Gentoo zwar, dafür aber "kommerzieller" (wg. Paketunterstützung). Und: Auf meinem Arbeits-Lappi Manjaro (Dank dieses Threads hier) - und siehe: "manjaro linux is the shitz" ;-) Macht einen stabilen, schnellen Eindruck auf mich - und ist ebenso "Rolling Release".
</OT>

Was heisst weniger stabil? Stürtzt es ab?
 
audiotrainer

audiotrainer

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Was heisst weniger stabil? Stürtzt es ab?
Nein, unter Ubuntu stürzt nichts ab. Aber es gibt mehr Warnungen in den Logs - z.B. wg. nichterfüllter optionaler (Laufzeit-)Abhängigkeiten o.ä.
Nicht tragisch - aber eine Distribution wie Gentoo, die wirklich passgenau und maschinenoptimiert alle Abhängigkeiten sich zurechtkompiliert, kann nur stabiler (und theoretisch schneller) rennen als rein generische andere Distris.

EDIT: Keine Gentoo-Installation gleicht einer anderen (im Gegensatz z.B. zu Ubuntu) - das ist schon alles sehr viel "individueller" bei einer Gentoo-Installation. Manche böse Zungen behaupten ja, daß es so individuell sei, daß man da schlußendlich nichts mehr im Griff hätte - z.B. um es zu administrieren.
 
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audiotrainer

audiotrainer

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gentoo sieht cool aus. hat das jemand zuverlässig als studio am laufen?
Ich - und zwar wieder, nachdem ich Manjaro kurzzeitig installiert und ausprobiert hatte (sehr feine Distri - gefällt mir)
(weil ich meinen Mac schonen möchte - weil die CPU sehr heiß wird, wenn Gentoo vor sich herkompiliert => thermisches Problem):
Code:
chief@bigmac ~ $ uname -a
Linux bigmac 4.19.148-rt-rt64-x86_64 #1 SMP Thu Dec 10 10:22:19 CET 2020 x86_64 Intel(R) Core(TM) i7-4980HQ CPU @ 2.80GHz GenuineIntel GNU/Linux

Allerdings rennt bei mir nicht studio, sondern ich habe audio-overlay als Overlay integriert:
Code:
chief@bigmac ~ $ layman -l
* audio-overlay             [Git       ] (https://github.com/gentoo-audio/a...)
Darüber läßt sich dann z.B. bitwig oder carla installieren - wenn's denn durchkompiliert (aktuell leider nicht :-/) - ist halt noch nicht stable.
siehe:

Bastelbude.
 
 


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