Microbrute Frage betr. ext. Module

Dieses Thema im Forum "Monophon" wurde erstellt von Klangbieger, 26. November 2015.

  1. Hallo allerseits,

    Da ich in der analogen (Patch-)Materie noch nicht so ganz zu Hause bin wollte ich hier mal nachfragen:
    Ich benutze meinen Microbrute zusammen mit 2 Pittsburgh Oscillatoren (Waveforms & DNA Symbiotic Waves) über 'n Pittsburgh Mix Mult, so das mir alle 3 Osc mischbar zur Verfügung stehen.
    Meine Frage ist nun: Läßt sich da noch ein Moog MF-101 unterbringen und wenn ja, wie müßte man den verkabeln? Z.b. beim Microbrute alle Filter offen lassen und dann per CV out in den Cutoff des 101? Also so, das ich alle Osc damit nutzen kann. Wie gesagt arbeite mich in diese Materie erst relativ frisch ein und finde es extrem inspirierend und spannend. Mir gefallen die Steiner Parker Filter zwar, aber reizvoll finde ich es auch da noch'n Moog Filter einzuschleifen.

    Grüsse
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich habe zwar keine externen Geräte, aber so viel ich weiß ist CV nur eine Steuerspannung für die Pitchhöhe. In einen Filter gehört in der Regel das Audiosignal. Ich würde die Filter des Microbrute offen lassen und dann per Audio-out in deinen externen Filter gehen.
     
  3. Hi,

    Okay, stimmt, danke für den Hinweis, das wäre schonmal 'n Weg. Und wie ist es wenn man beim Micro Brute den Envelope-Ausgang in den Cutoff des 101 stöpseln würde, wäre das evtl. noch'ne Option?
     
  4. Also so wie ich das sehe hat der Moog MF-101 vier CV-Eingänge: Cutoff, Resonance, Mix und Amount. Der Microbrute hat vier CV-Outs: LFO, Envelope, Gate und Pitch.

    Damit ergeben sich eine Hülle und Fülle an Modulationsmöglichkeiten zwischen den beiden Geräten. Du kannst beispielsweise den Cutoff des MF-101 mit dem Pitch des MicroBrute füttern, dann hast du Filter Tracking. Oder du schickst den LFO an den Cutoff, das kennst du ja schon vom MicroBrute, dann wobbelt es entsprechend los. Auch cool ist sicher LFO auf Mix, dann veränderst du mit dem LFO das Mischungsverhältnis zwischen Eingangssignal am MF-101 und dem Filtersignal.

    Da geht also einiges. Genaugenommen hast du mit dem oben gegebenen Anschlüssen 5^4 = 625 Möglichkeiten - entsprechende Multiples vorausgesetzt.

    Es gibt glaube ich auch einen Mod für den MicroBrute mit dem man das reine Osc-Signal kriegt. Dann könntest du auch den Filter des MicroBrute noch nutzen. So sind sie halt in Reihe geschaltet.
     
  5. Ahhh, das klingt nach mehr, super :lol: Dir auch vielen Dank für die Tipps :nihao: Nette kleine Spielwiese, die kleine Schachtel :phat:

    Gruß
     
  6. ja so cv gate patchmöglichkeiten sind ziemlich cool.
    ich würde dir noch einen ehx 8-step cv sequencer empfehlen der kommt auch gut.kann auch midiClocksynchronisiert werden oder getappt...
    ansonsten menge ich mit meinem microbrute in verbindung mit einem 8-step,waldorf 2-pole und einem koma bd101 gate delay.
    von einem bekannten habe ich noch eine multiplebox da kann man schon richtig schön am rad drehen aber über kurz oder lang muss bei mir ein modulsystem her ;-)
     
  7. Über'nen Step Sequencer denke ich auch schon nach (DarkTime). Was da bei den Modulen taugt, da muß ich mich erst mal schlau machen. Interessante Perspektiven :mrgreen:

    Gruß
     
  8. doofe frage...ich möchte mir ein Microbrute zulegen....der interne sequencer gibt doch an cv /gate raus oder?

    nicht das er "nur" das gate und cv von der tastertur heraus gibt....vielen dank für eine antwort auf eine doofe frage... :roll:
     

  9. es gibt keine doofen fragen ;-)

    aber ja,klar gibt er die sequenzen per cv gate raus
     
  10. sehr gut... :supi:

    war ein wenig verunsichert, da sich die Bedienungsanleitung aus dem netz darüber ausschweigt...

    vielen dank...

    für mich die kauf Entscheidung um meine beiden Korg ms20m plus MS 10 anzutreiben...in Verbund mit sq1 :phat: