MIDI 2.0 kommt - MIDI HD, MIDI updaten

Dieses Thema im Forum "Controller, Kabel, MIDI / CV" wurde erstellt von moogulator, 4. Oktober 2006.

Schlagworte:
  1. moogulator

    moogulator Admin is Tra(i)tor

    UPDATE 2019 - MIDI 2.0 kommt View Post <---
    Blockschaltbild und Grundlage ist dort zu finden!!

    UPDATE 2017 - hier geht's lang:
    https://www.sequencer.de/synthesize...n-midi-unangemessen.10186/page-5#post-1515635

    Gibt da schon einige neue Planungen! Lohnt!




    UPDATE 2015 - könnte historisch werden: MIDI HD wurde verabschiedet!! Weitgehend sagen wir mal.
    https://www.sequencer.de/blog/midi-hd-th ... dard/21179


    A C H T U N G !!!
    DER NEUE TEIL der Diskussion startet hier
    -> viewtopic.php?f=72&t=10186&start=100#p1144529

    Der alte Teil… bevor das bekannt wurde als Diskussion:
    ___


    https://www.sequencer.de/blog/?p=1226

    ich finde, es wurde mal langsam Zeit, Midi zeitgemäßer zu machen, nur ist das natürlich nur eine Insellösung und löst natürlich nicht alle Midi Probleme..

    https://www.sequencer.de/blog/?p=1194

    Wir hatten ja immer mal eine Diskussion zu dem Thema..

    DANKE AUCH: Skwit für das zweite Thema..
    hängt jetzt hier mit an..[/i]
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Januar 2019
  2. e6o5

    e6o5 ..

    das ding bringt doch nur etwas fuer die uebertragung von samples!?
     
  3. Na toll...als Monomachine-Besitzer ist das Ding ja fast unbrauchbar :?
     
  4. moogulator

    moogulator Admin is Tra(i)tor

    Ich denke nicht, das es ein "Nachfolger" sein will, nur eine "Penisverlängerung" für die Elektrons, aber dennoch könnten sich auch andere Firmen so entwickeln, denn das würde uns nähe zu Midi2 bringen.. ;-)
     
  5. PDT

    PDT ..

    was mich jetzt echt interessieren würde ist die geschichte mit der midiclock!

    ist die dann stabiler :dunno:
     
  6. moogulator

    moogulator Admin is Tra(i)tor

    imgrunde ja, denn du hast 10mal mehr "clocksignale".. das bringt schon was.. aber was es in der Praxis bringt.. malsehn..
     
  7. wie moogolator schon in den blog-comments geschrieben hat, einziger vernuenftiger ansatz ist da OSC... ob das jetzt ueber USB, ethernet(!), firewire laeuft sollte ja egal sein... es geht imo um einen einheitlichen standard.

    wie das hersteller in ihrer arroganz mit proprietaeren formaten weiterhin ignorieren ist echt traurig...

    btw. die site zu OSC:
    http://cnmat.berkeley.edu/OpenSoundControl/
     
  8. Drumfix

    Drumfix ....

    Das Problem mit Midi ist schlicht und ergreifend die viel zu dürftige Bandbreite.
    Welches neue Protokoll da gefahren wird ist ziemlich egal, Hauptsache
    einheitlich und nicht zu komplex, so dass es leicht zu implementieren ist.

    Hardwareschnittstelle: Ethernet, da billig, am weitesten verbreitet,
    am besten unterstützt und für die Anforderung hervorragend geeignet.
     
  9. e6o5

    e6o5 ..

    es geht imho darum, dass du bei usb nicht "timen" kannst, wann die daten rausgehen. bei firewire kannst du nach dem moto vorgehen: die drei toene sind ein akkord, also raus damit und zwar gleichzeitig. das ist vorallem fuers timing wichtig.
     
  10. moogulator

    moogulator Admin is Tra(i)tor

    zzt wird an 100GB Ethernet gebastelt.. es hat also Zukunft, die Stecker hingegen sind ein GRAUEN!! wirklich.. RJ45 nervt ungemein und das wird auch für Musiker so sein.. aber man kann mit Hubs arbeiten, wenns nicht zu viele sind.. Dann muss sich ein Musiker jedoch plötzlich mit sowas befassen.. und gegen Quasimidi baut man womöglich ne Firewall auf ??
     
  11. moogulator

    moogulator Admin is Tra(i)tor

    Ethernet und IP sind nicht für Echtzeit gedacht..
     
  12. Drumfix

    Drumfix ....

    Ethernet ist eine Schnittstelle, IP eines von 100ten Protokollen, das über
    Ethernet gefahren wird. Also bitte nicht gleichsetzen.

    Echtzeitfähig ist Ethernet sehr wohl, zumindest wenn man USB und
    Firewire irgendeine Art von Echtzeitfähigkeit zusprechen will.
    Es lässt lange Kabellängen zu, Daten lassen sich per Hubs latenzfrei
    vervielfältigen und es wird aufgrund seiner Zuverlässigkeit bevorzugt für lokale Netzwerke eingesetzt.
    Was am RJ45 Stecker jetzt schlechter sein soll als bei USB und Firewire
    entzieht sich meiner Kenntnis. Von den klobigen Midisteckern will ich
    erst gar nicht reden.

    Ok, USB und Firewire können in Grenzen angeschlossene Geräte mit
    Strom versorgen. Das wars dann aber schon mit den Vorteilen.

    Für meinen Geschmack gehören Totgeburten wie USB (von Intel als
    Billigschnittstelle für noch billigeres Equipment entwickelt) und Firewire
    (Apple Prestigeobjekt, das sie für sich selbst bereits beerdigt haben)
    auf den Elektroschrotthaufen der Geschichte.

    Aber auf mich hört ja keiner ;-)
     
  13. moogulator

    moogulator Admin is Tra(i)tor

    sicher, nur wird IP halt verwendet.. und die collision detection geschichte ist auch nicht für echtzeit gedacht..

    mir ist der unterschied bekannt..
    könnte man ausdiskutieren - habe das abgekürzt..

    Midi war schon scheisse zu löten ;-) RJ45 ist.. najaa..
    Roadtauglich? hmm..
    Da müsste man etwas andere Mechniken machen..


    Firewire und USB haben auch keine guten Stecker, das rutscht raus etc.. Da sollte es dann eher eine anständige Verbindung geben..

    FW und USB Beurteilung hin oder her, sie sind zzt aktuelle Schnittstellen und wären ein Vorteil gegenüber Midi..

    Wenn man zu viel anders macht, wird man auch immer eher Extrazeug brauchen, aber auch FW und USB werden irgendwann abgelöst, MIDI2 müsste etwas langlebiger und offen genug sein, wenn es mehr gibt und geht..

    Natürlich ist das eine Frage der Verabredungen, jedoch sollte man schon mechanisch sehen, was ist.. und auch das ganze so halten, das es auch in 10 Jahren noch praktikabel läuft..
     
  14. TK

    TK ..

    Mit mLAN versucht Yamaha seit Jahren, einen Standard zur Uebertragung von Audio- und MIDI Daten ueber Firewire zu etablieren. Doch das Problem ist hier wie zu oft, dass die grossen Konkurenten nicht darauf anspringen, und die kleineren Firmen (Abnahme <10K) keine Chance haben, an eine genaue Spezifikation, sowie an die mLAN Chips heranzukommen. Unter diesen Umstaenden wird es noch viele Jahre propritaere Loesungen geben.

    Vielleicht sollte Yamaha in neuen Produkten einfach keine MIDI Ports mehr einbauen, und Kompatibilitaet nur noch ueber einen mLAN Adapter anbieten - aehnlich wie Apple damals RS232 oder die Floppy-Disk abgesetzt hat ;-) Yamaha ist ja immerhin daran interessiert, die Chipproduktion anderen Firmen zu ueberlassen, so koennte ein neuer Markt entstehen. Doch im Marketing wird selten eine technisch sinnvolle Loesung favorisiert...

    Gruss,
    Thorsten.
     
  15. moogulator

    moogulator Admin is Tra(i)tor

    Wenn Yamaha DAS täte, wäre das nicht hilfreich, Midi MUSS man haben, jedoch ist mLAN ja schon tot.. Da kommt nichts mehr..

    Man hätte es vielen zur Verfügung stellen müssen, und Firmen reden ja jetzt nicht wirklich miteinander..

    Absägen und jede Firma macht ihre Spezialschnittstelle, wie vor Midi.. naja.. Könnte kommen..
     
  16. Drumfix

    Drumfix ....

    Also die mLan Spec kann sich jeder als Norm IEC61883-6 zusammen mit der
    ebenfalls notwendigen Norm IEC61883-1 für ca. 350 Euros herunterladen.
    Den notwendigen Chip für Geräte (z.B. DM1000 von BridgeCo) kann sich
    auch jeder Hersteller besorgen.

    Nene, manche Hersteller wollen ganz einfach keinen Standard.
    Insbesondere Motu und RME tun sich da besonders negativ hervor, da sie
    ihre eigenen proprietären Protokolle, Gipfel der Frecheit, als ihr
    superduper megaschützenswertes intellektuell Property herausstellen (lach)!

    @mugo: Collisions hast du bei allen Bussystemen, falls du mehrere
    unabhängige Busmaster zulässt (also auch bei Firewire).
    Netzwerke für Echtzeitbetrieb legt man aber so aus, dass das gerade
    ausgeschlossen wird.
     
  17. moogulator

    moogulator Admin is Tra(i)tor

    echzeit muss immer mehr power haben, DAMIT es nicht zur selbigen kommt, ich denke wir sind uns TECHNISCH eh nicht uneinig.. das ist kein Problem, die Frage ist eher wie man arbeitet und wie "Zeitsicher" das ist..

    mugo? mungo? was? ;-)


    das problem ist eben eine gewisse langlebigkeit und nutzbarkeit, ethernet ist nicht übel, aber die stecker .. sorry, die sind wirklich nicht sehr gut für den roadeinsatz.. das müsste man besser machen.. mag ja pers ansicht sein, das machen wir ja hier auch.. aber wenns nur DAS ist, wo wir uns streiten, ist das ok, natürlich will ich keine Sinclair - Lösung, also nix exotisches!!!

    ich bin mir sicher, das keine firma wirklich einen standard will, der dazu noch von yamaha abhängt.. ich glaube das auch für software, zB gibts immernohc keine anständige verteilgeschichte für sync unter rechnern, von OSC abgesehen, was ja leider nicht alle unerstützen..

    mir ist auch bewusst, das wir eher noch mehr ethernet power bekommen, aber die leute werden auch netzwerk gear nutzen müssen zum verkoppeln.. hubs und so..

    da muss man schauen evtl auch die sendetechnik entsprechend aufnorden (prioritäten und triggersignale etc..)

    ich denke nicht, das wir so weit auseinander sind, nur glaube ich nicht an die industrie und deren schlauheit ;-) eher an protektionismus a la burgfräulein™ ;-)
     
  18. Drumfix

    Drumfix ....

    Oh sorry wegen des Namens :oops:

    Ich denke auch, dass wir gar nicht soweit auseinanderliegen.
    Andererseits weiss ich auch gar nicht genau, was dein Midi2 eigentlich
    genau können soll. ;-)
     
  19. Skwit

    Skwit ..

    "Praktisch jeder Musiker findet Midi unangemessen"

    Lanier: Nehmen Sie die Geschichte von Midi. Das ist ein technischer Standard, wie der Computer Musik beschreibt. Den hat vor 25 Jahren mein Freund Dave Smith entwickelt, als Wochenendprojekt, gedacht dafür, zwei Synthesizer miteinander zu verbinden. Aber wie es so geht, wurde es der universale Standard für musikalische Klänge. Der steckt auch in Ihren Handys und lässt sie klingeln. Praktisch jeder Musiker findet Midi unangemessen, es gab endlose Kongresse, die es überarbeiten wollten. Aber das geht nun nicht mehr.

    SPIEGEL: Ist das so schlimm?

    Lanier: Unbedingt! Midi ist einer der Gründe dafür, dass sich unsere Musik heute so mechanisch anhört: Club-Music, HipHop und so weiter - das ist genau das, was Midi gut kann. Viele meiner Kollegen in der Computerwelt wollen die antievolutionären Eigenschaften digitaler Techniken nicht wahrhaben. Sie erliegen dem Trugschluss, Computersysteme entwickelten sich und Software würde besser und besser.

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,448818,00.html

    Naja...
     
  20. escii

    escii ..

    Sihe auch Brüllbuck
     
  21. Jörg

    Jörg |||||

    Re: "Praktisch jeder Musiker findet Midi unangemessen&q

    Vielleicht bin ich der einzige, dem MIDI absolut ausreicht.
     
  22. Skwit

    Skwit ..

    Re: "Praktisch jeder Musiker findet Midi unangemessen&a

    Bist Du nicht. Ich mag MIDI und ich mag auch Clubmusik. Man kann nebenbei froh drüber sein, daß es nur EINEN Standard gibt, auch wenn er nicht perfekt ist.

    Die zitierten "antievolutionären Techniken" können auch Schranken setzen und Begrenzungen finde ich in der Musik kreativer als absolute Freiheit.

    Christian
     
  23. escii

    escii ..

    gibt doch schon andere Tehcnologin wie Maln etc. Ich fände es nett wenn sich da mals was tun würde, weil bei vielen Synths du erst umständlich sysex schrauben musst und mir das überhaupt nicht liegt.
     
  24. ARNTE

    ARNTE Ureinwohner

    also mir hat midi bislang auch immer völlig ausgereicht....
     
  25. tomcat

    tomcat ..

    Die 7 Bit sind halt schon eine Einschränkung. Da wäre was aktuelleres schon angenehm, NPRNs unterstütz leider nicht jeder Synth und Host.
     
  26. die 7-bit haben vermutlich den sinn, die latenz gering zu halten
    ein tastenanschlag besteht aus 3 7-bit-bytes, also 21 bit
    die geschwindigkeit der seriellen schnitstelle midi liegt meines wissens bei 32,5kbit/s

    also dauert die übertragung eines tastenanschlags 21/32500 ~ 0,65ms
    wenn man jetzt aber viele daten gleichzeitig über eine leitung jagt kann das zum problem werden:
    viertasten-chord, zwischen anschlagen und erklingen der letzten note vergehen 2,6ms
    nicht viel, aber immerhin

    das ganze aber mit höherer auflösung der anschlagstärke, z.b. 16 bit
    note on-befehl und notennummer bleibt 7 bit, dazu braucht man nicht mehr
    in summe also für einen notenanschlag 30bit
    damit kommt man beim selben beispiel auf eine latenz von 3,7ms

    wenn man dann noch überlegt, was sonst noch so alles über den bus geschickt wird, eventuell sogar noch mehrere synths hintereinander im daisychain-betrieb (midi-thru) kommt da ganz schön was zusammen

    natürlich könnte man einfach den takt anheben um das mehr an daten in gleicher zeit zu übertragen (irgendeine firma macht das glaub ich sogar schon), es ist aber nicht mehr kompatibel
    und genau dort wirds dann problematisch
    wir werden wohl noch lange auf einen würdigen midi-nachfolger warten müssen (speziell dann, wenn das jeder hersteller machen soll...)

    fall ich mich irre, darf ich gerne korrigiert werden ;-)
     
  27. Ermac

    Ermac ..

    Ich finde Midi sehr sehr gut. Natürlich hat es Grenzen, aber die hat jede Technik. Dafür funkioniert Midi IMMER und ist universell. Ich war gestern so froh als mein Xboard61 Masterkeyboard gezickt hat weil irgendein USB Treiber nicht lief und ich einfach den midi-out benutzen konnte! Jetzt hab ich natürlich wieder die USB Treiber nachinstalliert und das Teil läuft, aber mach das mal auf der Bühne 4 Minuten vor dem Auftritt!
     
  28. Ermac

    Ermac ..

    FÜRCHTERLICHER Unsinn. Wie schon erwähnt eine von vielen Insellösungen, die wiederum auf einer Schnittstelle basiert, die in ein paar Jahren vermutlich keiner mehr haben wird (usb). So was bringt niemanden weiter! Sechs, setzen.
     
  29. escii

    escii ..

    Hast Du denn das suchen verlernt?
     
  30. moogulator

    moogulator Admin is Tra(i)tor