MIDI-Komposition

Dieses Thema im Forum "DAW / Komposition" wurde erstellt von oern, 27. Januar 2014.

  1. oern

    oern Tach

    Hallo,

    ich komponiere gerade ein längeres Instrumentalstück (Synthesizer, E-Gitarren, Drums etc.). Bisher benutze ich dazu Rosegarden (unter Linux), indem ich für jedes Instrument (bisher 7) eine MIDI-Spur habe. In jeder Spur gibt es nur ein Segment, das beim ersten Auftauchen des Instruments beginnt und beim letzten endet. Ich gebe die Noten alle über den Matrixeditor ein, d.h. ohne MIDI-Tastatur (obwohl ich darauf achte, dass ich selber möglichst alle Spuren auf den Instrumenten spielen kann, da ich das Stück später auch aufnehmen möchte). Da ich zur Aufnahme später sowieso Ardour 3 verwenden möchte, habe ich mir überlegt, am besten jetzt schon ein Ardour-Projekt anzulegen und darin den Teil, der schon in Rosegarden existiert (knapp 10 Minuten), in Ardour noch einmal neu einzugeben.
    Soll ich nun wieder ein großes Segment für die ganze Länge der Spur anlegen und ggf. bei repetitiven Elementen die MIDI-Events markieren, kopieren und einfügen, oder soll ich eher kleine Segmente anlegen, die ich dann ganz kopieren kann? Wenn man in Ardour ein Segment kopiert, ist an dem Ort, wo man es einfügt, nur eine Referenz auf den Ursprung, d.h., wenn ich Segment A kopiere und dann im Original etwas ändere, dann ist es auch gleich an allen anderen Stellen geändert. Das ist umständlich, wenn man ein einziges großes Segment hat, da man dort selbst nachsehen muss, wo ein Part noch existiert. Auf der anderen Seite kann es ja auch gewünscht sein, dass ein Part, der bisher an zwei Stellen gleich war, nun nur an einer Stelle geändert wird.
    Im weiteren Sinne lautet die Frage:
    Ist diese Kompositionsweise (d.h. alles als MIDI eingeben, ggf. auch per Masterkeyboard und dann lernen und einspielen) geläufig oder wie geht ihr vor, wenn ihr eine musikalische Idee habt, die ihr in einem Musikstück umsetzen wollt?
    Mir ist es u.a. zwecks Reproduzierbarkeit auch wichtig, dass ein Stück irgendwo in Noten- bzw. MIDI-Form vorliegt, so dass es praktisch eine "Referenz" für die Aufnahme gibt (daher sollen eben auch die Gitarrenspuren, die ich ja sowieso per Hand einspielen muss, als MIDI-Daten eingegeben sein).

    oern
     

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