Suche MIDI Patchbay – ausschliesslich über den Standardkanal sendet/empfängt?

Irgendbär

Beobachter
Nachdem eine kurze Suche hier keine sinnvollen Ergebnisse gebracht hat, möchte ich anfragen, ob es eventl. eine Patchbay für MIDI gäbe, die nicht allzu kompliziert in der Bedienung (falsch: völligst simpel!) wäre. Ich möchte alle MIDI-Signale möglichst ausschliesslich über den Standardkanal senden/empfangen und von einem beliebigen Eingabe-Device auf einen beliebigen Ausgabe-Device rooten. 8x-In und 8x-Out wären ideal, aber auch etwas weniger wäre noch möglich (4x-In/4x-Out). Die parallele Ausgabe auf mehere Ausgabe-Kanäle wäre nett, aber keine unbedingte Anforderung.

Die MIDI-Ausgabe bitte nur über 5-Pol-DIN-Buchsen, nicht USB oder dergleichen. USB-Eingabe wäre ggf. okay, aber dann getrennt nach Eingabekanälen. Keine Programmierung, keine Software-Unterstützung, vollkommen ohne Computer betreibbar.

Gibt es sowas? Eine MotU Micro Express habe ich hier schon, ist aber für meine Anwendung zu kompliziert. Weitere Ideen?

Vielen Dank für jeden weiterführenden Gedanken!
 
unter gewissem vorbehalt würde ich eine Alyseum AL-88c mit Copperlan empfehlen

die Software wird nicht mehr gepflegt und die Hardware (fast) nicht mehr hergestellt

ist aber ein sehr gutes , leicht verständliches System


bei Interesse kann nich n Kontakt vermitteln wo man noch ein Al-88c herbekommt
 

Irgendbär

Beobachter
unter gewissem vorbehalt würde ich eine Alyseum AL-88c mit Copperlan empfehlen
Danke für den Vorschlag, aber das ist wg. Software und Computer irgendwie überhaupt nicht in meinem Sinn.

Roland A-880
Einfach und gebraucht günstig zu bekommen.
Ebenfalls vielen Dank. Günstig ist natürlich relativ, gegenüber dem Kawai MAV-8 ist der etwa doppelt so teuer auf eBay (zumindest ohne Porto). Zudem ist die Programmierbarkeit zwar richtig nett, aber durchaus auch nicht wirklich unkompliziert. Also genau nicht das, was ich suche.

Das und die fehlende Möglichkeit, Kanäle zu mischen, lässt mich nun doch eher zum Kawai MAV-8 tendieren. Ich habe zwei "Masterkeyboards" (ich muss das in Anführungszeichen setzen, weil wirklich ernstzunehmen sind die nicht) und einige andere Eingabeinstrumente (Haken ContiuuMini, Doepfer R2M ua.). Da ich derzeit über (nur) zwei Input-Gruppen (Keyboard usw.) verfüge, sind auch zwei Kawai MAV-8 dafür angebracht. Eine spätere Erweiterung um eine dritte Kawai MAV-8 ist natürlich nicht ausgeschlossen.

Die Verteilung der MIDI-Signale werden über Kenton MIDI USB Hosts (Mk 2) realisiert, die Zusammenführung über Kenton THRU-5.

Die Audio-Signale der über MIDI angesteuerten Synths werden auf einem Mischpult zusammengeführt und quantifiziert. Danach erfolgt die digitale Aufnahme auf einem entsprechenden Recorder. Wobei dieser Schritt hier oft gar nicht stattfindet, da Aufnahmen nicht das Ziel meines Tuns ist.
 

mikesonic

Moderator
Ebenfalls vielen Dank. Günstig ist natürlich relativ, gegenüber dem Kawai MAV-8 ist der etwa doppelt so teuer auf eBay (zumindest ohne Porto). Zudem ist die Programmierbarkeit zwar richtig nett, aber durchaus auch nicht wirklich unkompliziert. Also genau nicht das, was ich suche.

Das und die fehlende Möglichkeit, Kanäle zu mischen, lässt mich nun doch eher zum Kawai MAV-8 tendieren. Ich habe zwei "Masterkeyboards" (ich muss das in Anführungszeichen setzen, weil wirklich ernstzunehmen sind die nicht) und einige andere Eingabeinstrumente (Haken ContiuuMini, Doepfer R2M ua.). Da ich derzeit über (nur) zwei Input-Gruppen (Keyboard usw.) verfüge, sind auch zwei Kawai MAV-8 dafür angebracht. Eine spätere Erweiterung um eine dritte Kawai MAV-8 ist natürlich nicht ausgeschlossen.
Die Verteilung der MIDI-Signale werden über Kenton MIDI USB Hosts (Mk 2) realisiert, die Zusammenführung über Kenton THRU-5.
roland a 880 ist wirklich einfach zu bedienen und hat im gegensatz zum mav-8 eine merge funktion.
beim kawai werden keine kanäle gemischt.
beim durchlesen deines geplanten midi setups hatte ich mehrere fragezeichen vor der stirn.
was willst du mit den kentons verteilen und zusammenführen?
der thru-5 führt absolut nichts zusammen sondern splitet ein signal auf.
und verteilen über den midi usb-host ??
eigentlich ist verteilen genau der job der kawai mav-8 oder der roland a880.

ich weiss nicht wieviele geräte du anschliessen willst aber an einer a880 hast du 8 eingänge und 8 ausgänge - damit kann man schon ne menge anstellen.
bei deinen angepeilten 3 patchbays wären das zusammen 22 ins und outs
hast du soviel gear gleichzeitig am start?
 

Irgendbär

Beobachter
Guten Morgen mikesonic

roland a 880 ist wirklich einfach zu bedienen
Nungut, ich habe das Manual studiert und kam zu einem anderen Schluss.

(roland a 880 ..." hat im gegensatz zum mav-8 eine merge funktion.
Absolut richtig. Keine Frage. Aber widerspricht meiner Anforderung "einfach zu bedienen". Da ist der Kawei MAV-8 schlicht unschlagbar.

beim kawai werden keine kanäle gemischt
Stimmt nicht, denn alle 4 Input-Kanäle werden den 8 zugeordnet und entsprechend den Reglern gemischt.

beim durchlesen deines geplanten midi setups hatte ich mehrere fragezeichen vor der stirn.
Sei versichert, ich ebenfalls ... ;-)

was willst du mit den kentons verteilen und zusammenführen?
MIDI-Signale.

der thru-5 führt absolut nichts zusammen sondern splitet ein signal auf.
Stimmt, sollten wohl eher die Merge-4 sein. Davon muss ich mir noch einige beschaffen.

ich weiss nicht wieviele geräte du anschliessen willst aber an einer a880 hast du 8 eingänge und 8 ausgänge - damit kann man schon ne menge anstellen.
bei deinen angepeilten 3 patchbays wären das zusammen 22 ins und outs
hast du soviel gear gleichzeitig am start?
Nungut, 2 Patchbays dürften wohl reichen, und neben den zwei Input-Gruppen (wie beschrieben) dürften wohl gleichzeitig maximal vier, fünf oder maximal sechs Synths darüber angesteuert werden. Ich frage jetzt nicht nach, wieso Du auf 22 kommst. Aber egal. Bedenke bitte, dass die Ausgänge der zwei Patchbays zusammengeführt werden sollen, also maximal acht Instrumente gleichzeitig angesteuert werden sollen.

Wobei es in Realität wohl eher sieben sein dürften, weil ich lieber keine Anschlüsse an der Front verwenden möchte.

Das alles ist nur mal ein Plan und ich bin sehr froh, wenn das hinterfragt wird. Gerade die Frage bezüglich Kenton Thrue-5 vs. Kenton Merge-4 war sehr hilfreich für mich und hat mir durchaus geholfen, mein Konzept anzupassen. Danke!
 

mikesonic

Moderator
ich habe 2 a880 im einsatz und die sind wirklich einfach
und die a880 kann 2 kanäle mergen, die kawai mav8 kann nicht mergen oder mischen.
da werden input auf output kanäle geroutet nicht gemischt.
(ich weiss wirklich nicht wo du diese mix-info her hast, google und manual sagen da was anderes.)

wenn du maximal 8 geräte ansteuern willst dann würde doch eine patchbay mit 8 ausgängen langen.
die 8 eingänge könntest du dann bequem auf die ausgänge routen und fertig.

ich muss zugeben dass ich auch mit mehrmaligem lesen und nachdenken :) nicht hinter deinen plan komme. evtl gehst du den nochmal durch, mir hat aufmalen ziemlich geholfen.

22 :)
wenn du 3 patchbays miteinander verbindest fallen 2 ausgänge weg - irgendwie müssen die patchbays ja daten austauschen - also kannst du 22 geräte damit ansteuern.


Aber egal. Bedenke bitte, dass die Ausgänge der zwei Patchbays zusammengeführt werden sollen, also maximal acht Instrumente gleichzeitig angesteuert werden sollen.
besonders den satz hab ich ansolut nicht verstanden. brauchst du deswegen die vielen merge boxen?
aber wozu?
*vielleicht hab ich auch nur ein brett vor dem kopf :)
 

MacroDX

Hat ein Bild mit Robotern wo aufm Mond rumlaufen
Stimmt nicht, denn alle 4 Input-Kanäle werden den 8 zugeordnet und entsprechend den Reglern gemischt.
Stimmt nicht, denn du wählst aus von welchem Input der jeweilige Ausgang bedient wird. Dass ist eine schaltbare Thru Box, kein Merger. Wenn du es allerdings schaffst zwei der vier Eingänge auf denselben Ausgang zu schalten ziehe ich meine Aussage zurück.
 
Den Kawai MAV-8 hätte ich auch empfohlen. Einfacher geht nicht (Ein- und Ausgangssignale werden über Fader koordiniert). Ist allerdings nur gebraucht und mit etwas Glück auf ihBäh erhältlich (wird nicht so häufig angeboten).

Wenn es Software sein darf und Du einen Mac hast, dann schau Dir mal das hier an:

http://notahat.com/midi_patchbay/
 

Soljanka

|||||||||||
Nungut, ich habe das Manual studiert und kam zu einem anderen Schluss.
Ich habe das Manual gerade nicht zur Hand. Ich kann aber versichern, dass die Grundfunktion -> Verbinde Eingang X mit Ausgang X,Y,Z absolut easy ist und man nicht ins Manual schauen muss, auch nach einiger Zeit der Nichtbenutzung. Ich beschreibe kurz, wie das geht. Die einige Taste, die man sich merken muss, heißt Signal

Du drückst Signal und dann die Kanäle, die du verbinden willst. Angezeigt wird die Conection via LED.
Ich behaupte, dass das genau so schnell geht, wie mit den Fadern. Wenn nicht sogar schneller.

Nachteil beim Roland A-880 wären die nur 6 Ein-ausgänge hinten. Wenn das sehr wichtig ist.
 

Irgendbär

Beobachter
ich muss zugeben dass ich auch mit mehrmaligem lesen und nachdenken :) nicht hinter deinen plan komme. evtl gehst du den nochmal durch, mir hat aufmalen ziemlich geholfen.
Dank Dir für Deine Hinweise. Irgendwie hast Du und andere mich jetzt doch etwas verunsichert ... Das Ganze mal auf Papier skizzieren sollte ich wirklich machen, obschon ich eigentlich meine, einen klaren Plan zu haben. Habe ich das Konzept des Kawai MAV-8 wirklich so falsch verstanden? Ich werde das Handbuch wohl nocheinmal anschauen müssen, dürfte wohl nicht schaden.
 
Habe ich das Konzept des Kawai MAV-8 wirklich so falsch verstanden? Ich werde das Handbuch wohl nocheinmal anschauen müssen, dürfte wohl nicht schaden.
Also noch mal ganz langsam: der Kawai MAV-8 hat vier MIDI-Eingänge und acht MIDI-Ausgänge.

Du kannst jedem der acht MIDI-Ausgänge genau einen der vier MIDI-Eingänge zuteilen.

Mergen, d.h, in diesem Fall zwei oder mehr MIDI-Eingänge auf denselben Ausgang legen, ist NICHT möglich. Das ist allein schon durch die Gestaltung der Regler auf der Frontplatte ausgeschlossen:



Die Bedienung ist sehr leicht zu verstehen. Stell Dir einfach die MIDI-Ein- und Ausgänge als Koordinatensystem vor. Pro MIDI-Ausgang legst Du den MIDI-Eingang fest.

Die parallele Ausgabe auf mehere Ausgabe-Kanäle wäre nett, aber keine unbedingte Anforderung.
Das ist problemlos möglich. Du kannst z.B. den MIDI-Eingang (= Masterkeyboard A) auf die MIDI-Ausgänge 1 bis 3, 5 und 7 durchgeben. Dazu stellst Du die Regler der MIDI-Ausgänge 1,2,3,5 und 7 auf MIDI-Eingang A.

Ich habe zwei "Masterkeyboards" (ich muss das in Anführungszeichen setzen, weil wirklich ernstzunehmen sind die nicht) und einige andere Eingabeinstrumente (Haken ContiuuMini, Doepfer R2M ua.). Da ich derzeit über (nur) zwei Input-Gruppen (Keyboard usw.) verfüge, sind auch zwei Kawai MAV-8 dafür angebracht.
NEIN! Du brauchst nur einen MAV-8. Du schließt einfach beide Masterkeyboards dort an, das eine an MIDI-Eingang A und das andere an MIDI-Eingang B. Dann kannst Du mit dem MAV-8 aussuchen, welches der beiden Masterkeyboards welche Klangerzeuger ansteuern soll.
 

mikesonic

Moderator
hat mich jetzt selber interessiert:
@Irgendbär
aus der anleitung zum ensoniq kmx 16:
"Die KMX–16 fungiert auch als MIDI-Mischer („Merge“). Midi-Informationen sind digital, d.h. sie bestehen aus einer Folge von Zahlen, die von MIDI-Geräten "verstanden" werden. Digitale Signale können nicht so einfach wie Audiosignale gemischt werden. Um dies zu erreichen, müssen die MIDI-Informationen von einem Prozessor ineinandergefügt werden."

der kmx 16 kann die eingänge 1+2 mergen oder mit einem trick 2 beliebige eingänge.
roland a 880 kann einen vorher festgelegten kanal mit einem beliebigen mergen.

andere patchbays wie yamaha mjc8 oder jlcooper msb+ oder peavey midi master sind complexer in der bedienung.
 

Irgendbär

Beobachter
Und wenn es Dir weiterhilft - hier gibt's das Manual als PDF zum Kawai MAV-8:

https://kawaius.com/wp-content/uploads/2019/04/Kawai-MAV8-MIDI-Patchbay-Manual.pdf
Vielen Dank, Klangdicht. Ja, dieses Manual liegt mir ebenfalls vor.

Deine Posts haben mich aber wirklich erhellt! Dass es sich nicht um Fader handelt, sondern um Selektoren, hatte ich offenbar nicht geschnallt. Und ja, ein MAV-8 kann unter diesen Voraussetzungen genügen, auch sind jetzt keine weiteren Merger notwendig. Hatte da wohl etwas bezüglich dem MAV-8 verpeilt.

Das klarere Bild hilft mir jetzt sicher, den Aufbau nocheinmal zu überdenken. Wobei sich letztlich gar nicht so viel ändert, bis auf die Einsparung von vielen Kabeln und einem zweiten MAV-8 plus einigen Mergern ...

Auch Mikesonic nocheinmal meinen herzlichen Dank für seine Bemühungen, mich vom Roland A-880 zu überzeugen. Er mag für Dich intuitiv bedienbar sein, für mich sind es letztlich ein paar Tasten zu viel, die ich mir merken müsste. Kommt mir vor wie meine neue Mikrowelle, die ich auch noch nicht "programmieren" kann oder damals die Video-Recorder. Als (professioneller) Programmierer hat mich das alles schon immer irgendwie überfordert ... ;->

Danke, Mikesonic, Deine Verunsicherung hat mir durchaus auch weiter geholfen!

Ich habe mich nun definitiv für den Kawai MAV-8 entschieden, weil mich das Konzept überzeugt. Und ich behalte mir vor, einen zweiten einzusetzen, um ggf. mehrere Outputs mit mehreren Inputs zu verbinden. Ist aber erst mal nur eine Idee ...
 

Irgendbär

Beobachter
hat mich jetzt selber interessiert:
@Irgendbär
aus der anleitung zum ensoniq kmx 16:
"Die KMX–16 fungiert auch als MIDI-Mischer („Merge“). Midi-Informationen sind digital, d.h. sie bestehen aus einer Folge von Zahlen, die von MIDI-Geräten "verstanden" werden. Digitale Signale können nicht so einfach wie Audiosignale gemischt werden. Um dies zu erreichen, müssen die MIDI-Informationen von einem Prozessor ineinandergefügt werden."
(...)
Dank Dir Mikesonic, interessante Alternative. Leider wird dieses Gerät auf eBay derzeit nicht angeboten, auch wenn es durchaus interessant tönt. Eine detailierte Beschreibung müsste ich zudem noch finden, bevor mein Interesse dafür geweckt würde. Trotzdem: Danke.
 

mikesonic

Moderator
ich habe selber ewig gesucht nach einer vernünftigen midi verkabelung mit einigen fehlkäufen :)
nach einigen kleinen midi-patchbays habe ich dann festgestellt dass die grösseren patchbays zwar komplizierter aussehen aber
dann doch genau die funktionen bieten die ich bei kleineren, einfacheren vermisst habe.
merge zb.

ps.1 - keiner will dich von einem gerät überzeugen, wir geben hier nur unsere erfahrungen weiter.
ps.2 - weisst du inzwischen woher die 22 kommt?
ps.3 - mit dem mav8 machst du nichts falsch und kriegst es sicher wieder los wenn deine ansprüche wachsen.
 
Angebot ist in dem Zusammenhang aber auch ein starkes Wort ...
Zwohunnertfuffzisch plus Versand? Jetz awwer!
Ich meinte "Angebot" im Sinne von "sie werden angeboten", nicht im Sinne von "Schnäppchen".

Ja, die Preise steigen auch für so ein einfaches Gerät wie den MAV-8. Über die Preisgestaltung gebrauchter Geräte hatten wir mal im Access-Virus-Thread gesprochen - die bei ihBäh angebotenen Geräte sind in erster Linie interessant für Käufer_innen, die etwas ganz bestimmtes suchen und auch SOFORT brauchen, wenn Geld keine Rolle spielt. Ansonsten hilft nur warten und z.B. bei den Kleinanzeigen gucken, wenn Zeit keine Rolle spielt.
 

MacroDX

Hat ein Bild mit Robotern wo aufm Mond rumlaufen
Ich meinte "Angebot" im Sinne von "sie werden angeboten", nicht im Sinne von "Schnäppchen".
Dachte ich mir, war aber trotzdem ne Steilvorlage ^^.
Ja, die Preise steigen auch für so ein einfaches Gerät wie den MAV-8
Mit ein Zeichen dass das Thema MIDI-not-over-USB nicht so tot ist wie man vermuten mag. Leider ist das Angebot von wirklich guter MIDI Peripherie noch immer recht überschaubar.
 
Mit ein Zeichen dass das Thema MIDI-not-over-USB nicht so tot ist wie man vermuten mag. Leider ist das Angebot von wirklich guter MIDI Peripherie noch immer recht überschaubar.
Zwei Gedanken dazu:

1. Ich hatte hier das "Problem", ein Masterkeyboard gleichzeitig an mehrere Synths senden zu lassen (Synths stacken), dabei aber die Velocity des Masterkeyboards auf einen konstanten Wert zu belassen. Ich fand zufällig das geniale kleine Kästchen "MIDI Thru 4 / Filter" von Miditech. Kostet 40 Euro und kann einen MIDI-Eingang auf vier Ausgänge parallel versenden. Auf der Unterseite des Kästchens lassen sich mit kleinen Dip-Schaltern diverse MIDI-Befehle - so auch die Velocity - ein- oder ausschalten. In meinem Setup sendet das Kästchen einen konstanten Wert von Velocity 100.

2. Sowas wie den Kawai MAV-8 gab es auch in einer "digitalen" Version mit Knöpfen und LED-Zifferanzeige von Akai. Keine Ahnung, wie das Teil hieß. Ich hatte es mal billigst auf eBay gefunden. Die Schwachstelle waren die Knöpfe, die starke Kontaktprobleme hatten und einfach nicht mehr richtig funktionierten.

EDIT: Ich hab ihn bei Google gefunden: Akai ME30P. "MIDI Programmable Patch Bay".



Ich hab ihn schon längst nicht mehr. Das ständige Gedrücke und Gehaue an den nicht richtig funktionierenden Knöppen ist mir tierisch auf die... Finger gegangen.
 
Zuletzt bearbeitet:

MacroDX

Hat ein Bild mit Robotern wo aufm Mond rumlaufen
Ich fand zufällig das geniale kleine Kästchen "MIDI Thru 4 / Filter" von Miditech
Unter Anderem deshalb hab ich die Einschränkung auf "von wirklich guter Peripherie" gemacht. Schön wenn das Teil funktioniert, aber mit deren Mergern habe ich keine gute Erfahrung gemacht, da gibt´s hier irgendwo ne Abhandlung von mir. Aktuell traue ich da nur Kenton.
Die Schwachstelle waren die Knöpfe, die starke Kontaktprobleme hatten und einfach nicht mehr richtig funktionierten
Normaler Verschleiss von Mikrotastern, kann man mit €5 Material und ner Stunde Arbeit korrigieren. Wichtiger ist mir, dass solche Geräte damals eine saubere Implementierung des MIDI Protokols aufwiesen. Zumindest ist mir von früher her sowas wie "Kapier die Message nicht also geb ich hinten halt mal irgend nen Müll raus" nie begegnet.
 
Unter Anderem deshalb hab ich die Einschränkung auf "von wirklich guter Peripherie" gemacht. Schön wenn das Teil funktioniert, aber mit deren Mergern habe ich keine gute Erfahrung gemacht, da gibt´s hier irgendwo ne Abhandlung von mir. Aktuell traue ich da nur Kenton.
Also bis jetzt macht er es einwandfrei. Gut, er mergt auch nicht, sondern verteilt auch nur das einkommende Signal an vier Ausgänge. Die Modifizierung der MIDI-Signale durch die DIP-Taster funktioniert offensichtlich ordentlich, ich habe aber auch nur den Taster für Velocity in Benutzung.

Normaler Verschleiss von Mikrotastern, kann man mit €5 Material und ner Stunde Arbeit korrigieren.
Hätte ich das damals gewusst... :cry:

Wichtiger ist mir, dass solche Geräte damals eine saubere Implementierung des MIDI Protokols aufwiesen. Zumindest ist mir von früher her sowas wie "Kapier die Message nicht also geb ich hinten halt mal irgend nen Müll raus" nie begegnet.
Es kann schon sein, dass die alten Geräte diesbezüglich exakter waren. Auf der Suche nach dem Akai ME30P (s.o.) bin ich auf diverse andere Akai-Geräte gestoßen, die für MIDI gedacht waren, alle im gleichen 19"-Gehäuse. Da gab es z.B. den Akai ME35T, einen Audio/MIDI-Trigger. Oder den großen Bruder vom oben erwähnten Gerät, den ME80P. So was wird heute gar nicht mehr gebaut.
 


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