Minimoog Voyager >Beleuchtung nachrüsten?

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von Bernie, 9. Juli 2008.

  1. Bernie

    Bernie Anfänger

    Hab einen Voyager Signature-Edition aus der ersten Serie (#5:cool: und würde gerne die Beleuchtung von dem ganzen Panel nachrüsten (die Mod-Wheels sind ja schon werksseitig blau beleuchtet). Geht das überhaupt und was kostet sowas?
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    Denke schon, wobei das Wheel sich eh leicht beleuchten lässt.

    Ooooder: Einfach Schwanenhalsbirnchen dran. Dann sieht man auch genug.
    Diese Beleuchtung ist ein ständiger Störfaktor, weil das meist schnell zu sirren anfängt. Das ist ziemlich nervig und hatte ich bei jedem zweiten Moog erlebt, weshalb ich das mit Sicherheit NICHT einbauen werde oder will. Lieber guten Sound als nett zum angucken.

    Bin sicher, der Rudi kann sowas.
     
  3. mira

    mira bin angekommen

    Man sieht so lange gut genug, wie der Schwanenhals in seiner Position bleibt. Leider sitzt die Befestigung nicht so fest und die Lampe verrutscht mit der Zeit nach hinten.
     
  4. ossi-lator

    ossi-lator bin angekommen

    schwanenhalslampe, tasche und beleuchtete wheels waren standard bei der signature edition. bei meinem voyager (nr. 551) sitzt die lampe fest und gibt genug licht finde ich.

    das problem mit dem surrenden dimmer finde ich schon schlecht und bisher gibts wohl keine abhilfe - außer weit runter zu dimmen.........damit ist der sinn der beleuchtung schon in frage gestellt...........
     
  5. [​IMG]

    Nicht der "Dimmer" surrt...

    [​IMG]

    ...sondern dieser kleine Inverter...

    [​IMG]

    ...genauergesagt die beiden Spulen im Inneren!

    Der Zusammenhang mit dem "Dimmer" ist insofern vorhanden, als dass das hochfrequente
    Pfeifen lauter wird, je heller man die EL Hintergrundbeleuchtung dreht. Leider.
    Mit etwas Glück findet man eine Position, in der einem die Helligkeit gefällt und man das
    Pfeifen kaum noch wahrnimmt. Ich hab den Kampf gegen das sch... Pfeifen noch nicht ganz
    aufgegeben - ist aber mühsam, Abhilfe zu schaffen.

    Herr Zigan von el-licht.de sagte mir, dass im Grunde alle Inverter pfeiffen.
    Stefan Hund (emc) hat meinen Voyager mit drei fabrikneu ausgepackten Voyagern verglichen.
    Ergebnis: alle pfeifen. Ganz leicht unterschiedlich, was die Tonhöhe angeht.
    Wobei: waldorfcave hat einen Voyager aus der Select Serie, ebenfalls "solar" beleuchtet
    wie meiner, der absolut kein hochfrequentes Sirren von sich gibt!

    Theroretisch könnte ich mir jetzt 10 Austauschinverter bestellen und hoffen.
    Theoretisch hab ich dann aber auch 10/10 Kästchen, die vor sich hin pfeifen... :evil:

    Um aus einem "normalen" Voyager einen hintergrundbeleucheten zu machen,
    bräuchte man einmal die komplette Panel-Hintergrundfläche, die auf das Chassis
    aufgeklebt ist und in der sich drei EL-Folien befinden. Dann den Inverter.
    Und natürlich das kleine Poti mit Knopf zum Einbau neben die Tastatur rechts.
    Ob Moog aber nun diese Dinge als Ersatzteil verschickt, weiss ich nicht...
    Können aber sicherlich Rudi oder Stefan erfragen und beantworten.

    LG
    Guido

    p.s.: der Inverter hat einen kleinen Schalter "off/on/flash" - wenn man mag, kann die Beleuchtung
    auch wie bekloppt vor sich hin blinken. Und wenn man besonders auf sowas steht, wäre es auch
    denkbar, mit ein wenig DIY Aufwand das Aufleuchten der Folie zum LFO zu syncen.... :shock:
     
  6. ossi-lator

    ossi-lator bin angekommen

    danke für die ausführliche info, insgesamt sehr aufschlussreich.
     
  7. ich kenne diese art der beleuchtung nur vom casemodding füür pc.. und habe noch keinen inverter gefunden, der nicht auf die eine oder andere art pfeift
    beim rechner fällt das durch lüfter und festplattengeräusche aber praktisch nie auf
    bei einem synth ist der fall leider anders
    wie bereits festgestellt wurde sind die spulen sind die "wurzel des bösen"
    die wicklungen der von mir untersuchten inverter waren entweder gar nicht oder nur mit der platine ein wenig vergossen
    einen versuch wert wäre das komplette vergiessen der spulen bzw gleich das ganze gehäuse "fluten"
    vergussmasse gibts für ein paar euro beim elektronikladen deines vertrauens
    die wärmeabgabe der spulen sollte zwar nicht wirklich hoch sein, aber
    wenn man sowas also probiert wäre es angebracht das ganze vorher ausserhalb des synths zu testen
    die garantie ist für den inverter ist natürlich fällig, aber was gibt man nicht alles für ein ruhiges schrauben am synth :)
     
  8. Wenn der blöde Inverter pfeift, dachte ich mir, pfeife ich auch auf ihn bzw. die damit
    verbundene Garantie / Gewährleistung:

    [​IMG]

    [​IMG]

    und schließlich:

    [​IMG]

    Blöd nur: ich hör das Pfeifen immer noch! :roll:

    War die Wahl von Silikon als Vergußmasse die falsche Entscheidung?
     
  9. Feinstrom

    Feinstrom aktiv

    An Bernies Stelle würde ich mir einfach jemanden suchen, dem das Gepfeife auf den Zwirn geht, und einfach die Voyager tauschen.
    Das ist das Billigste und macht zwei Leute glücklich :D .

    Schöne Grüße,
    Bert
     
  10. Bernie

    Bernie Anfänger

    Nöö, meinen #58 gebe ich ganz sicher nicht her.
     
  11. mit silikon hab ich noch nie etwas vergossen, hab also damit keine erfahrung
    aber an sich sollte es auch funktionieren, es gibt eben keine garantierte isolationsspannung
    aber nachdem die funktion anscheinend noch gegeben ist und das pfeifen noch immer hörbar hättte vergussmasse wohl den selben effekt gehabt
    hast du auch die unterseite "behandelt"?
    aber ich nehme mal an das silikon ist weit weg davon, durchgetrocknet zu sein
    vielleicht wirds noch besser... ich würde aber nicht darauf wetten :D
     
  12. Das Ausgießen hab ich am 02. Mai vorgenommen.
    Zwischen Plastikgehäuseboden und Platine zunächst Silikon aufgebracht, dann das
    aufgefräste Gehäuseoberteil wieder verschraubt und schließlich den Innenraum
    großzügigst vergossen. Vor Rückbau in den Voyager hab ich den Inverter fast zwei Tage
    rumliegen gehabt und abgewartet. Vielleicht hätte Kunstharz bessere schallisolierende
    Eigenschaften gehabt, wer weiss...

    Im Grunde wäre es auch möglich (aber häßlich), den Inverter ausserhalb des Voyager
    zu betreiben und als box-in-box-in-box Lösung zu blimpen. Hab aber keine Lust auf einen
    solchen "Kasten", den ich dann unter den KB Tisch montieren würde.

    Werd nachher nochmal "Hörproben" machen, nicht dass sich am Ende herausstellt,
    dass auch die Folie als solche schwingt?! Ansonsten vielleicht wirklich mal nach einem
    in den Baumaßen identischen Inverter fahnden, bestellen und nen zweiten Dämmversuch
    unternehmen.
     
  13. pfeifende folie... ich kanns mir zwar nicht wirklich vorstellen, aber warum nicht?
    frequenz sollte an sich die selbe sein wie die vom inverter
    problem dabei ist, dass dazu der inverter angeschlossen sein muss und der seinerseits geräusche von sich gibt..
     
  14. Moogulator

    Moogulator Admin

    Eigentlich müsste man doch mit stinknormalen LEDs ein besseres und ohne Geräusche hinbekommen. Ein normaler Schalter würde ausreichen. Das könnte ich mir vorstellen und würde es auch vorziehen. Wenn das nicht geht, würde ich ihn unbeleuchtet lassen. Ich kann nur sagen: Ich hab die Lichter immer ausgestellt und damit als obsolet betrachtet, wenn man den V'ger zum Musik machen verwendet und nicht zum angucken. Die sehen ja super aus, aber solang man das SO serienmäßig anbietet, sollte man das Licht stets abschalten. Ich weiss nicht, was man sich dabei gedacht hat, aber es ist schlicht kein geeignetes Design in einem Synthesizer. Was spricht dagegen, dies fest zu installieren und den Regler und damit den Sirrer ganz zu entfernen?

    Alles für den Klang! Wie gesagt: Bernie, tuts nicht. Das ist bisher, wie man auch an Guidos Ausführungen sehen kann, kein Vorteil. Es sieht nur besser aus, macht aber das Instrument quasi schlechter solang man es aufdreht. Es gibt übrigens nicht in allen Modellen einen netten Leuchtfixpunkt, der nicht fiept.
     
  15. Bernie

    Bernie Anfänger

    Naja, für live machts halt schon was her, wenn er schön blau leuchtet. Ich wußte allerdings nicht, das man das komplette Panel austauschen muß.
     
  16. Naja, wirklich "wissen" tu ichs auch nicht, aber Panel im Sinne von "kompletter beschrifteter Fläche"
    scheint (sorry) einleuchtend - blöder Kalauer -, da dahinter ja die EL Folie gepappt ist. Grund für EL Folie
    ist wohl der, dass Du für eine Beleuchtung mit LED ein gewisses mehr an Bautiefe brauchst, zudem die
    auch erstmal ordentlich zum "streuen" gebracht werden müssen - und das gleichmäßig auf der doch nicht
    eben kleinen Fläche dürfte nicht wirklich einfach zu realisieren sein. Da liegt EL Folie schon nahe, ist ja auch
    in anderen Synthies schon verbaut worden - z.B. Yamaha TG-77 (und hatte zur Folge, dass ich bei diesem
    auch schon das zweifelhafte Vergnügen eines Austauschs hatte, da die Folie nach Jahren einfach nicht mehr
    ausreichend geleuchtet hat. Insofern: ja, unbefriedigende Lösung. Beim Yoyager siehts aber toll aus.
    Und genau darin liegt ja das Dilemma - gegen einen ohne EL tauschen würde ich nicht (mehr) wollen.

    -hab ich nicht verstanden. Was meinst Du damit? ;-)

    LG
    Guido

    p.s.: aus eigener Erfahrung als "beta-Tester"*: stell Dir vor, der Voyager hätte jetzt noch ein OLED/PLED Display,
    was nach 6 Jahren versagt und ausgetauscht werden muß... ähnliche Thematik. (* Projekt ML-303 V5 & V6)
    Sieht toll aus, hat eine saaagenhafte Lesbarkeit, tut aber weh, "early adopter" zu sein!
    Die neuere Revision soll deutlich verbessert worden sein. Wir sind gespannt...
     
  17. Kann man übrigens diese Schwanenhals Lampe auch an den Voyager Old school anschliessen ?
     
  18. qwave

    qwave KnopfVerDreher

    Nein. Der hat kein BNC-Anschluss.
    Und nebenbei spart man so den extra 12 V Ausgang am Netzteil der beim normalen Voyager nur dafür gebraucht wurde.
     
  19. Merci, qwave ! ;-)
    Gibt es also keine anderen accessoire für den Os ausser Pedale und Moogerfoogers ? :cry:
     
  20. qwave

    qwave KnopfVerDreher

    Gibt es:
    Die Flightcases und die Abdeckhaube vom Voyager passen auch für den Old School.
     
  21. Wie Flight case auch ? Trotz ohne riesen Touche pad in der mitte ?
    Da haben die Module im Os ja wirklich reichlich platz, fühle mich auch wohler beim bedienen...
     
  22. Hallo Guido (Fort Pempelson)

    Um ein Störgeräusch zu beseitigen, ist es am Allerwichtigsten, zuerst die Geräuschquelle EINDEUTIG(!!!) zu orten!!!

    Schwierig lokalisierbare, bzw. schwer ortbare Geräuschquellen lassen sich (behelfsmäßig) folgendermaßen "orten":
    Man nehme einen biegsamen ca. 50cm langen Kunststoffschlauch (Beispielsweise die äußere Isolierung eines herkömmlichen Antennen-Koaxkabels) und stecke ein "Ende" dieses Schlauchs in ein Ohr.
    Das andere Ende des Schlauches hält man dann dicht an "diverse verdächtige Geräuschverursacher" im Gerät.

    Zum "Vergießen" von "schwingenden Objekten":
    Hier ist es wichtig, vorher GENAU zu untersuchen, WELCHES "Element" schwingt.
    Beispiel:
    Wenn bei einem kleinen Transformator EINZELNE WINDUNGEN schwingen, so ist beim Vergießen unbedingt eine Flüssigkeit zu wählen, die äußerst DÜNNFLÜSSIG ist, damit sie möglichst IN den "Geräusche-absondernden-" Bereich HINEINFLIESSEN kann.
    Beispiel: Mit DÜNNFLÜSSIGEM Sekundenkleber läßt sich auch das Innere von feinen Wicklungen erreichen.
    Dasselbe gilt auch für ein "schwingendes Blechpaket". Die Flüssigkeit, die man zum Vergießen benutzt, muß also UNBEDINGT zwischen einzelne dünne Spalte zwischen den Blechen eindringen können!!

    Silikon ist hier ZU DICKFLÜSSIG!
    Das heißt:
    UNTER dem Silikon schwingen die störenden Element munter weiter.
    (Generell geht es ja DARUM, einem leichten schwingenden Element mittels "Vergießen mit dem "Umfeld"" eine größere MASSE "aufzuzwingen".
    (Wenn etwas eine große Masse aufweist, kann es nicht mehr hochfrequent schwingen, weil die Resonanzfrequenz bei großen Massen niedrig ist.)


    Nun noch ins` Detail:

    ZUERST mußt Du (wie oben beschrieben) die GeräuschQUELLE EINDEUTIG orten!!!!!!

    In Verbindung mit einer "pfeifenden Korg-Wavestation" habe ich folgende Erkenntisse gewonnen:

    1.) Es gibt definitiv LEUCHTFOLIEN, die SELBST einen Pfeifton absondern!!!!!!!!
    Wenn man beispielsweise zwei IDENTISCHE NEUE Leuchtfolien vor sich hat, kann es sein, daß die EINE ein Pfeifen absondert, die ANDERE aber völlig lautlos ist.
    (Ich habe mehrere solcher neuer Folien im ausgebauten Zustand untersucht.)

    2.) Auf dem von Dir eingestellten Inverterbild kann ich keine Elektronik erkennen (Wahrscheinlich befinden sich unterhalb der Platine diverse Transistoren udgl.. SMD?)

    3.) Der Inverter erzeugt am Ausgang eine Wechselspannung (ca. 1kHz) im 100-Volt-Bereich.
    (Anmerkung: Die "Pfeif-Frequenz" liegt also meistens im Bereich um 1kHz.)


    Bei der Wavestation habe ich das (von der Leuchtfolie herrührende) Pfeifen, (in Verbindung mit einer neuen Leuchtfolie), folgendermaßen reduzieren können:

    Ein 2,5kOhm Potentiometer IN SERIE(!!!) zum Ausgang des Inverters zur Helligkeitsregelung.
    (Effekt: Wenn die Helligkeit durch obige Maßnahme reduziert wird, verformt sich das Ausgangssignal des Inverters, wodurch die Folie nicht mehr in der ursprünglichen Form zum Schwingen angeregt wird.). (Hier verringert sich auch ein eventuelles Geräusch des Inverters SELBST.)
    (Eine Verringerung der Inverter-Eingangsspannung zur Helligkeitsregelung hat also NICHT dieselbe Wirkung.)

    Anmerkung:
    Diese Maßnahme könntest Du auch bei Deinem Gerät testen (ACHTUNG: Sämtliche Anschlüsse gut isolieren!!!! Erst DANN einschalten, wenn alles gut isoliert ist!!).

    Zuerst müßte aber gewährleistet sein, daß der Ausgang Deines Inverters DIREKT zum Display führt (Leider kann man diesbezüglich auf den Bildern nichts erkennen.)
    Und es ist auf den Bildern auch nicht ersichtlich WIE die originale Helligkeitsregelung realisiert ist (Möglicherweise wird die Höhe der Eingangsspannung des Inverters verringert?).

    Zum Testen könntest Du (in Ermangelung eines Potentiometers) auch einen "herkömmlichen" Fixwiderstand verwenden (Beispiel: 1k / 2,2k / 3.3k /4,7k/ odgl.), den Du einfach in Serie zum AUSGANG des Inverters schaltest (Also einfach EINE der beiden Ausgangs-Leitungen auftrennen, und einen Widerstand dazwischenschalten.).

    Dann müßtest Du jeweils prüfen, wie sich die originale Helligkeitsregelung verhält (also welcher Helligkeits-Regelbereich "noch abgedeckt" ist), und ob sich das Pfeifgeräusch "zum Positiven" verändert.


    Herzliche Grüße
    Christian
     
  23. nils303

    nils303 Tach

  24. qwave

    qwave KnopfVerDreher

    Ja. Vergleiche mal den Tastaturumpfang: der ist gleich geblieben. Ebenso die Daumenräder-Sektion. Also ist der Old School in den Außenmaßen gleich geblieben.
     
  25. Hallo Nils,

    die Quiet ll Technology ist lt. emc in allen neueren Voyagern per se schon verbaut. Die ersten mit Hintergrundbeleuchtung
    hatten ziemlich massive Probleme mit Inverterpfeifen, so daß es auch zu entsprechenden Reklamationen kam.
    Das Upgrade würde mir und anderen Betroffenen mit der neueren Generation Vogager nicht helfen - leider.

    Christian, vielen Dank für Deine ausführliche Antwort!
    Die Betonung von "dünnflüssig" ist mir nun - blöderweise etwas spät - klar.
    Mit der Silikonkartusche habe ich sozusagen "mit Kanonen auf Spatzen" geschossen, es pfeift weiter,
    nur eben gedämmt durch die umgebende Silikonmasse. Habe also die Symtome bekämpft, nicht jedoch
    die Ursache an der Wurzel gepackt. Mit der DIY Höhr-Rohr Sache hast Du auch vollkommen recht, ein
    "in etwa orten" war vielleicht dann doch zu ungenau.

    Vor dem Vergiessen habe ich noch diese Fotos gemacht:

    [​IMG]

    -kleiner Zeitsprung- 10 Minuten später:

    Bin der Sache nun etwas mehr aufn Grund gegangen:

    a) der Inverter pfeift immer noch, aber ziemlich gedämpft.
    b) mittlere und rechte EL Folie schwingen und pfeifen.
    c) auch die Zuleitungen AC zu den Folien fiepen.

    [​IMG]

    Der Versuchsaufbau:

    -geöffneter Voyager, KP-3 als Mikrofonvorverstärker, Ausgang auf HD-25
    -den HD-25 übers eingebaute Mikro der externen Kamera zur Samsung VP-X300L gehalten
    -die betreffenden Stellen "angefahren" und aufgezeichnet.

    Werd mal sehn, wie ich das 40MB File kleiner bekomme, hab (noch) kein Schnittprogramm auf dem
    Rechner - entweder ich hoste das Filmchen dann auf meinem Webspace oder jage es hoch auf Youtube.

    Ergebnis jedoch: Ernüchterung.
    :cry:

    p.s.: kleine Korrektur zum Höreindruck: mehr hohes Summen, als Fiepen/Pfeifen.
    Tiefer als die "gemeine Stechmücke" (Culex pipiens). Nervt aber trotzdem.
     
  26. nils303

    nils303 Tach

    @Guido / Fort Pempelson
    Schade, dass das nix bringt.. :?

    Ich bin aber erstaunt, welch interessante Informationen man in diesem Posting von euch erhält.. Super!! :cool: Möchte mir nämlich auch einen Voyager RME zulegen, welcher ja generell (?) die Hintergrundbeleuchtung hat..
     
  27. Hallo Guido

    Hinsichtlich der Beleuchtungs-Einrichtung scheint mir dieser Synthesizer doch eine totale Fehlkonstruktion zu sein.
    Es wundert mich wirklich, daß es (in Anbetracht der äußerst komplexen digitalen Technologie) GERADE in so einem BANALEN Bereich, wie es eine DisplayBELEUCHTUNG(!!!) darstellt, zu so massiven Problemen kommen kann.
    Unbegreiflich.

    Bei meinen alten EMU-Samplern (E-Synth und E6400) ist SOWOHL die elektrische Leuchtfolie, ALS AUCH der Inverter absolut geräuschlos (Hier habe ich die Helligkeit der Displays reduziert.).

    Nun.
    Dann bleibt Dir also nur noch mein obig beschriebener Test mit einem Vorwiderstand am Ausgang des Inverters.


    Hier habe ich gerade den alten ausführlichen "Inverter-Thread" gefunden:

    viewtopic.php?p=216007#216007

    Nachtrag:
    Bei meiner Wavestation habe ich das Pfeifen noch zusätzlich weiter reduziert, indem ich DIREKT zum Ausgang des Inverters einen keramischen Kondensator im 10nF-Bereich PARALLELgeschaltet habe.
    Ob diese Maßnahme aber im Falle des im Voyager verwendeten Inverters zulässig ist, kann ich auf diese Entfernung nicht beurteilen. Das heißt:
    Test AUF EIGENES RISIKO!!!!

    Herzliche Grüße
    Christian
     
  28. [​IMG]

    [HIER] nun mein kleines Video zum Thema.
    Die nicht professionelle Bild- und Tonqualität bitte ich zu entschuldigen.

    Ein Trauerspiel...

    Wie die Helligkeitsregelung schaltungstechnisch realisiert ist, weiss ich nicht.
    DC-IN schwarz und rot 12V gehen links rein,
    AC-OUT kommen rechts vom Kästchen raus und werden 3x verteilt,
    zwei auf der Platine mit Heißkleber gesicherte weisse Litze gehen zum Poti.

    2k5 nochmal seriell zum Ausgang? Hmm... Versuch macht kluch...
    Wobei: es ist ja möglich, das Fiepen mit der Helligkeit = dem vorhandenen Poti
    quasi zu regeln. Noch eins kommt mir "doppelt gemoppelt" vor. 10nF-Bereich PARALLEL?
    Keine Ahnung. Wär vielleicht nützlich, den Schaltplan des Inverters mal zu suchen.

    Ansonsten muß ich mich wohl oder über damit abfinden.
    Es gibt Voyager, die fiepen - es gibt welche, die nicht fiepen.
    Roulette halt. Nur leider n bischen teuer.
     

Diese Seite empfehlen