Modal Electronics - COBALT8

Sulitjelma

Sulitjelma

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Das erste Stück damit ist fertig. Interessant fand ich daß mir u.a. einige sehr schöne softe Sounds gelangen - so etwas in Richtung Sin/Tri-Flöte. Durch die Modultionsmöglichkeiten kann er schon relativ "lebendig" klingen. Den Gesamt-Klang finde ich relativ dünn auch bei den kräftigeren OSC-Modellen, aber im Mix muß das ja nicht unbedingt schlecht sein. Wenn man den LoFi-FX entsprechend einstellt geht es ein bißchen in Richtung Distortion - gefällt mir ganz gut.
 
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Sulitjelma

Sulitjelma

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Latenz spielt für das was ich mache wohl keine Rolle. Aufgefallen war es mir aber nicht - o.K. der Virus Ti2 verhielt sich da manchmal sehr extrem.
 
verstaerker

verstaerker

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Latenz spielt für das was ich mache wohl keine Rolle. Aufgefallen war es mir aber nicht - o.K. der Virus Ti2 verhielt sich da manchmal sehr extrem.
okay wenn man eher langsame Sounds macht, spielen die stattlichen 12 ms wohl keine Rolle. Für Schnappiges sind die ne Katastrophe, wenn ich da keinen eigenen Sequencer inkl eigenen Kanal der Multiclock dranhänge, ist der Gerät so unbrauchbar.
 
qwave

qwave

KnopfVerDreher
Wegen dem PATCH + CUTOFF um die Filtertypen umzuschalten:
Modal gab mir als Erklärung, dass so auch bei „eingerastetem“ SHIFT der CUTOFF immer bedienbar bleibt.

Wegen der bisher fehlenden Möglichkeit die Hüllkurven Modi ohne Menü oder App zu verstellen haben die schon Anfragen zur Verbesserung bekommen. Vielleicht kommt das ja bei einem nächsten Update des Cobalts oder Argons.
 
Sulitjelma

Sulitjelma

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Habe gerade nochmal am Argon 8 Sounds gemacht. Trotz der nur 2 LFO finde ich ihn bisher eindrucksvoller/ vielseitiger. Insbesondere PM kann da sehr abgefahrene Sounds erzeugen.
 
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Kaffimusic

Kaffimusic

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Hi, bin neu hier - bin hier gelandet weil ich ein Forum suchte wo man sich über den Cobalt unterhalten kann.
Ich habe so einen seit 2 Tagen. Die 8x (61 key) Version.
So wie einige hier schon geschrieben haben kann ich mich nicht so recht entscheiden ob ich ihn nun mag oder nicht.
Der Klang ist... bisweilen schön. Aber ja, so richtig sattes low end kommt da nicht. Na gut, muss es ja auch nicht, es gibt noch andere Dinge. Der Sound erinnert mich bisweilen sehr an meinen Novation Ultra- oder Nova.
Natürlich kuckt man auch gleich mal wie der Filter klingt. Die Resonanz ist etwas unangenehm und klingt nicht so geschmeidig wie andere Synth, die die analoge Simulation besser hinkriegen. Oder halt echt analog sind. Erinnert mich da auch etwas an den Ultranova. Aber es ist okay, man kann einigermaßen gut klingende Verläufe programmieren, die ganz gut sind.
Ich habe bisher zwei Abende daran gesessen und "intuitiv" versucht ihn zu verstehen. Das ist nicht so einfach. Normalerweise brauche ich selten ein Manual, aber das Frontend ist m.E. nicht wirklich geschmeidig.
Meine aller ersten Eindrücke sind noch sehr frisch und daher kann ich auch gleich sagen was ich sofort verwirrend und so langsam nervig finde, je länger ich daran sitze.
1. Das "Knopf drehen, dann drücken"-Konzept zum durschalten der Sounds nervt. Der Knopp wird vermutlich bald seinen Geist aufgeben, fühlt sich auch billig an und wird halt ständig genudelt. Angeblich kann man das so einstellen, dass beim drehen sofort das Programm wechselt, habe ich aber nicht gefunden wie man das macht. Habe aber auch noch nicht im Manual danach gesucht.
Aber dieses durchscrollen über einen Drehregler ist eine durchaus heute gängige Krankheit. Nervt trotzdem. Ich will ein Zahlenfeld mit "Enter" und + - Buttons mit sofortigem Umschalten. Den Drehregler brauche ich da nicht, habe ja sonst überall Potis zum schrauben an den Parametern, oder?
2. Drehe ich die Lautstärke hoch, muss ich erstens ziemlich viel drehen bis es sich bewegt und dann bleibt das in dem Modus "wechsle Lautstärke" stehen. WTF? Warum muss ich wieder "Program" schalten damit ich die Sounds wechseln kann? ??? Ich hab ihn doch nur lauter/leiser gemacht???
3. Habe gestern ein simples Pad mit Filter weit runter eingestellt. Lautstärke? Nix mehr da. Super leise. Hab ich da was nicht kapiert? Wie kriege ich das lauter? Die OSCs stehen auf Vollgas.
4. Die Tastatur ist sehr schön (61 Tasten, die gleiche wie beim Kurzweil PC3k6), nur muss ich drücken wie ein Hirsch bis das AT auslöst. Musste zwei mal nachfragen (auf FB, einer der Entwickler hat mir geantwortet) wie ich an das Menue zum einstellen des AT komme. Habe es nicht kapiert, dann hat mir einer der anderen Benutzer es erklärt. Das Manual erklärt es nicht, sondern nur dass es verschiedene Kurven kann. Das wusste ich auch schon. Ich glaube der Entwickler denkt jetzt ich bin nur zu doof. Auf "very light" geht's ein wenig besser, ist aber immer noch deutlich härter als auf meinem Kurz.
5. Mir wurde auch zur "Modal App" geraten. Ok, warum habe ich dann Hardware mit Reglern oben drauf gekauft?
 
verstaerker

verstaerker

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Hi, bin neu hier - bin hier gelandet weil ich ein Forum suchte wo man sich über den Cobalt unterhalten kann.
Ich habe so einen seit 2 Tagen. Die 8x (61 key) Version.
So wie einige hier schon geschrieben haben kann ich mich nicht so recht entscheiden ob ich ihn nun mag oder nicht.
Der Klang ist... bisweilen schön. Aber ja, so richtig sattes low end kommt da nicht. Na gut, muss es ja auch nicht, es gibt noch andere Dinge. Der Sound erinnert mich bisweilen sehr an meinen Novation Ultra- oder Nova.
Natürlich kuckt man auch gleich mal wie der Filter klingt. Die Resonanz ist etwas unangenehm und klingt nicht so geschmeidig wie andere Synth, die die analoge Simulation besser hinkriegen. Oder halt echt analog sind. Erinnert mich da auch etwas an den Ultranova. Aber es ist okay, man kann einigermaßen gut klingende Verläufe programmieren, die ganz gut sind.
Ich habe bisher zwei Abende daran gesessen und "intuitiv" versucht ihn zu verstehen. Das ist nicht so einfach. Normalerweise brauche ich selten ein Manual, aber das Frontend ist m.E. nicht wirklich geschmeidig.
Meine aller ersten Eindrücke sind noch sehr frisch und daher kann ich auch gleich sagen was ich sofort verwirrend und so langsam nervig finde, je länger ich daran sitze.
1. Das "Knopf drehen, dann drücken"-Konzept zum durschalten der Sounds nervt. Der Knopp wird vermutlich bald seinen Geist aufgeben, fühlt sich auch billig an und wird halt ständig genudelt. Angeblich kann man das so einstellen, dass beim drehen sofort das Programm wechselt, habe ich aber nicht gefunden wie man das macht. Habe aber auch noch nicht im Manual danach gesucht.
Aber dieses durchscrollen über einen Drehregler ist eine durchaus heute gängige Krankheit. Nervt trotzdem. Ich will ein Zahlenfeld mit "Enter" und + - Buttons mit sofortigem Umschalten. Den Drehregler brauche ich da nicht, habe ja sonst überall Potis zum schrauben an den Parametern, oder?
2. Drehe ich die Lautstärke hoch, muss ich erstens ziemlich viel drehen bis es sich bewegt und dann bleibt das in dem Modus "wechsle Lautstärke" stehen. WTF? Warum muss ich wieder "Program" schalten damit ich die Sounds wechseln kann? ??? Ich hab ihn doch nur lauter/leiser gemacht???
3. Habe gestern ein simples Pad mit Filter weit runter eingestellt. Lautstärke? Nix mehr da. Super leise. Hab ich da was nicht kapiert? Wie kriege ich das lauter? Die OSCs stehen auf Vollgas.

5. Mir wurde auch zur "Modal App" geraten. Ok, warum habe ich dann Hardware mit Reglern oben drauf gekauft?
alles Punkte die ich auch genauso festgestellt hab .. das Ding ist nicht ausgereift. Soundmäßig dennoch sehr interessant. Auch wenn das Ding VA heisst.. typische Analogsounds mach ich damit eher nicht
 
qwave

qwave

KnopfVerDreher
1. Das "Knopf drehen, dann drücken"-Konzept zum durschalten der Sounds nervt. Der Knopp wird vermutlich bald seinen Geist aufgeben, fühlt sich auch billig an und wird halt ständig genudelt. Angeblich kann man das so einstellen, dass beim drehen sofort das Programm wechselt, habe ich aber nicht gefunden wie man das macht. Habe aber auch noch nicht im Manual danach gesucht.
Mit dem Linken Display Encoder bis zum letzten Eintrag SETTINGS - GENERAL drehen. Dann diesen Encoder drücken und wieder mit dem Encoder auf PRESET AUTO LOAD drehen und mit dem rechten Encoder auf ON stellen. Steht in der Anleitung. Das mit dem Klicken hat aber einen Sinn, wenn man bei einer Session mal eben einen Sound sucht und trotzdem mit dem bisherigen Klang solange weiter spielen will. Dann kann man den nächsten Klang einstellen und erst bei Bedarf mit dem Klick aktivieren.

2. Drehe ich die Lautstärke hoch, muss ich erstens ziemlich viel drehen bis es sich bewegt und dann bleibt das in dem Modus "wechsle Lautstärke" stehen. WTF? Warum muss ich wieder "Program" schalten damit ich die Sounds wechseln kann? ??? Ich hab ihn doch nur lauter/leiser gemacht???
SETTINGS - UI & CONTROLS anwählen, SRCN SWITCH von REG(PANEL) auf SMRT(Panel) umstellen. SCRN steht für „screen“; SMRT für „smart“. Diese beiden Modi gibt es auch statt mit PANEL mit MIDI. Dann werden offenbar eingehende CCs auch im Display angezeigt. Kann manchmal nützlich sein. Aber manchmal einfach zu viel. Da hat Modal den Usern viel Freiheit gegeben das für die eigenen Präferenzen einzustellen.

3. Habe gestern ein simples Pad mit Filter weit runter eingestellt. Lautstärke? Nix mehr da. Super leise. Hab ich da was nicht kapiert? Wie kriege ich das lauter? Die OSCs stehen auf Vollgas.
Um das auszugleichen hat fast jeder Synth ein LEVEL Parameter. Beim Cobalt8 ist es das DEPTH Parameter des AEG EGs. Zusätzlich gibt es, wie im Quick Start Guide schon beschrieben auch noch einen zusätzlichen Boost per PATCH Taste halten und VOLUME Regler drehen. Das zusätzliche Parameter wurde beim Argon, dem älteren Bruder des Cobalts, schon nachträglich eingeführt, weil zu viele schon die lauteren Klänge mit vollem AEG-EG Stärke speicherten. Dann passierte genau das mit den stark gefilterten Pads. Leider gibt es bei vielen Synths schon in den Werksklängen einen Lautstärkekrieg wie beim Mastering von moderner Musik.

4. ... wie ich an das Menue zum einstellen des AT komme. Habe es nicht kapiert
Das kann man Modal nicht vorwerfen. Es steht in der Anleitung drin. Und ich habe es auch ohne jede Anleitung gefunden. Ich nehme selber die Einstellung LIGHT beim Aftertouch.

5. Mir wurde auch zur "Modal App" geraten. Ok, warum habe ich dann Hardware mit Reglern oben drauf gekauft?
Die App ist für die gut, die sich nicht mit der Anleitung und dem Gerät mal hinsetzen um es kennenzulernen. Die App zeigt halt alles ungefragt an. Und so findet so mancher die Parameter, die er nicht am Gerät findet. Aber zum Beispiel die ganzen SETTINGS sind alle von Patch Aufruf aus mit dem linken Encoder erdrehbar. Dann diesen Encoder Klicken und in der unteren Zeile die einzelnen Parameter der SETTING Gruppe auswählen und mit dem rechten Encoder den Wert einstellen. Bei anderen Synths muss man eine GLOBAL Taste drücken und dann im Display Tabs anklicken und dann das Parameter finden um verstellen (Waldorf Quantum). Beim Moog One auch eine Taste und dann mit dem Encoder die richtige Zeile finden und dann mit einem der 4 Encoder unter dem Display den Wert verstellen. Alles verschiedene Ansätze. Aber fast gleich schnell.

Ich habe den Argon und den Cobalt beide ohne Anleitung mit dem Quick Start Guide sofort genutzt. Nur beim von mir selten genutzt Sequenzer und dem Arpeggiator Latch (kam beim Argon8 erst nach einem Update, beim Cobalt dafür gleich mit vom Argon8 übernommen) habe ich nachschauen müssen.

Der mitgelieferte kartonierte Quick Start Guide soll keine Anleitung ersetzen, sondern einfach beim ersten Probespielen helfen. Eine Extra Taste zum Beispiel nur für Aftertouch Kurve oder Anzeige Umstellen gibt es selbst bei bis zu 10 mal so teuren Synths nicht zwingend.

Der Klang muss einem natürlich gefallen. Und da sind die Geschmäcker sehr unterschiedlich.

Da Modal auch beim Argon schon einige Updates mit verbesserten und zusätzlich Funktionen (z.B. die Hüllkurven Modi) geliefert hat, ist das auch beim Cobalt zu erwarten. Die ganzen Argon8 Extras nach Version 1.0 hat der Cobalt schon gleich mitbekommen. Und da kommt noch mehr. ;-)

Und spätestens beim nächsten Update ist die Modal App zum Updaten perfekt. Da braucht man keinen SysEx player. Muss nichts Einstellen. Und die App sagt, was man machen muss. Und zeigt sogar an (SETTINGS Tap) welche Version die aktuellste ist und das man updaten sollte. Deshalb ist die eigentlich nötig, den SysEx Updates mit Installationsanleitung gibt es für die neuen Modals nicht. Geht alles über die App und USB. Und zwar sehr zuverlässig. Ich habe schon viele Updates gemacht. Klappte immer. Allerdings Updates gehen nicht per iOS Version, sondern nur per Win oder macOS.
 
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Scenturio

Scenturio

d̢͜e̶͟v̕i̢͟͠l̢̕’s̵ a҉̡͏dv̸̢͘o҉c̨͟͠ate̴̕
Der Knopp wird vermutlich bald seinen Geist aufgeben, fühlt sich auch billig an und wird halt ständig genudelt.
Ich hatte den Argon8, der soweit ich weiß dieselbe Bauweise bei Gehäuse und Reglern hat: Diesen Eindruck hatte ich auch - die Verarbeitung der Regler links und rechts vom Display scheint für die Häufigkeit mit der man sie Drücken muss, nicht ganz ausreichend zu sein. Jedenfalls gefühlt.

Das mit dem Klicken hat aber einen Sinn, wenn man bei einer Session mal eben einen Sound sucht und trotzdem mit dem bisherigen Klang solange weiter spielen will.
Ist im Prinzip richtig - beim Hydrasynth nervt mich das auch, dass das Preset sofort beim Dreh umgeschaltet wird (und die Taster dort wirken so, als würden sie das häufige Drücken gut aushalten). Ideal ist, wenn beides geht - in sofern gut, dass man bei den Modals umschalten kann.

Beim Modal hatte mich eher gestört, dass die Encoder generell ziemlich unpräzise reagieren - erst ab einem bestimmten Winkel tut sich was beim Wert, und dann oft gleich zu viel. Wenn die Dinger etwas mehr Gewicht/Widerstand hätten, hätte man sie auch empfindlicher auslösen lassen können. DSI macht das m.E. sehr gut.
 
SynthGate

SynthGate

Elektro-GASpirant
Für Amp und Mod Envelope ist der Amount beim Init auf voller Pulle, nur beim Filter muss man noch von selbst aufdrehen.. Der steht auf 0 bei nem Init Patch.
Sinnvolle Defaultwerte und Programmierer, das ist, wie auch schon bei Menstruationen, eine Geschichte voller Missverständnisse! ;-)
 
SynthGate

SynthGate

Elektro-GASpirant
Ach so, dann sollte sich da anscheinend jemand etwas besser mit seinem Synth auseinandersetzen ... ich habe den ja nicht, und wenn ich mir das alles so durchlese, wird es wohl auch noch einige Jahre so bleiben. ;-)
 
Sulitjelma

Sulitjelma

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5. Mir wurde auch zur "Modal App" geraten. Ok, warum habe ich dann Hardware mit Reglern oben drauf gekauft?
Stimmt schon, ist etwas eigenartig. Gerade um gleich einsteigen zu können ist die App aber schon perfekt. Das Problem hat man, wenn man merkt, daß es eigentlich viel besser so geht - ging mir mit dem Virus Ti auch so. Sind allerdings beide Geschichte, der Argon 8M ist aber noch da.

Besser ist´s natürlich, wenn die Bedienung am Gerät so gut gelöst ist, daß man garnicht auf die Idee käme. Viele können das auch.
 
DSIPro2

DSIPro2

..
Die App ist doch die perfekte Ergänzung. Da kann man gut sehen was das Ding alles kann und vor allem wie die Patches aufgebaut sind. Wenn ich mir das bei meinem Pro2 anschaue (der 3 mal so viel gekostet hat - ja analog und so) gibt es nur irgendein SoundTower Editor Zeug zu kaufen und daher denke ich mal ich habe mit Sicherheit noch nicht das Maximum aus der Kiste rausgeholt weil ich halt die Zusammenhänge bei den Sound nicht in einem kleinen Display sehe.
Wenn die Zusammenhänge aber erstmal klar sind (mit App) dann geht es auch ohne nur an der Kiste mit "Mäusekino".
Und mal ehrlich - die SW läuft auf allen geraten und kostet nichts und funktioniert 1a! Wo gibt es denn noch sowas?
 
verstaerker

verstaerker

*****
Die App ist doch die perfekte Ergänzung. Da kann man gut sehen was das Ding alles kann und vor allem wie die Patches aufgebaut sind. Wenn ich mir das bei meinem Pro2 anschaue (der 3 mal so viel gekostet hat - ja analog und so) gibt es nur irgendein SoundTower Editor Zeug zu kaufen und daher denke ich mal ich habe mit Sicherheit noch nicht das Maximum aus der Kiste rausgeholt weil ich halt die Zusammenhänge bei den Sound nicht in einem kleinen Display sehe.
Wenn die Zusammenhänge aber erstmal klar sind (mit App) dann geht es auch ohne nur an der Kiste mit "Mäusekino".
Und mal ehrlich - die SW läuft auf allen geraten und kostet nichts und funktioniert 1a! Wo gibt es denn noch sowas?
Das Problem ist das der Synth gräulich zu bedienen ist ohne App. An der App selbst gibts wenig zu meckern.
 
SynthGate

SynthGate

Elektro-GASpirant
Wenn man ein App für einen HW-Synthesizer braucht, um ihn vernünftig zu benutzen, dann kann man auch gleich einen Software-Synth nehmen, zu einem Bruchteil der Kosten. Eine App sollte immer eine Erweiterung der Funktionalitäten sein, niemals eine Erweiterung der Basisfunktionen. Just my 5 Cents.
 
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notreallydubstep

notreallydubstep

kein dubstep, wirklich nicht
Das Problem ist das der Synth gräulich zu bedienen ist ohne App. An der App selbst gibts wenig zu meckern.

Findest du? Also mir war kaum ein Synth abseits der Eingewöhnungsschwierigkeit (da sperrt er sich durchaus mal gängiger Logik) so intuitiv zugänglich wie der Cobalt - nicht zuletzt dank der exzellenten Wellendarstellung im Display. Und das ganz ohne App...
(Aber gut, ich raff auch keinen Minimoog so vom Konzept her...)

SETTINGS - UI & CONTROLS anwählen, SRCN SWITCH von REG(PANEL) auf SMRT(Panel) umstellen. SCRN steht für „screen“; SMRT für „smart“. Diese beiden Modi gibt es auch statt mit PANEL mit MIDI. Dann werden offenbar eingehende CCs auch im Display angezeigt. Kann manchmal nützlich sein. Aber manchmal einfach zu viel. Da hat Modal den Usern viel Freiheit gegeben das für die eigenen Präferenzen einzustellen.

Das ist ja komplett genial. Alleine dass man die Auswahl hat. Gut, vielleicht hätte man das andere als Default einstellen sollen für diejenigen, die vom gängigeren Modell kommen... aber alleine dass das auswählbar ist... hats off, modal...
 
verstaerker

verstaerker

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Findest du? Also mir war kaum ein Synth abseits der Eingewöhnungsschwierigkeit (da sperrt er sich durchaus mal gängiger Logik) so intuitiv zugänglich wie der Cobalt - nicht zuletzt dank der exzellenten Wellendarstellung im Display. Und das ganz ohne App...
ich versteh schon was ich machen soll .. ich find nur alles unsäglich umständlich. Die Wellenformdarstellung ist nice2have, aber sicher nicht wichtig. Oft sehen die Waveforms auch interessanter aus als sie klingen.

Aktivier mal den Chords mode. Guck nicht ins Handbuch! Dann erzähl mir nochmal was von intuitiv.
 
Labsounds

Labsounds

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Ach so, dann sollte sich da anscheinend jemand etwas besser mit seinem Synth auseinandersetzen ... ich habe den ja nicht, und wenn ich mir das alles so durchlese, wird es wohl auch noch einige Jahre so bleiben. ;-)

Haste Recht. Hab ich mittlerweile auch. Nur ich probiere am Anfang gerne mal rum und schaue wie weit ich komme, ohne direkt das Handbuch zu wälzen. So kann man gut sehen, wie intuitiv etwas zu bedienen ist und wie man damit zurecht kommt. Es geht ja auch darum seine Ideen möglichst schnell umsetzen zu können, ohne gleich anzustehen. Dann ist spontane Kreativität nämlich gleich wieder Geschichte, zumindest bei mir. Beim Cobalt ist das eher so semi optimal gelöst. Die Oszillatoren und das Konzept dahinter finde ich super und auch echt gut gelöst, aber sobald es etwas ins Detail geht in Punkto Filter oder Envelope , besonders wenn man die Modi umstellen will, wird's schnell umständlich und nervig. Vom Sequenzer will ich erst gar nicht reden.
Für komplexe Sounds nehme ich dann lieber meinen Peak, der ist weitaus logischer und einfacher zu bedienen, und hat auch nen besseren Klang. Der Cobalt wird oft für Bässe oder simple Sounds verwendet , das kann er gut und die brauchen meist auch keine lfos oder viele Mods.
Im Nachhinein würde ich ihn mir nicht nochmal kaufen.
 
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SynthGate

SynthGate

Elektro-GASpirant
Definitiv richtig, ein gutes Bedienkonzept kommt größtenteils ohne Handbuch aus. War auch kein Vorwurf an dich, sondern mehr ein Hinweis, woraus sich meine Aussage bezog. Bei jeder 4ten Funktion im Handbuch nachsehen, weil man das Gerät einige Wochen nicht an hatte ist definitiv nicht spaßig. Das vergessen manche Hersteller leider nur manchmal, bzw. setzen sich zu wenig mit ihren Konzepten auseinander.

Eigentlich bräuchte es noch einen Synthesizer-Hersteller, der zumindest halboffen produziert, also die Community bei manchen Entscheidungen (insbesondere Bedienung) mit ins Boot holt. Das hat beim Linux-Kernel funktioniert, ich verstehe nicht, warum sich Unternehmen damit so schwer tun, den Bazaar-Ansatz erfolgreich zu verfolgen. (Natürlich kostet das Manpower und viel Kommunikation, aber ein vergurktes Konzept kostet u.U. letztendlich das ganze für die Entwicklung hineingepumpte Geld, wenn es dann niemand kauft!)
 
Sulitjelma

Sulitjelma

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Wenn man ein App für einen HW-Synthesizer braucht, um ihn vernünftig zu benutzen, dann kann man auch gleich einen Software-Synth nehmen, zu einem Bruchteil der Kosten. Eine App sollte immer eine Erweiterung der Funktionalitäten sein, niemals eine Erweiterung der Basisfunktionen. Just my 5 Cents.
Vielleicht auch Ansichtssache - ich habe z.B. den Blofeld Desktop und den P12 Desktop. Beide haben für mich einen einzigartigen Sound gepaart mit einzigartigen Möglichkeiten aber beide bekomme ich nur per Editor vernünftig bedient. Mag sein daß Largo ersteren ersetzen kann, aber mich gefällt die Software weniger wie Editor + das Gerät. Beim P12 ist mir nichts verhleichbares in Software bekannt. Ich denke daß man mit dem Argon 8 schon klarkommen kann - gestehe aber daß ich da zu faul zum lernen bin, weil ich einfach gerne mit der App arbeite.

Ist aber schon merkwürdig, daß gebe ich zu : Editor + Harware ist o.K., Software alleine ist nicht o.K.
 
Kaffimusic

Kaffimusic

....
Nuja, der Cobalt ist jetzt auch kein Gerät das im höheren Preissegment sitzt. Da muss man seine Erwartungen auch etwas reduzieren. Natürlich, ein Peak ist da deutlich angenehmer zu benutzen, der kostet aber auch das Doppelte und hat keine Tastatur. Für das Geld ist das Teil ok. Auch wenn ich genervt davon bin. :cool:
 
flightvision

flightvision

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SETTINGS - UI & CONTROLS anwählen, SRCN SWITCH von REG(PANEL) auf SMRT(Panel) umstellen. SCRN steht für „screen“; SMRT für „smart“. Diese beiden Modi gibt es auch statt mit PANEL mit MIDI. Dann werden offenbar eingehende CCs auch im Display angezeigt. Kann manchmal nützlich sein. Aber manchmal einfach zu viel. Da hat Modal den Usern viel Freiheit gegeben das für die eigenen Präferenzen einzustellen.
Heureka! Danke!

Das habe ich echt überlesen in der Anleitung.

Switch: Sets the screen ‘Page Switch’ / ‘Context Sensitivity’ mode to determine how the
screen responds to certain panel control interactions and MIDI-in messages.
There are three main Page Switch modes - Regular, Smart, Off; and the first two modes
contain three sub modes - All, Panel, MIDI.
The ‘Regular’ mode causes the screen to switch to the page of the adjusted parameter
and stay on the page until another parameter is adjusted; the ‘Smart’ mode causes the
screen to switch to the page of the adjusted parameter but then switch back to the
previous page after two seconds, where the ‘previous’ page will be the page accessed via
either the screen ‘Page / Param’ control, the Patch / Seq button, or the FX1 + FX2 + FX3
button combination.
The sub-mode of each mode sets the parameter source - the panel, MIDI-in, or both.
 

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