Musik machen ohne etwas zu hören ist besser!

Dieses Thema im Forum "SyntheTisch!" wurde erstellt von dk, 7. Dezember 2012.

  1. dk

    dk Tach

    Hi,
    habe in letzter Zeit angefangen mir Stücke fertig aufzuschreiben (komponieren, wenn man so will) und das dann erst nachher ohne übehaupt je einen Ton gehört zu haben technisch umzusetzten. Heisst die Melodien den einzelnen Synths zu ordnen usw.
    Habe für mich festgestellt das ich so viel kreativer bin und die Ergebnisse sind besser! Man ist viel schneller und macht nicht mehr Stunden lang an einer Melodie rum usw. Auch die Einfälle sind viel grösser da man imho die Übersicht behält.

    Würde mich interessieren was Ihr damit für Erfahrungen habt?

    Best,
     
  2. Feinstrom

    Feinstrom aktiv

    Kenn ich so ähnlich: Viele Sachen fallen mir beim Fahrradfahren ein, da kann ich mir höchstens mal eine Sequenz oder eine Akkordfolge aufschreiben. Schlimmstenfalls muss ich vor mich hin singen, bis ich's aufschreiben bzw. umsetzen kann.
    Das altmodische Komponieren ist halt eine andere Herangehensweise als das Draufloskästchenverschieben, das die meisten von uns wohl draufhaben. Hat Vor- und Nachteile...

    Übrigens: Beethoven hat seine Musik überhaupt gar nienicht gehört! Der war so taub, dass er bis kurz vor seinem Tod dachte, er würde malen!

    Schöne Grüße,
    Bert
     
  3. kl~ak

    kl~ak Tach

    anfang der 90er kannte ich nen typen, der hat am protracker ganze songs mit ihm bekannten samples gemacht ohne was zu hören ... weil er selber keine anlage hatte ... zum abhören ist er manchmal zu mir rüber gekommen.


    das hat sogar funktioniert und klang sehr gut.


    leider ist der verückt geworde :sad:



    also vorsicht jungs ;-)
     

Diese Seite empfehlen