neu hier, bitte um Feedback für meinen Track

Dieses Thema im Forum "Your Tracks" wurde erstellt von Mat, 18. Juli 2018.

  1. Mat

    Mat ..

    verwendet wurde ausschließlich der "Roland JD-xi", habe weder Ahnung noch die Gerätschaften von/für Mixing, keine DAW etc.

    Hätte gern eine Meinung zu diesem Track. Wie kommt er an? Was sind Schwächen/Stärken? Was könnte man da evtl. noch rausholen und wie?
     

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  2. Jan_B

    Jan_B Ist_OK

    Ich finde das Grundthema ganz cool. Erinnert mich irgendwie ein bischen an Perfect Dark auf N64.

    Ein bischen zu viele Sounds und zu lang finde ich den Track. Lieber beschränken und knackiger. Ich finds cool dass das alles mit einer Groovebox gemacht ist. Was dem Track vielleicht noch mehr Lebendigkeit verleihen würde wären Samples. Hast du mal drüber nachgedacht was mit Samples zu machen? Ich meine jetzt nicht normale Drumsamples sondern ein bischen was abgefahrenes für Effekte usw.

    Ach ja:

    :hallo:
     
  3. Bernie

    Bernie Alien

    Hallo und willkommen!

    Eigentlich sagt man erst mal "Guten Tag" wenn man einen fremden Raum betritt.
    Vielleicht magst du dich einmal kurz vorstellen, bevor wir uns alle deinen Track anhören sollen.

    Bernie
     
  4. Mat

    Mat ..

    Hallo, Gute Tag und Sorry, wollte nicht unfreundlich sein.
    Vorgestellt habe ich mich, dachte ich, mit den Angaben in meinem Profil.
    Ansonsten lasse ich grundsätzlich lieber erstmal so ein musikalisches Ergebnis sprechen, fühle mich der Expertise in diesem Raum nicht wirklich gewachsen - sprich: da gibt's nix viel zu erzählen. Hoffe das geht ok.
     
  5. Mat

    Mat ..

    Moin & Danke!
    Mit PC-/Konsole-Spielen kenne ich mich so gar nicht aus, kann mir aber gut vorstellen, dass der Track zu sowas passt.
    Bzgl. Länge+Menge der Sounds hab ich schon weitaus schlimmere Stücke verzapft - kann mich leicht in Sounds/Patterns verlieren (zT auch auch dem fehlenden Song-Modus des Synths geschuldet) - aber trotzdem oder gerade deshalb ist die berüchtigte KürzeWürze ein angestrebtes Arbeitsziel; "beschränken und knackiger" gefällt mir ja als Hörer auch besser. Lerne lerne poperne...

    Samples/Drumsamples/abgefahren/Effekte ...liebend gern! Gib mir die Möglichkeiten und ich versteige mich komplett da rein, aus ursrpünglich 1 Arbeitstrack entstehen mirnixdirnix 3 komplett neue Parallelversionen... was ja grundsätzlich einen Heidenspaß macht; mir zugleich aber auch immer das Risiko birgt, ein bisschen den Fokus zu verlieren. Und für eine fokussiertere Arbeitsweise suche ich noch das passende Gerät, den zentralen Arranger... Vorher sollte ich glaube ich nicht anfangen, zusätzlich noch mit Samples rumzumachen (wobei: möglicherweise kann ich sogar mit meinem Synth sampeln ??:lol:)
     
  6. Novex

    Novex ||

    Gefällt mir echt gut(erinnert mich stark an orbital) , nur die Soundauswahl könnte hier und da besser sein .
    Der Schlagzeugsound/Trompeten klingen schon etwas billig, aber da du alles mit dem Roland JD-xi ging es wohl nicht besser .
    Mit richtig geilen Sounds und Samples wäre das Ziemlich gut.
     
  7. Mat

    Mat ..

    Schön das zu hören! Jetzt ist natürlich gleich meine Frage was denn "richtig geiler" Sound wäre? An Trompete hab ich noch gar nicht gedacht, kann mir das aber bestens vorstellen, einen so-echt-wie-möglich-Trompetensound da drin zu haben. Woher nehmen?

    Zum Sound wollte ich eh fragen: Da der Sound ja pur aus dem Synth stammt, ohne Mixing/Master, würde mich interessieren, ob erfahrene Ohren hier in Sachen Dynamik evtl. Potential nach oben sehen. Würde Mixing/Master hier noch Entscheidendes reißen können?
     
  8. freidimensional

    freidimensional Tastenirrtuose

    Nein, das kannst Du nicht. Können andere aber auch nicht. Also, der Synth kann das generell nicht :)

    Zum Song: Finde ihn ganz cool und groovy, viel mehr kann man aus dem JDXI nicht rausholen
     
  9. Mat

    Mat ..

    ah danke...ja, grooven soll es immer gern und viel, hab in der Richtung leider noch nicht allzuviel weiteres vorzuweisen....
    "viel mehr kann man aus dem JDXI nicht rausholen " wie? :shock: das soll's schon gewesen sein?? war/ist meine erster Kontakt mit Synth überhaupt und bei dem Track hatte ich das Teil gerade mal 2 Monate... kleine Schock-Meldung gerade... aber okay, erstmal muss ich noch mehr damit machen und nach Höherem zu streben, bleibt eh nicht aus ;-)

    Jemand Kritik bzgl. Aufbau/Struktur?
    (zu lang... zu...?)
     
  10. verstaerker

    verstaerker |||||||

    ich muss dir leider mitteilen das ich das schwer hörbar finde

    die Melodie am Anfang ist sehr von schief zum Rest - und es wirkt nicht so als ob das Absicht wäre - oder ich kann nur nicht erkennen

    und so ab der Mitte , was hast du dir dabei gedacht? "Spiel ich mal noch 2 -3 andere Tracks" ?
    Da fehlt mir jeglicher Zusammenhang zu vorhergehenden Patterns und Melodien .
    Wirkt auf mich als würdest du einfach ein bisschen am Gerät rumdrücken und ein paar Presets probehören.

    Also insgesamt ist das für meinen Geschmack noch extrem unausgereift.
    Vielleicht versuchst du erstmal kleinere, einfachere Stücke und arbeitest eine Idee aus bis sie richtig stimmig ist.
     
  11. Mat

    Mat ..

    Oh, so schlimm? Ja, war tatsächlich alles Absicht und die fertige Ausarbeitung einer Idee.
    Okay, einmal abgewaatscht, gehört auch dazu. Konstruktive Kritik konnte ich dem jetzt wenig entnehmen.
    Für "ein bisschen am Gerät rumdrücken" steckt dann doch etwas mehr an Hingabe drin.
    Trotzdem danke auch für das Feedback.
     
    treponema gefällt das.
  12. gerwin

    gerwin |

    An und und für sich nicht schlecht, jedoch viel zu lang. An einer Stelle, die sich oft wiederholt klingt es wie ein unkontrollierter Skip. Das Stück sollte wesentlich kürzer sein oder aber abwechslungsreicher.
     
  13. verstaerker

    verstaerker |||||||

    Was stellst du dir denn noch vor ? Muss ich jeden Sound auseinandernehmen? Ich hab doch relativ klar beschrieben was ich wahrnehme und was man besser machen könnte. Gerade deine Frage nach dem Aufbau hab ich doch schon beantwortet.
    Ich weiß es nicht schön harte Kritik zu hören und ich nehme durchaus war das du da Zeit investiert hast. Aber für mein Empfinden hast du eben keine Idee klar zum Vorschein gebracht.
    Ich höre da mindestens 3 Themen. Anfang , Mitte und Endpart. Vielleicht ist es ja dein Konzept gewesen 3 unterschiedliche Stücke zu vereinen. Ich finde das es nicht funktioniert.
    Da jeder dieser Parts in sich nicht besonders gut funktioniert, hatte ich dir geraten dich erstmal auf eine Idee zu konzentrieren.
     
  14. 007891

    007891 When too perfect, lieber Gott böse!

    Hallo, ich bin auch relativ neu hier und finde es mutig, dass Du einen Deiner Songs hier ins "Rampenlicht" gestellt hast. Ich bin zwar nicht so ein Profi, aber ich glaube auch, dass das "Thema" eine wichtige Rolle spielt. Das gilt auch für die Struktur des Songs und die Auswahl der Klänge. Aber am Wichtigsten würde ich einordnen, dass Du eine Idee vom Anfang bis Ende "durchziehst" - also das Du eine Vorstellung vom Song im Gesamten hast.
     
  15. Klaus P Rausch

    Klaus P Rausch playlist

    Das hört man auf Anhieb, und daher gibt es im Grunde auch nichts zu verbessern. Außer du willst das selber trotz fertiger Ausarbeitung. Arbeitsfeld könnte der Drumsound sein. Der steht ein wenig trocken in der Gegend rum, ihm einen Tick mehr Wucht zu geben würde dem Track nicht schaden. Überhaupt sind Effekte nicht besonders intensiv vertreten. Kann man zwar alles so lassen, aber auch hier gelegentlich zumindest für die eine oder andere Überraschung zu sorgen ... Da die Leitthemen nicht besonders variiert werden, kommt es, trotz passablen Arrangement, auch mal zu berechenbaren Momenten. Es steckt also noch Detailarbeit drin, sofern du dir das nochmal vorknöpfen willst. Dann rechtfertigt sich auch die Tracklänge erst recht.
     
  16. Find ich super, eventuell könntest du das Thema vom Anfang später nochmal wiederholen. Das etwas Schräge am Anfang gefällt mir und ich finde den Track auch stimmig. Weitermachen!!!
     
  17. mixmaster m

    mixmaster m なんでもない

    Ich finde es auch ganz gut, allerdings sind die Drumsounds nicht richtig eingebettet.
    Das bindende Element wäre meiner Meinung nach eine funkige Basslinie.
    Dann müsstest du die Spuren am besten noch einzeln aufnehmen. So könntest du mit unterschiedlichen Hall- und Echoeinstellungen arbeiten und vielleicht auch die Drums ein wenig nach Geschmack filtern.
    Ja, und Samples machen den Gesamtlänge vielleicht auch organischer und könnten dem Ganzen das gewisse Etwas geben.

    Sonst weiter so! :cool:
     
  18. Habe nochmal mit Kopfhörern reingehört. Die schräge Melodielinie erinnert mich an Aphex Twin später teilweise auch an Pan Sonic. Was mir aber gar nicht gefällt ist der Sound, der direkt bei 0:11 einsetzt ... einige Sekunden später integriert er sich dann besser ... eventuell hilft da aber schon etwas mehr Reverb und / oder eine längere Attackzeit. Wusste nicht, dass man mit dem Roland JD-xi so etwas produzieren kann. Sonst super cool und grooved mächtig und auch nicht zu lange ... Wird keine Sekunde langweilig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juli 2018
  19. emdezet

    emdezet ..

    Gefällt. Könnte als Demo für den JD-xi durchgehen.
     
  20. Tax-5

    Tax-5 ||||

    Also ich habe mir das auch mal angehört. Der Anfang ist doch wirklich sehr abstrakt.
    Theoretisch gesehen würde ich auch sagen dass du einfach nur ein paar Presets durchstepst, aber in der Praxis hast du dich warscheinlich eher von der Amiga Tracker Szene inspirieren lassen.

    Und genau so klingt das auch für mich. Da sind wechselnde Beats und Instrumente gang und gäbe und auch musikalisch haut das schon sehr gut hin.
    Gegen Schluss wird das Stück wirklich noch interessant und könnte fast noch länger sein. Evtl. einfach den Anfang etwas zurücknehmen oder mit FX einfärben damit der wirklich auch als Intro durchgeht.
     
  21. Mat

    Mat ..

    Oha, danke allen für das bunte Feedback!
    Interessant zu sehen wie unterschiedlich die Wahrnehmungen und Geschmäcker sein können. Von "viel zu lang" bis "könnte noch länger sein"...:)
    (APHEX TWIN-Assoziationen sind definitiv zuviel der Ehre.:adore:)


    Zum Sound und überhaupt kann ich nochmal sagen:

    • dass ich selbst da am Anfang gar nichts wirklich "Schiefes" hör (der Ton mag ein wenig gepitched sein, aber das war gewollt)
    • dass ich keine nachträgliche Bearbeitungsmöglichkeit einzelner Spuren hatte ... hab an den einzelnen Stimmen pro Pattern gefeilt und die Schose dann via LineOut als Audio ausgespielt und mit Rekorder aufgenommen ... professioneller wäre sicher, jede Spur einzeln in eine DAW zu übertragen, um sie dort dann noch nachbearbeiten zu können ... vor allem was die Drumelemente betrifft: das ist mit dem JD-Xi schwierig, Effekte bzw. Mute/Unmute auf jeweils nur z.B. die HiHat, Snare etc. anzuwenden, solche Geschichten muss man am besten schon direkt im Pattern am Gerät komponiert haben, was voraussetzt dass man die fortlaufende Reihe der Patterns/das Gesamtstück also während der Enstehung schon ziemlich genau im Ohr hat... bei mir entwickelt sich das aber meist alles erst während des Prozesses)
    • dass ich weitere Stimmen (weil der JD-Xi "nur" 4 Kanäle hat) nachträglich per Overdub, also nur audio, in den Rekorder eingespielt habe... wohl auch eine ziemlich shitty Vorgehensweise ... ein Synth der sich sich selbst overdubbed ohne Midi-Kontrolle; wenn dieser Track also tatsächlich wie erwähnt als Demo für den JD-Xi hergenommen würde, dann sollte man das fairerweise dazusagen, die Anzahl der unterschiedlichen Stimmen bzw. Spuren ist live so nicht mit dem Gerät realisierbar (es sei denn man hat 2)
    • dass ich in dem Track mehrfach die Drumsets gewechselt habe, was wohl eher unüblich ist und dem ein oder anderen den Eindruck eines "Sprungs" oder gar der mehreren verschiedenen Stücke in einem gegeben haben könnte
    • dass das Herz und maßgebliche Thema (der Initiator) die durch das gesamte Stück hindurch immer gleichbleibende Bassline ist; die stammt aus einer alten ganz anderen Idee, ich habe mich damit quasi selbst ge-remixed, auch um auf die Weise den Synth kennenzulernen; vor allem aber weil der rhythmische Drive dieser simplen kleinen Bassline mich umtrieb; zuerst war da also nur diese Bassline und der Beat, der Rest entfaltete sich dann erst beim damit-Jammen

    Zu gern hätte ich die von euch angesprochenen Bearbeitungsmöglichkeiten, die mir volle Kontrolle über das gesamte Stück und seine Einzelteile geben... hier und da noch etwas einfügen, etwas wegnehmen... an Drumelementen basteln...wäre genial. Und meine große Frage ist, mit welchem Gerät (viel lieber Hardware als am PC rumzuclicken) ich dieses Ziel in Kombi mit dem JD-Xi erreichen kann.
     
  22. freidimensional

    freidimensional Tastenirrtuose

    und genau da liegt ein bisschen das Problem. Der JDXI ist ein toller Synth, nahezu eine Groovebox, aber in den Möglichkeiten
    auf jeden Fall immer beschränkt.
    Deine Musik und der von mir zitierte Post klingt so, als würdest Du gerne noch mit jeder Menge Feinheiten beschäftigen, automatisieren
    von parametern, feine Breaks einbauen etc.pp.
    das wirst Du wohl am komfortabelsten mit nem PC und Multitracking hinbekommen, wo du über jede Spur die vollkommene
    Kontrolle hast.
    Oder halt direkt im PC per Midi produzieren...

    Eventuell, wenn es Dir nicht soo wichtig ist alles komplett und komfortabel Live zu machen, wäre auch die MPC Live für Dich interessant.
    Die hat viele gute Möglichkeiten und ist mMn ein prima DAW-Ersatz, halt durch gelegentlich umständliche Bedienung (immer Umweg
    über einen menu-Screen machen) trotz ihres Namens mMn nicht soo richtig live-geeignet. Aber ein tolles Gerät :supi:
     
  23. Mat

    Mat ..

    Naja, ehrlich gesagt ist das für mich ein zweischneidiges Schwert. Mir graut nämlich immer auch so'n bisschen davor, mich in Menüs und Detailfrickelei zu verlieren. Möchte schon größtenteils einfach laufen lassen. Nur wenn's drauf ankommt in der Lage sein können, nachträglich doch nochmal einzugreifen. In erster Linie geht's mir erstmal um die Midi-Control. Wenn es irgendwie möglich wäre, den JD-Xi mit all seinen Sounds und Midi-Ereignissen aufzunehmen, um dann nachträglich noch weitere Spuren Midi-controlled hinzufügen zu können, dann würde mir das einfachste Gerät dafür genügen.
    Danke für den Tipp, ja, zu den MPCs hatte ich mich neulich schonmal grob belesen. War dann irgendwie bei Squarp Pyramid gelandet. Aber für den Vergleich hab ich zu wenig Ahnung, bin hin-& hergerissen und beinah geneigt, einfach mal im Affekt zuzugreifen :)

    "Oder halt direkt im PC per Midi produzieren..." ja, nur welche DAW behält sicher alle Sounds so wie im Gerät komponiert? Wie krieg ich die Patterns per Midi als Kette in die DAW eingespielt und danach zwingend(!) mit dem Sound des Geräts abgespielt/bearbeitet?? Bei meinen ersten Versuchen mit DAW hatten mich solche Probleme ziemllich frustriert und das lief alles andere als intuitiv.

    Aber sprengt jetzt hier vllt auch diesen Thread...
     
  24. Hallo Mat, willkommen im Forum! Den Track finde ich ganz gut - recht kurzweilig und groovig. Du hast schon ne ganze Menge aus dem XI rausgeholt. Was wichtig wäre, ist eigentlich der schwierigste Teil - das Mixing und Mastering. Die Frequenzen von einander trennen, EQ drüber und in den Raum stellen. Auch Effekte, wie Reverb und Delay könnten dem Song helfen, genauso wie ein Kompressor auf den Drums. Das klingt alles sehr schlau, aber ich kämpfe auch gerade mit diesen Dingen.
    Hardware: Out of the Box klingen moderne Synthies schon sehr gut - aber auch da gibt es Unterschiede. Ich würde erstmal mit dem JD-XI weitermachen und danach mal in Richtung Elektron schielen. Die Systeme sind für diese Art von Musik sehr gut geeignet.
    Und letztlich:

    Das kann jede DAW, aber intuitiv ist das nicht wirklich. Eine moderne DAW ist ein sehr komplexes Stück Software - schnelle Erfolge erzielt man damit IMHO nicht. Erstmal kapieren, dass man Audio und MIDI Spuren getrennt hat und diese auch noch beliebig zuweisen kann, das ist schon manchmal schwer zu verstehen. Ich komme mit Logic (Apple) am besten zurecht, aber viele hier schreiben, dass Logic zu kompliziert ist und Ableton leichter wäre.
    Aber: Ich finde, Du hast Talent - mach weiter!
     
  25. Mat

    Mat ..

    Vielen Dank für die Blumen! Und klar mach ich weiter, kann gar nicht anders.
    Hab eben erst gepeilt, dass freidimensional mit "Oder halt direkt im PC per Midi produzieren..." ja wohl meinte, am PC mit midi zu komponieren. So herum funktioniert es für mich glaube ich überhaupt gar nicht. Da hat man dann so eine Piano Roll vor sich und clickt sich durch Sounds, korrekt? Nicht meine Welt, ich muss echte Tasten und Knöpfe anfassen können. Wenn eine DAW dann nach dem Ausformen der Ideen ergänzend zur Hilfe kommt, meinetwegen...
    Muss mal sagen, dass ich enormen Respekt hab vor all den Leuten hier mit ihren ganzen Geräten (tw regelrechte Geräteparks) und dem dazugehörigen KnowHow.
    Und dann obendrein noch den Durchblick in dem ganzen Software-Kram haben...puhh. Also derart versiert werd ich wohl nie sein, dass wenn ich mein Setup denn mal gefunden hab, ich nebenbei immer noch die Augen offen halte nach was es sonst noch gibt und da mitreden kann. Hut ab!

    Zu dem Mixing/Mastering: Hab ich denn beim JD-Xi eine Chance, zumindest die einzelnen Spuren/4 Kanäle voneinander getrennt in einen Mixer auszusteuern? über MidiOut?
    Weiß das jemand hier? (steht vermutlich auch was im Handbuch dazu)
     
  26. MIDI hilft Dir da nicht, gemischt werden nur Audio Signale und meines Wissens nach kann der JD XI die Spuren nicht einzeln ausgeben. Höchstens über den USB Audio-Port - glaube ich aber nicht. Was Du machen kannst, ist deine Audio Spuren einzeln in der DAW aufzunehmen und zu mischen. Wenn Du die DAW als MIDI Clock Master einsetzt, dann ist auch alles schön Synchron und Du kannst sogar (je nach DAW) sogar quantisieren. Diese einzelnen Spuren kannst Du dann Mixen (in der Lautstärke aufeinander abstimmen) und mit Effekten versehen. Das wird Deine Ergebnisse einen ganzen Sprung nach vorne bringen.
    Optional benötigst Du einen Synth mit Einzelausgängen und einen Mixer, der diese Ausgänge auch einzeln an die DAW weitergeben kann.
     
  27. Mat

    Mat ..

    Okay, das leuchtet ein. Aber wenn ich allein schon dran denke, erst jede Spur separat in eine DAW haben zu müssen, um sie dann dort erst zu bearbeiten, macht mir diese Vorstellung wenig Laune... irgendwie bin ich doch damit in meinem kreativen Flow ausgebremst. Den Sound jedes Elements direkt live regeln zu können, ist/wäre wesentlicher Bestandteil meines kreativen Prozesses. Denn genau diese direkt von Hand reingedrehten, oft minimalen Veränderungen (und sei es nur EQ) formen erst so richtig meine Ideen heraus. Wohingegen sich das bei der DAW-Arbeitsweise anfühlt wie ein reines Nachbearbeiten; wo die Spuren schon komplett vorliegen und ich passende Sounds/Effekt aus einem riesigen Pool an Möglichkeiten auszuwählen habe. Ich seh mich da stundenlang vorm Screen hocken und durchclicken, und am Ende gar das natürliche Gespür dafür verlieren, welcher Sound denn nun am besten passt. Ein ziemliches Grauen, aber vllt gibt sich das ja auch mit Gewöhnung? Rein aus dem Bauch raus, würd ich immer lieber eine reine Hardware-Lösung anstreben.
    Beim Versuch mit Tracktion 6 hätte ich beinah in die Tischkante gebissen :pckill: ....hat nicht verlässlich alle Sounds des Synths wiedergegeben, ich konnte die Patterns nicht hintereinanderweg als einen ganzen midi-Track einspielen (Stop bei Patternwechsel oder was auch immer das Problem war) und am schwerwiegensten: es hat keinen Spaß gemacht. Vllt hab ich mich auch einfach zu doof angestellt oder die falsche DAW versucht.... Aber was nützt es alles, wenn es sich schon von grundauf intuitiv nicht gut anfühlt. Um das wirklich final beurteilen zu können, müsste ich wohl wirklich mal einen DAW-Lernkurs belegen, wo dann technisch auch alles glatt läuft. Eher lege ich mir aber wohl doch Hals über Kopf die nächste wahrhaftige Kiste zu ...

    Geh ich denn recht in der Annahme, dass es mit MPC möglich ist, die Kanäle des Synths als separate Spuren aufzunehmen und dort noch zu bearbeiten? Eine Mixing-Funktion würde ich in dem Fall als selbstverständlich voraussetzen. Stimmt's?
     
  28. Hallo Mat,

    ich glaube, Du hast eine falsche, mindestens aber unvollständige Vorstellung davon, was eine DAW kann, denn bestenfalls unterstützt sie Dich genau da, wo du es brauchst.
    Es mag Leute geben, die an der Piano Roll in der DAW Melodien zusammen klickern nach Wissen, oder anhand mathematischer Muster oder auch einfach intuitiv, ich denke aber doch, die meisten nutzen die DAW eher und zunächst als Midirecorder, also das was man auf dem Keyboard spielt wird als Mididaten aufgezeichnet, nicht nur die Noten, sondern auch diverse Controllerbewegungen.

    Oder aber, du machst das alles so wie bisher am Synthie und nutzt die DAW als Audiotracker. Nur hast du ein Problem, nämlich nicht genügend Einzelausgänge am JD Xi um alle Spuren einzeln raus und in die DAW einzeln rein zu bekommen. Also machst du in der 'on the flow' Arbeitsweise wieder eine Art Submix im JD Xi und kannst somit hinterher in der DAW nur noch wenig an Klangveredelung machen.

    Zu Deinem Track, mir gefallen die Drums nicht, die stehen sehr hölzern im Raum und wechseln für meinen Geschmack auch zuviel. Andererseits wirklich die Drumpatterns sehr statisch, da sollte mehr Leben rein. Ich hatte mal Gelegenheit bei einem Freund und im Session-Shop am JD Xi herum zu daddeln, weil der mich auch mal interessiert hatte, ich weiß aber nimmer, ob da die Drums wirklich, ja, wie sage ich, nicht besser klingen können. Oder aber, das ist dann natürlich sehr subjektiv, wollten mir die Drums bei der Stimmung dieses Tracks so nicht ins Ohr, kann auch sein.
     
  29. Mat

    Mat ..

    Hi raziel,
    danke für Deinen Beitrag. So weit hatte ich die DAW-Möglichkeiten schon geblickt. Um's MidiRecording geht's mir ja auch vorwiegend. Wie die Arbeitsweise aber ganz konkret in der jeweiligen DAW von der Hand geht, wäre der springende Punkt. Tracktion 6 soll ja gut für Anfänger geeignet sein, damit hatte ich mal probiert, aber es war mehr Frust als Lust. Warum kann man nicht einfach in einer DAW die Patterns des Geräts meinetwegen in Blöcken darstellen, sie arrangieren und ggf. noch editieren?
    Wenn ich schon mit DAW aufnehme, erwarte ich, das das Ganze meinen Prozess ausschließlich bereichert. Eine gewisse Trägheit, mich in eine Software einzuarbeiten, will ich gar nich leugnen. Im Grunde würde ich liebend gern nur per Hardware komponieren+aufnehmen. Aber dafür ist der JD-Xi (meine einzige Seq/Synth-Erfahrung bislang) wohl nicht unbedingt ausgelegt. Stichwort Drums, guter Punkt! Ich komponiere eine Sequenz, 4 Takte max., währenddessen entwickeln sich Ideen für kleine Drumvariationen, die jedoch nie in 4 Takte passen würden (und auch nicht sollen). Man kann dann nur das Pattern kopieren, etwas hinzufügen oder wegnehmen und muss immer wieder manuell die Patterns switchen, um sich eine Vorstellung vom Gesamtflow machen zu können. Diesen Umstand empfinde ich als hinderlich. Natürlich kann man sich damit irgendwie arrangieren - und das werde ich auch weiterhin versuchen, bin ja immer noch Neuling. Schöner wäre aber, eine Möglichkeit zu haben, Sequenzen einfach fortwährend weiterzustricken, ohne dabei ein Pattern wechseln zu müssen. Wenn dabei eine DAW gut hilft (also nicht erst zur finalen Aufnahme sondern zum Komponieren), immer her damit. Wenn die DAW dabei aber nicht exakt alle Sounds und Ereignisse des Geräts wiedergibt, dann bringt sie mir nichts. Der Sound macht das Stück.

    Was den Drumsound des Geräts betrifft, kann ich mir gut vorstellen was Du meinst. Bestimmt hast Du von anderen Geräten schon wesentlich Besseres gehört; würde mir dann nicht anders gehen; das Gehör kann nicht zurück. Mittlerweile habe ich auch rausgefunden, wie man in Sachen Drum-Dynamik noch ein bisschen tricksen kann. Da sind die Steuerungsmöglichkeiten bei dem JD-Xi aber doch ziemlich begrenzt, wenn's um die einzelnen Drumelemente geht. Vllt hatte ich auch gerade deshalb (statisch) das Bedürfnis, die Drumsets zu wechseln. Was nichts daran ändert, dass die Patterns an sich immer noch statisch klingen. Und Drumsets inmitten eines Stücks zu ändern, ist aus gutem Grund unüblich...

    Hast Du eine Empfehlung wie ich das oben beschriebene Problem am besten löse? (am liebsten Hardware)
    Ich hatte mir hier vor einigen Wochen schon einige Inspiration/Ratschläge geholt, war dann aber durch Urlaub erstmal wieder raus.