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Neuauflage von "Ex-Gear"

ortholux

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Das ist ja nun schon ein paar Jährchen her. Interessant ist das Thema jedoch, wenn man die Gründe für „Ex“ erfahren könnte. Deshalb als neues Thema.

Also: Was habt Ihr warum abgegeben und warum wodurch ersetzt?
 
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M.i.a.u.: frixion
Mal wieder was wo ich nicht mitmachen kann😮‍💨 Wär' bei mir eher "Was steht bei euch so rum und ist schon lange nicht mehr genutzt worden". ;-)
Wobei ich so ein paar Sachen davon auf meiner Todo Liste habe 😩
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep, niere und Audiohead
Ich hab kürzlich einiges verkauft - ausgelöst durch einen finanziellen Engpass sah ich mich gezwungen zu überlegen was ich wirklich nutze und was nicht.

  • Polivoks.Pro - Eigenständiger Synth, aber klanglich schon eher ruppig . Nicht gerade vielseitig.
  • Prophet-10 (Rev4) - toller Synth, hat aber wegen der geringeren Vielseitigkeit gegenüber dem Moog* Muse verloren
  • Cwejman S-1 - ungern verkauft... aber da ich den Katla unbedingt wollte, musste ich den verkaufen. Hab mich also für den ausdruckstärkeren Klang entschieden
  • Machinedrum - relativ hoher Marktpreis und irgendwie hatte ich mich etwas sattgehört
  • Echo Fix EF-X2 - relativ teuer bei eingeschränktem Nutzen. Klang schon gut aber das einstellen der Delayzeit hat mich genervt. Preamp klang nicht so rund wie beim Roland SpaceEcho
  • MPC LiveIII - das einspielen via Drumpads machte Laune, der Rest vom Handling ist aber für mich der totale Abturner. Ist mir also nicht so schwer gefallen

ich hab jetzt immer noch genug Zeug rumstehn
 
Hauptgründe für meine Käufe & Verkäufe:

Früher absolut GAS und Gear-Sucht...hab' alles gekauft, das ich mir leisten konnte...von günstig am Flohmarkt (ab 90er) und Kleinanzeigen (lange vor Ebay&Co)... ich und mein damaliger Musik Partner sind auch quer durch Ösi-Land gefahren, um Sachen leistbar zu finden.
Also wurde ich zum Gear Hoarder , mein Schlafzimmer (da gute Akustik) habe ich damals in mein Synth-Producing Studio transformiert... d.h. Schlafen im Elektrosmog & aufstehen und über Synths steigen war das normalste für mich... wir hatten zusammen weit über 120 Synths.

Hab auch am Anfang nur Sachen verkauft, um Platz für was "besseres" zu machen...sprich ich war nur mehr Gast zwischen Synths und vintage Gear.. *hahahaha*
Dann kam meine schlimme Poker Zeit und auf einmal wurde ich zwangweise zum Gear-Händler, da ich auch Sachen verkaufen musste.



Clef: Clef Master Rhythm (Flohmarktfund; geile Kiste...aber als die 808 kam musste die weg)
Coron: Drum Synce DS-7 (klein & gut , später getauscht)
Crumar
- Multiman (vom Flohmarkt; war nett aber nicht so gut wie der Korg Delta...deswegen weg)

Dave Smith : Poly Evolver Keyboard ( ging an @eisblau )

Doepfer: MS-404 (super auch als Filterbox, keine Ahnung warum ich den verkauft habe...ist wieder seit kurzem einer bei mir)
Jen: SX-1000 (glaub ich an @Bernie verkauft)
Jomox:
- AirBase99 (zu brachial für meine Ohren....Tinnitus Gefahr -> verkauft)

Korg:
- Delta (Flohmarkt cheapo gekauft, einer meiner ersten guten 90er Synth Funde... ging dann zu @Slushyluv wenn ich mich recht erinnere)
- Lambda (war OK aber nicht so gut)
- Micropreset M-500 (nett, aber nicht essentiell)
- Minipops 7 (als JMJ Fan mal gekauft... später getauscht)
- MS-10 (total schmutzig am Flohmarkt gekauft und dann auf Evilbay verkauft, da $$$ nötig)
- MS-20 (verkauft an Hannes Bieger)
- MS-20 (lange behalten, aber Angeot war zu gut)
- MS-20 (günstig gekauft und am nächsten Tag mit Profit verkauft)
- Poly 800 (Flohmarkt Fund.. fand ich schrecklich vom Sound...fast verschenkt)
- Rhythm 55 (nettes Ding aber auch getradet)
- SQ-10 (gegen 'ne Ableton* Live Suite Lizenz getauscht)
- X-911 (einen anderen hab ich noch)

Marion: MSR-2 (aus rechtlichen Gründen kann ich da nichts schreiben; übler Fall)

Moog*:
- Minimoog (SN 5176) - hat meine Schwester mir abgekauft
- Prodigy - brauchte die $$$ - also wech

Novation: BassStationKB - etwas "defekt" deswegen im package verkauft

Oberheim:
- Matrix 1000 (1 Stimme defekt ... an Bastler verkauft)

Pearl: Syncussion SY-1 (aber wieder hier im Moment)

Roland:
- Alpha Juno2 (ging an @snowcrash )
- CR-8000 (keine Ahnung warum verkauft, wahrscheinlich Geldmangel)
- Juno 106 (gutes Angebot)
- MC-202 (mein erster nicht über Flohmarkt gekaufter Analog Synth... brauchte das Geld für den MKS-80 plus Programmer)
- MKS-30 (nicht ganz mein Fall)
- MKS-50 (Fehler zu verkaufen; kommt irgendwann wieder in's Studio)
- MKS-80 Super Jupiter & MPG-80 Programmer (nur wegen Geldmangel verkauft)
- SH-101 ( um ca. 350 ATS gekauft und später an meinen Kollegen verkauft, als ich was Teures kaufen wollte)

- System 700 Modular Synth (Main Console, Sequencer + Keyboard Controller) ... Deal beim Synth - Meeting in Kufstein

- TR-606 (wurde ich nicht warm damit)
- TR-707 (Fehler zu verkaufen, aber zu wenig benutzt, nachdem 808 & 909 kamen)
- TR-808 (ist aber greifbar)
- TR-909 (no comment, brauchte dringend Poker Budget )

Sequential Circuits:
- Pro-One (Hassliebe)

Siel:
- Opera 6 ( der ging an TomFlair nach Wels)
- Orchestra 2 (geiler Synth, aber zu wenig verwendet)

Simmons: SDS-8 (auch nett, aber Samples haben dann gereicht)

Soundmaster: Disco Beat (hahahaha)

Syntecno:
- Tee Bee Mk1 ... würde ich nie wieder verkaufen, dachte, dass die wieder am Markt auftauchen... leider nie wieder eine gesehen.

ULT-Sound:
- DS-2 (YMO Fame... klingt nicht besonders gut... reiner Optik Drum Synth)

Waldorf:

- Pulse+ ( abgehört)
- Microwave 1 (zu gefährlich für meine Ohren... brachte mir Dauer-Tinnitus und Besuche in der HNO Ambulanz...kein Witz!)

Wersi:
- Baß-Synthesizer (geil, aber zu wenig verwendet ... ging an Kollegen)

Yamaha:
- CS01 (grey) - An Kumpel verkauft.
- CS01 (black) - Schnelle $$$
- CS-5 - Nett, aber in Wirklichkeit wollte ich nen CS-15
- SY-1 ( im "Lot" gekauft... brauchte Platz also wech)
- SY-2 (Flohmarktfund ... ging später an Kollegen)
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde gern einiges noch abgeben - tu mich schwer mit Verkaufskram. Muss eigentlich noch einiges raushauen -mal minimalisieren - für Gefahr und Zukunft, aber auch weil man für den Kern auch nicht so viel braucht und kleinere Wohnungen.

Bis jetzt jede Menge in einer Verwirrung über Zukunft-Set / Sequencer für meine Verhältnisse übernommen und vieles weg gegeben und mich "entschieden" - das war unfassbar holprig - das wäre die kürzere Form.

Electribe 2 bis MC707 - alles nice - aber jetzt ist jetzt. Das neue Konzept steht und ist erstaunlich anders, viel minimaler und weg vom alten Konzept - handlicher und direkter. Macht mehr Spaß. Bauchentscheid.

Verkaufe noch Deluge, wer will - meldet sich, siehe Markt ;) Alleskönner, aber mein Livespiel und Handling passt mit dem neuen Set besser. Die Aktion "Backup und Doppelt halten" ist vorbei. 'habe auch einige Neugeargeräte - die ich nicht "brauche" wieder raus geschoben und "Süß"-Sachen. muss mal hart durchgehen.

Alles andere war "ich brauch Geld" - oder finanziere dir etwas, was teurer ist. Ich mag das nicht, aber anders geht es nicht. Das Ziel ist das Ziel.



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Gäbe es nicht "Ex-Gear", was heute wieder sehr gut passt ?- nur dass die Teile früher Multimode hatten und mind 4-16 verschiedene Sounds herstellen konnten?
Man braucht heute also eigentlich mehr als früher.
 
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M.i.a.u.: Low3001 und Solemn
Bei mir ist es extrem übersichtlich:
  • Roland JP-8000
  • Yamaha AN1x
Das ist alles :) Beide habe ich vor mindestens 15 Jahren verkauft. Damals habe ich immer versucht, alle Synths wie Moog* und Oberheim klingen zu lassen, statt deren eigenen Charakter und eigenen Sound zu nutzen und auszuloten. Mit einer solchen Herangehensweise kann man mit solchen 90er VA-Hupen natürlich nur enttäuscht sein. Den JP-8000 habe ich klanglich nie gemocht und habe starke Zweifel, dass ich ihm heute etwas abgewinnen könnte. Den AN1x fande ich schon spannender und er entsprach schon eher meinem Geschmack als der JP-8000, wirklich zufrieden war ich aber auch nie mit ihm. Manchmal hätte ich gerne nochmal einen, nur um zu schauen, was ich heute aus ihm rauskitzeln würde. Leider werden mittlerweile höhere Preise für den AN1x aufgerufen als damals und auch hier bezweifle ich, dass ich heute glücklich mit ihm werden würde. Wenn 90er VA, dann Nord Lead. Meinen Nord Lead 2 gebe ich niemals wieder her. :)

Edit: Die konkreten Gründe für den Verkauf waren in beiden Fällen finanzielle Not, somit wurden die Synths nicht ersetzt. Den JP-8000 hätte ich mit Sicherheit ohnehin irgendwann verkauft. Den AN1x hätte ich andernfalls wohl länger behalten - nur wie lange, das kann ich nicht sagen.
 
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Ich habe wenig Ex-Gear, weil ich schon beim Kauf weiß, was ich brauche:
- Jupiter 8 den ich nur hatte, weil er extrem gehypt war und dann nicht benutzte. Schöner Synth aber nichts was man haben muss.
- Korg Lambda, den habe ich leider verkauft, weil ich einen Elka Rhapsody hatte. Den hätte ich gerne wieder.
- Pro One: war mir immer zu clean
 
Das wären bei mir weit über 100 Geräte.

Von Radias bis Electribes.
Waldorf Q bis Tinysizer.
Tempest bis Spectralis.
Kawai K4 bis Sh1a.

Das ist mir viel zu viel Arbeit.
Mittlerweile bin ich aus dem GAS raus.
Verkaufe ab und an was und noch seltener Kauf ich. Es soll weniger werden.

Kürzliche Verkäufe mit Begründung:

Yamaha RX5 - tolles Teil.
Programmierung eher umständlich und zeitaufwändig,
Vor allem im Detail.
Hässlich - zumindest für mich.
Keine eigenen Samples möglich.
Deswegen klanglich zwar cool aber eingeschränkt.
Für den Korg DDD 1 zb. hab ich eine Waverex Card.

Vermona Drm 1Mk3 mit Trigger Option.
Damit es interessant ist muss man permanent dran Rum drehen. Klanglich stellenweise gut aber eingeschränkt.
Man braucht immer ein zweites Gerät um es zu benutzen.
Ist nichts für mich. Kann gut ohne leben und werde es nicht vermissen.
Paar schöne Samples damit gemacht ,
Steht gerade zum Verkauf.

Tja. Das muss reichen.
 
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M.i.a.u.: frixion
Ich meine ganzen ex Rompler und einige Digisynths in der Liste vergessen... also Korg M1R, Roland JV 2080 etc.
 
  • #10
Interessant ist das Thema jedoch, wenn man die Gründe für „Ex“ erfahren könnte. Deshalb als neues Thema.

Schreibt er in den Threadstart-Post und die ersten Leute fangen schon wieder an, Listen (ohne Gründe) zu posten. Glorios.

Whatever:

Also: Was habt Ihr warum abgegeben und warum wodurch ersetzt?

Die Frage ist; was habe ich nicht abgegeben (bzw. würde es abgeben). Im Prinzip kannst du mich auf Laptop plus Masterkeyboard reduzieren und ich wäre vermutlich noch glücklicher (auch wenn Kompakt-Keyboard und Abhöre ne schöne Sache sind... aber hier ist eine Revolving Door mit Stauraum, der mir beim baldigen Umzug vermutlich auf die Füsse fällt (guckstu Signatur, hrr hrr).

Trotzdem, ein paar Logiken und Gründe hinter den Abgängen der Ex-Geräte gab es schon.


- Roland Juno Di
- Yamaha MX49
- Korg X5D
- Korg N5
Die Billorompler meiner späteren Jugendjahre, die gegen das durchdachte Laptop-Setup natürlich keine Chance haben. Sind jetzt alle für wenig bis kein Geld irgendwo, wo sie nachweislich mehr genutzt werden als bei mir im Schrank.

- Kurzweil PC3 -> Roland RD88 -> Studiologic Numa X Piano 73
Durchgetauscht, quasi in der "Piano"-Rolle. Kurzweil hatte keine Hammermechanik und war ein Parametergrab, das RD88 war mir gegenüber dem Studiologic zu breit. Letzteres ist noch hier, fragt sich wie lange noch, ich vermisse die internen Lautsprecher...

- Novation Ultranova
- clavia* Nord Wave
- Modal Cobalt 8X & 8M
- Novation Summit
- Sequential Take 5
Die Synthesizer – alle mehr oder weniger hintereinander über die letzten 15 Jahre verteilt. Das Prinzip funktioniert eigentlich immer gleich; ich scheitere am Klangerzeuger und dann ist er mir den Platz nicht mehr wert. Ultranova machte keinen Stich gegen das Laptopsetup, den Nord Wave hab ich vier Jahre als Masterkeyboard missbraucht, der Cobalt hat mir Synthese wenn vielleicht nicht beigebracht dann doch verständlicher gemacht, war aber in beiden Iterationen ein Klotz gegenüber einem Plugin, der Summit war einfach generell ein Klotz (aber ich vermisse ihn, den zu verkaufen war trotz der benötigten Kohle und einem Jahr im Keller stehen irgendwie dumm) und beim Take 5 kam vom Spontankauf bis zum entnervten Einstellen einfach jedes altbekannte Muster zusammen. Ich lerne nicht (und so werde ich mir vermutlich auch noch irgendwann einen Polybrute oder Super 6 in die Hütte stellen und unter Wert wieder abwerfen).

- Novation Bass Station 2
Ich brauchte die Kohle. Witzigerweise hab ich die in exakt und exklusiv diesem Fall nie gesehen...

- MicroKorg S
Das Coronagerät, gekauft aus dem hirnrissigen Gedanken, am zukünftigen Lagerfeuer zu musizieren. Es gab nie eines und die Bedienung hab ich auch gehasst. Nächstes Mal gibts n Reface...

- Kaoss Pad KP3+
Keine. Sekunde. Angeschlossen. Über Jahre nicht. Klassischer "haben wollen und nicht brauchen" - Kauf, wobei das "wollen" mit der Paketankunft geendet haben dürfte, so rückblickend.

- Novation Launchkey MK4-Serie
Zum Testen geholt, aber gegenüber der Vorgängergeneration ein paar sehr mühsame Verschlimmbesserungen. Bin zurück gen MK3.

- Eine paar Hände voller Kleinscheiss
Viel. Wirklich viel, vor allem Midi-Zeug. Und es ist auch noch viel zu viel davon hier...
 
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M.i.a.u.: monophonK, Teiko und Kick
  • #11
Gäbe es nicht "Ex-Gear", was heute wieder sehr gut passt - nur dass die Teile früher Multimode hatten und mind 4-16 verschiedene Sounds herstellen konnten?
Man braucht heute also eigentlich mehr als früher.
Nicht wirklich - zumindest aus meiner Sicht -, zum einfach nur Musik machen würde mir auch Software reichen und davon kann ich per se ganz viele Instanzen öffnen. ;-)
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep
  • #12
Meine Anfänge (noch als Schüler, Anfang der 80er Jahre):
Korg MS20, Korg SQ10, Korg MS50, Klemt Echolette. Waren toll, um "Synthesizer" zu lernen (der kann sogar sowas wie Windgeräusche machen, Wahnsinn). Klang aber leider alles nicht nach Minimoog und Keith Emerson / Rick Wakeman (was zu einem wahrscheinlich eher vernachlässigbar geringen Anteil auch am Tastendrücker lag).

Wurde alles verkauft, um den sensationellen, brandneuen Yamaha DX7 zu finanzieren. Der konnte nun tatsächlich ALLES, sogar Kirchenorgel, um zur Hochzeit meines Bruders aufzuspielen. Leider klang auch der DX7 nicht ganz nach Minimoog, geschweige denn nach Keith Emerson / Rick Wakeman.
Also ein (gebrauchter) Yamaha CS40M dazu, der war schließlich analog, konnte sogar duophon.
Ja, Ihr ahnt es womöglich, auch der CS40M klang leider nicht nach Minimoog und Keith Emerson / Rick Wakeman. Nicht einmal annähernd. Der durfte bald wieder gehen, war definitiv damals keine Kiste, mit der ich wirklich warm werden konnte (wahrscheinlich auch heute noch nicht).
Aber es gab ja diese neuen 19-Zoll Module! Die konnten endlich wirklich alles! Das TX1P war gar nicht einmal soo schlecht, angesichts der damaligen Möglichkeiten ein recht brauchbares Piano. Der TG55 war ein toller Rompler, ebenso der EMU Proteus, dann (als Ersatz für den dafür verkauften DX7) der TX802 mit 8 x 2 Stimmen, langsam wurde das eine Art "Tonstudio". Ich fühlte mich einigermaßen professionell.
Aber ich brauchte noch etwas zum Aufnehmen:
RAM 1242 Mixer, Fostex A8 (beide gebraucht von einem Fachblatt-Redakteur erstanden), Yamaha CX5mII als Sequenzer, bald ersetzt durch ein 386SX-Laptop (mindestens 5 Kg schwer) mit dem Voyetra-Sequencer drauf: Der war zwar nur DOS-Pseudografik, aber eigentlich gar nicht schlecht (über SMPTE mit der Fostex synchronisiert), Yamaha SPX90 als unschlagbare Effektmaschine dazu (die konnte ebenfalls alles, waren das tolle Zeiten!). Und ein ordentliches Yamaha KX88 Masterkeyboard mit Yamaha MJC8 Midi Junction Controller (einfache Midi-Patchbay), man will ja flexibel bleiben. Ich war mittlerweile Student, nichts konnte mich aufhalten!

Ähm, na ja. Dann irgendwann 1. Ehe, Kind, Scheidung, viel Geldbedarf bei geringem Einkommen. Also alles verkauft. Musik erst einmal nur rein im PC, es gab mittlerweile diese VSTs. Ja, die konnten wirklich alles. Sogar Moog Modular (irgendwie schaffte ich es, dass das trotzdem nicht nach Keith Emerson / Rick Wakeman klang, es war wie verhext...)

Später kam ein erstes Doepfer-System dazu (habe ich bis heute, die Größe hat seitdem LEICHT zugenommen).

Noch später: Ich wollte etwas "Direkteres" als Ergänzung zum modularen Strippenziehen. Also Korg MS20 Reissue, Moog Sub37, Moog Voyager Rack, Studiologic Sledge. Tolle Instrumente, keines davon klang wirklich nach Minimoog (geschweige denn Keith Emerson / Rick Wakeman). Verkauft aus einem erneuten finanziellen Engpass heraus (Haus gekauft, diesdas). Bedaure ich zum Teil. Für den MS20 habe ich preiswerten Ersatz bei Behringer gefunden, aber der Sub37 war schon toll und auch der Sledge hatte was (abgesehen von den unanständigen Außenmaßen). Beim Voyager bin ich bis heute zwiegespalten: Den finde ich nach wie vor einen tollen Moog-Synthesizer, aber er hatte für mich nicht dieses "Wow"-Gefühl vom Mini (dafür habe ich heute den erstaunlichen Behringer PolyD - vielleicht nicht 100% vom Original, aber für mich die gleichen "Vibes", bis heute mein liebster non-modular-Synthesizer).

Alles andere, was danach dazu kam, habe ich bislang behalten. Vieles von Behringer: 6 x K2, K2 MKii, 2600 Blue Meanie, Wasp, Solina, UB-Xa, VC340, PolyD, MonoPoly, MS-5. Arturia: Drumbrute Impact, Microfreak. Crumar Mojo (2-manualige Clonewheel-Orgel).

Zusammenfassend: Bei den frühen Käufen (Schüler / Zivi / Student) waren es meistens nicht erfüllte Hoffnungen in den Klang / die Möglichkeiten bei gleichzeitig rasanter Entwicklung des Marktes für wirklich neuartige Kisten. Später dann eher mal finanzielle Engpässe (vulgo "Prioritäten des Lebens").
Andreas
 
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M.i.a.u.: niere, Teiko und Fitzgeraldo
  • #13
Ich möchte nur mal anmerken, dass der Thread Titel irreführend ist.
 
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M.i.a.u.: LaBoum, Comandante und ppg360
  • #14
Ich möchte nur mal anmerken, dass der Thread Titel irreführend ist.

Ich möchte anmerken, dass der ganze Thread blödsinnig ist -- als hätte der ursprüngliche Gesprächsfaden nicht vollkommen ausgereicht.

Ob man hier meinen Capricen ähnlich schnell nachgegeben hätte?

Stephen
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: microbug, Q960, ganje und eine weitere Person
  • #15
Hab' jetzt die Gründe / Hintergründe in meinem Post ergänzt oben.
 
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M.i.a.u.: Moogulator
  • #17
.. also kann man jetzt hier, On Topic? ;-)

bei mir waren das oft so überlappende "Ketten", weil die Geräte für bestimmte Rollen mehrmals zum Zwecke der Setup-Schärfung ausgetauscht wurden.

Beispiele (Fettdruck: aktuell noch im Setup):

Bässe: Moog Sub Phatty --> Korg Monologue --> BassStation II --> The Rogue--> miniKorg 700FS / CAT / 2600
Analog/Hybridpoly: Prophet Rev2 --> Novation Summit --> UDO Super 6 --> Prophet 12 --> Arturia Polybrute
Digitale Multiengine: Microfreak --> Modal Argon8 --> Hydrasynth --> Arturia Minifreak / Roland SH-4d
Kompakter analoger Poly: Vermona Perfourmer --> Oberheim OB6 --> Sequential Take 5 --> Oberheim Teo 5 --> Dreadbox Murmux --> Dreadbox Artemis / Sequential Prophet 5
Wavetables (nach Summit/Hydrasynth): Waldorf M, Freds Lab Töörö, 3rd Wave

Davon waren meistens jeweils zwei parallel in meinem Studio, für mehr reichen Platz und/oder Budget in der Regel nicht aus. Da gibt es noch mehrere, solche, sich manchmal teilender oder vereinender Ketten, z.B. bei (Semi)modularem (Phenol, Model 35, Grandmother, Proton), , Rack-Monosynths (Pulse 1, Neptune II), oder VA (Virus A, Sledge, Nord Rack 2, SH-201).
 
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M.i.a.u.: frixion
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