Oberton- Klangfarbenmusik

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Guest
Das folgende Stück hat nur zwei Stimmen, wobei die erste immer nur abwechselnd die zwei Töne spielt
die man zu Anfang hört.
Die nächste scheinbare Stimme die reinkommt sind nur sich ändernde Spektren, die scheinbar eine andere Melodie spielen,
aber die Stimme spielt stur weiter nur zwei abwechslenden Töne.
Das was dannach dazu kommt ist eine andere echte Stimme ebenfalls mit Obertönen die eine scheinbare Melodie spielen.
Im weiteren wird das ganze ein bisschen transponiert, mehr passiert nicht.
Wie findet ihr den Ansatz?

https://soundcloud.com/transmortal/overtone-fugue
 
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Guest
Finde ich klasse.

So in der Art gehe ich auch vor.
Ich kam durch das Voltage Lab drauf, da hatte ich den Eindruck daß in einem Demo irgendwo was ähnliches passiert.
Sound ist aus Reaktor, ebenfalls dadurch inspiriert, hatte versucht ob ich das mit dem Warp und dem Folding hinkriege.
Ist aber wahrscheinlich bei mir doch ganz anders als bei Pittsburgh.
 

MURX

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Ich kam durch das Voltage Lab drauf, da hatte ich den Eindruck daß in einem Demo irgendwo was ähnliches passiert.
Mit dem Voltage Lab ist sowas in der Art sicherlich möglich.

Ich mache das bisher über komplexe FM. Komplex deshalb, weil ich als Oszillator das DUSG benutze. Dabei moduliere ich sowohl die steigende als die fallende Flanke mit zwei Vollbereichs Oszillatoren in Audiogeschwindigkeit. Die Modulation erfolgt zum einen über die Frequenz als auch über die Wellenform. Die Wellenform der Modulationsoszillatoren sind stufenlos überblendbar. Das hat zur Folge, dass sich die Pulsbreite an dem DUSG meist nicht ändert, aber dafür das Obertonspektrum gewaltig. Minimalste Veränderungen bewirken drastische Klangveränderungen und Färbungen. Im Prinzip kann pro Step über Modulation der Klang so verändert werden, dass bei mir der Eindruck entsteht, dass mehrere Oszillatoren am werkeln wären. Dabei ändert sich oft auch der Rhythmus. Einen Wavefolder habe ich noch nicht. Das wird der nächste Schritt sein.

Das Klangspektrum ist gewaltig groß, wenn der Klang auf Oszillatorebene geformt wird, als wie gewohnt rein über das Filter. Das gezielte Vorgehen ist dementsprechend schwieriger und komplexer. Aber auch interessanter und organischer aus meiner Sicht.
 
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Guest
Hört sich interessant an und erinnert mich etwas an Weedwacker aus Reaktor 3.

Da ist auch ein Oszi mit veränderbaren Flanken die irgendwie durch Feedback aus dem Oszi gesteuert werden.
Genau weiß ichs nicht mehr wie das mit dem Feedback funktioniert hat. Gibt sehr organische sich komplex verändernde Sounds jedenfalls.
 

MURX

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Ich habe das Prinzip gerade in Reaktor nachgestellt. Es hört sich bei Weitem nicht so an wie analoge Hardware, aber für das Verständnis reicht es.

Das CFG befindet sich im Cycle. In dem Fall in der schnellsten einstellung. Die zwei Bento Oszillatoren modulieren jeweil unabhängig den Rise und den Fall.
Die stufenlose Veränderung der Wellenform hat bei Hardware viel mehr Einfluss als ich hier gerade gehört habe.

Hier mal ein Bild vom Patch.
 

Anhänge

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Guest
Hier mal ein Bild vom Patch.
Danke. Ich bin mit dem Westcoast CFG und überhaupt mit Blocks nicht vertraut, ich werd mir das aber mal bei Gelegenheit nachbauen.
Was in Reaktor sein kann ist, daß solche Oszillatoren nicht wirklich richtig antialiased sind.
Solche Sachen in VA nach zu machen geht oft nicht so gut.
 

MURX

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Das DUSG hat einen Eingang für V/OCT und ist bis zu 5 Oktaven stimmstabil. Damit lässt sich auch tonal spielen.

Im Grunde geht das auch mit Maths und ähnliche Funktionsgeneratoren, die cyclefähig sind und hochfrequent arbeiten.

Rise und Fall sollten unabhängig modulierbar sein, sonst ergibt das eine einfache FM. Dabei ändert sich die Pulsbreite.
 
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Guest
Hier mal ein Beispiel für Flankenmodulation.
Klingt super. Erinnert mich am Anfang irgendwie auch an Walgesang.
Ich muss das mal nachbauen, hab aber auf die Schnelle nicht den Einstieg in Blocks gefunden, und weiß gar nicht wo die Blocks auf der HD liegen.
(Ich hab nur die Ensembles mit Blocks gefunden).
Wie sind denn die Frequenzverhältnisse der Modulatoren?
 


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