pegel frage (noob-like)

Dieses Thema im Forum "DAW / Komposition" wurde erstellt von tom f, 4. Februar 2010.

  1. tom f

    tom f Moderator

    hallo alle :)

    also mal so ne frage bei der ich mir eben doch nicht ganz sicher bin (aus dem "analogem" kommend)

    also ich habe ein tc konnekt 48 - das hat 4 preamps und 8 line ins (+4/-10 schaltbar)


    also nun folgende feststrellungen (erfahrungswerte)

    1: 606 klingt besser wenn man aus dem headphone out das "stereo" signal aufnimmt (klingt irgendwie weniger "stumpf")

    2: 606 klingt besser wenn man man bei max bassdrum pegel (ohne accent) den main volume nur ganz knapp über 3 uhr stellt (sonst fängst an zu clippen)

    nun komme ich aber bei diesen einstellungen auf nur knapp -17 db max gesamtpegel bei den line ins (... was ich dann schon etwas wenig finde

    nun meine frage (nix für ungut) aber wäre es in diesem falle nicht besser doch die preamps zu nützen (persönlich steuere ich auch eben gern auf ca -3 db aus

    bei anderen synths ist viel mehr druck da - die 606 ist da halt etwas schwach übersetzt ...

    ps: man kann die frage auch ganz allgemein verstehen : was ist denn ein "optimaler" pegel wenn man 44/24 oder 88/24 recorded ...denke daß wohl auch zu hohe pegelungen schlecht sein können ewegen den interpeak samples usw...di zu summierenden klirrendem klangcharakter führen können ...

    also wo ist die goldenen akzeptable mitte
    ??



    danke
     
  2. Mit -17dbfs liegst Du gar nicht mal verkehrt, weil das fast 0dBVU sind. Den Rest steuerst Du einfach viel zu hoch aus, denn kein
    Mensch braucht in der DAW vollausgepegelte Spuren (-3dB usw).
     
  3. tom f

    tom f Moderator

    danke für die info

    ja das habe ich schon oft gelesen aber das bauchgefühl sugeriert was anderes ;-)

    ich muss auch gestehen daß ich diese ganzen pegelreferenzen ...dbfs dbvu und das zeug nicht wirklich verstehe ...auch wenn ich es schon mehrere male nachgelesen hätte ...

    aber "schadet" es denn recht hoch auszupegeln?
     
  4. Wenn Du das Material unbearbeitet lässt, würde ein hoher Pegel nicht schaden. Setzt man allerdings
    PlugIns zur Nachbearbeitung ein, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.
    Hebst Du beispielsweise auf einer voll ausgesteuerten Spur per EQ die Höhen an, kommst
    Du leicht über die 0dB Grenze. Einige PlugIns quittieren dies mit einem miserablen Klang.
    Außerdem musst Du ja irgendwann wieder die Musik ausspielen und wenn Du die ganzen Spuren
    zusammen mischt, musst Du eh den Pegel reduzieren,d er sich natürlich von Spur zu Spur aufsummiert.
    Schon darum ist es unsinnig, dermaßen hoch auszupegeln.
     
  5. tom f

    tom f Moderator



    nur um es gesagt zu haben :) ich habe an sich auch gedacht daß das so sei - allerdings konnte ich es vor lauter "pegel-gier" nie lassen doch noch etwas mehr rauzufahren "keep it in the red" :)

    darum klingen wohl meinen letzten (reinen daw) mixe so hart und spröde ....

    shit happens



    danke nochmal
     
  6. Du versaust Dir mit dem hohen Pegel die Transienten, es klingt also weniger knackig als es eigentlich sollte, daher matt und leblos.
     
  7. tom f

    tom f Moderator



    also mamnch mal kann man sich nur über sich selbst wundern...

    danke für den (logischen) hinweis ...ich habe das jetzt mal insgesamt alles "freundlicher" ausgepegelt und siehe da - plötzlich KLINGT das zeug auch gut ---- mann oh mann ... da beschäftigt man sich jahrelang stundenlang am tag mit nem themenbereich und vergißt auf die basics - und ich ärgere mich wirklich schon seit JAHREN über den spröden und harten klang wenn ich aufnehme :shock:


    danke vielmals
     

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