Presonus Studio One

adam

Obendrauf und nebenher
Hallo zusammen,

eigentlich bin ich seit langen Jahren Ableton Live Nutzer. Aufgrund der guten Integration der Console 1 habe ich mir gestern mal die Professional Version von Studio One zum Mixen angeschaut. Was soll ich sagen, außer WOW!
  • vergleichsweise einsteigerfreundlich trotz hohem Funktionsumfang
  • Das BUS, FX, VCA Kanal System ist großartig flexibel für's Mixing
  • Für's Mixing vergleichsweise übersichtlich, auch aufgrund der verschiedenen Mixer-Ansichten
  • Die Erstellung von Templates für gewisse Jobs ist sehr schnell gemacht
  • Deutlich performanter auf meinem Mac Mini 2018 als Live
  • Console 1 Integration ist grandios (kommt jetzt mit den VST3 in 10.1 vielleicht auch mal nach Live)
  • MixFX, z.B. Softubes Tape klingt toll und ist sehr easy zu machen
Ich muss sagen, dass ich wirklich beeindruckt bin und überlege, meinen Mixing-Prozess künftig über Studio One statt Ableton Live zu machen. Das Jammen, Schreiben, Recorden und auch weiteres Producing werde ich als Gewohnheitstier wohl eher in Ableton beibehalten.

Wie sind Eure Erfahrungen mit Studio One? Für was nutzt ihr das? Gibt's auch negative Meinungen?

Und gibt's Tipps, wie man die Professional Version günstig geschossen bekommt? Gibt's die Sales laufend bzw. häufiger? Zum Black Friday war sie ja für 200€ verfügbar.
 

Budel_303

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.....Zum Black Friday war sie ja für 200€ verfügbar.
Bis dahin solltest du leider warten. Andere Aktionen in dem Umfang sind mir nicht so bewusst.
Ansonsten bekommst du es als EDU Version für 199€, was ja auch schon nett ist ;-)
Darüber hinaus kannste Ableton per Rewire in S1 einbinden.
 
Ich nutze Studio One seit Jahren.
Kann nur gutes drüber berichten. Workflow und ARA Einbindung von Melodyne sind vorzüglich. Zudem der neue Chord Track (Ab V4) ist wirklich was feines.
EDMlern würde ich allerdings empfehlen ihr Grundgerüst in Ableton zu machen und dann die Stems in S1 zu mischen oder Ableton per ReWire einzubinden.
Leider fehlt der Studio One solche Sachen wie automatische Tempoerkennung von Loopsamples (Es sei denn die Tempoinformation ist in der Original WAV oder AIFF Datei hinterlegt).
Aber die FX Plugs sind ziemlich gut und auch so Synths wie Mai Tai oder Presence haben gute bis starke Sounds (Auch wenn sie Ressourcenschweine sind).
Und - auch das Auge isst mit. Die Optik der GUI finde ich schon ziemlich knorke.
 

Klangzaun

!!!11!111
Ich bin irgendwann von Cubase zu Studio One gewechselt und fühlte mich sofort wohl. Ich nehme relativ linear Spur für Spur auf und mixe diese dann.
 

spk

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Hatte mir auch schon überlegt, es neben Ableton zu nehmen. Ich denke bei der nächsten Aktion werde ich es mir holen.
 
Auf recording.de ist im Marktplatz öfter mal ein Gebrauchtangebot zu finden. Software verschleißt ja nicht so schnell.
 

adam

Obendrauf und nebenher
Vielen Dank für die Hinweise! Tatsächlich hatte ich mir die Lizenz auch schon vor 2 Tagen gebraucht für 150$ gekauft. Der Preis ist wirklich extrem fair. Außerdem noch den Faderport V2 bestellt. Ich hatte kurz nach Release den Faderport 8, aber musste ihn aufgrund der sehr schlechten Ableton-Anbindung wieder zurückschicken. Mal sehen, wie das jetzt wird.

Studio One ist zum Mixen wirklich großartig. Bin einigermaßen beeindruckt von den vielen Möglichkeiten und insbesondere auch der Performance. Bin gerade dabei ein Mixing-Template für die Ableton Exporte anzulegen und ziemlich begeistert, was da alles geht. Alleine der direkte Überblick, wo welches Plugin in den Channels aktiviert ist, ist ein großer Segen gegenüber Ableton. Klar, andere DAWs können das auch, aber hinsichtlich P/L, Kompatibilität sowie Einsteigerfreundlichkeit scheint mir die Software ungeschlagen.
 

siebenachtel

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falls jemand ein studio one günstig haben will,
denke ich kann meines hergeben. Werds nicht nutzen .
erschliesst sich mir nicht rein per intuition.
V3, damals sehr günstig gekauft, ....dann einfach @ blackfriday sales etc. warten bis zum updaten


werde eher nicht ne verkaufsanzeige schalten. erschliesst sich mir auch nicht, haha
 

Tax-5

Moderator
Ich hatte letztes Jahr einen Studio 1 Workshop besucht und dazu ein Studio One Artist erhalten.
Das Programm ist bei einigen Dingen gegenüber Cubase noch hintendrein, in anderen Sachen aber weit voraus.

Hier sei mal die Aktivierung erwähnt und die Möglichkeit das Programm auf drei Rechnern installieren zu dürfen!

Komplett auf Studio One werde ich wohl nie wechseln (bin dafür zu festgefahren) aber so nebenbei und für zu Hause ist das echt ein duftes Programm.
 

Bodo

Gnabbldiwörz!
Ich nehme relativ linear Spur für Spur auf und mixe diese dann.
So in der Art mache ich das auch (wobei ich per Hardwarerecorder aka Tascam DP24 aufnehme, die resultierenden Dateien dann auf den Rechner kopiere und dort weiterverwurste).

Was ich (ich nutze die Freeware-"Basic"-Version von Studio One, die mir für mein Hobbygedudel auch vollkommen reicht) bis jetzt noch nicht wirklich rausbekommen habe, ist, ob - und wenn ja, wie - man Automationskurven mit einem eleganten *schwupps* von einer in eine/mehrere andere Spuren kopieren kann, oder eine globale Automationskurve für alle Spuren zugleich anlegen kann. Für den Kram, mit dem ich gerade zugange bin, wäre das superhilfreich.

Es gibt zwar einen Workaround über das Bereichsauswahl-Werkzeug, aber der ist ziemlich umständlich und noch kein richtiger Spaßbringer.

Falls jemand einen Tipp hat, wie das "mit zwei Mausklicks" elegant geht, wäre ich sehr dankbar!
 

Bodo

Gnabbldiwörz!
So in der Art (Bereichsauswahl, c&p) mach ich das derzeit ;-). Finde es nur ziemlich umständlich, gerade wenn man im Nachhinein noch Einstellungen ändert und das dann wieder für alle Spuren von Hand machen muss :?.

Mir gehts dabei vor allem um aus Einzelspuren zusammengesetzte mehrstimmige Akkorde, die einen synchronen Lautstärkeverlauf haben sollen. Und da gehts schon auch mal um acht Stimmen :D.

Bei der Freewareversion hab ich das bisher nur so hinbekommen, dass die Automationskurve hinter (!) der Tonspur anfängt und ich das dann von Hand ausrichten muss - was bei der gewünschten Präzision ziemlich umständliche Hin- und Herschieberei bedeutet :?.

Edit: Vielleicht hilfts schon, wenn ich mal von Version 3.irgendwas auf 4 update :cool:... mach ich heute abend mal :D.
 
Zuletzt bearbeitet:

Klangzaun

!!!11!111
Dafür würde ich eine Busspur anlegen und alle gewünschten Einzelspuren auf die Busspur routen und dann der Busspur die Automation verpassen.
 

Bodo

Gnabbldiwörz!
So. Die Freewareversion ("Prime") hat keine Busspuren, nur die Kaufversionen...

Hab also jetzt doch die "Artist"-Version gekauft, lädt gerade runter. Immerhin mit ca. 25 Euro Rabatt wegen "Patricks Day" (?) und dann für 68,nochwas Euro.
 

Bodo

Gnabbldiwörz!
Hab also jetzt doch die "Artist"-Version gekauft, lädt gerade runter. Immerhin mit ca. 25 Euro Rabatt wegen "Patricks Day" (?) und dann für 68,nochwas Euro.
Geht mir mächtig auf den Keks (so sehr, dass ich es bis auf weiteres als Fehlkauf einstufe), und ich habs bisher nicht geschafft, das zu lösen: Audiotransport stoppt alle paar Sekunden kurz, selbst bei Songs, die nur 2 Minuten lang sind. Hatte ich weder bei Studio One 3 noch in der Freeware-Version von Studio One 4. Tritt erst auf, seit ich die Artist-Version nutze.

An der Hardware-Konfiguration oder irgendwelchen im Hintergrund laufenden Anwendungen hab ich dabei nix geändert. Und inzwischen keine Idee mehr. "Dropout-Schutz" bei den Leistungsoptionen steht inzwischen auf maximal.

So macht es exakt gar keinen Spaß, irgendwas damit zu machen :sad:.
 

Klangzaun

!!!11!111
Der Dropoutschutz könnte der Übeltäter sein.

Der ersetzt auf keinen Fall das Hochsetzen des Buffers des Audiointerfaces. Bei mir funktioniert der Studio Dropoutschutz nur auf mittel. Am liebsten würde ich diesen Programmteil deaktivieren.
 
G

Gelöschtwtxxlgmn

Guest
Ich war schon immer Cubase Nutzer und wollte umbedingt auf Studio One umsteigen.
Das Ende vom Lied.
Ich bin endgültig zufriedener Cubase Nutzer.
Studio One ist nicht schlecht, aber wenn man viel mit Hardware Synths, Midi und VST Plugins arbeitet wie ich, dann ist Cubase der beste Workflow.
Mit Cubase arbeite ich mit Analogen Hardware Synths fast so schnell und easy wie mit VST Synths.
Außerdem ist alles für mich besser gelöst als in Studio One.

Ableton Live hatte ich auch mal getestet.
Geht garnet. Grausam.

Studio One ist gut, Cubase is the king.
 

Bodo

Gnabbldiwörz!
Der Dropoutschutz könnte der Übeltäter sein.

Der ersetzt auf keinen Fall das Hochsetzen des Buffers des Audiointerfaces. Bei mir funktioniert der Studio Dropoutschutz nur auf mittel. Am liebsten würde ich diesen Programmteil deaktivieren.
Hm. Am Anfang stand der auf "aus" - ich habe ihn gestern dann in der Hoffnung auf Verbesserung erst auf "hoch" und dann auf "maximum" gesetzt, aber ohne Erfolg.

Gibts da Richtwerte, wie der Buffer idealerweise eingestellt werden sollte? Ich steh da irgendwie wie Ochs vorm Berg :?.
 

Klangzaun

!!!11!111
Richtwerte gibt es leider nicht.

Also den Dropoutschutz in Presonus würde ich dann auf "aus" stellen. Den Buffer in Deinem Audiointerface etwas größer wählen.

Welches Audiointerface hast Du?
 

Bodo

Gnabbldiwörz!
Ich kopier die .wav-Dateien vom Recorder (Tascam DP 24) auf die Festplatte und greife dann auf "Windows 10 Sound" zurück. Externe Geräte hängen da nicht dran.
 

Bodo

Gnabbldiwörz!
Das läuft dann über die OnBoard Soundkarte?
Ja, genau. Wobei ich - ich hoffe, das kam klar genug raus - in Studio One nichts aufnehme, sondern "nur" extern (eben über den DP 24) aufgenommene Tracks/Spuren weiterverarbeite.

Da könnte dann ASIO4ALL ggfs. helfen.
Werde ich testen, sofern weiteres Rumexperimentieren mit den Buffereinstellungen keine Verbesserung bringt.

Danke auf jeden Fall schon mal!
 

Voodoo

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Wegen Dropoutschutz:
Die AsioBuffersize niedrig stellen (z.B. 64 o.128 Samples) und den Dropoutschutz dann auf höhere Werte setzen. Bei mir funktioniert das sehr gut. Es könnte aber einzelne Plugins geben, die ein Problem damit haben.
Hintergrund ist, dass ein Projekt mit der DropoutSchutzLatenz abgespielt wird (was dem Prozessor Luft verschafft), ausser die Spuren, die auf Monitoring/Recording stehen. Die benutzen dann die AsioLatenz.

Das setzt aber auf jeden Fall ein Asio-fähiges Device voraus. Sonst kann man die Buffersize nicht einstellen. Also im Zweifelsfall asio4all.
 

Bodo

Gnabbldiwörz!
So. Hab Asio4all jetzt installiert und den Dropoutschutz auf mittel gestellt. Bei 128 Samples klangs verzerrt, aber bei den derzeit eingestellten 396 Samples funzt es - und bis jetzt ist auch diese ständige "Haken" nicht wieder aufgetreten :supi:.

Vielen, vielen Dank für die Tipps @Klangzaun und @Voodoo erstmal!
 


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