ProbERM Midiclock und Akai Force

PIVOT Music
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Hi! :) Heute ist meine ERM Midiclock gekommen. Ab gesehen davon, dass sie leider nicht soooo atomgenau geht wie ERM behauptet, haben sich alle meine Synths brav untergeordnet. Nur die Akai Force schert sich trotz Midi Sync -> MIDI Clock einen feuchten Kehricht und macht was sie will. Kann jemand helfen?

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Grenzfrequenz
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Wenn sie ungenau geht (Fehler bei Deiner Analyse kannst Du ja anscheinend ausschließen?), dann musst Du das defekte Gerät zurück schicken und Dir ein funktionierendes Exemplar zuschicken lassen.

Ich meine mich dumpf zu erinnern, dass man die AKAI Force als MIDI Clock Slave mehr oder weniger vergessen kann, da kann vllt jemand der eine hat was zu sagen...
 
verstaerker
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Wenn sie ungenau geht (Fehler bei Deiner Analyse kannst Du ja anscheinend ausschließen?), dann musst Du das defekte Gerät zurück schicken und Dir ein funktionierendes Exemplar zuschicken lassen.

Ich meine mich dumpf zu erinnern, dass man die AKAI Force als MIDI Clock Slave mehr oder weniger vergessen kann, da kann vllt jemand der eine hat was zu sagen...
die Clock geht schon ziemlich genau .. es gibt aber Abweichungen die allerdings - zumindest hier - ziemlich genau der angegebenen Abweichung entspricht

MPCs sind bekannt dafür als Midi-Slave quasi unbrauchbar zu sein.
 
Grenzfrequenz
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Vielleicht wär dann die Multiclock was? Da ist die Abweichung nur sehr gering.
 
Grenzfrequenz
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0.25ms Jitter im Slave bei der MPC-3000 finde ich brauchbar. Es soll z.B. auch Leute geben, welche eine TR-606 benutzen und die hat 9x so viel Jitter wenn sie per DIN Sync als Slave betrieben wird.
 
offebaescher
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neu hier
also ich hab das mal mit dem usamo getestet. Das war ne ganze latte an latenz welche die Force hatte.

Aber als Master isse gut :)
 
fanwander
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Nur die Akai Force schert sich trotz Midi Sync -> MIDI Clock einen feuchten Kehricht und macht was sie will. Kann jemand helfen?
Akais MPCs (also nach Roger Linn) als MIDI-CLock-Slave kannst Du vergessen. Tut nicht. Das waren schon immer schon Solipsistengeräte, die davon ausgehen, dass der Verwender nichts anderes braucht, als die MPC. Das ist quasi Firmenphilosophie.
 
PIVOT Music
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Hey to all! :) Also erst einmal vielen Dank für die Kommentare und Erfahrungsberichte. Dann drehen wir den Spieß mal um: wie TIGHT und dominant ist denn die FORCE als Taktgeber für ein MIDI Multiverse? Und: offensichtlich gibt es hier ja Erfahrungen mit Setups, wo BEIDE, ERM und FORCE, eine Rolle spielen. Wie löst Ihr das, und wozu braucht man dann noch die ERM? Danke für Eure Hilfe!
Wenn sie ungenau geht (Fehler bei Deiner Analyse kannst Du ja anscheinend ausschließen?), dann musst Du das defekte Gerät zurück schicken und Dir ein funktionierendes Exemplar zuschicken lassen.

Ich meine mich dumpf zu erinnern, dass man die AKAI Force als MIDI Clock Slave mehr oder weniger vergessen kann, da kann vllt jemand der eine hat was zu sagen...
Ne, das ist bei Tests (Amazona) auch schon aufgefallen. Es ist nicht viel (<1%), aber irritiert mich dann doch als Neuling.

Mit der Force scheinst Du Recht zu haben... finde ich schon heftig, aber was soll’s, sie ist halt auch ein genialer Panzerbrecher.
 
PIVOT Music
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die Clock geht schon ziemlich genau .. es gibt aber Abweichungen die allerdings - zumindest hier - ziemlich genau der angegebenen Abweichung entspricht

MPCs sind bekannt dafür als Midi-Slave quasi unbrauchbar zu sein.
Ok, danke. Nur die Tempo Anzeigen beim NDLR und Jupiter zitterten bei mir wie Tachonadeln... allerdings im Nachkommabereich.
 
Green Dino
Green Dino
Less talk, more oscillators!
Nur die Tempo Anzeigen beim NDLR und Jupiter zitterten bei mir wie Tachonadeln... allerdings im Nachkommabereich.
Midi Sequencer und Grooveboxes etc. berechnen aus einer eingehenden Clock ihr Tempo, wenn die Anzeige springt heisst das erstmal nichts bzw. kleine Veränderungen an der Anzeige sind meistens sogar normal.


Bei Sequenzern, die über eine analoge Clock gesynct werden können, kann das anders sein. Die können auch direkt an die Clock gekoppelt werden, inklusive Shuffle usw.
 
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starcorp
starcorp
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Bei uns läuft die Force als Master, M+ usb und Digitakt Din als Slave.
auf allen dreien kann man Drums laufen lassen. Wie aus einem Guss.
 
offebaescher
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neu hier
Force als master an zwei dicken inconnectivities per usb. funktioniert besser als mit dem rechner !
 
offebaescher
offebaescher
neu hier
Wie aus einem Guss.
ich hab wirklich viel probiert vom rechner mit LAN per rtp mit Usb mit usamo. und das schon 20+ mehr jahre.. war alles irgendwie kacke.

mit force oder deluge als master alles passt.


keine ahnung evtl bin ich auch zu doof. hab alles versucht. latenzausgleich pro midiport.. usw. alles ausgemessen .. verzögert .. vorgezogen.. external instrument in ableton. .. roundtrip latenz. dann hats mal gepasst für einen tag. oder so ;-)

usamo war mit rtp die beste lösung vom rechner aus. aber wehe du willst dann noch tight nen audioloop aufnehmen.

und ich hab Adat und RME.
 
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fanwander
fanwander
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Zum ganzen Theme Jitter sollte man vielleicht mal darauf hinweisen, dass das Problem nie die Interaction zwischen zwei Geräten ist (mal vom Problme abgesehen, dass ein Gerät wie dei Force überhaupt nicht will), sondern das Timing innerhalb des Gerätes mit dem aus dem eingehenden, beinhart konstanten Clock ein Klangereigniss durch das Gerät realisiert wird. Was hilft ein Steady Clock, wenn die Klangerzeugung schnarcht?

Ich mach ja sehr sehr viel mit großen MIDI-Clock Landschaften und das Ergebnis ist: Problem ist nie die Clock-Quelle, sondern das Timing innerhalb des Clock-Rezipienten. Dass beim Rezipienten das Timing scheisse ist, merkt man halt normalerweise nicht. Erst der Vergleich mit anderen Signalen offenbart diese Defizite.

Man kann eine gebrauchte 20Euro Drummaschine von ebay nehmen. Solange die nur Clock ausgeben muss, und keine Sounds produziert, ist deren Clock genauso steady wie der der ERM.
 
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intercorni
intercorni
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Man kann eine gebrauchte 20Euro Drummaschine von ebay nehmen. Solange die nur Clock ausgeben muss, und keine Sounds produziert, ist deren Clock genauso steady wie der der ERM.
Klar, aber wozu eine Clock ausgeben, die dann nicht verarbeitet wird? Das ist wie bei einem U-Boot mit offenen Luken: nur tauchen darf man nicht.
 
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Zum ganzen Theme Jitter sollte man vielleicht mal darauf hinweisen, dass das Problem nie die Interaction zwischen zwei Geräten ist (mal vom Problme abgesehen, dass ein Gerät wie dei Force überhaupt nicht will), sondern das Timing innerhalb des Gerätes mit dem aus dem eingehenden, beinhart konstanten Clock ein Klangereigniss durch das Gerät realisiert wird. Was hilft ein Steady Clock, wenn die Klangerzeugung schnarcht?

Ich mach ja sehr sehr viel mit großen MIDI-Clock Landschaften und das Ergebnis ist nie die Clock-Quelle, sondern das Timing innerhalb des Clock-Rezipienten. Dass beim Rezipienten das Timing scheisse ist, merkt man halt normalerweise nicht. Erst der Vergleich mit anderen Signalen offenbart diese Defizite.

Man kann eine gebrauchte 20Euro Drummaschine von ebay nehmen. Solange die nur Clock ausgeben muss, und keine Sounds produziert, ist deren Clock genauso steady wie der der ERM.
Das ist eine hammerhart getaktete Antwort, Danke... im Nachgang absolut nachvollziehbar.
 
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ja , muss man halt wollen .. Computer als Slave ist auch nicht so das Gelbe vom Ei.

Daher verwende ICH keine Geräte die nicht vernünftig als Slave arbeiten.

Das Ganze hat aber nicht soo viel mit dem Thread hier zu tun.
Doch doch, finde das genau im Thema. Gracias!
 
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Klar, aber wozu eine Clock ausgeben, die dann nicht verarbeitet wird? Das ist wie bei einem U-Boot mit offenen Luken: nur tauchen darf man nicht.
Ich frag mich als MIDI Wiedereinsteiger nach 15 Jahren nur: So, wir haben jetzt genormte Kabel, Leitungen und ein Protokoll. Niemand kann mir weißmachen, dass da Daten prinzipiell „langsam“ übertragen werden oder „nicht so viel durch die Leitung passt“. Protokolle sind erweiterbar, das hat doch MPE gerade gezeigt. Warum arbeitet aber keiner an einer Ethernet-to-MIDI Lösung, der es am Ende scheißegal ist, welche Plastikstecker-Schnittstelle da am Gerät ist. Es geht doch um den Daten-Bus IM Gerät!
 
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Sorry, da muss ich als Laie nachfragen: das „toll“ meintest Du wohl ironisch, right? Copperlan schaue ich mir gerne an. Ich meine wirklich
Vielleicht wär dann die Multiclock was? Da ist die Abweichung nur sehr gering.
die Multiclock bindet ja einfach nur das Thema DAW / Audiosignal-Sync ein... der Force mit reinem MIDI-In wäre das egal, solange ich nicht den Weg über Ableton Link gehe. Sobald ich jedoch Live 11 anschmeißen muss, nur um dann pseudo-„DAWless“ jammen zu können, schmeiß ich eher den Scheiß aus dem Fenster und lerne Gitarre.
 
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ich hab wirklich viel probiert vom rechner mit LAN per rtp mit Usb mit usamo. und das schon 20+ mehr jahre.. war alles irgendwie kacke.

mit force oder deluge als master alles passt.


keine ahnung evtl bin ich auch zu doof. hab alles versucht. latenzausgleich pro midiport.. usw. alles ausgemessen .. verzögert .. vorgezogen.. external instrument in ableton. .. roundtrip latenz. dann hats mal gepasst für einen tag. oder so ;-)

usamo war mit rtp die beste lösung vom rechner aus. aber wehe du willst dann noch tight nen audioloop aufnehmen.

und ich hab Adat und RME.
Danke... finde ich hilfreich. Also gut, dann bekommt die FORCE halt was sie will und die Midiclock geht zurück an Thomann
 
verstaerker
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das „toll“ meintest Du wohl ironisch, right? Copperlan schaue ich mir gerne an. Ich meine wirklich
Copperlan musst du dir nicht mehr anschauen. Das Projekt ist tot. Die Software wird nicht mehr geupdated, der einzige Interfacehersteller stellt die Interfaces nicht mehr her.
Aber es funktioniert auch heute noch und wenn man noch ein Alyseum Al-88c gebraucht zu kaufen bekommt kann man damit immer noch ein tolles setup aufbauen.
 
 


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