Prof. Midi-Interface für Homestudio nötig ?

Dieses Thema im Forum "Studio" wurde erstellt von Chris_EOS, 12. Mai 2015.

  1. Chris_EOS

    Chris_EOS bin angekommen

    Hi,

    ich habe mir 4 neue Synth gekauft und möchte alle via Midi ansteuern und synchronisieren
    mit einer DAW (Ableton) auf meinem Laptop unter Windows7.
    Normalerweise würde ich über ein USB-Audiointerface (Steinberg UR22) über Midi-Out
    den ersten Synth über Midi-In ansteuern. Vom 1ten Synth steuere ich über Midi-Through
    den nächsten Synth an usw.
    Ein Synthesizer (Elektron Octatrack) soll auch als Sequenzer dienen, denn er hat auch einen Midi-Sequenzer intus.

    Soweit ich hörte, kommt es über mehrere Midi-Throughs zu leichten Verzögerungen.

    Sollte man sich auf jeden Fall ein prof. Midi-Interface für das "MOTU Express" zulegen?
    Ich hätte die Möglichkeit, ein Midi Interface "MOTU Express XT Rack" gebraucht zu kaufen.
    Was würde mir das bringen? Auch bessere Performance oder bringt das nur bessere
    Routingmöglichkeiten?

    Was ich zur MOTU Express gefunden habe:
    Das MIDI Express XT nutzt die Vorteile der USB-Verbindung voll aus – hohe MIDI-Durchsatzraten, Timing-Akkuratesse im Toleranzbereich von unter einer Millisekunde, Hot-Swapping und Erweiterungen per Plug & Play sind möglich. Die interne Stromversorgung soll zur Zuverlässigkeit beitragen.


    Was meint Ihr? Ist es Pflicht ein gutes Midi-Interface sich auf früher oder später zuzulegen?

    Gruß,
    Chris
     
  2. PeterPesl

    PeterPesl Tach

    probiers doch mal mit einem midi merger (der splittet das auf z.b. von 1 In auf 4 outs) ich hab hier eins von kenton, mit externer stromversorgung und der tut seine sache ganz gut. hab allerdings keine latenzmessungen durchgeführt. ist aber zu vernachlässigen wie ich finde.
     
  3. stefko303

    stefko303 bin angekommen

    ein externes midi interface mit DSP wirkt sich immer positiver auf die audio/midi latenzen aus. mehrere hardware geräte die über nen lausigen Midi/USB converter synchronisiert sind, daß kann meiner meinung nach nur zu nicht erwünschten ergebnisen führen. aber ich weiss auch nicht genau wie gut die converter mitlerweile sind und ich bin auch kein experte^^
     
  4. Eigentlich ist ein MIDI Expander oder eine MIDI Thru Box gesucht, kein Merger. Ein Merger fasst mehrere Eingänge zu einem Ausgang zusammen, ein Expander oder Thru Box multipliziert den Eingang auf mehrere Ausgänge. Je nach Funktion kann dann gibt es auch Splitter und Patchbays mit ähnlichen und zusätzlichen Funktionen.
     
  5. Cyborg

    Cyborg bin angekommen

    Interface ist immer gut, aber wer zum Geier ist Prof. Midi? :waaas:
     
  6. Nie gehört...
     
  7. Shaker1

    Shaker1 Tach

  8. tichoid

    tichoid Maschinist

    Die Kabellänge ist im Zusammenhang mit MIDI-Latenz vernachlässigbar, bei überlangen Kabeln muss man sowieso einen Verstärker zwischenschalten weil es dann weniger ein Latenz- als ein Widerstands-Problem gibt. Was Latenzen erzeugt, sind Schaltstufen, Transistoren, Kapazitäten, Logik-Stufen.. Bei der MIDI-Serienschaltung addieren sich die Schaltzeiten, bei paralleler Verteilung eben nicht.
     

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