Pulsar

Dieses Thema im Forum "Softsynth" wurde erstellt von Anonymous, 26. November 2013.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hallo

    Lohnt sich heute noch ein Kauf einer Pulsar Karte? Wenn ja, wie sollte das ausschauen?

    danke
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    klanglich werden die ja immer gelobt, aber mittlerweile sind die üblichen verdächtigen plugins doch ein schritt weiter?
    will man heute noch 14 Jahre alte pci-karten? :kaffee:
    nicht doch lieber ne xeon cpu und dann gib ihm?
     
  3. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Es kommt darauf an, was man vorhat. Auf DSP's können Mischpulte, Effekte, Synthis laufen, aber nur die für diese Plattform programmiert wurden. Sehr viel kommt vom Hersteller selbst. Im Prinzip also DSP-Hardware mit der Bedienung per Software. Frei konfigurierbar / virtuell verkabelbar / skalierbar. Die Karten sind kaskadierbar, benötigen PCI-Steckplätze und müssen noch extra miteinander mit speziellen Kabeln verkabelt werden.

    Generation 2 hat besseres ASIO in der Hardware. Standard Pulsar 2 hat außerdem 6 DSPs vs. Pulsar 1 mit 4 DSPs. Man kann ältere Karten aber auch nur als DSP-Expansions nutzen. Z.B. Pulsar 2 mit besserem ASIO + Pulsar 1 = 10 DSPs.
     
  4. helldriver

    helldriver bin angekommen

    die emulationen der analogen klassiker synths sind ungeschlagen. insgesamt würd ich sagen klangerzeuger immer noch top. effekte sind eher mittelmässig bis überdurchschnittlich. ist halt ne virtuelle studioumgebung. erzeugt viel flexibilität ist aber durchaus komplex im erlernen.
     
  5. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Finde ich eigentlich nicht. Man verkabelt die Blöcke in der Software genau so wie man reale Hardware verkabeln würde, nur halt virtuell. Die Dokumentation ist sehr gut. Sollte man schon lesen.
     
  6. swissdoc

    swissdoc back on duty

    Ich habe hier eine Elektra und einen Pulsar, macht 3+6 DSPs. Dazu das aktuelle Scope System, gab es vor kurzem mit jeder Menge Instrumente und FX für EUR 99. Die Elektra hatte ich vor Jahren teuer neu gekauft, Pulsar kam später recht günstig gebraucht dazu. Das "spezielle" Link Kabel ist ganz leicht selber zu basteln. Pfostenstecker und auf ein Flachbandkabel crimpen. Conrad hat alles.

    Instrumente klingen sehr gut, es gibt eine rege Community mit einigem an Freeware. Modular macht Spass, es gibt einen genialen Freeware Plattenhall (mir gefällt er super).

    Hier mit einem Gigabyte P55A-UD3 Board am Start, das mit dem PCI Bus etc. ist ein wenig tricky, wenn man Pech hat, kann man nicht alle DSP Power ausnutzen, weil der PCI Bus Probleme macht.
    Schau mal bei http://forums.planetz.com/ rein.

    Gut zum direkt spielen via Midi, kaum Latenz. Einbindung in DAW via VTS Wrapper (ein spezieller Mode, der Name ist mir gerade entfallen) geht auch.

    Wenn der Rechner passt und Du einen guten Deal findest, warum nicht? Faustregel bei guten VA Synhts, etwas 1 DSP pro Voice...
     
  7. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Aber nur bei ganz guten, oder? ;-) Weniger gute müssten auch 10 Stimmen pro DSP schaffen. :P
     
  8. swissdoc

    swissdoc back on duty

    Das ist ein Wert vom Minimax. Keine Ahnung, wie es bei U-Know 007 ist oder bei dem Jupiter-6 Clone aus dem Keyboards Test. Alles drunter ist ja nur Kinderkrams :)
    Bei Samplern ist eher der PCI Bus die Bremse.
     
  9. Moogulator

    Moogulator Admin

  10. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Ich habe meine Pulsar 1 im Januar 2000 gekauft. Da hatte ich ein Asus-Board mit dem Intel 440LX Chipsatz, und es gab mächtig Probleme: Der Sampler hat gestockt, MIDI I/O auch. Ich wusste damals nicht warum und Creamware konnte mir nicht helfen. Das Board ging mal kaputt und ich habe nochmal das gleiche gekauft. Als auch das zweite Board kaputt ging, habe ich ein neueres Asus-Board mit Intel 440BX Chipsatz gekauft, und auf einmal lief die Pulsar wie geschmiert. Den STS-4000 fand ich aber trotzdem kacke. Beim Voice Stealing gab es Knackser. Als NI Kontakt erschien, war dann auch der S3000XL obsolet, den ich gekauft habe als es mit der Pulsar und dem STS-4000 nicht so richtig lief. Dann habe ich von dem "neuen" Asus-Board meine PII 300 MHz CPU (Slot1) rausgeschmissen und eine PIII 1100 MHz (Sockel370) mittels Adapter reingesetzt. Das reichte dann auch für viel VST mit Audio. Cubase VST war für PIII optimiert, und auch Plugins konnten damit was anfangen. Bloß der CPU-Lüfter ist unerträglich laut geworden. Ob man heute noch was gutes für Sockel370 findet? Der Rechner ist seit langem nur noch Reserve. Bzw. ich scanne noch damit, weil ich einen Scanner mit Parallel-Anschluss habe. SCSI-Controller ist auch eingebaut. Zwei CD-Laufwerke sind auch noch SCSI von Plextor. Eins davon 4x Brenner. DVD ist IDE. Ursprüngliche SCSI-Festplatten waren jeweils 4 GB. Habe gegen größere IDE getauscht.

    Ich habe schon daran gedacht die Pulsar in meinen aktuellen Rechner zu übernehmen. Nur müsste ich dann die SFP-Software für Windows 7 kaufen. Wobei sie ja einige neue Goodies mit sich bringt.
     

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