Radias ab jetzt kaufable..

Dieses Thema im Forum "Digital" wurde erstellt von Moogulator, 28. Juni 2006.

  1. Moogulator

    Moogulator Admin

  2. escii

    escii Tach

    ich dachte, die Schraubendreher, die man drehen und wenden kann, wie man will, nennt man Engländer ;-)
     
  3. micromoog

    micromoog bin angekommen

    Korg goes Ikea?

    ...Öööntdekke die Mööglischkeiten
     
  4. Smuehli

    Smuehli Tach

    meintes du vielleicht klauable? :P :P :P :P
     
  5. HPL

    HPL Tach

    hast du ihn schon gekauft?
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Den habe ich mit großem Interesse schon gesehen, leider nicht selber ausprobieren können wg. Zeitmangel bisher. Dann kam der ebenso sehr interessante Keyboards-Test und, ich glaube es war Stefan Albus, hat recht markig-prägnante Begriffe für die Sounds und den eingebauten Rappelkasten gefunden. So angefeuert habe ich dann die Heft-CD in den Player gelegt und die Demos angehört, über die Stereo-Anlage. Ich war lange unsicher, ob das wirklich das besprochene Instrument ist, was ich da hörte und doch, es war die richtige Tracknummer und die Anmoderation stimmte ja auch. Nur hatte das, was ich da hörte, leider nicht im Entferntesten was mit der nett begeisterten Beschreibung zu tun.

    Da ich den Kleinen alleine vom Look her bezaubernd finde und echt damit liebäugel, wäre mir mal an Statements gelegen, die jenseits flacher Äußerungen wie "aktuelle Club-Sounds gehen" und dergleichen angesiedelt sind und das Instrument mit eigenen Worten beschreiben. Emotionale Elemente sind durchaus erlaubt. Die Features kenne ich, aber ich brauche eine unbekümmerte und klassenlose Beschreibung für die Sounds und das Handling.
     
  7. Jörg

    Jörg |

    Ich kann nur von meinen (notwendigerweise oberflächlichen) Messe-Eindrücke berichten.
    Der Sound geht klar in Richtung MS2000, aber durchaus verbessert.
    Sehr digital in meinen Ohren. Das für sich wäre ja nicht schlimm, aber klanglich ist er einfach nicht mein Geschmack.
    Also für mich: nö.
     
  8. studio-kiel

    studio-kiel bin angekommen

    Optisch macht er mich total an und von den ollen Trance-Demos mal abgesehen, finde ich ihn auch soundtechnisch gelungen. Nordlead3, Virus TI oder Radias - da tut sich glaube ich nicht viel - alles ne Geschmacksfrage...

    Hier gibt es nette Präsentations-Videos von der Winter Namm 2005:
    http://www.sonicstate.com/news/shownews ... wsid=2566#
    (die eine Fläche gegen Ende klingt klasse, wenn er den Filter aufdreht...)
     
  9. Bluescreen

    Bluescreen bin angekommen

    Das ging mir ganz genauso.
     
  10. Moogulator

    Moogulator Admin

  11. Ermac

    Ermac Tach

    Niemand braucht einen Radias, da es den Virus TI gibt. MONSTERSYNTH!!!!!!!
     
  12. Anonymous

    Anonymous Guest

    Na ja, Virus TI und Radias sind schon zwei paar Schuhe, vor allem ist der Virus-Sound über jeden Zweifel erhaben. Ich habe mir nochmal die ganzen Radias Audios angehört und muss beinahe weinen: Ein so cooles Konzept samt Look zum sofort drin vergucken - und dann so ein fader Sound. Vielleicht machen die nochmal einen, dann aber einen für Erwachsene. Würde ich auf der Stelle nehmen, und niemals am Preis meckern. Korg Instrumente sind preislich eigentlich fast immer OK, das gilt auch für den Radias. Der bietet schon was für´s Geld, nur eben keinen Sound, wie ich ihn brauche.
     
  13. Moogulator

    Moogulator Admin

    ist er das?
    man kann den <a href=http://sequencer.de/synth/index.php/Schwurbel>Schwurbel™</a> durchaus auch nicht soo gut finden..

    aber es stimmt schon: dick klingt der radias schon auch nicht..
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich hätte schreiben sollen, dass er über viele Zweifel erhaben ist. Im Falle Virus finde ich es nicht so schlimm.

    Exakt. Vielleicht gibt es ja Leute, die das mögen, mich lässt sowas halt knallekalt. Was eben zu schade ist für das ansonsten so coole Teil. Man müsste den als Controller für einen beliebigen Expander nehmen können, da würde ich eben sogar die Zwergenregler akzeptieren.
     
  15. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Das kommt mir ein wenig wie der Streit zwischen zwei Behinderten vor, welches Handicap das Beste ist... :twisted:
     
  16. Moogulator

    Moogulator Admin

    objektiv gesehen muss man bei VAs immernoch checken, ob man mit den klanglichen nachteilen leben kann.. und für meine ohren ist der virus keinewegs besser dran als andere VAs, und dann analoge ungenauigkeit ist dann anders schlecht.. genau!! wir suchen uns aus lauter schrott den kram raus, den man grade noch mag ;-) *g*

    oder auf meine art formuliert: es gibt gute instrumente und unterschiedliche vorteile.. je nach einsatz sollte man dann wählen..

    nunja.. schwurbel ist jedenfalls bei manchen sachen durchaus stärker als bei anderen.. der seltsame "plastiksound" ist dann wieder anders verteilt..
    manchmal kann so ein FXnasser klang auch nicht drüber hinwegtäuschen..
     
  17. Anonymous

    Anonymous Guest

    Vor einer guten Weile habe ich damit angefangen, meinen Instrumenten in den Songarrangements mehr oder weniger feste Parts zuzuordnen. So entsteht schon mein Songwriting ein vordefiniertes Ensemble, auf die ich dann bei der Arbeit immer direkt zugreife. Im Ergebnis stehen die Instrumente dann wertfrei für sich da. VAs haben da genauso ihren Platz wie die echten Analogen und ich weiß dann sehr wohl, was ich an den echten Analogen immer zu schätzen weiß und spiele ihre beste Karte vor allem dann aus, wenn es kompromisslos analoge Klangqualität sein muss. VAs sind in meinen Ensembles dann meistens so vergleichbar mit den Bratschen im Orchester ;-)

    Diese Arbeitsweise hat zwei Vorteile: Ich arbeite einigermaßen zielgerichtet und es verkürzt die Suche nach geeigneten Sounds. Und ungünstige Nebeneffekte, die letztlich alle Instrumente an sich haben, lassen sich so weitgehend ignorieren, weil sie bei dieser Methode gar nicht auftauchen.
     
  18. Pimpf

    Pimpf Tach

    mal ne' andere frage, um einen fred zu sparen. gibt es eigentlich unterscheide zwischen dem indigo II und dem redback, ausser die farbe :?:
     
  19. Ermac

    Ermac Tach

    nein.
     
  20. Moogulator

    Moogulator Admin

    ja, kann man manchen, ist auch sinnvoll - diese festlegungen sind aber auch bremsend, wenn man was anderes machen will..

    oh, bitte nicht falsch verstehen: ich nutze ebenfalls eine kleine auswahl von VAs, sie sind ja nicht generell schlechter oder sowas.. sie sind halt nur nicht so "fett" wie die analogen und manche schwurbeln™ halt, die sind mir klanglich nicht immer so angenehm, wenn das eine gewisse schwelle überschreitet..
    jedoch bringen VAs DANN am meisten, wenn sie ihre stärken ausfahren können.. sprich FM/filterFM und solche dinge, exaktheit, steuerung, uuuund beim radias wäre das sowas wie Sequenzierbarkeit und steuerbarkeit im zeitlichen zusammenhang.. wenn man ihn denn hätte ;-) beim virus wäre es ein arbeitstier.. es gibt ja auch sounds, wo man das gut einsetzen kann..

    der rest ist sozusagen ansichtssache und muss die summe deiner songs irgendwo aufwiegen.. wenn du immer sagen würdest: nee, sooowas kommt mir da nicht rein, dann hat man einen fehlkauf gemacht..
    lieber wenige und von mir aus sogar teurere sachen ,die laufen und gut klingen als hunderte halbgare sachen.. aaaber: es kann auch vorteile haben ,wenn man spezialisten für bestimmte sachen hat.. das ist imho aber meist eher eine geldfrage / platzfrage und manchmal auch eine frage der zeit (was dann mit geld zusammenhängt.. idr können die maschinen ,die man als "jungspunt" hatte nunmal nicht so hi-endig sein wie das ,was man um die 50 so haben kann .. gesamtlebensleistung.. plus minus notverkäufe und sowas.. und auch bewährte technik behalten oder gar wiederbesorgen.. ;-)

    imo kommt man gut mit 3-5 guten synthesizern aus, wenn es sein muss gehts auch mit 1-2 GUTEN maschinen.. dann muss man halt nur mehr arbeiten, weil es nicht in einem durchgang geht.. je nach maschine und song und.. vergessen wir nicht: es geht um sehr unterschiedliche musik.. wer sich selber gut kennt und "ahnung" hat von den maschinen, der wird das auch gut einschätzen können, was da wichtig ist und was cool ist wenn mans hat und was "liebhaberei" ist, wenn man dann sogar "zu viel" hat (Geht das?) ;-)
     
  21. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ja, das bremst die Innovationsenergie, den Arbeitsfluss dagegen beschleunigt es. Je nach Situation entscheide ich mich für das, was mir meine Intuition dann sagt. In 2/3 der Fälle arbeite ich mit dem festgelegten Ensemble, das hat sich sehr bewährt.

    Sehe ich genauso. Die VAs haben sich zumindest bei mir als zusätzliche Kraft etabliert, mit ganz eigenen Vorzügen. Unangenehm fallen mir allenfalls die "digitalen" Grenzüberschreitungen auf, die sich in Extremfällen äußern.

    Unabhängig von meiner Situation sehe ich die VAs schon als Alternative für Leute, die sich halt die edlen Sachen einfach nicht leisten können. Das ist ja nicht schlimm, ich musste anfangs auch mit vergleichsweise wenig Geld ein komplettes Equipment kaufen und da hatte es halt nicht für so viele tolle Sachen gereicht. Lass einen 18-jährigen doch mit einem Minimax ASB gut bedient sein, sonst verausgabt er sich alleine an einem Voyager oder Minimoog. Das muss ja nicht sein.

    Ansonsten fühle ich mich trotz des Versuchs, nur beste Tools dauerhaft hier zu installieren, komplett übermotorisiert und nutze das vorhandene Equipment auch bei den doch recht anspruchsvollen Aufgabenstellungen absolut nicht aus.

    Treffer. Die Erfahrung mache ich halt andauernd. Meine Hybrid-Produktionsweise ist auch Teil dieser Erfahrungen und spart dann in meinen vier Wänden auch einen Menge Platz. Und trotzdem stehen noch immer alleine 9 Tastaturen hier rum ;-)

    Ich kenne Kollegen, die sich den Laden vollgestellt haben mit analogen Teilen und es ist dann ein Jammer mitanzusehen, dass ein JP8 halt mal alle 8 Wochen eingesetzt wird.

    Zurück zum Topic Radias fände ich es tatsächlich angebracht, wenn Korg diese Idee weiterführen würde und ein solches Bedienungssystem etwas unabhängiger von der Tonerzeugung erfindet. Ich bin offensichtlich nicht der Einzige, der sich vom Sound des Radias eher hat abschrecken lassen, aber die Idee und den Look mehr als begrüßt. In einem anderen Thread war Kore das Thema und mit einer ordentlichen Neigung, diese Tools zum handfesten Arbeitswerkzeug auch für höhere Ansprüche heranwachsen zu lassen, könnte sich gerade Korg_wir_sind_dank_Oasys_wieder_wer mal ganz hübsch einen neuen Namen machen.
     
  22. Moogulator

    Moogulator Admin

    man kann auch eine stufe niedriger ansetzen, das hat auch mit geld und co zu tun, wenn man es gut abstimmt, kann man mit normalem gear ohne fettverdacht ebenfalls viel erreichen.. es gibt einfach verdammt viele möglichkeiten.. vergiss auch nicht ,das auch digitale sounds machen können, die sonst nicht gingen.. das ist bei den "real digitalen" sicher mehr als bei VAs.. kommt aber auch drauf an, ob ein G2 "virtuell" ist oder nicht ..

    die sache mit der verfügbarkeit ist imho heute nicht mehr soo ein problem, man MUSS nicht mit superteuer arbeiten, auch reine softwareproduktionen können überzeugen - wenns gut gemacht ist, ists auch nicht zwangswiese schlecht oder dünn..

    zu den maschinen: man muss ja nicht "weil man den ju8 schon lang nicht mehr anhatte" ihn dann unbedingt einsetzen.. und ich bin fest überzeugt, das man auch mit nem casio sehr gute musik machen kann oder mit irgendwelchem selbstgebastelten oder bei ebay zusammengekautem 20€-zeug..

    radiasthema: nun, unabhängig hieße einen Sequencer mit controllersteuerung zu bauen und aufzeuchnung.. sprich eine radias-electribe mischung mit etwas mehr controllerkram (PB, CC,..)
    lauflicht und step<a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a>.. aber das würde einige probleme bringen: die interne klangerzeugung ist immer da, sie kann man gezielt ansteurn, ein Sequencer braucht immer ext. kram.. die maschine weiss ansich nicht , WAS eigentlich gesteuert wird.. man hat also einen schritt von unspontan und definitoinssachen am bein..
    der ms2000 ist ja schon ein vorbote dessen.. und auch er lebt eben von der <a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a>-bewegung..

    Kore: In diesem Zusammenhang scheint mir Kore irgendwie ein Kompromisskram zu sein: zu wenige Regler, kaum übersicht, um für Klangbauer interessant zu sein und zu konfus für die eigentliche Zielgruppe: Layer und Presetwähler mit etwas Kontrolle.. imo ist das nur ein kleiner Schritt .. es ist eben "nur" eine art Host mit midi + audio und schnellerem layering.. aber sooo viel schneller gehts auch mit der soft, die bringts auch.. das controllerding ist mit 8 (acht!!) nicht direkt reich bestückt und brilliert mit massig menüs.. nicht direkt das ,was man von hardware will.. daher: es ist für einen teil der softmusiker und zum zusammenführen der fäden und livekram durchaus interessant.. aber optimierbar..

    oasys: ob das wirklich klanglich so hiendig ist, so im vergleich..? interessant schon..
     
  23. Anonymous

    Anonymous Guest

    Oasys habe ich nur wegen des Imagegewinns bei Korg erwähnt und dass die das mal motivieren könnte, falls da jemand einen Hänger hat. Die könnten sich mit den frisch erworbenen Lorbeeren m.E. ruhig mal einer weiteren Herausforderung stellen, wie ich sie mit dem Radias-4-All angerissen habe.

    Kore dagegen ist nett, nicht mehr, hatte ich assoziiert wegen der Radias Options siehe unten. Die Idee hinter Kore ist mindestens 10 Jahre alt oder mehr und heute zwangsläufig nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Software-Evolution ist viel weiter vorangeschritten, und Kore hat sogar noch die firmenintern fehlende Produktkonsistenz mit abzubügeln, sollte man sich nicht weiter mit befassen.

    Radias dagegen ist ultracool, hat nur den kon<a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a>uenten Dreh nicht drauf und ein schnödes Soundimplantat als größtes Handicap. Genau da anzusetzen und endlich mal die realen Produktions- bzw. Musikmachbedingungen zu integrieren, das wäre was. Solange ein Radias tolle Ideen transportiert, aber halt auf einem Spielzeugsoundlevel unterwegs ist und partout meint, autark funktionieren zu müssen, wird das nicht viel reißen. Und gerade Korg müsste das mit seinen völlig unnötigen Flops (siehe Z1) und halbgaren Erfindungen (KAOSS Pad, Electribes) nun wirklich leid sein und mal langsam in die Schuhe kommen. Das Zeug dazu haben die ja eigentlich. Nur offenbar auch eingebaute Bremsklötze inhouse.
     
  24. rbox

    rbox Tach

    Das die Z1 gefloppt ist lag wohl eher an der schlechten Vermarktung und
    mangelnden Support ,soundtechnisch hatte die ann97 alle Konkurrenten hinter sich gelassen,die Electribes ,insbesondere die MX fand ich nicht halbgar sondern richtig gut im gegensatz zur MC Reihe von Roland.Wer
    halt mehr will kauft sich die Oasys oder stellt sich Luxus Analogkrams ins Studio,sicherlich ist Software schon weiter in diesem Zusammenhang ist der Preis des Radias diskussionswürdig.Anscheinend haben hier einige leute eine antipatie gegen den Korgsound,dabei klingt der Radias wirklich nicht schlecht wenn man sich die Mühe macht und selber programmiert,im Mix ist der Unterschied zwischen Analog und VA eh gering und im Club fragt danach keiner.
     
  25. Moogulator

    Moogulator Admin

    Der Z1 wurde seinerzeit von Peter Gorges bedientechnisch verurteilt, es kamen in jener Zeit fast täglich neue VAs raus und sie hatten alle Regler für Alles.. Der Z1 war zwar viel flexibler, aber im Konzept eher dem Microwave ähnlich (Modulationquellen ohne ende und so weiter.. )
    Ich fand die Bedienung übrigens sehr nett für diese Vielfalt.. Er hatte sicherlich etwas plastikhaften Klang, die Resonanz war sogar sehr scharf.. Also sicher kein "Moog", aber das ist nur eine Erklärung, heute will nicht mehr jeder "Moog" ;-)

    Korgs Instrumente sind seit der Zeit ungewöhnlich musikalisch, das gilt für den Radias wie für den Z1 und noch mehr für den Prophecy (super Handräder!! gut kombiniert!! vermisse ich heute bei jedem anderen..)

    Der Oasys ist imho weder konzeptionell noch klanglich mit dem Z1 besonders verwand, dazu ist es eine andere Zielgruppe.. Der Z1 war nicht ganz so profiliert für eine Zielgruppe, das hat Korg einfach vergessen zu sagen, wer ihn nutzen soll.. das ist ein bisschen schade.. Die MX ist ein absolutes Live-Instrument und muss reduziert sein.. Der Z1 ist eine Klangmaschine, das hat manche abgeschreckt ,denn viele Korgkäufer waren seinerzeit eher Workstation-Nutzer..

    sorry, das kann ich weder bestätigen für den clubbereich noch die sache mit dem mix.. ein andromeda klingt ganz anders als ein microkorg, und neben einer tribe s klingt ein andro NOCH UNTERSCHIEDLICHER als es ein microkorg tut.. es ist schwerer zu integrieren.. es ist aber möglich -
    es erfordert sogar oftmals bestimmte maßnahmen beim mischen, wenn das nicht auffallen soll.. sorry, da würde ich das glatte gegenteil dagegenstellen..

    im mix hört man das nicht mehr ist imo fast so cool wie "das machen wir dann alles im mix" ;-) solche sprüche waren schon vor 20 JAhren gern genannt..
     
  26. Anonymous

    Anonymous Guest

    Was ist den schwerer zu integrieren, der Andro oder der Micro?
     
  27. Moogulator

    Moogulator Admin

    kommt auf stil, wirkung und andere beteiligte instrumente an!!

    wer zB mit VAs und MS20 arbeitet, wird wenig probleme bekommen, auch wenn div elektron teile und co am werk sind..

    wer diese konstellation hat und dann einen andro dazu kauft, muss etwas diese gegen den andro abwägen.. bei der alten tribeserie ist das wegen des 32khz-sounds noch etwas schwieriger.. aber: es geht.. habs ja gemacht ;-)

    es soll halt nicht der bassdrumsound der kleinst-tribe vom andro weggedrückt werden und damit etwas "klein" dastehen..

    bei ambient wäre das ebenso.. hochwertige analoge können sich ganz schön abheben oder sogar "zu fett" sein.. denn es ist manchmal einfacher ,dem analogen fett wegzunehmen als den anderen fett draufzuschmieren..

    frequenztrennung ist aber generell nicht dumm.. funktionell ..
     
  28. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das meinte ich damals, als ich sagte, so 'n Analogmonster wäre bei mir "Perlen vor die Säue". Nicht, dass ich nicht gern einen hätte, aber letztendlich mag ich den harschen Digitalsound sehr gerne und wäre sicherlich überfordert, z.B. einen Andro sinnvoll einzusetzen.
     
  29. Anonymous

    Anonymous Guest

    In der Tat scheiterte der Z1 an der schlechten Vermarktung, der könnte heute weit mehr sein, als nur ein Geheimtipp. Dass diese Tonerzeugung bei Korg Instrumenten noch immer ein Schattendasein fristet, ist ein Jammer. Die genialen Oasys Sounds der Plucked Models bestätigen das ein weiteres Mal.

    Beim Radias finde ich den Preis überhaupt nicht fragwürdig, angesichts des Leistungspakets ist der doch in Ordnung. Es ist einfach nur der Sound, der offenbar einen bestimmten Käuferkreis interessiert, einen anderen eben nicht. Dazu gehöre ich. Beim Radias hilft es auch nicht, die Sounds selber zu programmieren, der Charakter ist es, der zumindest bei mir ganz und gar nicht gefragt ist. Und da geht es nicht darum, ob analog vs. VA unterschiedlich klingen würde. Um den Radias-Sound nicht zu mögen, muss man auch keine Antipathie gegen Korg-Sound haben, die haben genügend klasse Instrumente gebaut, nur der Radias hat halt m.E. den falschen Soundchip drin. Aber wie gesagt, wenn er anderen Leuten zusagt, ist es doch OK.
     
  30. Anonymous

    Anonymous Guest

    Wahrscheinlich wussten sie es selber nicht, und das ist nicht das erste Mal dass das vorkommt. Eigentlich müsste das keine Rolle spielen, die Musiker können sich ja selber den Kram ansehen und entscheiden, ob sie was haben wollen oder nicht. Nur als Hersteller scheint man immer wieder zu meinen, das vorsagen zu müssen. Wenn der Entscheidungsträger dann selber wenig Marktkenntnis hat, dann fällt die Positionierung des Instrumentes entweder ganz aus, oder kann verfehlt werden, wenn er den falschen Ratgebern zuhört. Die Wavestation sollte einige Zeit nach der Präsentation als Tanzmusikertool aufgestellt werden, sowas sagt alles.

    Dass beim Z1 gar keine Positionierung erfolgte, muss kein Fehler gewesen sein. PM war zu dem Zeitpunkt noch nicht besonders erschlossen und trotz einiger Annahmen, die man aufgrund des Z1 Sounds haben konnte, war es noch nicht ganz klar, worin denn das Protential genau steckte. Dass eine, übrigens ungerechte, Testkritik hinsichtlich der Bedienung den Verkauf behinderte, mag sein, würde ich aber nicht überbewerten. Solche Kritiken können auch verwertet werden, um das Gegenteil zu belegen.

    Der Z1 klingt über ein 88er Keyboard mit gewichteten Tasten nochmal eine Ecke besser, als mit der eigenen Tastatur. Den als Expander in Pultform hätte ich mir damals auf der Stelle gewünscht. Insbesondere der integrierte polyphone Arpeggiator ist sehr klasse und da macht sich die PM Tonerzeugung in der Dynamikmöglichkeit ausgezeichnet.
     

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