Korg Radias - Synthesizer vs Alternativen 2006 - 2024

Ich kann nur von meinen (notwendigerweise oberflächlichen) Messe-Eindrücke berichten.
Der Sound geht klar in Richtung MS2000, aber durchaus verbessert.
Sehr digital in meinen Ohren. Das für sich wäre ja nicht schlimm, aber klanglich ist er einfach nicht mein Geschmack.
Also für mich: nö.
 
Optisch macht er mich total an und von den ollen Trance-Demos mal abgesehen, finde ich ihn auch soundtechnisch gelungen. Nordlead3, Virus TI oder Radias - da tut sich glaube ich nicht viel - alles ne Geschmacksfrage...

Hier gibt es nette Präsentations-Videos von der Winter Namm 2005:
http://www.sonicstate.com/news/shownews ... wsid=2566#
(die eine Fläche gegen Ende klingt klasse, wenn er den Filter aufdreht...)
 
kpr schrieb:
Ich war lange unsicher, ob das wirklich das besprochene Instrument ist, was ich da hörte und doch, es war die richtige Tracknummer und die Anmoderation stimmte ja auch. Nur hatte das, was ich da hörte, leider nicht im Entferntesten was mit der nett begeisterten Beschreibung zu tun.

Das ging mir ganz genauso.
 
Na ja, Virus TI und Radias sind schon zwei paar Schuhe, vor allem ist der Virus-Sound über jeden Zweifel erhaben. Ich habe mir nochmal die ganzen Radias Audios angehört und muss beinahe weinen: Ein so cooles Konzept samt Look zum sofort drin vergucken - und dann so ein fader Sound. Vielleicht machen die nochmal einen, dann aber einen für Erwachsene. Würde ich auf der Stelle nehmen, und niemals am Preis meckern. Korg Instrumente sind preislich eigentlich fast immer OK, das gilt auch für den Radias. Der bietet schon was für´s Geld, nur eben keinen Sound, wie ich ihn brauche.
 
ist er das?
man kann den http://sequencer.de/synth/index.php/Schwurbel Schwurbel™=Exciter-ähnliche Artefakte durchaus auch nicht soo gut finden..

aber es stimmt schon: dick klingt der radias schon auch nicht..
 
Moogulator schrieb:
ist er das?
man kann den <a href=https://www.sequencer.de/blog/?p=438>Schwurbel™</a> durchaus auch nicht soo gut finden..

Ich hätte schreiben sollen, dass er über viele Zweifel erhaben ist. Im Falle Virus finde ich es nicht so schlimm.

Moogulator schrieb:
aber es stimmt schon: dick klingt der radias schon auch nicht..

Exakt. Vielleicht gibt es ja Leute, die das mögen, mich lässt sowas halt knallekalt. Was eben zu schade ist für das ansonsten so coole Teil. Man müsste den als Controller für einen beliebigen Expander nehmen können, da würde ich eben sogar die Zwergenregler akzeptieren.
 
Das kommt mir ein wenig wie der Streit zwischen zwei Behinderten vor, welches Handicap das Beste ist... :twisted:
 
objektiv gesehen muss man bei VAs immernoch checken, ob man mit den klanglichen nachteilen leben kann.. und für meine ohren ist der virus keinewegs besser dran als andere VAs, und dann analoge ungenauigkeit ist dann anders schlecht.. genau!! wir suchen uns aus lauter schrott den kram raus, den man grade noch mag ;-) *g*

oder auf meine art formuliert: es gibt gute instrumente und unterschiedliche vorteile.. je nach einsatz sollte man dann wählen..

nunja.. schwurbel ist jedenfalls bei manchen sachen durchaus stärker als bei anderen.. der seltsame "plastiksound" ist dann wieder anders verteilt..
manchmal kann so ein FXnasser klang auch nicht drüber hinwegtäuschen..
 
Vor einer guten Weile habe ich damit angefangen, meinen Instrumenten in den Songarrangements mehr oder weniger feste Parts zuzuordnen. So entsteht schon mein Songwriting ein vordefiniertes Ensemble, auf die ich dann bei der Arbeit immer direkt zugreife. Im Ergebnis stehen die Instrumente dann wertfrei für sich da. VAs haben da genauso ihren Platz wie die echten Analogen und ich weiß dann sehr wohl, was ich an den echten Analogen immer zu schätzen weiß und spiele ihre beste Karte vor allem dann aus, wenn es kompromisslos analoge Klangqualität sein muss. VAs sind in meinen Ensembles dann meistens so vergleichbar mit den Bratschen im Orchester ;-)

Diese Arbeitsweise hat zwei Vorteile: Ich arbeite einigermaßen zielgerichtet und es verkürzt die Suche nach geeigneten Sounds. Und ungünstige Nebeneffekte, die letztlich alle Instrumente an sich haben, lassen sich so weitgehend ignorieren, weil sie bei dieser Methode gar nicht auftauchen.
 
mal ne' andere frage, um einen fred zu sparen. gibt es eigentlich unterscheide zwischen dem indigo II und dem redback, ausser die farbe :?:
 
kpr schrieb:
Vor einer guten Weile habe ich damit angefangen, meinen Instrumenten in den Songarrangements mehr oder weniger feste Parts zuzuordnen. So entsteht schon mein Songwriting ein vordefiniertes Ensemble, auf die ich dann bei der Arbeit immer direkt zugreife. Im Ergebnis stehen die Instrumente dann wertfrei für sich da. VAs haben da genauso ihren Platz wie die echten Analogen und ich weiß dann sehr wohl, was ich an den echten Analogen immer zu schätzen weiß und spiele ihre beste Karte vor allem dann aus, wenn es kompromisslos analoge Klangqualität sein muss. VAs sind in meinen Ensembles dann meistens so vergleichbar mit den Bratschen im Orchester ;-)

Diese Arbeitsweise hat zwei Vorteile: Ich arbeite einigermaßen zielgerichtet und es verkürzt die Suche nach geeigneten Sounds. Und ungünstige Nebeneffekte, die letztlich alle Instrumente an sich haben, lassen sich so weitgehend ignorieren, weil sie bei dieser Methode gar nicht auftauchen.

ja, kann man manchen, ist auch sinnvoll - diese festlegungen sind aber auch bremsend, wenn man was anderes machen will..

oh, bitte nicht falsch verstehen: ich nutze ebenfalls eine kleine auswahl von VAs, sie sind ja nicht generell schlechter oder sowas.. sie sind halt nur nicht so "fett" wie die analogen und manche schwurbeln™ halt, die sind mir klanglich nicht immer so angenehm, wenn das eine gewisse schwelle überschreitet..
jedoch bringen VAs DANN am meisten, wenn sie ihre stärken ausfahren können.. sprich FM/filterFM und solche dinge, exaktheit, steuerung, uuuund beim radias wäre das sowas wie Sequenzierbarkeit und steuerbarkeit im zeitlichen zusammenhang.. wenn man ihn denn hätte ;-) beim virus wäre es ein arbeitstier.. es gibt ja auch sounds, wo man das gut einsetzen kann..

der rest ist sozusagen ansichtssache und muss die summe deiner songs irgendwo aufwiegen.. wenn du immer sagen würdest: nee, sooowas kommt mir da nicht rein, dann hat man einen fehlkauf gemacht..
lieber wenige und von mir aus sogar teurere sachen ,die laufen und gut klingen als hunderte halbgare sachen.. aaaber: es kann auch vorteile haben ,wenn man spezialisten für bestimmte sachen hat.. das ist imho aber meist eher eine geldfrage / platzfrage und manchmal auch eine frage der zeit (was dann mit geld zusammenhängt.. idr können die maschinen ,die man als "jungspunt" hatte nunmal nicht so hi-endig sein wie das ,was man um die 50 so haben kann .. gesamtlebensleistung.. plus minus notverkäufe und sowas.. und auch bewährte technik behalten oder gar wiederbesorgen.. ;-)

imo kommt man gut mit 3-5 guten synthesizern aus, wenn es sein muss gehts auch mit 1-2 GUTEN maschinen.. dann muss man halt nur mehr arbeiten, weil es nicht in einem durchgang geht.. je nach maschine und song und.. vergessen wir nicht: es geht um sehr unterschiedliche musik.. wer sich selber gut kennt und "ahnung" hat von den maschinen, der wird das auch gut einschätzen können, was da wichtig ist und was cool ist wenn mans hat und was "liebhaberei" ist, wenn man dann sogar "zu viel" hat (Geht das?) ;-)
 
Moogulator schrieb:
ja, kann man manchen, ist auch sinnvoll - diese festlegungen sind aber auch bremsend, wenn man was anderes machen will..

Ja, das bremst die Innovationsenergie, den Arbeitsfluss dagegen beschleunigt es. Je nach Situation entscheide ich mich für das, was mir meine Intuition dann sagt. In 2/3 der Fälle arbeite ich mit dem festgelegten Ensemble, das hat sich sehr bewährt.

Moogulator schrieb:
oh, bitte nicht falsch verstehen: ich nutze ebenfalls eine kleine auswahl von VAs, sie sind ja nicht generell schlechter oder sowas.. sie sind halt nur nicht so "fett" wie die analogen und manche schwurbeln™ halt, die sind mir klanglich nicht immer so angenehm, wenn das eine gewisse schwelle überschreitet..
jedoch bringen VAs DANN am meisten, wenn sie ihre stärken ausfahren können.. sprich FM/filterFM und solche dinge, exaktheit, steuerung, uuuund beim radias wäre das sowas wie Sequenzierbarkeit und steuerbarkeit im zeitlichen zusammenhang.. wenn man ihn denn hätte ;-) beim virus wäre es ein arbeitstier.. es gibt ja auch sounds, wo man das gut einsetzen kann..

Sehe ich genauso. Die VAs haben sich zumindest bei mir als zusätzliche Kraft etabliert, mit ganz eigenen Vorzügen. Unangenehm fallen mir allenfalls die "digitalen" Grenzüberschreitungen auf, die sich in Extremfällen äußern.

Moogulator schrieb:
der rest ist sozusagen ansichtssache und muss die summe deiner songs irgendwo aufwiegen.. wenn du immer sagen würdest: nee, sooowas kommt mir da nicht rein, dann hat man einen fehlkauf gemacht..
lieber wenige und von mir aus sogar teurere sachen ,die laufen und gut klingen als hunderte halbgare sachen..

Unabhängig von meiner Situation sehe ich die VAs schon als Alternative für Leute, die sich halt die edlen Sachen einfach nicht leisten können. Das ist ja nicht schlimm, ich musste anfangs auch mit vergleichsweise wenig Geld ein komplettes Equipment kaufen und da hatte es halt nicht für so viele tolle Sachen gereicht. Lass einen 18-jährigen doch mit einem Minimax ASB gut bedient sein, sonst verausgabt er sich alleine an einem Voyager oder Minimoog. Das muss ja nicht sein.

Ansonsten fühle ich mich trotz des Versuchs, nur beste Tools dauerhaft hier zu installieren, komplett übermotorisiert und nutze das vorhandene Equipment auch bei den doch recht anspruchsvollen Aufgabenstellungen absolut nicht aus.

Moogulator schrieb:
imo kommt man gut mit 3-5 guten synthesizern aus, wenn es sein muss gehts auch mit 1-2 GUTEN maschinen.. dann muss man halt nur mehr arbeiten, weil es nicht in einem durchgang geht.. je nach maschine und song und.. vergessen wir nicht: es geht um sehr unterschiedliche musik.. wer sich selber gut kennt und "ahnung" hat von den maschinen, der wird das auch gut einschätzen können, was da wichtig ist und was cool ist wenn mans hat und was "liebhaberei" ist, wenn man dann sogar "zu viel" hat (Geht das?) ;-)

Treffer. Die Erfahrung mache ich halt andauernd. Meine Hybrid-Produktionsweise ist auch Teil dieser Erfahrungen und spart dann in meinen vier Wänden auch einen Menge Platz. Und trotzdem stehen noch immer alleine 9 Tastaturen hier rum ;-)

Ich kenne Kollegen, die sich den Laden vollgestellt haben mit analogen Teilen und es ist dann ein Jammer mitanzusehen, dass ein JP8 halt mal alle 8 Wochen eingesetzt wird.

Zurück zum Topic Radias fände ich es tatsächlich angebracht, wenn Korg diese Idee weiterführen würde und ein solches Bedienungssystem etwas unabhängiger von der Tonerzeugung erfindet. Ich bin offensichtlich nicht der Einzige, der sich vom Sound des Radias eher hat abschrecken lassen, aber die Idee und den Look mehr als begrüßt. In einem anderen Thread war Kore das Thema und mit einer ordentlichen Neigung, diese Tools zum handfesten Arbeitswerkzeug auch für höhere Ansprüche heranwachsen zu lassen, könnte sich gerade Korg_wir_sind_dank_Oasys_wieder_wer mal ganz hübsch einen neuen Namen machen.
 
man kann auch eine stufe niedriger ansetzen, das hat auch mit geld und co zu tun, wenn man es gut abstimmt, kann man mit normalem gear ohne fettverdacht ebenfalls viel erreichen.. es gibt einfach verdammt viele möglichkeiten.. vergiss auch nicht ,das auch digitale sounds machen können, die sonst nicht gingen.. das ist bei den "real digitalen" sicher mehr als bei VAs.. kommt aber auch drauf an, ob ein G2 "virtuell" ist oder nicht ..

die sache mit der verfügbarkeit ist imho heute nicht mehr soo ein problem, man MUSS nicht mit superteuer arbeiten, auch reine softwareproduktionen können überzeugen - wenns gut gemacht ist, ists auch nicht zwangswiese schlecht oder dünn..

zu den maschinen: man muss ja nicht "weil man den ju8 schon lang nicht mehr anhatte" ihn dann unbedingt einsetzen.. und ich bin fest überzeugt, das man auch mit nem casio sehr gute musik machen kann oder mit irgendwelchem selbstgebastelten oder bei ebay zusammengekautem 20€-zeug..

radiasthema: nun, unabhängig hieße einen Sequencer mit controllersteuerung zu bauen und aufzeuchnung.. sprich eine radias-electribe mischung mit etwas mehr controllerkram (PB, CC,..)
lauflicht und step<a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a>.. aber das würde einige probleme bringen: die interne klangerzeugung ist immer da, sie kann man gezielt ansteurn, ein Sequencer braucht immer ext. kram.. die maschine weiss ansich nicht , WAS eigentlich gesteuert wird.. man hat also einen schritt von unspontan und definitoinssachen am bein..
der ms2000 ist ja schon ein vorbote dessen.. und auch er lebt eben von der <a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a>-bewegung..

Kore: In diesem Zusammenhang scheint mir Kore irgendwie ein Kompromisskram zu sein: zu wenige Regler, kaum übersicht, um für Klangbauer interessant zu sein und zu konfus für die eigentliche Zielgruppe: Layer und Presetwähler mit etwas Kontrolle.. imo ist das nur ein kleiner Schritt .. es ist eben "nur" eine art Host mit midi + audio und schnellerem layering.. aber sooo viel schneller gehts auch mit der soft, die bringts auch.. das controllerding ist mit 8 (acht!!) nicht direkt reich bestückt und brilliert mit massig menüs.. nicht direkt das ,was man von hardware will.. daher: es ist für einen teil der softmusiker und zum zusammenführen der fäden und livekram durchaus interessant.. aber optimierbar..

oasys: ob das wirklich klanglich so hiendig ist, so im vergleich..? interessant schon..
 
Moogulator schrieb:
radiasthema: nun, unabhängig hieße einen Sequencer mit controllersteuerung zu bauen und aufzeuchnung.. sprich eine radias-electribe mischung mit etwas mehr controllerkram (PB, CC,..)
lauflicht und step<a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a>.. aber das würde einige probleme bringen: die interne klangerzeugung ist immer da, sie kann man gezielt ansteurn, ein Sequencer braucht immer ext. kram.. die maschine weiss ansich nicht , WAS eigentlich gesteuert wird.. man hat also einen schritt von unspontan und definitoinssachen am bein..
der ms2000 ist ja schon ein vorbote dessen.. und auch er lebt eben von der <a href=www.Sequencer.de/specials/sequencer.html>Sequencer</a>-bewegung..

Kore: In diesem Zusammenhang scheint mir Kore irgendwie ein Kompromisskram zu sein: zu wenige Regler, kaum übersicht, um für Klangbauer interessant zu sein und zu konfus für die eigentliche Zielgruppe: Layer und Presetwähler mit etwas Kontrolle.. imo ist das nur ein kleiner Schritt .. es ist eben "nur" eine art Host mit midi + audio und schnellerem layering.. aber sooo viel schneller gehts auch mit der soft, die bringts auch.. das controllerding ist mit 8 (acht!!) nicht direkt reich bestückt und brilliert mit massig menüs.. nicht direkt das ,was man von hardware will.. daher: es ist für einen teil der softmusiker und zum zusammenführen der fäden und livekram durchaus interessant.. aber optimierbar..

oasys: ob das wirklich klanglich so hiendig ist, so im vergleich..? interessant schon..

Oasys habe ich nur wegen des Imagegewinns bei Korg erwähnt und dass die das mal motivieren könnte, falls da jemand einen Hänger hat. Die könnten sich mit den frisch erworbenen Lorbeeren m.E. ruhig mal einer weiteren Herausforderung stellen, wie ich sie mit dem Radias-4-All angerissen habe.

Kore dagegen ist nett, nicht mehr, hatte ich assoziiert wegen der Radias Options siehe unten. Die Idee hinter Kore ist mindestens 10 Jahre alt oder mehr und heute zwangsläufig nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Software-Evolution ist viel weiter vorangeschritten, und Kore hat sogar noch die firmenintern fehlende Produktkonsistenz mit abzubügeln, sollte man sich nicht weiter mit befassen.

Radias dagegen ist ultracool, hat nur den kon<a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a>uenten Dreh nicht drauf und ein schnödes Soundimplantat als größtes Handicap. Genau da anzusetzen und endlich mal die realen Produktions- bzw. Musikmachbedingungen zu integrieren, das wäre was. Solange ein Radias tolle Ideen transportiert, aber halt auf einem Spielzeugsoundlevel unterwegs ist und partout meint, autark funktionieren zu müssen, wird das nicht viel reißen. Und gerade Korg müsste das mit seinen völlig unnötigen Flops (siehe Z1) und halbgaren Erfindungen (KAOSS Pad, Electribes) nun wirklich leid sein und mal langsam in die Schuhe kommen. Das Zeug dazu haben die ja eigentlich. Nur offenbar auch eingebaute Bremsklötze inhouse.
 
kpr schrieb:
Moogulator schrieb:
radiasthema: nun, unabhängig hieße einen Sequencer mit controllersteuerung zu bauen und aufzeuchnung.. sprich eine radias-electribe mischung mit etwas mehr controllerkram (PB, CC,..)
lauflicht und step<a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a>.. aber das würde einige probleme bringen: die interne klangerzeugung ist immer da, sie kann man gezielt ansteurn, ein Sequencer braucht immer ext. kram.. die maschine weiss ansich nicht , WAS eigentlich gesteuert wird.. man hat also einen schritt von unspontan und definitoinssachen am bein..
der ms2000 ist ja schon ein vorbote dessen.. und auch er lebt eben von der <a href=www.Sequencer.de/specials/sequencer.html>Sequencer</a>-bewegung..

Kore: In diesem Zusammenhang scheint mir Kore irgendwie ein Kompromisskram zu sein: zu wenige Regler, kaum übersicht, um für Klangbauer interessant zu sein und zu konfus für die eigentliche Zielgruppe: Layer und Presetwähler mit etwas Kontrolle.. imo ist das nur ein kleiner Schritt .. es ist eben "nur" eine art Host mit midi + audio und schnellerem layering.. aber sooo viel schneller gehts auch mit der soft, die bringts auch.. das controllerding ist mit 8 (acht!!) nicht direkt reich bestückt und brilliert mit massig menüs.. nicht direkt das ,was man von hardware will.. daher: es ist für einen teil der softmusiker und zum zusammenführen der fäden und livekram durchaus interessant.. aber optimierbar..

oasys: ob das wirklich klanglich so hiendig ist, so im vergleich..? interessant schon..

Oasys habe ich nur wegen des Imagegewinns bei Korg erwähnt und dass die das mal motivieren könnte, falls da jemand einen Hänger hat. Die könnten sich mit den frisch erworbenen Lorbeeren m.E. ruhig mal einer weiteren Herausforderung stellen, wie ich sie mit dem Radias-4-All angerissen habe.

Kore dagegen ist nett, nicht mehr, hatte ich assoziiert wegen der Radias Options siehe unten. Die Idee hinter Kore ist mindestens 10 Jahre alt oder mehr und heute zwangsläufig nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Software-Evolution ist viel weiter vorangeschritten, und Kore hat sogar noch die firmenintern fehlende Produktkonsistenz mit abzubügeln, sollte man sich nicht weiter mit befassen.

Radias dagegen ist ultracool, hat nur den kon<a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a>uenten Dreh nicht drauf und ein schnödes Soundimplantat als größtes Handicap. Genau da anzusetzen und endlich mal die realen Produktions- bzw. Musikmachbedingungen zu integrieren, das wäre was. Solange ein Radias tolle Ideen transportiert, aber halt auf einem Spielzeugsoundlevel unterwegs ist und partout meint, autark funktionieren zu müssen, wird das nicht viel reißen. Und gerade Korg müsste das mit seinen völlig unnötigen Flops (siehe Z1) und halbgaren Erfindungen (KAOSS Pad, Electribes) nun wirklich leid sein und mal langsam in die Schuhe kommen. Das Zeug dazu haben die ja eigentlich. Nur offenbar auch eingebaute Bremsklötze inhouse.

Das die Z1 gefloppt ist lag wohl eher an der schlechten Vermarktung und
mangelnden Support ,soundtechnisch hatte die ann97 alle Konkurrenten hinter sich gelassen,die Electribes ,insbesondere die MX fand ich nicht halbgar sondern richtig gut im gegensatz zur MC Reihe von Roland.Wer
halt mehr will kauft sich die Oasys oder stellt sich Luxus Analogkrams ins Studio,sicherlich ist Software schon weiter in diesem Zusammenhang ist der Preis des Radias diskussionswürdig.Anscheinend haben hier einige leute eine antipatie gegen den Korgsound,dabei klingt der Radias wirklich nicht schlecht wenn man sich die Mühe macht und selber programmiert,im Mix ist der Unterschied zwischen Analog und VA eh gering und im Club fragt danach keiner.
 
Der Z1 wurde seinerzeit von Peter Gorges bedientechnisch verurteilt, es kamen in jener Zeit fast täglich neue VAs raus und sie hatten alle Regler für Alles.. Der Z1 war zwar viel flexibler, aber im Konzept eher dem Microwave ähnlich (Modulationquellen ohne ende und so weiter.. )
Ich fand die Bedienung übrigens sehr nett für diese Vielfalt.. Er hatte sicherlich etwas plastikhaften Klang, die Resonanz war sogar sehr scharf.. Also sicher kein "Moog", aber das ist nur eine Erklärung, heute will nicht mehr jeder "Moog" ;-)

Korgs Instrumente sind seit der Zeit ungewöhnlich musikalisch, das gilt für den Radias wie für den Z1 und noch mehr für den Prophecy (super Handräder!! gut kombiniert!! vermisse ich heute bei jedem anderen..)

Der Oasys ist imho weder konzeptionell noch klanglich mit dem Z1 besonders verwand, dazu ist es eine andere Zielgruppe.. Der Z1 war nicht ganz so profiliert für eine Zielgruppe, das hat Korg einfach vergessen zu sagen, wer ihn nutzen soll.. das ist ein bisschen schade.. Die MX ist ein absolutes Live-Instrument und muss reduziert sein.. Der Z1 ist eine Klangmaschine, das hat manche abgeschreckt ,denn viele Korgkäufer waren seinerzeit eher Workstation-Nutzer..

im Mix ist der Unterschied zwischen Analog und VA eh gering und im Club fragt danach keiner.

sorry, das kann ich weder bestätigen für den clubbereich noch die sache mit dem mix.. ein andromeda klingt ganz anders als ein microkorg, und neben einer tribe s klingt ein andro NOCH UNTERSCHIEDLICHER als es ein microkorg tut.. es ist schwerer zu integrieren.. es ist aber möglich -
es erfordert sogar oftmals bestimmte maßnahmen beim mischen, wenn das nicht auffallen soll.. sorry, da würde ich das glatte gegenteil dagegenstellen..

im mix hört man das nicht mehr ist imo fast so cool wie "das machen wir dann alles im mix" ;-) solche sprüche waren schon vor 20 JAhren gern genannt..
 
Moogulator schrieb:
ein andromeda klingt ganz anders als ein microkorg, und neben einer tribe s klingt ein andro NOCH UNTERSCHIEDLICHER als es ein microkorg tut.. es ist schwerer zu integrieren.. es ist aber möglich -
es erfordert sogar oftmals bestimmte maßnahmen beim mischen, wenn das nicht auffallen soll..
Was ist den schwerer zu integrieren, der Andro oder der Micro?
 
kommt auf stil, wirkung und andere beteiligte instrumente an!!

wer zB mit VAs und MS20 arbeitet, wird wenig probleme bekommen, auch wenn div elektron teile und co am werk sind..

wer diese konstellation hat und dann einen andro dazu kauft, muss etwas diese gegen den andro abwägen.. bei der alten tribeserie ist das wegen des 32khz-sounds noch etwas schwieriger.. aber: es geht.. habs ja gemacht ;-)

es soll halt nicht der bassdrumsound der kleinst-tribe vom andro weggedrückt werden und damit etwas "klein" dastehen..

bei ambient wäre das ebenso.. hochwertige analoge können sich ganz schön abheben oder sogar "zu fett" sein.. denn es ist manchmal einfacher ,dem analogen fett wegzunehmen als den anderen fett draufzuschmieren..

frequenztrennung ist aber generell nicht dumm.. funktionell ..
 
Moogulator schrieb:
hochwertige analoge können sich ganz schön abheben oder sogar "zu fett" sein.. denn es ist manchmal einfacher ,dem analogen fett wegzunehmen als den anderen fett draufzuschmieren..
Das meinte ich damals, als ich sagte, so 'n Analogmonster wäre bei mir "Perlen vor die Säue". Nicht, dass ich nicht gern einen hätte, aber letztendlich mag ich den harschen Digitalsound sehr gerne und wäre sicherlich überfordert, z.B. einen Andro sinnvoll einzusetzen.
 
rbox schrieb:
Das die Z1 gefloppt ist lag wohl eher an der schlechten Vermarktung und
mangelnden Support ,soundtechnisch hatte die ann97 alle Konkurrenten hinter sich gelassen,die Electribes ,insbesondere die MX fand ich nicht halbgar sondern richtig gut im gegensatz zur MC Reihe von Roland.Wer
halt mehr will kauft sich die Oasys oder stellt sich Luxus Analogkrams ins Studio,sicherlich ist Software schon weiter in diesem Zusammenhang ist der Preis des Radias diskussionswürdig.Anscheinend haben hier einige leute eine antipatie gegen den Korgsound,dabei klingt der Radias wirklich nicht schlecht wenn man sich die Mühe macht und selber programmiert,im Mix ist der Unterschied zwischen Analog und VA eh gering und im Club fragt danach keiner.

In der Tat scheiterte der Z1 an der schlechten Vermarktung, der könnte heute weit mehr sein, als nur ein Geheimtipp. Dass diese Tonerzeugung bei Korg Instrumenten noch immer ein Schattendasein fristet, ist ein Jammer. Die genialen Oasys Sounds der Plucked Models bestätigen das ein weiteres Mal.

Beim Radias finde ich den Preis überhaupt nicht fragwürdig, angesichts des Leistungspakets ist der doch in Ordnung. Es ist einfach nur der Sound, der offenbar einen bestimmten Käuferkreis interessiert, einen anderen eben nicht. Dazu gehöre ich. Beim Radias hilft es auch nicht, die Sounds selber zu programmieren, der Charakter ist es, der zumindest bei mir ganz und gar nicht gefragt ist. Und da geht es nicht darum, ob analog vs. VA unterschiedlich klingen würde. Um den Radias-Sound nicht zu mögen, muss man auch keine Antipathie gegen Korg-Sound haben, die haben genügend klasse Instrumente gebaut, nur der Radias hat halt m.E. den falschen Soundchip drin. Aber wie gesagt, wenn er anderen Leuten zusagt, ist es doch OK.
 
Moogulator schrieb:
Der Z1 war nicht ganz so profiliert für eine Zielgruppe, das hat Korg einfach vergessen zu sagen, wer ihn nutzen soll.. das ist ein bisschen schade.

Wahrscheinlich wussten sie es selber nicht, und das ist nicht das erste Mal dass das vorkommt. Eigentlich müsste das keine Rolle spielen, die Musiker können sich ja selber den Kram ansehen und entscheiden, ob sie was haben wollen oder nicht. Nur als Hersteller scheint man immer wieder zu meinen, das vorsagen zu müssen. Wenn der Entscheidungsträger dann selber wenig Marktkenntnis hat, dann fällt die Positionierung des Instrumentes entweder ganz aus, oder kann verfehlt werden, wenn er den falschen Ratgebern zuhört. Die Wavestation sollte einige Zeit nach der Präsentation als Tanzmusikertool aufgestellt werden, sowas sagt alles.

Dass beim Z1 gar keine Positionierung erfolgte, muss kein Fehler gewesen sein. PM war zu dem Zeitpunkt noch nicht besonders erschlossen und trotz einiger Annahmen, die man aufgrund des Z1 Sounds haben konnte, war es noch nicht ganz klar, worin denn das Protential genau steckte. Dass eine, übrigens ungerechte, Testkritik hinsichtlich der Bedienung den Verkauf behinderte, mag sein, würde ich aber nicht überbewerten. Solche Kritiken können auch verwertet werden, um das Gegenteil zu belegen.

Der Z1 klingt über ein 88er Keyboard mit gewichteten Tasten nochmal eine Ecke besser, als mit der eigenen Tastatur. Den als Expander in Pultform hätte ich mir damals auf der Stelle gewünscht. Insbesondere der integrierte polyphone Arpeggiator ist sehr klasse und da macht sich die PM Tonerzeugung in der Dynamikmöglichkeit ausgezeichnet.
 
Radias/klang: ja, das ist imo ein Argument, gilt natürlich auch für so manchen anderen Synthesizer.. Sogar die , die sich automatisch verkaufen. JEder hat Ohren und kanns selber bestimmen. Es gibt Teile, die ich nicht haben muss, wegen bestimmter klanglicher Unzulänglichkeiten (die kann man auch lieb haben.. siehe MS20) ;-)

Z1: Ja, Zustimmung, bis auf die Sache mit den Tasten, die machen den Klang ja nicht anders ;-)

Weltneuheit:
Durch Anschluß einer 88er Tastatur wird der microKorg analog..

*sncr* so kams mir grade, mir ist schon klar ,was du meinst..
Die Tastatur des Z1 fand ich aber gut, ich liebe einfache Plastiktastaturen ja auch. 88er und gewichte sind mir eher ein Greuel bei Elektronik™.

aber Dynamik ist schon wichtig.. siehe DX/FM Maschinen..
und kommt im Z1 auch zum Zuge.. (m.E.)

Ja, Keyboards hat schon so einiges geschrieben, aber es gibt schon ne MEnge Leute, die sowas schon sehr ernst nehmen.. Der Z1 war für mich jedenfalls innovativ und cool. Leider nur etwas groß. issja ein dickes Schiff.. Er erfüllte eine Zeit lang bei mir den Job eines "Modularsystems". Oder genauer : Maschine für die besonderen Sounds..
Ja, der Druck der pekuniären Hardware trieb ihn mir aus.. und der Platzbedarf verhindert den Rückkauf.. Aber ansich könnte man sich ja auch ein MOSS-Board holen.. Die OASYS Karte von damals war eigentlich auch Klasse.. aber die rennt ja nur in aaaalten Rechnern..

imo war das sogar interessanter als das, was heute als Oasys verkauft wird. Auch wenn ich nix gegen das Teil habe, aber die Kombinationen der verschiedenen Synthesemöglichkeiten fand ich gelungen.. Es bindet zwar ein bisschen an die Gegebenheiten, aber es ist ungemein komplex und bietet viel für den Frickelmann von Nebenan.
 
Moogulator schrieb:
Z1: Ja, Zustimmung, bis auf die Sache mit den Tasten, die machen den Klang ja nicht anders ;-)

Nun ja, du musst das mal ausprobieren. Natürlich bleibt der Klang generell der Gleiche, geht ja nicht anders. Doch durch das völlig andere Spielgefühl samt der anderen Dynamikabstimmung spielen sich die Sounds anders, bzw. man spielt die anders. Das ist KEIN Witz. Gerade beim Z1 habe ich das festgestellt, dessen eigene Tastatur das sehr gute Soundmodul überhaupt nicht ausschöpft. Es scheint eine Rückkoppelung vom Spieler zum Device und zurück zu geben. Manche Leute sind ja ganz überrascht, wenn sie jemandem auf ihrem Instrument spielen sehen und sagen, dass der plötzlich ganz anders geklungen hat als bei ihnen selber. Das gilt auch für Sounds: Die gleichen Presets können bei A ganz anders rüberkommen als wenn B die spielt. Bei gewichteten 88er Tastaturen muss man allerdings bedenken, dass die nicht jedermanns Sache sind, manche kommen damit nicht zurecht und können das Dynamikspektrum damit gar nicht richtig ausschöpfen, so kommt es dann in der Praxis gar nicht zu dieser Situation, dass das gleiche Soundmodul mit verschiedenen Tastaturtypen ausprobiert wird. Das ist übrigens bereits bei dynamischen FM Sounds so, nicht ohne Grund hat speziell Gerd Führs seinerzeit das KX88 für das TX816 genommen, die Dynamik lässt sich weit besser kontrollieren damit, wodurch die Performance auch anders klingt.

Allerdings ist mir schon klar, dass meine Herangehensweise nicht unbedingt Mainstream ist. Ich programmiere ja auch eine Menge analoger Sounds ohne Anschlagsdynamik, also das genaue Gegenteil dessen, was ich oben schreibe. Aber das hat einen guten Grund, denn ähnlich wie bei undynamischen Orgeln bekommt das eine andere Rüberkomme, so als ob man permanent mit ziemlich aufgedrehtem Compressor spielt und Dynamik eher mit einem Volumepedal, Filterbewegungen, Wheels und dergleichen erreicht. Nicht minder interessant, deshalb mache ich das, nur eben total anders als die "pianistische" Dynamiksteuerung.

Den Z1 hatte ich für etwa 2 Jahre und speziell das Platzproblem ist es, warum ich mir den nicht wieder beschaffe. Die Models sind so klasse, besonders das Plucked Model aber auch die EPs und der polyphone Arpeggiator ist mit das Schärfste, was ich so in einer Kiste verbaut kenne, vor allem wegen der Controller Knöpfe direkt dran. Der Arpeggiator geht auch per MIDI raus, was die Sache noch interessanter macht.
 
jo, verstehen kann ich das schno drum stehen Pianisten ja auch sowas. Ich bin ja eher Knöpfchendrücker und eben eher Kraftwerk als Zawinul ;-) Das liegt auch an einer diesbezüglich unausreichenden Hand-Knopf-Koodination und grenzenlosen Faulheit und Dauerresistenz gegen Übenwollen ;-)

Do it with PlastiC™
 
Moogulator schrieb:
Der Z1 wurde seinerzeit von Peter Gorges bedientechnisch verurteilt, es kamen in jener Zeit fast täglich neue VAs raus und sie hatten alle Regler für Alles.. Der Z1 war zwar viel flexibler, aber im Konzept eher dem Microwave ähnlich (Modulationquellen ohne ende und so weiter.. )
Ich fand die Bedienung übrigens sehr nett für diese Vielfalt.. Er hatte sicherlich etwas plastikhaften Klang, die Resonanz war sogar sehr scharf.. Also sicher kein "Moog", aber das ist nur eine Erklärung, heute will nicht mehr jeder "Moog" ;-)

Korgs Instrumente sind seit der Zeit ungewöhnlich musikalisch, das gilt für den Radias wie für den Z1 und noch mehr für den Prophecy (super Handräder!! gut kombiniert!! vermisse ich heute bei jedem anderen..)

Der Oasys ist imho weder konzeptionell noch klanglich mit dem Z1 besonders verwand, dazu ist es eine andere Zielgruppe.. Der Z1 war nicht ganz so profiliert für eine Zielgruppe, das hat Korg einfach vergessen zu sagen, wer ihn nutzen soll.. das ist ein bisschen schade.. Die MX ist ein absolutes Live-Instrument und muss reduziert sein.. Der Z1 ist eine Klangmaschine, das hat manche abgeschreckt ,denn viele Korgkäufer waren seinerzeit eher Workstation-Nutzer..

im Mix ist der Unterschied zwischen Analog und VA eh gering und im Club fragt danach keiner.

sorry, das kann ich weder bestätigen für den clubbereich noch die sache mit dem mix.. ein andromeda klingt ganz anders als ein microkorg, und neben einer tribe s klingt ein andro NOCH UNTERSCHIEDLICHER als es ein microkorg tut.. es ist schwerer zu integrieren.. es ist aber möglich -
es erfordert sogar oftmals bestimmte maßnahmen beim mischen, wenn das nicht auffallen soll.. sorry, da würde ich das glatte gegenteil dagegenstellen..

im mix hört man das nicht mehr ist imo fast so cool wie "das machen wir dann alles im mix" ;-) solche sprüche waren schon vor 20 JAhren gern genannt..

DU hörst den Unterschied,es wird dir aber keiner auf dem Dancefloor sagen weil da jetzt ein Microkorg statt ein Andromeda spielt ist die Musik schlecht,wir sprechen hier von Nuancen und größer ist der Unterschied
zwischen analog und Va nicht.
 
nein, das hört man auch da. sorry. lassen wir so stehen als nicht einig in der sache. hatte andro und microkorg live mit, der unterschied ist auch für die hörer erkennbar gewesen, das merkt man an reaktionen und co.. auch sie merken es.. kann also deine aussage nicht bestätigen.
 
rbox schrieb:
...wir sprechen hier von Nuancen und größer ist der Unterschied
zwischen analog und Va nicht.

...sagt der Blinde zum Tauben: "Unn, danze die schon?"
Fragt rbox zurück: "Wieso, mache mer schon Musik?"
 


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