Reaper 6.0 ist raus

Björn

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Gestern hat Reaper ein Update auf version 6.0 veröffentlicht.

Hier die ersten Infos von der Webseite (www.reaper.fm):

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FX Plug-in Embedding: Embed small versions of some plug-ins into your tracks control and mixer panels, including ReaEQ, ReaFIR, ReaXcomp, graphical JSFX plug-ins, and more


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MIDI CC Envelopes: Handle MIDI CC data as continuous data envelopes, rather than discrete events; create smooth, musical articulations and effects


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Auto-stretch Timebase: Automatically stretch and reconform audio around complex tempo changes; easily work with tempo-mapped and live-played recordings together


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Routing Diagram: View and edit project routing using a high-level graphical patchbay emulation



Retina/HiDPI:Automatic rendering to HiDPI and Retina displays; new Default 6 theme supports 100%, 150% and 200% natively


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Big Project Improvements: Vastly optimized behavior for projects with high (200+) track counts; Metal display support for massively faster screen drawing on newer macOS displays


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..and More: New theme with extensive customizability via Tweaker script; Dynamic Split improvements; import and render media with embedded transient information; per-track positive or negative playback offset; faster and higher quality samplerate conversion; and many other fixes and improvements
 
Zuletzt bearbeitet:

fanwander

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Yupp, danke!

LInux install war einfach. Oberfläche sieht aufgeräumter aus. Alte Projekte laufen beim ersten groben Durchtesten problemlos.


Und bei den Bildern muss man natürlich das Animated.Gif nehmen:



:)
 

tom f

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Und schon installiert - nett dass man für den Versionssprung kein Geld verlangt.

Von meiner 3er Lizenz musste ich ab V.5 zahlen - habe ich aber gern gemacht :)

Wobei - das ist doch seine Preispolitik - oder ? Man kauft die Lizezn immer für 2 Versionsrevisionen.
 

marco93

Moderator
Ja, eine 5 er Lizenz ist bis Version 6.99 gültig. Ich habe bei 5.96 oder so gekauft vor einem Jahr. 60€ sind sowieso ein Witz dafür. Justin dürfte aber sowieso im Geld schwimmen..
 
diesmal habe ich gezahlt :). Und zwar gern.

Für das Leistungsspektrum sind die paar Öre wirklich sehr kleines Geld.
Ich nutze meine DAW eher als komfortable Bandmaschine, also ohne große Ansprüche an TrackSchnippeln, Mastern, und dergleichen.
Aufnehmen, vielleicht ein paar Parameter editieren, und das wars schon. Daher sind die Weiterentwicklungen für mich meistens nicht so interessant, und ich sehe die 60 Euros eher als Lizenzgebühr. Was für die Zeitspanne dann aber auch wieder sehr wenig Geld ist.

Den Wechsel von CB habe ich nicht einmal bereut.
 

Nowo

Universaldilettant
Bin noch am überlegen ob ich aufsteige. Nicht weil ich mein ganzes Geld dem Uli gegeben habe und nichts mehr für die Lizenz übrig habe :selfhammer:, sondern weil ich mitten in einem Projekt stecke. Andererseits sind gerade die MIDI cc Updates extrem verlockend.

Ich versuche ja immer wieder von Reaper wegzukommen, probierte dieses Jahr z.B. Ableton Live 10 aus, aber eigentlich entspricht Reaper am besten meinem Workflow. Und was bei Reaper nicht für mich passt, haben andere User meistens schon passend gemacht. Sensationell!
 

geo909

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Die MIDI-CC Automation gibt es generell erst seit der neuen Version? Oder war das vorher auch schon vorhanden?
Und was muss ich für Reaper mind. ausgeben um vollständige MIDI-Unterstützung zu bekommen?

Ich bin hier wieder auf Studio One umgestiegen, weil eben diese MIDI-CC-Automation da nahezu perfekt umgesetzt ist. Und es gibt eine Basic-Version die kostenfrei ist, die in Sachen MIDI eigentlich keine Einschränkung gegenüber den großen Lizenzen hat.

Daher wundert mich es ein wenig, dass das hier so als Neuerung in Reaper verkauft wird. Ich dachte eigentlich dass MIDI-CC-Automation im Prinzip schon in den 80ern weiträumig möglich war, bei den geringen Datenmengen. Hab schon ein klein wenig den Eindruck, dass wir uns gerade in einer Zeitenwende befinden, wo eben doch wieder vermehrt mit Geräten Musik gemacht wird als mit reiner Software. Soll mir nur recht sein. Meine DAW ist jedenfalls 'stumm'.
 
Neu ist, dass die Automation jetzt wohl richtig als Kurve mit entsprechenden Kurvenwerkzeugen erstellt werden kann.
Vorher zeichnete man im Prinzip fein aufgelöste Werte ins Raster.
Die 60 Dollar Version ist in keiner Weise beschnitten.
 

Tom Flair

Kritische Geräteerörterungen
Die MIDI-CC Automation gibt es generell erst seit der neuen Version? Oder war das vorher auch schon vorhanden?
Und was muss ich für Reaper mind. ausgeben um vollständige MIDI-Unterstützung zu bekommen?

Ich bin hier wieder auf Studio One umgestiegen, weil eben diese MIDI-CC-Automation da nahezu perfekt umgesetzt ist. Und es gibt eine Basic-Version die kostenfrei ist, die in Sachen MIDI eigentlich keine Einschränkung gegenüber den großen Lizenzen hat.

Daher wundert mich es ein wenig, dass das hier so als Neuerung in Reaper verkauft wird. Ich dachte eigentlich dass MIDI-CC-Automation im Prinzip schon in den 80ern weiträumig möglich war, bei den geringen Datenmengen. Hab schon ein klein wenig den Eindruck, dass wir uns gerade in einer Zeitenwende befinden, wo eben doch wieder vermehrt mit Geräten Musik gemacht wird als mit reiner Software. Soll mir nur recht sein. Meine DAW ist jedenfalls 'stumm'.
Natürlich gabe es die Automation schon vorher - Reaper kostet immer nur den einen Preis und ist immer die Vollversion.

Es sei noch erwähnt, dass man ja sogar die vollumfängliche Demoversion eigentlich so lange man will GRATIS benutzen kann - man liest dann halt beim Hochfahren den Hinweis, dass man es nicht gekauft hat. DAS hat mal echte Eier.

Andere wollen bei ihren voll abgespeckten popeligen Demoversion irgendwelchen iLok Mist.
 
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Wie funktioniert das mit dem Timecode?

Ich habe bei der ESX bei FilterMidi alles auf "on" gesetzt
trotzdem wartet Reaper auf den Timecode um die Aufnahme zu starten?
 
Teste gerade Reaper unter Linux an. Gibt es irgendeine Möglichkeit die Darstellung zu skalieren. So benötige ich immer wieder die Bildschirmlupe um alles zu erkennen.
 

fanwander

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Midi Timecode und Midi Clock sind vermutlich nicht dasselbe oder?
Richtig.
Mit Clock sagt ein Master den potentiellen Slaves: ich bin so und so schnell. Er sagt aber nicht, an welcher Stelle im Song er ist, sondern nur wie schnell er den Song spielt. Dazu gehören dann noch Start, Stop, Continue und Reset Befehle, die aber nicht zwingend genutzt werden müssen.

Mit Timecode sagt ein Master den potentiellen Slaves: ich bin an der und der Stelle im Song. Das Tempo ergibt sich dann aus dem Abstand zwischen zwei solchen Standort-Meldungen (und aus sogenannten Bit-Ticks dazwischen, aber das ist eher ein Detail).
MIDI-Timecode wird eigentlich nur noch in Verbindung mit einer Bandmaschine oder einem Videoplayer Sinn machen.

Darüberhinaus gibt es noch MIDI-Songpositionpointer. Das sind im Prinzip Einzelmeldungen über eine Position. Wenn das benutzt wird, dann üblicherweise vor dem Startbefehl. Darauf weiß der Slave, wo der Master sich befindet. Alles weitere wird dann mit dem MIDI-Clock von oben gemacht.
 
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Richtig.
Mit Clock sagt ein Master den potentiellen Slaves: ich bin so und so schnell. Er sagt aber nicht, an welcher Stelle im Song er ist, sondern nur wie schnell er den Song spielt. Dazu gehören dann noch Start, Stop, Continue und Reset Befehle, die aber nicht zwingend genutzt werden müssen.

Mit Timecode sagt ein Master den potentiellen Slaves: ich bin an der und der Stelle im Song. Das Tempo ergibt sich dann aus dem Abstand zwischen zwei solchen Standort-Meldungen (und aus sogenannten Bit-Ticks dazwischen, aber das ist eher ein Detail).
MIDI-Timecode wird eigentlich nur noch in Verbindung mit einer Bandmaschine oder einem Videoplayer Sinn.

Darüberhinaus gibt es noch MIDI-Songpositionpointer. Das sind im Prinzip eine Einzelmeldung über eine Position. Wenn das benutzt wird, dann üblicherweise vor dem Startbefehl. Darauf weiß der Slave, wo der Master sich befindet. Alles weitere wird dann mit dem MIDI-Clock von oben gemacht.
Ah... danke für die Erklärung...
Ich glaube ich hab da mal was bei der MC909 im Menü gesehen.
Vielleicht gehts ja damit... mal sehen...
 


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