Neu

Relab 176 Tube Compressor & Color Drive

  • Ersteller Ersteller verstaerker
  • Erstellt am Erstellt am
verstaerker

verstaerker

*****
ich will nix vorweg nehmen... einfach mal testen und Urteil bilden.

Screenshot_2025-08-08 23.15.55_Ijdw4h.jpg


als Auskopplung gits noch das Color Drive

1781261542810.webp
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: rauschwerk, majestix und Akai
Erinnert optisch an die Klanghelm Sachen.
Trotz günstigem Preis klingen die ganz gut.

Mal gespannt wie der klingt...
Danke für die Info.
 
Mal testen... Was denkt ihr eigentlich über Relab...
Sprich die Reverb "Emus" LX480 oder REV6000...
Ich hab das gesamte TC System 6000 Plugin Bundle...
Also brauch die Relab Variante nicht, vorallem weil sie genauso wie die Original Algos der Plugins von Behringer* (TC Electronics) kein Surround können und das war ja das besondere eines Hardware System 6000ers....
Auch ist die Quantec Emulation zwar gut, aber eben nicht der Original Algorithmus... Danke Apple für den Kauf des orginalen Codes... Die Logic Pro Version klingt eben wie das Orignal... Der Unterschied ist nur die Tatsache, aktuelle Wandler als Output zu verwenden und eben nicht die Alten von damals....

Ps: Dennoch; Damals war Relab bezüglich der Lexicon Emulation eigentlich ein Vorreiter..Deswegen habe ich auch alles...
Aber auf der anderen Seite greife ich beim Lexicon Hall auf die PCM96 ALgos zurück... Diese Plugins sind zeitlos und funktionieren auch heute sehr gut im Mix....

Und jetzt eine 1176 Emu mit mehr Möglichkeiten? Ich bin gespannt... Beta is incoming....
 
Das Reverb legt sich ziemlich gut in den Mix, ist aber das Gegenteil von modern, wie Valhalla und co.

Gefällt mir bei nicht elektronischer Musik sehr gut.

Was den Comp angeht, mal gucken wie die Resonanz das Ding hyped.
 
@F-A-B

Ich persönlich finde eigentlich, dass der Valhalla Vintage Verb sehr gut diese typischen "Fehler" alter Reverb Maschinen wiedergeben kann...
Dennoch nutze ich, trotz der großen Sympathie für Valhalla, die Plugins nur sehr selten...
Wobei der Shimmer echt ein cooler Effekt ist und dennoch bevorzuge ich dann Eventide z.b...
Zum Abschluss... Ich habe mir sofort einfach die Relab Sachen gekauft, weil jeder sagte, dass sie richtig gut sind...
Letztlich kann ich die Projekte, wo ich Relab genutzt habe an einer Hand abzählen...

Ich bin echt dankbar für so hervorragende Firmen wie z.b Liquid Sonics, wo man eben auch Surround Varianten der Plugins bekommt...
Und das beste Reverb Plugin, wenn es um Convolution geht... I love you Altiverb...
 
@verstaerker
Stimmt allerdings...
Sry da war ich zu voreilig...

Ich muss mal testen und das Plugin mit UAD vergleichen...

Mittlerweile reicht es mir nicht mehr, wenn ein Plugin ein wenig besser oder anders klingt, um es zu kaufen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal testen... Was denkt ihr eigentlich über Relab...
Sprich die Reverb "Emus" LX480 oder REV6000...

Der eigentliche Star bei Relab ist das Sonsig Rev-A. Mein to go Reverb, das klingt immer gut, ist schnell eingestellt und hat passende Presets.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: eusti
der Compressor ist schon sehr sehr gut… allerdings geb ich nicht mehr so viel Geld für Plugins aus
 
  • #10
Hier wurde das mal getestet. Ich muss zugeben, ich höre auch bei anderen Kompressor Plugins zur Hardware nie einen für mich relevanten Unterschied.



Was haltet ihr davon? Für die Schaltungssimulation geht wohl diesmal sehr viel Rechenleistung drauf, hat wohl alles seinen Preis wenn man das akkurat nachbilden möchte.

Mittlerweile reicht es mir nicht mehr, wenn ein Plugin ein wenig besser oder anders klingt, um es zu kaufen...
Ne, wenn irgendwas(auch Hardware)nur leicht anders/besser klingt wäre das auch kein Grund für einen Kauf für mich. Wenn irgendwas grob in die Richtung geht reicht das völlig. Bis ich so gut werde, dass ich nur noch durch anderes Gear mich verbessern kann vergehen ca. noch 1000 Jahre^^
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • #11
Also ich habe mir gerade die Demo installiert und das hört sich schon sehr gut an, aber kostet auch gut 60% Rechenpower.
 
  • #13
Danke für den Tipp, werde ich später mal antesten.
 
  • #14
Habe den Drive mal getestet, klingt sehr gut, aber der Ressourcenverbrauch ist echt heftig, müsste man dann gleich irgendwie mit einrechnen. Das sind keine Plugins die man mal so laufen lässt.
 
  • #15
Habe den Drive mal getestet, klingt sehr gut, aber der Ressourcenverbrauch ist echt heftig, müsste man dann gleich irgendwie mit einrechnen. Das sind keine Plugins die man mal so laufen lässt.
6% bei 96 kHz 🤷‍♂️

bei 24 Instanzen grad 23%
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #16
Hmm, bei mir hat der ganz schön rein geknallt, habe schon wieder beides deinstalliert.

Egal, auf jeden Fall haben sie die Latte was Soundqualität angeht sicher angehoben.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Audiohead
  • #17
Hab mir den kleinen Color Drive zugelegt. Alles an "authentischer" analoger Sättigung war ja ITB seit je her keine Glanzleistung. Das Relab macht da auf jeden Fall viel ziemlich gut, auch wenn man (wie halt immer) mit den Presetvoreinstellungen vorsichtig sein sollte.

Gute HW vs digitale Simulation zeigt sich oftmals auch weniger im absoluten Direktvergleich (viele erwarten immer den großen Aha Effekt), sondern über den gesamten Produktionsprozess. Wie oft hab ich im Mastering geflucht, weil der Mixer mal wieder seine gesamte UAD-Rotte spazieren führen musste...

Den großen 176 muss ich mir vermutlich auch noch anlachen (scho schön wenn man im Mix komplett ITB bleiben könnte...). Eigentlich versuche ich meine PlugIn Palette konstant aufs absolut notwendige zu beschränken. Relab ist da definitiv einer meiner go tos.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: sllk und verstaerker
  • #19
Ich hab auch einiges hochwertiges (Röhren-) Analoges. Was der Relab mE nicht gut kann ist anfetten, aufblähen, abrunden (was oft wenigere hochwertiges Röhrenzeugs macht und was viele Leute leider mit Analogsound verbinden). Aber straff Kontur, Grit und Impact geben, das tut er. Etwas was ich mit wirklich hochwertiger Hardware verbinde. Das Original kenne ich aber nicht.
Hab ihn aber auch frisch, oft zeigt sich bei mir erst nach Monaten obs bleibt oder nicht. Aber bislang höre ich da was was ich bei Software immer vermisst habe.
Ich hab den jetzt bei zwei Projekten auf Einzelspuren und Bussen benutzt. Für die Summe nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • hilfreich
M.i.a.u.: Audiohead
  • #20
Was meinst du denn genau "mit irgendwas ist noch nicht richtig"?
Ich persönlich erwarte von einem 50,- PlugIn jetzt auch nicht die Performance eines 5000,- Audiogeräts. Aber wenn mir das PlugIn im ITB Mix hilft nachträglich einige Signale mehr nach meinem Geschmack abzurunden und im Mix zu platzieren, wie ich es von Analogtechnik kenne, dann bin ich schon ziemlich glücklich. Ich denke der Sweetspot ist recht klein bei den Relabs. Wenn man solo so viel reimdreht, daß man einen deutlichen Unterschied hört, ist es meist schon zu viel. Wie auch gute Hardware akkumuliert sich das schlussendlich.

Reverb ist ja auch so ein (zwiespältiges) Thema. Vieles klingt im Vergleich erstmal cool und alles, nutzt mir persönlich aber im Mix nicht viel um gezielt zu staffeln zB. Das können die Relabs im Vergleich zu zB Valhalla für meinen Geschmack, ähnlich guter Hardware. Alles vlt nicht auffällig im Solo-Vergleich und natürlich auch der klanglichen Intention/Vision geschuldet.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Audiohead
  • #21
Was meinst du denn genau "mit irgendwas ist noch nicht richtig"?
Wenn ich das besser beschreiben könnte , hätte ich es getan. Ich hab mehrfach versucht das plugin einzustezen.. aber am Ende fand ich es nie überzeugend.
Ich finde einen 50€ Rackmixer von 1982 der hier rumsteht , macht überzeugendere Sättigung.
Wie du schreibst, der sweetspot ist klein. Entweder dreh ich es so wenig rein, das der Unterschied nicht relevant ist oder wenn man es mehr reindreht wird's komisch.
Ich würde es als etwas schwammig und undefiniert beschreiben.
 
  • #22
Ein 50 Euro Pult mag zwar plakativer sättigen, aber für mich fällt das unter FX. Vlt ähnlich einem Mackie vs API wenns man es hot anfährt. Das Mackie clippt hart, wird flach und komprimiert, während das API weniger stark Transienten und Räumlichkeit frisst weil die Übertrager gutmütiger in Sättigung gehen.
Ein "Sättugungs-FX" mit Tendenz zur Zerre erwarte ich nicht von hochwertiger Röhrenhardware, die ja hoffentlich mehr als ausreichend Headroom mitbringt. Eine Röhre hat ja eigentlich ggüber einem VCA ein überlegenes Sättigungsverhalten mit daraus folgender weniger Transientenschmiere. Leider wird die Röhren bei modernem Gear gerne absichtlich "falsch" angefahren, um die Kennlinie zu verzerren, die beliebte Röhrenzerre plakativer zu machen und so einen FX draus zu machen.
Ein VCA zerrt halt immer deutlich weniger gutmütig und abrupter, dazu gibts viel klanglich fiesen IMD.

Ich denke das Relab funktioniert am besten als subtiles Channelinsert, dessen Effekt sich dann hintenraus aufsummiert. Weil es doch PlugIn typisch plakativ ist und im Ggsatz zu hochwertiger (Mastering-HW) doch mehr Transienten und Räumlichkeit beeinträchtigt. Der Mixregler ist ein Must Have.
Time will tell....

PS: auch wenn es nicht direkt vergleichbar ist; ich mag auch das SPL Machinehead. Auch da; wenn man es als plakativen Effekt wahrnimmt, wars zuviel. Richtig dosiert, nivelliert es einen Bus aber schon in sich aus ohne Räumlichkeit zu klauen. Ein Effekt den ich hochwertiger Hardware so auch zuordne.
Eine sauber eingemessene Tapemaschine ist ja auch nicht aufs erste hinhlören sofort von der digitalen Aufzeichnung zu unterscheiden, aber alles wirkt in sich kohärenzer und stimmiger.

Sättigung als Effekt hat natürlich auch seine Daseinsberechtigung, keine Frage. Und so funktioniert dann das 50-, Vintagepult auch mal individuell besser oder eine günstige Tascam*. Ein Lundahlübertrager klingt für viele auch zu clean. Eine Telefunken NOS Röhre auch. Trotzdem ist das halt state of the art und hat klanglich volle Berechtigung, gerade natürlich auch im Masteringkontext.
Wenn ich meinen Samples und Synths schön rotzigen Lofi Dreck verpassen will, nehm ich natürlich kein Edelgear dafür...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #23
Link oben wird von meinen Browsers verweigert, weil kein https.
Hier updated url..


Als Besitzer des LX480, wurde ich auf den Compressor dieser Schmiede hellhörig. Dafür, dass es "nur" Software ist (zudem im dual-mono = also quasi zwei Units in einem = stereo) und dann zu dem Preis, ist es schon klasse.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: verstaerker
  • #24
Link oben wird von meinen Browsers verweigert, weil kein https.
Hier updated url..


Als Besitzer des LX480, wurde ich auf den Compressor dieser Schmiede hellhörig. Dafür, dass es "nur" Software ist (zudem im dual-mono = also quasi zwei Units in einem = stereo) und dann zu dem Preis, ist es schon klasse.
die Spaßvögel haben die webseiten-internen adressen umgebaut. Naja habs angepasst.
 
  • #25
Hab gerade nochmal nen neuen Track fertiggestellt, mit je einer Instanz auf jedem Kanal. Bin (nach wie vor) begeistert. Der macht das was ich von guter Röhrenhardware oder meiner DIY Übertragerbox kenne und was ich bis dato von PlugIns diesbzgl immer vermisst habe; spectrale Balance und elegante Griffigkeit.
Wer plakative Sättigungseffekte sucht, sollte woanders schauen. Das Teil glänzt bei subtilen Anwendungen (wie HiEnd Hardware halt auch), FX Sättigung kann er nicht.
Würde ich es auch für die Summe einsetzen? Vermutlich nicht, aber da wirds ja selbst in der Hardwarewelt schwierig.
 
  • #26
Das Teil glänzt bei subtilen Anwendungen (wie HiEnd Hardware halt auch)
nur mit dem Unterschied das die auch Extreme gut kann .. das kann ich hier nicht sagen.
Würde ich es auch für die Summe einsetzen? Vermutlich nicht, aber da wirds ja selbst in der Hardwarewelt schwierig.
Wie meinst du das? Api 2500+, Fatso, Volf ... sind da voll flexibel und klingen auch auf der Summe grandios.

Vielleciht taugt das plugin wirklich nur dafür einzelne Spuren anzusättigen... ich arbeite halt anders und brauch das eher nicht.
 
  • #27
Ich konnte mich halt noch nie für Extremeinstellungen von Geräten auf der Summe begeistern (ausser als bewusster "Lofi" FX. Es ha ja einen Grund warum die allermeisten Mastering Leute eine relativ umfangreiche Kette analoger Prozesse benutzen, sehr subtil, die sich dann hintenraus aufkummilieren und das Signal möglichst effektiv für den unausweichlichen digitalen Limiter am Ende aufbereitet.
Auch die API Übertrager klingen heiss angefahren einfach nicht mehr gut in meinen Ohren.
Wie auch immer. Meiner Arbeitsweise und meinen Erwartungen in "Hardwaresound" genügt das Relab momentan am Besten von allen PlugIns die ich kenne.

Es soll ja kein Ersatz für meine Röhrenhardware sein (CompOne, Michelangelo, Pollock), sondern mit ITB eine easy Möglichkeit bieten meine Musik meinem klangäthstehischen Ideal etwas näher bringen. Von dem sehe waren für mich die 50,- eine gute Investion. Ich melde mich in nem Jahr nochmal dazu... ;)

Wie gesagt, das Relab bespielt für mich die Nische für Liebhaber subtilem "analogem" Röhren und Übertragersound, so gut wie ich es bislang (algorithmisch) Digital noch nicht gehört habe. Die Eigenschaft, daß Geräte unter zuviel Pegel abschmieren, blurry, schmierig oder aufgebläht klingen, kenne ich auch von sackteurem Masteringgear. Das törnt mich jetzt persönlich nicht so ab bei meiner Geräteauswahl... :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #28
Ich konnte mich halt noch nie für Extremeinstellungen von Geräten auf der Summe begeistern (ausser als bewusster "Lofi" FX. Es ha ja einen Grund warum die allermeisten Mastering Leute eine relativ umfangreiche Kette analoger Prozesse benutzen, sehr subtil, die sich dann hintenraus aufkummilieren und das Signal möglichst effektiv für den unausweichlichen digitalen Limiter am Ende aufbereitet.
du vermischt hier 2 Dinge...

  • das man im Mastering eher nicht Extremeinstellungen verwendet ist klar, das ist ja kein Sounddesign , sondern Mastering eben.
  • teure Hardware klingt meist in Extremeinstellungen noch gut - damit meine ich nicht das man es darauf anlegt den Preamp gnadenlos zu überfahren , sondern das man eine große Range hat in der der Klang noch als angenehm zu bezeichnen ist .. ein Eq auch bei 3/4 aufgedrehtem Gain noch gut klingt und nicht brutale Phasenschweineren, Verzerrungen und Transientenverschmierungen erzeugt
  • bei der als halbwegs hochwertig einzustufenden Hardware , die ich besitze, höre ich deutliche Unterschiede zu plugins und deutliche bessere Leistung bei hohen Pegel/extremeren Einstellungen .. da klingt nichts blurry oder schmierig - aber vielleicht hast du ja einen anderen Fokus, Geschmack als ich. Ich kenne deine Ansprüche und Geschmack ja nicht.
Auch die API Übertrager klingen heiss angefahren einfach nicht mehr gut in meinen Ohren.
das kann ich beim allerbesten Willen nicht bestätigen. Ich find es sensationell gut wenn ich den Api2500+ heiß anfahre . Wenn ich später Lust hab verdeutliche ich das mal. Und wenn ich noch mehr Lust habe vergleich is es mal mit dem Plugin.

Ich freu mich das das plugin für dich gut funktioniert. Eigentlich hab ich nur festgestellt das es nicht zu meinem Workflow passt. Ich fand den ersten Soudneindruck auch super, deswegen hab ichs ja gekauft, stelle jetzt aber fest das ich keinen sinnvollen Einsatz finde.
Das es im Summenbereich eher nicht sinnvoll ist, da scheinen wir uns ja einig.

Peace.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #29
du vermischt hier 2 Dinge...

  • das man im Mastering eher nicht Extremeinstellungen verwendet ist klar, das ist ja kein Sounddesign , sondern Mastering eben.
  • teure Hardware klingt meist in Extremeinstellungen noch gut - damit meine ich nicht das man es darauf anlegt den Preamp gnadenlos zu überfahren , sondern das man eine große Range hat in der der Klang noch als angenehm zu bezeichnen ist .. ein Eq auch bei 3/4 aufgedrehtem Gain noch gut klingt und nicht brutale Phasenschweineren, Verzerrungen und Transientenverschmierungen erzeugt
  • bei der als halbwegs hochwertig einzustufenden Hardware , die ich besitze, höre ich deutliche Unterschiede zu plugins und deutliche bessere Leistung bei hohen Pegel/extremeren Einstellungen .. da klingt nichts blurry oder schmierig - aber vielleicht hast du ja einen anderen Fokus, Geschmack als ich. Ich kenne deine Ansprüche und Geschmack ja nicht.

das kann ich beim allerbesten Willen nicht bestätigen. Ich find es sensationell gut wenn ich den Api2500+ heiß anfahre . Wenn ich später Lust hab verdeutliche ich das mal. Und wenn ich noch mehr Lust habe vergleich is es mal mit dem Plugin.

Ich freu mich das das plugin für dich gut funktioniert. Eigentlich hab ich nur festgestellt das es nicht zu meinem Workflow passt. Ich fand den ersten Soudneindruck auch super, deswegen hab ichs ja gekauft, stelle jetzt aber fest das ich keinen sinnvollen Einsatz finde.
Das es im Summenbereich eher nicht sinnvoll ist, da scheinen wir uns ja einig.

Peace.
Klar. Einigen wir uns auf unterschiedliche Geschmäcker. Uniformität wäre ja auch langweilig.
Wobei du EQ-Range jetzt plötzlich als Beispiel aufführst. Mir ging es in der Diskussion ganz explizit um das Verhalten von Übertragern (und VCAs vs Röhren) bei hohen Pegeln. Das ein hochwertiger analoger EQ oder Comp bei hoher Gainrange meist stabiler und kohärenter klingt als eine digitale Simulation, da bin ich völlig bei dir.
Aber hier gehts doch um das Relab Sättigungs PlugIn, was den Anspruch hat mit analogen Vorbildern diesbzgl endlich mithalten zu können. Und ich sage, dass das Teil für mich schonmal ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung ist (wenn man auf der subtilen Seite bleibt). Ich verstehe und kenne auch das Argument "warum sackteure Hardware kaufen, wenn man mit der auch nicht härter eingreift als mit PlugIns?". Entspricht nur nicht meiner Idee von Klangformung.
Nicht falsch verstehen, ich mag vorne raus auch gerne Noise, Zerre, Artefakte. Runde die aber hintenraus gerne mit subtilen Settings wieder ab.

Meine Erfahrungen mit API Gear liegen 10 Jahre zurück, was ich noch selbst besitze ist eine Custom Übertragerkiste mit unter anderem (CL)APIs. Die besten solo Übertrager die ich habe, sind Lundahl Amorphous Cores (sackteuer im Ggsatz zu den Clapis). Die kollabieren unter hohen Pegeln aber genauso schnell, wie (fast) alle anderen. Zumindest für meinen Geschmack. Ich hab im Mastering meine Hardwarechain immer so kalibriert, das die Comps immer Threshold auf Max hatten, um überhaupt mal 0,5-1dB Gain reduction zu liefern, oder sogar vom Hersteller modifiziert werden mussten diesbzgl. (ADT war das immer sehr hilfsbereit). Das kenne ich so auch von wertgeschätzten Kollegen. Im Mastering Kontext wars damals somit eher ein ständiger Kampf ums LowLevel Verhalten als um High Level Sättigung. Das krieg ich vlt einfach nicht mehr raus... :D
Aber klar, gibt natürlich auch die andere Fraktion. Da wurde dann geclippt was ging, um sich hintenraus den verhassten Brickwall Limiter zu sparen. Mit dem Sound konnte ich persönlich halt nie was anfangen.

Das die API 5500 und 2500 Spitzengeräte sind, steht natürlich völlig ausser Frage. Mich persönlich haben sie allerdings nicht so geflashed, dass ich da nochmal rein investieren wollte. Bin halt eher der Röhrentyp... Hab aber natürlich auch Solid State Zeugs um die Chain überhaupt zu komplettieren).

PS: wegen Klangbeispielen musst du dir wegen mir jetzt keine Mühe machen. Aber vlt interessiert es ja auch andere, die Diskussion wirkt nur gerade so einsam?
Ich hab überc10 Jahre intensiv probiert und gehört und tausende von Vergleichen und Testaufbauten gemacht, auch viele mit erfahrenen Kollegen zusammen. Leider hat meine HD mit etlichen 100GBs an Daten irgendwann zeitliche gesegnet. Das nehm ich mal als Zeichen, daß das Kapitel für mich jetzt abgeschlossen ist... :)

PPS: ah shit, seh gerade; der Thread geht ja eigentlich um deren grosses PlugIn, den Compressor. Das kenne ich (noch) nicht, sondern die die kleine ausgekoppelte Sättigungsstufe. Hoffe, wir haben jetzt nicht aneinander vorbei geredet?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #30
PPS: ah shit, seh gerade; der Thread geht ja eigentlich um deren grosses PlugIn, den Compressor. Das kenne ich (noch) nicht, sondern die die kleine ausgekoppelte Sättigungsstufe.
ja ich weiß.. wir reden über das selbe plugin (hab das mal jetzt noch mit zum Thema des threads gemacht)

Hoffe, wir haben jetzt nicht aneinander vorbei geredet?
ein bisschen vielleicht, aber rnicht wegen der unterschiedlichen plugins ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Akai
×
Dir gefällt Sequencer.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Neue Beiträge

Zurück
Oben