Roland Boutique Jupiter/JX/Juno-Nachfolger JX03, JP08, JU06

I go for

  • JX

    Stimmen: 35 21,0%
  • JP

    Stimmen: 48 28,7%
  • JU

    Stimmen: 48 28,7%
  • keinen

    Stimmen: 80 47,9%
  • habe/plane mehr als einen (bitte oben ankreuzen welche und diese Option wenn mehr als 1)

    Stimmen: 19 11,4%

  • Umfrageteilnehmer
    167
Doctorworm
Doctorworm
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Roland JU-6A-----Anfangs hieß es,daß der Arp nicht mit dem analogen Clockeingang funktioniert ( nur der Sequenzer).Doch im synmag Test kein Wort mehr davon. Kann der Arp das,oder nicht?
 
Horn
Horn
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Roland JU-6A-----Anfangs hieß es,daß der Arp nicht mit dem analogen Clockeingang funktioniert ( nur der Sequenzer).Doch im synmag Test kein Wort mehr davon. Kann der Arp das,oder nicht?
Da ich selbst so nicht arbeite, bin ich nicht darauf gekommen, das für meinen Bericht im SynMag zu testen. Es findet sich aber auch in der Bedienungsanleitung kein Hinweis darauf, dass sich der ARP zur Clock des EXT CLK IN synchronisieren ließe, dort heißt es zu dem Eingang lediglich: "Sie können die Steps des Sequencer synchron zur empfangenen Clock fortschreiten lassen."
 
volkmarm
volkmarm
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Moogulator
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Admin
Danke dafür.. Die erste Serie gibt es ja leider nicht mehr, beim Juno gibt es ja den neueren, der auch besser ist
Weil ARPer und Sequencer besser zugänglich sind - das hatten die anderen beiden leider auch noch nicht.

Du kannst Fletch (Moog Source / Prodigy), Martin (CS15) und Vince (Promars / Jupiter 4) recht gut einbeziehen mit denen.Depeche Mode auf Bierkästen.jpeg
 
volkmarm
volkmarm
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Ich mag ja besonders die Keyboardständer 😁

Ich war ungenau: Den JU-06a habe ich (von mir verkürzt hier mit 06 angegeben) Mit erscheinen gekauft und bin sehr zufrieden. Bedauerlicherweise kann der den Arpeggiator nicht über Click-in triggern.

Aber zumindest kann ich JX-03 Und JP-08 via 06a mit Arpeggio versorgen. Der gibt das (im Gegensatz zu meinem Korg DW-8000) via Midi-out weiter. Damit ist eine kleine Schwäche der älteren Boutique zumindest über den Juno ausgeglichen.

Tja, gegenüber dem zweistimmigen CS-15 hab ich mit dem Boutique ja die Stimmenzahl mal glatt verdoppelt...
 
Zuletzt bearbeitet:
volkmarm
volkmarm
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Danke dafür.. Die erste Serie gibt es ja leider nicht mehr, beim Juno gibt es ja den neueren, der auch besser ist
Weil ARPer und Sequencer besser zugänglich sind - das hatten die anderen beiden leider auch noch nicht.

Du kannst Fletch (Moog Source / Prodigy), Martin (CS15) und Vince (Promars / Jupiter 4) recht gut einbeziehen mit denen.Anhang anzeigen 128123
Hattest Du damals das Bild selbst geschossen? Dann war das aber die echt unbekannte 80/81er Zeit.
 
Moogulator
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Admin
Ich mag ja besonders die Keyboardständer 😁

Ich war ungenau: Den JU-06a habe ich (von mir verkürzt hier mit 06 angegeben) Mit erscheinen gekauft und bin sehr zufrieden. Bedauerlicherweise kann der den Arpeggiator nicht über Click-in triggern.

Aber zumindest kann ich JX-03 Und JP-08 via 06a mit Arpeggio versorgen. Der gibt das (im Gegensatz zu meinem Korg DW-8000) via Midi-out weiter. Damit ist eine kleine Schwäche der älteren Boutique zumindest über den Juno ausgeglichen.

Tja, gegenüber dem zweistimmigen CS-15 hab ich mit dem Boutique ja die Stimmenzahl mal glatt verdoppelt...
der CS15 ist eigentlich monophon, hat aber "2 Kanäle" - und damit meint man Aufteilung der OSCs jeweils und Noise zu einem der beiden Kanäle und das war's ... muss man nicht zwangsweise heute noch nutzen - aber hatte lange einen eigenen Sounds - befürchte, Martin hat aber nicht diesen Luxus. Das war ein kleinerer. Hey und ich hatte nur den CS15 und CS30, die kleinen nie. Was für eine Dekadenz.

nein, selbst ich war damals zu jung um mit als Kind bei DM mit Fotoapparat™ da hin zu stellen - ich wär wohl nicht mal "rein" gekommen.
wollte damit nur sagen - man kann das schon hinkriegen mit dem JP08 - so diese Sounds die du brauchst für DM S&S und ABF Sounds.
ToraToraTora!!
 
volkmarm
volkmarm
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Ich finde das Bild sagt auch eine ganze Menge über die Unterschiede der Musik schaffenden Künstler damals und heute aus. Und darum finde ich es auch so toll, dass du es gepostet hast! Welcher Nachwuchskünstler würde heute noch auf eine improvisierte Bühne gehen und auf Bierkisten als Keyboardständerersstz live spielen?

Die allermeisten würden mit so einem minimalistischen Equipment nie und nimmer auch im kleinsten Club oder Eckkneipe (geschweige denn als Geburtstagsständchen) auftreten. Wir stellen viel zu hohe Anforderungen an die Technik. Wenn sie nicht zu 99,8 % perfekt ist, ist das Teil raus aus der Auswahl. Wenn der Track nicht zu 101% optimal abgemischt ist, dann gefällt er nicht.

All dies tötet in meinen Augen die Kreativität. Die oben genutzten Synths sind mehrheitlich Monophon. Und wir regen uns auf, dass die ‚echte‘ ACB-Boutiqueserie nur 4-stimmig ist.

Die Mucke von Kraftwerk aus den 70ern, die der frühen Synthe-Pop Szene, für alle reichten 8-Spur Maschinen für ihre Welthits aus. Heute kommt der DAW-Durchschnitt wohl auf 100 Tracks. In meinen Augen over-engineered. Und damit gehen dann die Essentials in der Masse von Pad-Sounds, FX und co einfach unter.

Genau deshalb hört mein präferierter Musikstil Ende 1983 auf - parallel mit dem Ende der NDW. Ab dann hat Synthepop seine Unschuld verloren und wurde nur noch Kommerz.
 
Sticki
Sticki
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Ich habe für die meisten meiner Sachen auch nie mehr wie 8 Spuren in der DAW verwendet.
Selten mehr.
Das mit den 64 und unendlich ist schon übertrieben.
Aber meistens brauchen deutlich mehr Spuren so Leute die so komplexen Goa zb. machen und film Musik.

Zu Depeche.
Man bekommt aus dem Ju 06a auch ne Menge DM ähnliches raus.
Also den Charakter so.
Die junos waren ja soweit ich gelesen habe eigentlich einfach nur ein Ausschnitt vom Jupiter 8 um auch einen Synthesizer günstiger anbieten zu können.
Aber gute keyboard Spieler waren das in den 80zigern auch.
Weiß nicht ob das immer nur am Synthesizer lag.
Heute gibt es ja spezielle etablierte pop Spiel techniken die man sich aneigenen kann und womit man dann sofort nach 80er klingt.
In vielen Synthesizer demos hört man ja die 80er Absicht auch raus aufgrund dessen.
 
Sons of Microwave
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Ich finde das Bild sagt auch eine ganze Menge über die Unterschiede der Musik schaffenden Künstler damals und heute aus. Und darum finde ich es auch so toll, dass du es gepostet hast! Welcher Nachwuchskünstler würde heute noch auf eine improvisierte Bühne gehen und auf Bierkisten als Keyboardständerersstz live spielen?

Die allermeisten würden mit so einem minimalistischen Equipment nie und nimmer auch im kleinsten Club oder Eckkneipe (geschweige denn als Geburtstagsständchen) auftreten. Wir stellen viel zu hohe Anforderungen an die Technik. Wenn sie nicht zu 99,8 % perfekt ist, ist das Teil raus aus der Auswahl. Wenn der Track nicht zu 101% optimal abgemischt ist, dann gefällt er nicht.
Rhetorisch gefragt: Wann warst du denn das letzte Mal auf Partys oder Konzerten? Daran hat sich die letzten 40 Jahre nichts verändert, außer das Mode heute natürlich nicht mehr auf Bierkästen spielen. War die letzten 15 Jahre auf genügend Veranstaltungen, wo das so war und genauso wie damals sind ein paar der Bands/DJs , die ich dort sah, sind heute sehr bekannt und der große Rest nicht.
 
volkmarm
volkmarm
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Von Marian Gold (Alphaville) gibt es interessante Interviews zu der damaligen Zeit. U.a. auch mit Aussagen, dass sie überhaupt kein Instrument spielen konnten und nur durch Drumcomputer und Sequencer sich verwirklichen konnten. Ohne die technische Entwicklung genau zu der Zeit wären sie faktisch gescheitert beim Ausleben ihrer musikalischen Ideen.

Und DM sagt man ja auch nach, dass die Synths ruhig monophon sein konnten, da sie eh nicht mit mehr als einem Finger spielen konnten… Vince hat das wohl bei einem Konzert von Yazoo auf die Spitze getrieben -alles im Fairlight programmiert und er stand mit Rotweinglas und Zigarette auf der Bühne…
 
Zuletzt bearbeitet:
volkmarm
volkmarm
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Rhetorisch gefragt: Wann warst du denn das letzte Mal auf Partys oder Konzerten? Daran hat sich die letzten 40 Jahre nichts verändert, außer das Mode heute natürlich nicht mehr auf Bierkästen spielen. War die letzten 15 Jahre auf genügend Veranstaltungen, wo das so war und genauso wie damals sind ein paar der Bands/DJs , die ich dort sah, sind heute sehr bekannt und der große Rest nicht.
Das glaube ich Dir sofort. Ich denke nur, die überschwengliche Technik tötet Kreativität. Ich glaube daran, dass Limitierung die Quelle von neuem und speziellem ist. Erst wenn Du gezwungen bist, einen Workarround zu finden kommst du durch Zufall auf ganz neue, unverbrauchte und individuelle Lösungen.
 
Sons of Microwave
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Das glaube ich Dir sofort. Ich denke nur, die überschwengliche Technik tötet Kreativität. Ich glaube daran, dass Limitierung die Quelle von neuem und speziellem ist. Erst wenn Du gezwungen bist, einen Workarround zu finden kommst du durch Zufall auf ganz neue, unverbrauchte und individuelle Lösungen.

Plus natürlich dass man in der Jugend einfach mehr Zeit hat, sein „schlechteres“ Gear kennenzulernen. Später hat man zwar die Kohle aber keine Zeit mehr.
 
Tom Noise
Tom Noise
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Zuviel Perfektionismus ist immer schlecht für die Kreativität. Und je älter man wird, desto selbstkritischer wird man. Als junger Kerl hab ich einfach drauf los gedudelt und nicht so viel hinterfragt.
Man war ja schon froh, wenn ein Aufnahmetake in einem Rutsch durchging.
 
Sons of Microwave
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Zuviel Perfektionismus ist immer schlecht für die Kreativität. Und je älter man wird, desto selbstkritischer wird man. Als junger Kerl hab ich einfach drauf los gedudelt und nicht so viel hinterfragt.
Man war ja schon froh, wenn ein Aufnahmetake in einem Rutsch durchging.
Definitiv! 🤣 Einfach machen, ohne Nachdenken und trotzdem richtig viel Spaß gehabt. Man sieht das immer ganz gut, wenn man im Café Dates beobachtet. Je jünger, desto unverkrampfter und neugieriger lernen die beiden sich kennen. Je älter, dann kommt erstmal der Status-Check mit Beruf, Lebensziele und das erinnert oft an ein Bewerbungsgespräch.

Ja wäre man doch nur ‚forever young‘. Nicht biologisch sondern mental.
Mental hat man noch die Chance, jung zu bleiben, aber es wird nicht einfacher. Deswegen gehe ich auch mal gerne ins örtliche JUZ oder auf ein Trap-Konzert, um neue Impulse zu bekommen. Aber selbst wenn du da die Musik fühlst und dir alles gefällt, bist du einfach nicht mehr so dabei.
In dem Bezug finde ich den Autor und Musiker Thomas Meinecke (F.S.K.) immer super. Damals Ende der 70er im Zuge der Underground-NDW/-Punk-Bewegung gestartet, konnte er mit Techno nichts anfangen und dachte sich mit über 40, dass ihm die Musik so banal erscheine, er sich damit auseinandersetzen müsste, hat sich einen Stapel Technoplatten bei Hardwax gekauft und kam dann so an die Musik. Seine musikalische Offenheit hält ja bis heute an.
 
Moogulator
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Admin
Ich finde das Bild sagt auch eine ganze Menge über die Unterschiede der Musik schaffenden Künstler damals und heute aus. Und darum finde ich es auch so toll, dass du es gepostet hast! Welcher Nachwuchskünstler würde heute noch auf eine improvisierte Bühne gehen und auf Bierkisten als Keyboardständerersstz live spielen?

Die allermeisten würden mit so einem minimalistischen Equipment nie und nimmer auch im kleinsten Club oder Eckkneipe (geschweige denn als Geburtstagsständchen) auftreten. Wir stellen viel zu hohe Anforderungen an die Technik. Wenn sie nicht zu 99,8 % perfekt ist, ist das Teil raus aus der Auswahl. Wenn der Track nicht zu 101% optimal abgemischt ist, dann gefällt er nicht.

All dies tötet in meinen Augen die Kreativität. Die oben genutzten Synths sind mehrheitlich Monophon. Und wir regen uns auf, dass die ‚echte‘ ACB-Boutiqueserie nur 4-stimmig ist.

Die Mucke von Kraftwerk aus den 70ern, die der frühen Synthe-Pop Szene, für alle reichten 8-Spur Maschinen für ihre Welthits aus. Heute kommt der DAW-Durchschnitt wohl auf 100 Tracks. In meinen Augen over-engineered. Und damit gehen dann die Essentials in der Masse von Pad-Sounds, FX und co einfach unter.

Genau deshalb hört mein präferierter Musikstil Ende 1983 auf - parallel mit dem Ende der NDW. Ab dann hat Synthepop seine Unschuld verloren und wurde nur noch Kommerz.
Ich glaube wir alle haben schonmal so auf der Bühne gestanden. Also die, die live gespielt haben und auch DM waren trotz einer großen Mannschaft hinter ihnen auch erst einmal auf dem Weg. Die Jungs haben ihre Synths durch Jobs verdient und damals in der Zeit musste man irgendwann überlegen, wohin man weiter geht - wenn man eine gewisse Lautstärke aus dem Publikum hat wieder zu kommen.

Die kleinen JX'e und JDs sind ja die heutigen Synths und alle viel billiger als das Zeug früher - hätten die sowas gehabt, wäre es schon noch cooler gewesen - auch wenn natürlich im Studio schon etwas mehr möglich war. Ich wollte lange Jahre so eine Band mit mehreren Spielern und einer Art Look - das wäre echt cool gewesen - ich habe einige Bands hinter mir aber nie so wie das - dafür anders - ich fand die Idee gut live zu spielen und eine gewisse Performance zu liefern, die nicht allein auf "spielen" beschränkt ist mit dem Projekt. Das letzte Mal war das mit dem G2 - ich hätte alle damit ausgestattet und ... naja, es wäre optisch ziemlich cool gewesen und der Job wäre auch gut. Natürlich mit anderer Musik.

Der G2 ist kein billiger Synth - aber naja - ich fänd es heute auch cool, wenn jeder so einen Boutique Synth vor sich hat. Klasse!
Einfach schön konzentriert.

Sehr schön, was du so zurück gibst, dafür danke ich dir - hoffe wir sind nicht zu OT dabei - ich mag ja auch sehr kleine Synths und fänd sowas gut und passend.
Natürlich wäre es nicht mehr DM oder KRaftwerk, denn das war ja in den 70/80ern - aber natürlich kann man Dinge einfach so einspielen und deshalb hatten wir sogar auch hier 2 kleine Challenges..

Mit genau dieser Idee.

Da kamen schöne Sachen raus.
Ich bin sicher, dass die Coolness solcher Acts wie DM, Human League (das war meine Erklärvorlage bzg. Tapemachine) immer und auch heute noch gut klappte und mit fast jedem Synth - man kann halt immer einen schönen Popsong damit machen - das ging sicher sogar mit einem totalen Cheapo - wir hatten das mal mit Geräten gemacht, die auf ein DIN A4 Papier passen mussten und max. 20 Euro kosteten.

Synthpop wurde mit Modern Talking und Sandra zu etwas, was eigentlich nur Pop war - da ging es nicht um etwas und diese Synthpopmusik gibt es sogar heute noch - also da, wo es um eine bestimmte Pop-Musik oder indie-Pop geht - nur steht das Instrument selbst nicht so im Vordergrund - muss es auch nicht - denn natürlich ginge das auch nur mit der Stimme oder sowas - ein Popsong halt. Und das meine ich sehr positiv. Wäre eine tolle Sache das als Konzept zu fahren - eine Band, die nahezu spontan einfach nur einen Synth anklemmt und los geht's.
Das mit den Drums lösten DM und HL allerdings ähnlich - kam vom Band. Das ginge heute mit einem weiteren Gerät oder ggf. sogar auch mit diesen.
bzw einer der 4 (naja, es könnten auch 3 oder 5 sein) kann natürlich auch Drumsounds spielen oder etwas was rhythmisiert.

Sehr gute Sache. Hätt ich fast wieder Bock drauf.
Mit JP08 wäre ganz sicher nicht die schlechteste Idee - wenn es einer von denen sei ..
Hatte auch mal den als Jamsynth mit - eignet sich sehr gut. Besser aber mit einer ext. Tastatur - muss ich leider gestehen.

Der SH01A hat diesem Test unfassbar gut getan, danach habe ich beschlossen den ins feste Liveset zu packen. Geht immer.
Der JD08 ging schon auch - denke er hätte sogar ein paar bestimmte Vorteile - weil so die Standards drin sind und Popmusik mit sowas ging immer. Ich hätt den JD08 schon gern als "SPielzeug" und wer weiss - vielleicht wird ein Projekt draus.
 
Moogulator
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Rhetorisch gefragt: Wann warst du denn das letzte Mal auf Partys oder Konzerten? Daran hat sich die letzten 40 Jahre nichts verändert, außer das Mode heute natürlich nicht mehr auf Bierkästen spielen. War die letzten 15 Jahre auf genügend Veranstaltungen, wo das so war und genauso wie damals sind ein paar der Bands/DJs , die ich dort sah, sind heute sehr bekannt und der große Rest nicht.
in den 90ern und 2000ern hab ich das noch gemacht, wir haben sie nur etwas abgedeckt - natürlich mit schwarzem Samt. Zack - Edel-Bühne!
Aber in einem geb ich euch allen Recht - man könnte jederzeit mit einfach wenig Zeug was machen, wenn man genug Spieler hat, denn dann geht das auch mechanisch und hätte einen ziemlichen Charme - heute macht man sowas mit Microkorgs und eben solchen Minirolands und so weiter. Ableton ist für die, die sicher sein wollen - damals gabs die Wahl nicht - aber man spielte im TV eh nie live sondern es war Playback - siehe abgeschnittene Kabel - auch DM haben das leider gemacht.

Es ist am Ende eine Show.
Aber ich glaube noch immer an die Macht der Musik selbst - und sicher auch an PR und Co - aber wenn irgendwo nicht mehr viel Power drin ist, dann in der böööösen Musikindustrie (gibt es die eigentlich noch?)

Zusammen mit Talenten gibt es da aber Gesamtpakete - und natürlich auch heute - aber die sind meist rund und sehr durchgestyled, nicht unbedingt so, dass man im TV was testet.
 
Sons of Microwave
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in den 90ern und 2000ern hab ich das noch gemacht, wir haben sie nur etwas abgedeckt - natürlich mit schwarzem Samt. Zack - Edel-Bühne!
Aber in einem geb ich euch allen Recht - man könnte jederzeit mit einfach wenig Zeug was machen, wenn man genug Spieler hat, denn dann geht das auch mechanisch und hätte einen ziemlichen Charme - heute macht man sowas mit Microkorgs und eben solchen Minirolands und so weiter. Ableton ist für die, die sicher sein wollen - damals gabs die Wahl nicht - aber man spielte im TV eh nie live sondern es war Playback - siehe abgeschnittene Kabel - auch DM haben das leider gemacht.

Es ist am Ende eine Show.
Aber ich glaube noch immer an die Macht der Musik selbst - und sicher auch an PR und Co - aber wenn irgendwo nicht mehr viel Power drin ist, dann in der böööösen Musikindustrie (gibt es die eigentlich noch?)

Zusammen mit Talenten gibt es da aber Gesamtpakete - und natürlich auch heute - aber die sind meist rund und sehr durchgestyled, nicht unbedingt so, dass man im TV was testet.
Es gab bei uns auf dem Campus ein AntiFa-Festival und da traten Egotronic auf. Die hatten bei den Antideutschen (zu denen sich der Sänger Torsun zählt) einen kleinen Hit mit "Raven gegen Deutschland". Zu der Zeit (aus der Erinnerung heraus vielleicht 2006) war alles elektronische in der Linken Szene noch recht verpönt und die kamen da mit so Atarisounds an, alles total cheap und trashig, so ganz billiger Electroclash. Es hat geregnet, ich weiß nicht mehr, ob die vor nem Bus oder ner Pritsche gespielt haben, und es waren rund 50 Leute da. Fünf/sechs Jahre später waren sie dann Headliner beim Schlachthof Open Air und bespielten alle großen Festivals.
Und wer weiß, wer diesen Sommer irgendwo "improvisiert" und in fünf Jahren Indiestar wird!?
 
volkmarm
volkmarm
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in den 90ern und 2000ern hab ich das noch gemacht, wir haben sie nur etwas abgedeckt - natürlich mit schwarzem Samt. Zack - Edel-Bühne!
Aber in einem geb ich euch allen Recht - man könnte jederzeit mit einfach wenig Zeug was machen, wenn man genug Spieler hat, denn dann geht das auch mechanisch und hätte einen ziemlichen Charme - heute macht man sowas mit Microkorgs und eben solchen Minirolands und so weiter. Ableton ist für die, die sicher sein wollen - damals gabs die Wahl nicht - aber man spielte im TV eh nie live sondern es war Playback - siehe abgeschnittene Kabel - auch DM haben das leider gemacht.

Es ist am Ende eine Show.
Aber ich glaube noch immer an die Macht der Musik selbst - und sicher auch an PR und Co - aber wenn irgendwo nicht mehr viel Power drin ist, dann in der böööösen Musikindustrie (gibt es die eigentlich noch?)

Zusammen mit Talenten gibt es da aber Gesamtpakete - und natürlich auch heute - aber die sind meist rund und sehr durchgestyled, nicht unbedingt so, dass man im TV was testet.
Oh ich (BJ Summer of 69 😉) war damals auch Sandra Fan und daher auch ‚Cretu-geschädigt’ (Moti-Special) . Wobei ich überzeugt bin, dass Michael auch viel Sounddesign selbst durchführte. Diese Musik war aber wirklich eher Pop als Synthepop - Auch wenn nur elektronische Musikerzeuger genutzt wurden.

Halt mich für abgedreht - aber in meinen Augen machte der Charme der Musik damals mehr aus als die Gelfrisur und das Equipment. Es waren auch die gesellschaftlichen und politischen Einflüsse, welche auf die Musik wirkten und diese eben authentisch machten -oder Sandra-like eigentlich nicht.
(aber sehr hochwertig produziert).

Nachdem ich nach vielen Jahren Abstinenz [letzter Bühnenauftritt war 1986] als laienhafter Hobbyinteressierter (Musiker würde ich mich nicht mal trauen zu nennen) wieder mit eigenem musikalischen Ausdruck begonnen habe, hatte ich zuerst ein Manifest für mich persönlich geschrieben.(Wen es interessiert, hier abfotografiert) Es ist eine sehr subjektive Sichtweise auf die Zeit und den Synthepop - und was er für mich ausmacht. Manches wird der ein oder andere anders sehen. Subjektiv halt. Und daraus kamen dann für mich Erkenntnisse, die tatsächlich auf das Hören der Musik als auch auf das ‚selbst erzeugen von Klangabfolgen‘ einen Einfluss genommen hat. Z.B. diese Erkenntnis, dass die Intro/Vers/Refrain/Vers/Refrain Logik eigentlich nicht zu meiner präferierten Zeit passt. Also auch bei der Songstruktur wurde in der Zeit mehr experimentiert (als auch bei Akkordfärbungen oder Tonartwechseln und vielem mehr). Es macht für mich also nicht nur die Klangfarben auf Geräten mit optisch, haptisch und prozessualer Anlehnung an die damaligen Geräte den Spirit des Synthepop aus sondern das einlassen auf die damalige Welt (empfinden, Lebensart,…). Heute muss in Tik-Tok Zeiten spätestens nach 30 Sekunden die Hookline kommen. Damals hatte man teilweise zwei verschiedene Intros aneinander gehängt, um nach 30 Sekunden überhaupt mal mit dem eigentlichen Songthema zu beginnen. Man hatte noch Zeit und noch nicht die ausgeprägte Hamsterrad-Hektik wie heute.

Jetzt bin ich aber mächtig abgeschweift…😧
 

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