Roland CR68 per Midi (ohne Kenton) ansteuern

Dieses Thema im Forum "mit Sequencer" wurde erstellt von elektrolabel, 25. April 2012.

  1. Hi,

    hat jemand eine Idee, wie ich am besten das Roland CR68 midifizieren kann ? Möchte da nicht unbedingt das KADI-Interface von Kenton verwenden (teuer). Gibt es denn keine günstigeren Möglichkeiten (Midi to trigger ?)

    bin für jeden Tip dankbar.
     
  2. Xpander-Kumpel

    Xpander-Kumpel bin angekommen

    ...moin!
    Frag mal Chris vom Xoxshop, der hat meines Wissens nach auch seine CR-78 relativ easy und günstig midifiziert.

     
  3. tholan

    tholan Tach

    Hi,
    ich habe nem Freund eine alte Korg CR-68 mit nem kleinen Atmel Attiny2313
    midifiziert. Die einzelnen Rhythmusinstrumente lassen sich jetzt
    über MIDI, Kanal 10 ab Tonnr. 60 ansprechen.
    Ich habe leider nicht rausbekommen, wie ich den Akzent anspreche.
    Ich hatte leider keine Unterlagen über das Gerät
    und konnte nicht erkennen, wie das im Gerät geregelt ist.
    Die Anschlagpulse werden jedenfalls einfach vom Mikrokontroller aus
    mit 3 Stck. 74HC32 "reingeodert" und sind ca 8ms lang.
    In der Programmierung habe ich nur den Notenanschlag berücksichtigt.
    Der "MIDI running mode" ist auch berücksichtigt.
    Die Betriebsspannung der Schaltung beziehe ich aus dem Ausgang des
    vorhandenem 7805. Der Strom beträgt nur wenige, zusätzliche mA.
    Da der vorhandene 7805 allerdings von Hause aus schon ganzschön warm wurde,
    habe ich ihm sicherheitshalber einen zusätzlichen Kühlkörper verpaßt.
    Platz ist ja mehr als genug in der alten Klopfkiste.
    Die Schaltung ist relativ simpel. Ich habe nicht großartig gelayoutet
    und alles auf Lochraster aufgebaut.
    Insgesamt ist noch zu bemerken, daß sämtliche Originalfunktionen
    im Gerät so wie vorhanden, auch erhalten geblieben sind.
    Äußerlich ist nur auf der Rückseite die obligatorische 5-Pol Buchse
    dazugekommen. Auf der Originalplatine mußte ich 2Stck. 2,5mm Löcher
    zur Befestigung der zusätzlichen Controllerplatine bohren.
    Die Bauteile haben insgesammt sicher nicht viel mehr als 10,- Euro gekostet.

    Ich kann das, was ich mir als Unterlagen gesichert habe, gerne
    hier posten.
    Das C-Programm ist recht rudimentär, funktioniert aber sehr gut.
    Ich kann nur leider am Gerät nicht mehr weiterentwickeln,
    da er mir die CR-68 wieder abgenommen hat :).
     
  4. http://www.doepfer.de/mtc.htm
    Mit den Signalen gehst Du über Dioden an die Ausgänge der Latches (vor den Transistor Treiberstufen) auf dem Voiceboard.
     
  5. tholan

    tholan Tach

    Naja, ich habe die, wie gesagt über 3 74HC32 "reingeodert", da ich nicht wußte, ob die Rückspannung auf den Bus
    irgendwas macht, wenn ich nur mit Dioden arbeite.
    Schien mir eleganter :) .
     
  6. Habe jetzt auch von AnalogueSolutions in England ein MIDI Kit gefunden für die CR78. Nach Informationen von denen kann das auch Accent etc. Da ich sonst andere Selbstbauprojekte noch am Start habe, ist das die günstigste und beste Lösung ( 99 GBP ) gegenüber der MTC (welche ja nicht CR68 spezifisch ist ) für 99 EUR.

    Danke für die Tips soweit. Hat jemand eigentlich Individual Out bei der CR78 bzw. CR68 mal gemacht ? Platz hinten im Gehäuse ist ja theor.
     
  7. tholan

    tholan Tach

    99,- Pfund, da wäre meine Schmerzgrenze schon erreicht,
    aber für weniger läßt sich sowas sicher auch nicht anbieten.
    Ich habe leider jetzt erst die technischen Unterlagen gefunden.
    Wie das aussieht, ist das schon mit erheblichem Mehraufwand verbunden.
    Man bräuchte wohl für jedes einzelne Instrument eine zusätzliche Verstärkung,
    bzw. Impedanzwandlung und je einen FET für den Akzent.
    Der wird, wie ich das sehe und es aus meinen Unterlagen ersichtlich ist,
    in der Originalschaltung nur in der Summe über einen einzelnen FET (Q24) geregelt.
    Na jedenfalls hab ich den jetzt auch gefunden :) .
    Das war der Ausgang Q-quer1 am ersten Flipflop.
    Der schaltet über Q21 das Gate von Q24.
    Den Schaltplan gibt es übrigens hier:
    http://elektrotanya.com/roland_cr-68.pdf/download.html
    Der Link zum PDF erscheint unten rechts neben der Preview.
     
  8. tholan

    tholan Tach

    Danke für den Link.
    Den kannte ich noch nicht.
    Roland ist ja da ganz gut vertreten.
    :)
     
  9. Anschlusspunkte:
    Liege ich mit meiner Annahme richtig, dass die links von IC1 und IC2 sind ?
    -In dem PDF erkenne ich BD/SD usw.
    - Was macht Kilpatrick da mit dem IC2 ? (PIn 8, Pin 14 und Pin 16) (74LS00N)
    - Q25-Q31 sind bei 2SC1815-GR und dort an B angeschlossen ? oder sehe ich das falsch ?
     
  10. JuBi

    JuBi Tach

    Hi,
    ich würde rechts von den 175ern trennen und dort reingehen (am 68k Basiswiederstand der Transistoren), dann bist du unabhängig von der Clock, musst aber die on Time selbst bestimmen, IC2 74LS175 hat an 8 und 16 die UB, pin 14 ist der /Q von D4, den braucht er für irgendwas evtl. Accent? Deine letzte Frage verstehe ich nicht ganz?

    Vielleicht hilft dir das ja, Gruß
    JuBi
     
  11. tholan

    tholan Tach

    Yo, wenn Du den weiterverfolgst, regelt der über den Transistor Q21 den FET Q24 vor der Endstufe unten rechts.
    Steht auch in einem Kästchen "Accent" dran.

    Hier ist noch zur Übersicht ein Bild.
     

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