roland msq 700 vs. innerclock synclock

Dieses Thema im Forum "Studio" wurde erstellt von aliced25, 9. Juni 2011.

  1. aliced25

    aliced25 C64

    hallo, ich frage mich gerade ob ich einen msq700 quasi als synclock entfremden kann via tape sync.... einzige frage ist nun ob der msq dann auch ne midiclock senden kann, wenn er im tape sync modus arbeitet? im manual konnte ich nix genaues finden...
    bin gespannt was ihr dazu sagt, einen msq habe ich zur verfügung, muss mir die tage mal das gerät holen und testen ob es klappt, wäre auf jeden fall eine günstige alternative...
     
  2. Geht vermutlich. Ich glaube mich zu erinnern, dass wir zB eine TR-505 auf Tape gesynct haben und mit dem MIDI-Clock der 505 dann andere Teile ge'slave't haben.

    Ansonsten besorg Dir irgendeinen richtigen Synchronizer. zB einen Korg KMX30, Roland SBX10 oder SBX80, Yamaha MSS 1. Die gehen meist für unter 100 Euro her.
    Ich synchronisier zB mit einer SBX80 gegen Logic oder Alesis HD24.
     
  3. aliced25

    aliced25 C64

    danke florian, scheint wohl wirklich zu funktionieren, habe zu dem thema eine ineressante seite gefunden
    http://www.adambaby.com/studiotech_sync.html#QUIRKS

    ich frage mich, wenn das funktioniert, warum das ding von innerclock so teuer ist und warum sie mit der einzigartigkeit ihres produktes werben??? was macht da den unterschied außer das es ein plugin dazu gibt!?
     
  4. Dass er mit Audio Loops funktioniert. Die ganzen Tape-Sync oder LTC-SMPTE-Synchronisierer machen die Grätsche, wenn Du die Syncspur in der Schleife laufen lässt. Einfacher Tape-Sync muss IMMER vom Anfang der Aufnahme durchlaufen. LTC-SMPTE-Synchronisierer können wenigstens immer einsteigen. Machen aber eine Unterbrechung, wenn der Audioloop quasi "zurückgespult" hat.

    Innerclock hingegen kodiert wohl einfach Clock-Ticks und separat eine kodiertes Enable-Signal, aus dem der Startbefehl abgeleitet wird. Dadurch ist ihnen wurscht, ob das eine Schleife ist oder nicht.

    Im Prinzip stinkeinfach; man kann es mit einem Modularsystem mit zwei Envelopefollowern nachbauen.
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    hmmm, aber braucht es dieses seperate start und stop überhaupt?
    ich meinen einen loop kann man beim anderen teil auch einfach durchlaufen lassen und das sollte gehen. wieso nicht? und wenn man die 808 stopen will, stopt man den loop, drückt stopt auf der 808, damit sie sicher wieder vom ersten step an beginnt und startet den loop wieder...
    wo soll das problem am loop sein? ein loop, der sich endlos loopt ist ja das gleiche wie ein durchlaufendes signal.

    verstehe das problem nicht :dunno:

    mir ist übrigens aufgefallen, dass das teil von snd auch nur einen audio eingang hat, also auch kein separaten audio eingang für start und stop
    (und usb ist imho nicht für die clock da, sondern für sonstige midi ansteuerungen etc., da Derives a highly accurate MIDI clock from any audio recording system, any audio recording system bedeutet auch systeme ohne usb! so wie eine mpc)
    [​IMG]
    und das links sind nur
    das rechts wird wohl der audioclock eingang sein
     
  6. aliced25

    aliced25 C64

    @soundwave:
    hast du nicht einen synclock von innerclock? meine es in einem anderen thread gelesen zu haben. wenn ja wie sind deine erfahrungen mit dem gerät, in hinblick auf das einbinden als externes instrument....
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    super sache, aber eben schon ein bisschen teuer... bisher arbeite ich nur mit audioloops für das sync signal, also nicht mit dem vst.

    einbinden als externes instrument? verstehe ich nicht ganz die frage

    coole anwendung um über ableton abzuhören (und vielleicht auch die antwort):
    - spur mit dem audioloop oder dem innerlock vst anklicken
    - external audio effect einfügen
    - output definieren (also derjenige der zum innerlock geht), input definieren (da wo deine hardwargerät in die soundkarte geht)
    - weitere effekte etc. einfügen

    jetzt hat man seine synchronisiert hardware perfekt in ableton eingebunden, alles automatisch und perfektes im timing. :supi:
     
  8. aliced25

    aliced25 C64

    genau das meinte ich, danke... wenn das mit dem msq nicht klappt werde ich wohl in den saueren apfel beißen und mir den synclock zulegen...
     
  9. aliced25

    aliced25 C64

    so, das ganze mal ausprobiert... theoretisch funktioniert das ganze, der msq empfängt ein tape sync signal von der daw und gibt ein entsprechendes midiclock signal aus.
    leider läuft die clock dermaßen aus dem ruder das die werte bei einer daw geschwindigkeit von 120bpm teiweise zwischen 115 und 140 pendeln.
    bekomme anscheinend mit der daw kein vernüftiges fsk signal hin, obwohl ich lt. roland spezifikation ein clock singnal zwischen 1174 und 2349 hz sende.
     
  10. aliced25

    aliced25 C64

    so, habe mir dann doch den synclock gegönnt... nach ein bisschen frickelarbeit läuft das ganze endlich rund :D

    den msq habe hinterher zwar auch noch nach dem synclock prinzip, über tape sync zu ner tighten midiclock überreden können, aber da hat das irgendwie mit dem start/stop signal nicht funktioniert...
     
  11. Anonymous

    Anonymous Guest

    dazu habe ich ja florian eine lange frage gestellt, wäre cool, wenn er sich dazu noch äussern würde... ev. auch wieso das snd ohne start stop funktioniert.
     
  12. Ach, das habe ich nicht als direkte Frage an mich verstanden, sondern als "allgemeines Schulterzucken". Sorry.

    Warum braucht es zwei separate Spuren für Clock und für Start/Stop?

    1.) Weil es zwei Signale sind, die in einem relevant Timingzusammenhang stehen. Das Start-Signal muss vor dem ersten Clocksignal kommen.
    2.) Man braucht es, wenn man das Syncsignal im Audio-Sequencer in einer Schleife spielt. Normalerweise würde das Gerät das Schleifenende als eine Unterbrechung erkennen und daraufhin MIDI-Stop und MIDI-Start sendne - auch wenn die unterbrechung eigentlich nur minimal ist. Wenn man aber zwei separate Spuren hat, dann kann man prüfen, ob der Clock auf der Clockspur weiter geht, und - wenn ja - dann eben erkennen, dass es sich um einen Loop handelt, und dann auf die Stop/Start-Befehle verzichten. Wenn der Startbefehl irgendwie in das Clock-Signal eincodiert wäre (wie zB beim FSK oder beim Tape-Sync), dann geht das nicht.
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    nein nein, kein schulterzucken, ich weiss ja, dass du der fachman bist in solchen dingen, deswegen war das eine bitte zur aufklärung.

    also es geht dir um minimale pausen im audioloop, wenn der loop wieder von vorne anfängt... ok, interessant! hätte ich echt nicht gedacht. auch nicht, dass ableton keine pausenlose loops senden kann.

    wie funktioniert dann aber das snd? scheinbar verzichtet das auf ein separates start/stop. weisst du das zufällig oder hast du eine vorstellung davon?
     
  14. Das Startstop kann man problemlos in einer zweiten Frequenz unterbringen. Wie (und ob) er das Loop-grenzenproblem umgeht, weiss ich nicht.
     
  15. Anonymous

    Anonymous Guest

    ok, danke für die info!
     

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