Selbstbau CV Tastatur

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von beckersb, 1. August 2007.

  1. Weiss jemand eine Bezugsquelle für einfache Tastaturen. Es sollten ab 2 Oktaven sein und ich brauche nur jeweils einen Schließer pro Taste. Döpfer ist mir zu teuer. An der CV Elektronik bin ich schon am arbeiten (AVR:cool:.

    Gruß

    Stephan
     
  2. Fatar in Italien verkauft imho auch an privat.

    Ansonsten wird's schwierig -vielleicht eine alte Piepsorgel ausschlachten, die bekommt man spottbillig in der Bucht, im niederländischen "Marktplaats" noch besser.
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    es ist in jedem fall einfacher die tastatur bei doepfer zu bestellen und nicht bei fatar selbst. nach allem was mir bekannt ist, ist fatar nicht sehr kommunikatov, wenn es um kleine stückzahlen oder gar einzelstücke geht. der preis wird mit versand und allem drum und dran nicht viel niedriger sein als bei doepfer.
    im e-m forum laufen gerade die vorbereitungen zu einem groupbuy, da ein forumsmitglied sowieso schon 1000(sic!) bestellt.

    ansonsten serenadis ratschlag befolgen: altes casio keyboard kaufen und umbauen. das kann allerdings auch eine menge arbeit machen, evtl muss die widerstandsmatrix umgelötet werden.

    fatar keyboards sind halt (fast) plug&play. da lohnt sich vielleicht doch der preis?
     
  4. mc4

    mc4 -

    Holidays

    Fatar macht auch gerade Sommerpause :shock:

    We would like to inform you that we will closed for Summer Holidays from tomorrow (28th July) until 26th August:
     
  5. Wo finde ich denn das e-m forum?

    Stephan
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

  7. tulle

    tulle aktiviert

    Wenn du die CV-Geschichte des Formants nachbauen willst: Du brauchst 2 Kontakte pro Taste. Damit scheiterst du bei aktuellen Tastaturen. Nur alte Orgeln haben mehr Kontakte, evtl. da so ein altes Schiff ausschlachten. Eine olle Böhm CN/T bekommst du nachgeworfen. Überzählige Tasten können da abgeschraubt werden.
     
  8. Eine Böhm CnT hat 3 1/3 Oktaven und in der Regel 6 Umschaltkontakte (Obermanual) bzw. 4 Umschaltkontakte (Untermanual) pro Taste.
    Die Kontaktplatinen müssen vermutlich umgebaut werden; und die Kontaktplatinen aus- und wieder einzubauen ist eine Fummelarbeit, die eher was für jemanden ist, der Vater und Mutter erschlagen hat..... :roll:
     
  9. Nein, ich möchte eine eigene Elektronik dranhängen. Es wird ein Microcontroller, der je Taste einen einstellbaren Spannungswert ausgibt (keine Abstimmarbeiten beim VCO mehr notwendig) mit Pitch Bend und Portamento. Die Tasten werden per AD Wandler eingelesen, die Ausgabe per PWM oder DA Wandler. Ich bin noch am experimentieren.
     
  10. Die Formant-Elektronik würde ich heute nicht mehr so nachbauen, zumindest nicht ohne Modifikationen.
    Die 2-Kontakt - Geschichte ist ein wenig kritisch, je nachdem, welcher Kontakt zuerst schließt. Mit den damals verwendeten Kimber-Allen Kontakten war zumindest eine Justage möglich.

    Viel stimmstabiler war der "Nachfolger" der Elektor, das digitale Keyboard.
    Das Teil läuft heute noch bei mir.
    Digitale Abtastung und analoges Interface. Leider ist der damals verwendete D/A Wandler (ZN 426-8 ) heute nicht mehr erhältlich.


    Ein völlig analoges 1-Kontakt Interface hat Ray Wilson (MFOS) entwickelt.


    Wenn Du µPs verwenden wilst, wirst Du ja eine Matrix-Tastatur benötigen.
    Solltest Du ein altes Keyboard ausschlachten, musst Du auf die Anordnung achten, es gibt da welche mit 8x8, 6x8 (hatte ein Yamaha von mir) usw.
    Ein Umrüsten ist da u.U. schwierig.
    Ein altes Orgelkeyboard müsste zwar von Hand "vermatrixt" werden, ist da aber flexibler.


    Allerdings würde ich heute kein Keyboard mehr ohne Velocity haben wollen, von daher würde ich nur noch auf die MIDIKeyboard / MIDI2CV Schiene setzen.
    Aber das ist nun wieder ein ganz andere Geschichte. :D
     

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