Serielle Musik

Dieses Thema im Forum "Genres" wurde erstellt von Anonymous, 31. Mai 2014.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Thema eröffnet
     
  2. Zotterl

    Zotterl Guest

    Das nächste Event in der Serie fehlt...
     
  3. Rastkovic

    Rastkovic Pleasure to Kill

    Super, das kann alles und nichts sein. Angefangen von der Zwölftonmusik bis zur modernen algorithmische Komposition....
     
  4. dbra

    dbra Technohanfking

    Gibt es den Begriff jetzt schon, oder soll ich mir was ausdenken? EIne Idee hätte ich: Sampleschnipsel auf nur einer Spur aneinanderreihen.
     
  5. Zotterl

    Zotterl Guest

    Der Begriff ist schon reserviert.
    Hier der obligatorische Wiki
    http://de.wikipedia.org/wiki/Serielle_Musik
     
  6. Pepe

    Pepe Tach

    Ach, das haben wir in der Mittel- oder Oberstufe auch durchgeackert, das Thema. Mir kräuseln sich bei solchem Getöne die Zehennägel. Ich habe in der Zeit mal spaßeshalber Würfel genommen oder verdeckte Zettelchen gezogen und den ausgelosten Werten entsprechend "Melodien" zuwege gebracht. Klang alles schrottig. :floet:
     
  7. sami789

    sami789 Tach

    Angefangen von der Zwölftonmusik bis zur modernen algorithmische Komposition....
     
  8. Rastkovic

    Rastkovic Pleasure to Kill

    Arschologie ist wieder da....
     
  9. Markus Berzborn

    Markus Berzborn bin angekommen

    Serielle Musik ist Übertragung des Reihendenkens auf alle organisierbaren musikalischen Parameter und somit eine Weiterentwicklung der Zwölftontechnik Schönbergs.
    Viele halten es für ein Phänomen der 50er und 60er Jahre und behaupten z.B., Stockhausen hätte sich von der Seriellen Musik abgewandt.
    Das stimmt aber nicht. Sein multiformales Komponieren wie etwa im Licht-Zyklus ist ganz klar der seriellen Denkweise verhaftet bzw. eine Erweiterung/Weiterentwicklung der seriellen Technik.
     
  10. Xpander-Kumpel

    Xpander-Kumpel bin angekommen

    Cool!
    Noch nicht mal Wikipedia kennt das Wort "multiformal".

    Das Wissen darum hat Stocki wohl mit ins Grab genommen.
     
  11. Physical Evidence

    Physical Evidence er leuchtet fast

    Ist was für Nerds, die dazu neigen, auf pseudophilosophisch-analytische Weise in jeden Fliegenschiss ein künstlerisches Statement hineinzuinterpretieren.

    Langweilig.
     
  12. Markus Berzborn

    Markus Berzborn bin angekommen

    Überhaupt nicht.
    Alles ausführlich von ihm erläutert in "Texte zur Musik" Band 5-10.
     
  13. cellbiol

    cellbiol aktiviert

    Wenn man mal "Synthesizer" als des kleinsten gemeinsamen Nenner jenseits aller musikalischen Vorlieben annimmt in diesem Forum, dann überrascht der ablehnende Beiklang dieses Genre-Eintrags etwas. Der oben verlinkte Wikipedia-Beitrag ist - ohne dass S. erwähnt werden - mE sehr aufschlussreich, insbesondere die Kritik:

    Hier wird deutlich, welche - leicht zu übersehende? - Entwicklung die Musik in den letzten 50 oder 100 Jahren genommen hat: über die 100%igen Reproduktion der Musik (Konserve, Sampling), die Reproduktion des Vortrags (Sequencing) bis hin zu einer "neuen Unreproduzierbarkeit" (analog/modular). Ohne Übertreibung lässt sich die serielle Musik am Beginn der Synthesizer-Musik (nicht -Technik) verorten. Das ist doch nicht wenig, oder?
     

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