Slicer und Synth - Little Deformer 3

Dieses Thema im Forum "Sampling, Looper" wurde erstellt von Moogulator, 12. Juni 2018.

Schlagworte:
  1. Moogulator

    Moogulator Admin

  2. obwohl granular aktuell so "in" zu sein scheint, erzeugt dieses teil zu unrecht hier im forum doch sehr wenig resonanz.

    bei muffwiggler ist mittlerweile ein aktuelles bild online:

    [​IMG]

    sehr spannendes teil. hier aktuell von der gotharman seite:

    Preliminary Specs:

    Expected release: September 2018.

    -16 parts
    -8 stereo voices
    -One oscillator per part, that can either be a multi-waveform oscillator, a stereo sampler, a noise generator, one audio input or both audio inputs.
    -2 filters per voice. 16 filter types.
    -Cross fading chop playback system for ultra smooth transitions between chops -See the XXX7 video for a demo.
    -16 Audio Tracks (only 8 can play back at a time at the moment). Chops while recording. Playback starts immediately when recording stops, and chops can be rearranged and re-pitched (again: See XXX7 video). Maximum audio track lenght: 32 bars (with track resolution set to 1/2).
    -Sample time: Either 93 minutes (477MB) or 193 minutes (977MB) of mono sampling (half in stereo), max 8.192 samplings (for both models), kept in super reliable NOR FLASH memory. Samplings and audio tracks are immediately available when turning on -No loading time.
    Samplings are kept in 4 banks. Each bank holds up to 2048 samplings.
    4 samplings can be assigned at a time to the 16 sample slots of a preset. These can be selected using the Chop Select parameter. Each sampling can hold up to 64 (non-destructive) chop points.
    -8 busses, on which insert effects and optional analog filters can be placed.
    -8 Insert effects, that can be placed on any audio bus.
    -2 output effects.
    -16 sequencer note tracks.
    -32 sequencer controller tracks.
    -Morph Knob.


    hier noch die letzen videos mit dem älteren prototypen:





     
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  3. Hier ein neueres Video mit Filterupgrade:



    Im September werden die Preorders ausgeliefert. Ich bin dabei! :banane:
    :hifi:
    @Moogulator :
    Das Teil ist jedoch mehr eine Groovebox als nur ein reiner Sampler.
    Hier sind digitale Oszilatoren vorhanden, ein XOX-artiger Sequenzer, Effekte, Aufrüstbar mit bis zu 2 analogen Filtern, zusätzliche Ein- und Ausgänge, CV ins und outs.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. August 2018
  4. Wieder ein paar aktuelle Videos:




    Nächste Woche sind dann wohl die Pre-Orders fertig und werden ausgeliefert. :lecker:
     
  5. fanwander

    fanwander ||||||||||

    Ich gestehe, ich kapiere nicht, für was dieses Gerät sein soll. In keinem der Videos war bisher Musik, die damit gemacht wurde; da haben Töne nur unbeholfen rumgehampelt (und ich bin durchaus auch mal für Eckiges und Lärmiges zu haben).
     
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  6. weinglas

    weinglas Tube-Noise-Maker

    Das ist eigentlich ganz schnell erklärt: Eigentlich war es als (granulares) Effektgerät mit analogen Filtern gedacht gewesen. Analog zu seinem Vorgänger (ohne analoge Filter) kamen dann Sequencer und Synth/Sampler dazu. Jetzt ist es sogar ein polyphoner Sequencer/Synth geworden.

    Zu den Videos: Flemming (Mr. Gotharman) hat es nicht so mit Melodien/Harmonien. Aber er hört auf seine Kunden und hat jetzt sogar erstmals einen Quantizer mit eingebaut. D.h. der LD3 wird auch sanft und melodiös klingen können. Nur dafür braucht man halt keinen Gotharman zu kaufen ;-)
     
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  7. sushiluv

    sushiluv |||

    Was kostet der Spaß?
     
  8. weinglas

    weinglas Tube-Noise-Maker

    Das ist dummerweise gar nicht so einfach zu beantworten, da man das Teil gegen Aufpreis nahezu unbegrenzt konfigurieren kann (zusätzliche Audio-In- und Outputs und/oder CV-In- und Outputs, zusätzlicher Samplespeicher, bis zu zwei analoge Filter, andersfarbige LEDs).

    Los gehts wohl bei 1290 Euro. Schau einfach mal hier: http://www.gotharman.dk/
     
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  9. SPAZEboard:
    "12 analog filters for LD3, arranged in 4 chains:
    1: Two parallel lines, each with one 24 dB resonant highpass filter and one 24 dB resonant lowpass filter. 4 filters in total.
    2: One 18 dB resonant highpass filter and one 18 dB resonant lowpass filter, connected in serial, with analog distortion, that can be mixed in. 2 filters in total.
    3: One 24 dB resonant highpass filter and one 24 dB resonant lowpass filter, connected in serial, with analog fuzz, that can be mixed in. 2 filters in total.
    4: Two parallel lines, each with one 24 dB resonant highpass filter and one 24 dB resonant lowpass filter. 4 filters in total.
    Each of the 4 filter chains can be assigned to any of the 8 audio busses. If more filters are assigned to the same bus, they can be serial or parallel connected to each other."



    Musik:



    In ca. einer Woche sollte meiner kommen. :kuckuck:
    Ich werde berichten.
     
  10. Donauwelle

    Donauwelle Malandro

    Bin gespannt! Hab den deformer2. Der Dreier ist mir so, wie ich ihn möchte, im Moment zu teuer.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Oktober 2018
  11. Donauwelle

    Donauwelle Malandro

    Gibts denn schon was zu berichten? Oder zu hören. Meska hat bei MW sehr schöne Sounds mit dem LD3 gezaubert.
    Sehe gerade, dass Flemming´s neuer Update den LD3 voll funktionstüchtig macht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. November 2018
  12. Strelokk

    Strelokk Noïseproll

    "Herr Behringer zu Kasse 3 bitte! Herr Behringer!"
     
  13. weinglas

    weinglas Tube-Noise-Maker

    Na, da springt Uli nicht drauf an. Soviel ich weiß, gab es 12 (in Worten "zwölf") Vorbestellungen ...
    Dabei hat sich der Little Deformer 2 wohl ziemlich gut verkauft. War aber auch eine perfekte Ergänzung zum Eurorack damals.
     
  14. Donauwelle

    Donauwelle Malandro

    Einen vernünftigen LD3 kriegt man kaum unter 2000 Euro :sad:
    Dafür bekommt man schon einen gebrauchten Montage.
    Sind halt zwei Welten. Braunkohletagebau vs. Versailles
    Beides beeindruckend...
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. November 2018
  15. weinglas

    weinglas Tube-Noise-Maker

    Braunkohletagebau trifft es irgendwie. Ich liebe ja die Gotharman-Teile. Aber klassische Preis-Leistungs-Vergleiche kann man bei ihnen wirklich nicht ansetzen (das gilt übrigens nicht für den LD2!). Der LD3 ist ein Sampler, Slicer, Sequencer, digitaler Polysynth, kann analoge Filter haben (sogar Röhrenfilter), kann CV/Gate-In und -Out und vier Audioein- und Ausgänge haben, ist ein Multi-FX für interne und externe Sounds und ein granularer Synth.

    ABER: Er ist immer (zumindest) etwas rauh, die Effekte mögen zwar Standardnamen wie Reverb haben. Sie sind aber eher "speziell" (digital, granular, ...). Klassische Room-, Hall-, Plate-Reverbs gibt es nicht und auch nichts, was einfach nur nach einem normalen Hall mit regelbarem Decay klingt. Und eine Sample-/Sound- oder FX-Library gibt es auch nicht. Die Bedienung ist zwar einfach und durchdacht, aber der LD3 ist eben auch ein Featuremonster.

    Das führt letztendlich dazu, dass man einen LD3 mit nichts vergleichen und durch nichts ersetzen kann. Das gilt aber eben nur, wenn man nicht versucht, ihn für klassische Sounds/Einsatzzwecke zu nutzen. Sinnvoll ist er als eine Schaltzentrale fürs Modularsystem (Sequencer, FX, Samples abfeuern und Polysynth) oder als verrückte Standalone "Groovebox". Er kann halt alles, aber vieles nicht so, wie man es werwarten würde. Habe ich schon gesagt, dass ich Gotharman Synths liebe ;-)
     
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  16. Sonamu

    Sonamu |||

    Hoffe ja immer noch auf die LD FW für meinen Anamono X.
     
  17. Donauwelle

    Donauwelle Malandro

    Ich auch :)
     
  18. Donauwelle

    Donauwelle Malandro

    Bei jedem neuen Gotharman zittere ich, ob und wie lange es Flemming und sein Unterfangen noch geben wird. Und eigentlich ist ein Kauf ein Support.
    Ich wünschte mir, er hätte mehr "Volumenmodelle" wie den LD2. Der FX Deformer war ja eine kluge Auskopplung. Einen Sequencer als stand-alone hätte ich mir, besser ihm, gewünscht. Die Sequenzer der Gotharman-Boxen sind ja sensationell. Auch und gerade für Freunde des nichtlinearen Sequenzierens oder der evolvierenden Sequenzen. Und auch zum Ansteuern von externem Gear. 16 Control-Tracks hat der AnamonoX. Da lässt sich schon was modulieren in internen und externen Synths.
    Einfach zu bedienen finde ich die Geräte von Flemming nicht. Aber man bekommt sehr viel zurück, wenn man sich auf sie einlässt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. November 2018
    siebenachtel, Sonamu und weinglas gefällt das.
  19. Sonamu

    Sonamu |||

    Weißt du, da lach ich über nen Michaelis, der Zeuch ausliefert, dass dich zur Weißglut triebt, da er selbst bei bekannten Bugs nicht nachliefert und sich vieles anfühlt wie ein Pre-Production Sample.
    Flemming macht einfach und hilft
     
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  20. Donauwelle

    Donauwelle Malandro

    :bravo:

    Flemming forever!!!
     
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  21. Den Little Deformer 3 habe ich nun einige Zeit, da es hier anscheinend auch ein paar Leute interessiert, nun ein paar Wörter dazu,:essen:.
    Danke @Donauwelle für die Aufforderung etwas zu schreiben.
    Braunkohletagebau entspricht nicht so ganz meiner Vorstellung, da gehört sicher noch mehr dazu.
    Eher einen Braunkohletagebau inklusive Vergnügungspark, Swimmingpool und einigem/n Verrücktem/n mehr. (Diesen Teil habe ich nun auffällig oft editiert, da das Ganze nicht in Worte zu fassen ist).
    :schreiben:naja also eine ziemlich wilde Mischung welche sehr geschmacksspezifisch ausfällt.
    Zauberkasten wäre meine erste Eingebung gewesen.

    Ich habe mir den LD3 ohne irgendein praktisches Gotharman Vorwissen bestellt. Alles was ich so erlesen habe, die Klangbeispiele der anderen Geräte, die sympathische Kommunikation mit Flemming, hat mich in einer besonderen Art angesprochen und überzeugt, den LD3 zu bestellen.

    So nun zu meinem neuen Lieblingsspielzeug:
    Aktuell habe ich nur das Speicher-Update welches nicht nachträglich nachgerüstet werden kann und die Steps 1, 5, 9, und 13 in blau.
    Den LD3 nutze ich bisher nur als reinen Klangerzeuger zum rumspielen und testweise als Effekt, jedoch plane ich das ganze gleichzeitig als Effekt-Einheit und Synthesizer im Livesetup ein.

    Die Bedienung des LD3 ist auffällig unkompliziert und mit wenig Aufwand kommt man sehr schnell auf spannende Ergebnisse.
    Der Standardoszillator ist für sich schon relativ mächtig und durch die stufenlose Wellenformüberblendung ergeben sich dadurch schon sehr schöne Sounds, zusätzliches Plus ist die PWM welche bei allen Wellen mit hineingedreht werden kann. Hierfür gibt es eine grafische Darstellung der Wellenform auf dem Bildschirm. Alleine dieser Teil hat mich relativ lange gefesselt. Mit den digitalen Filtern ergeben sich fast schon Standardsounds. Zusätzlich eine sehr unkomplizierte relativ umfangreiche Modulationszuweisung.
    So richtig schön wird es bei der Verwendung von Samples als Tongeber. Durch die veränderbaren Sample-Startpositionen und Sample-Längen wird es höchst interessant hier ist einiges an Potential vorhanden hierfür gibt es zusätzlich den Wavebuilder, welchen ich jedoch noch nicht getestet habe.
    Die digitalen Filter finde ich sehr gut und die Effekte haben einen sehr speziellen Charakter.
    Ich habe bei weitem noch nicht alle Möglichkeiten ausprobiert, jedoch hat das Gerät einen unglaublichen Reiz erforscht zu werden.

    Für die Effekte werde ich mir noch zusätzliche in/out-puts gönnen. Um unabhängig von der Tonerzeugung Externes zu verwursteln bzw. häckseln, oder auch zu deformen.

    Als kurze Zusammenfassung:
    Als Ergänzung zu üblichen Tonerzeugern ist der LD3 eine inspirierende Ergänzung und passt alleine durch die spezielle Sound-Ästhetik immer irgendwie dazu. Auch ohne Upgrades eine tolle Bereicherung.
    Der Preis ist in meiner Wahrnehmung gerechtfertigt, da das Teil enorm vielseitig ist und sehr viel Spass macht.
    Sehr positiv finde ich auch, dass Flemming auf Kundenanregungen reagiert und schon einiges umgesetzt hat (vor allem auch sehr schnell).

    Da es hier schon mehrmals Thema war:
    Die Videos von Flemming sind in Sachen Verdaulichkeit nicht ganz auf dem gewohntem Niveau von üblichen Konsumer-Produkten. Sie verlangen einiges an Abstraktionsvermögen des Konsumenten ab um daraus Rückschlüsse der musikalischen Verwertbarkeit des Instrumentes zu schliessen.
    :zzz: für heute reicht´s aber nun.
     
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