Spectralis 2

Dieses Thema im Forum "mit Sequencer" wurde erstellt von DerElektroniker, 12. März 2011.

  1. 1) Hallo ich bekomme den arpeggiator nicht zum laufen, wenn ich die Steps im Sequence Trigger Modus eingebe.
    Kann mir das jemand erklären?
    Wenn ich ihn über die Minitastatur spiele geht es, aber halt nicht über die Sequenceline.


    2) Kann man die Drum nur per Step Pitchen über eine Sequence Linie?
     
  2. Der Arpeggiator des Spectralis wird vom Patternsequenzer, von den Nummerntasten im Play Modus und über MIDI angesteuert. Eine Ansteuerung mit Hilfe einer Sequencerlinie ist nicht vorgesehen, da eine Sequenzerlinie ohnehin keine Akkorde an den Arpeggiator senden kann.

    Der Drumsequencer sendet seine Events auf einer festzulegenden Note entsprechend des programmierten Drumgrids. Eine Steuerung der Tonhöhe ist nur möglich, wenn man die Tonhöhe über die Velocity steuert - die ja für jeden Step individuell einstellbar ist. Möchte man hingegen pro Step wirklich unterschiedliche Tonhöhen über die Notennummer senden, muss man den Stepsequencer benutzen.
     
  3. also ist es nicht möglich alleine mit dem Specki Arp Sounds zu programmieren und im pattern mal in z.b. C4 zu spielen und mal in C3..

    Das ist aber sehr schade :sad: Und irgendwie unverständlich, welche Lösung des Problems kann man denn da gehen?
     
  4. Du kannst den Patternsequencer doch auch über die Nummerntasten einspielen. Dann steuerst Du natürlich den Arpeggiator an. Auch im Patternsequencer gibt es einen Step-By-Step Modus. Den solltest Du Dir im Handbuch mal anschauen.
    Wie gesagt - wenn Du den Arpeggiator über den Stepsequencer anspielst, bringt er ja nicht viel, weil Du nur eine Note zur gleichen Zeit anspielen kannst. Wenn Du das trotzdem unbedingt machen möchtest, gibt es auch dafür einen Weg. Du erzeugst eine MIDI Sequenzerlinie, lässt die Noten ausgeben und verbindest MIDI Ausgang mit MIDI Eingang. Aber wie gesagt - besser ist es, den Patternsequenzer zu nutzen.
     
  5. Ok, dann mache ich das mal so.

    Dann könnnen wir gleich zum nächsten Problem :D

    1)Im Step Modus funktioniert die Pause und Len Taste nicht? Warum?

    2) Wie kann man eine Aufnahme wieder löschen?

    3) geht der ChordMode auch über die Minitastatur
    Also ich spiele die Höhen ein das geht
    Dann spiele ich das Tapping aber, als ergebnis speicher er daraus wieder die Höhen und nicht nur den Takt.
     
  6. Pause und Length zählen nicht zu den Noten. Die Zahl oben rechts ist lediglich ein Notenzähler und kein Takt oder Schrittzähler.

    Tappen über MIDI - Tasten geben die Rhythmik im Tap Mode ein.
    Tappen über Minitastatur erweitert das ganze - was dich vermutlich eher stört als nutzt. Die abgelegten Akkorde lassen sich über die Nummerntasten antriggern - auf jeder taste also ein anderer Akkord. Wenn Du nur Einzelnoten eingespielt hast, kommt Dir das vielleicht so vor, als würdest Du beide Male das gleiche machen...
     
  7. Gibts denn eine möglichkeit zusehen wo eine Pause ist und wie lang diese ist?
    Das heißt wenn ich eine Note einspiele und dann Len drücke wir die Note lang gezogen?
    Drücke ich Pause ist eine Pause von einem Schrittlänge, Drücke ich 2 mal 2 Schritte?

    Vielen Dank
     
  8. Die Länge der Pausen und Verlängerungen richtet sich immer nach dem eingestellten Raster. Das Raster kann jederzeit verändert werden.
     
  9. boah ich geh grad richtig ab!!! :D

    also die pattern erstellung ist richtig gut :)
    mache jetzt ca. 4 tage an ihm rum und komme gut klar und der Klang ist richtig hammer.

    Höre meist immer nur einen synth :D und vergesse weiter zu machen weil ich nur rumspiele!
     
  10. Also neues Problem:D

    Ich hatte ein Sequencelinie zur VCO1 Pitch benutzt und ene zum VCO2 Pitch. Es sind nirgendswo mehr Trigger gesetzt und trotzdem werden die Trigger noch angespielt scheinbar und verändern immer die Höhen.
    Gibt es eine Möglichkeit die Sequencelines zu löschen oder so?
     
  11. Die Trigger steuern ja nur das "Anstupsen" der Hüllkurven. Die Pitch hast Du aber sicherlich mit den Reglern 1-16 verändert. Du kannst sie aber recht schnell alle auf 0 zurücksetzen:

    Drücke Sequence->Function
    Wähle die Page 1 mit den Page Tasten
    Nun siehst Du ein Display Menü zur Einstellung der Step Hüllkurven. Vor drei Parametern findest Du einen angedeuteten Pfeil nach oben. Diese Pfeile geben einen Hinweis, dass man über den Encoder-taster ein Submenü aufrufen kann. Einen dieser Encodertaster musst Du betätigen um die Menüebene zu wechseln.
    In dem erscheinenden Submenü wählst Du wieder die Page 1. Auf dieser Menüseite kannst Du den "Offset" einstellen - das ist der Wert der Steps einer Sequencerlinie, die mit den Encodern 1-16 eingestellt werden können.
    Stelle den Offset in dem Display-Menü auf 0 und betätige den letzten Encoder Taster unter dem Display. Der ist mit "SET ALL" bezeichnet. Der Offset Wert wird nun für alle Steps auf 0 zurückgesetzt.
     
  12. Also du hast echt ahnung, fast so als hättest du das Teil gebaut :D :nihao:
    Ok jetzt checke ich das auch mit den Hüllkurven.

    Danke!
     
  13. nihil

    nihil -

  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    Dann war wohl das Gerätedesign genau richtig.
     
  15. Ja das Design ist echt richtig gut. Normalerweise bin ich immer Kritisch, habe schon Virus TI, Maschine gehabt. Aber alles Mist!!!
    Der Specki ist genial, alleine Pattern- und Songerstellung, ein Traum :) Pro Song step eigene Muteeinstellung, da hat mal jemand nachgedacht.

    So nun aber wieder mal 2 kleine Fragen.

    1) Also wieviele SLC Dateien sollten auf dem Specki sein? Gibt es dort auch eine Begrenzung? Wieviele Samples sollte in einer SLC Datei sein etc.
    Wie sollte man das am besten managen?

    2)Gibt es ein Möglichkeit die Songs quasi ineinander übergehen zulassen? Wenn ich Live meine Songs spielen will muss man ich ja irgendwann mal wieder den Song wechseln?
    Leider gibt es dann eine kleine lade Pause. Kann man das ändern z.b. so

    Das letzte Pattern des des aktuellen Songs, müssen möglichst die gleichen Instrumente/Samples wie im darauf folgenden Pattern des darauf folgenden Songs?


    MFG
     
  16. Mehr als 255 Files insgesamt können von der FAT16 im Root Verzeichnis nicht verarbeitet werden. Das gilt für Dateinamen, die nicht mehr als 8+3 Zeichen haben. Längere Dateinamen benötigen mehrere File-Einträge. Abziehen muss man Einträge für die Ordner und die SBB-, HLP-Dateien, die natürlich ebenfalls Verzeichniseinträge verbrauchen. Eine Richtlinie wie viele Samples in einer SLC sein sollten kann man nicht pauschal angeben. Man sollte aber wissen, dass der Spectralis keine Einzelsamples aus einer SLC Datei lädt, sondern grundsätzlich alle Samples einer SLC Datei auf einmal. Deswegen sollte man im Hinblick auf den RAM Verbrauch nicht zu viel und im Hinblick auf die Anzahl der Dateien auf dem Root Directory nicht zu wenig Speicherplatz in einer SLC Datei zusammenführen. Meistens packe ich zusammengehörige Drumsamples (zum Beispiel eine Drumcomputer Set) in eine SLC Datei und Multisamples (mehrere Samples eines Instruments mit Keyboardzonen) in SLI Dateien.

    Wichtig ist gerade im Hinblick auf die Anzahl der Verzeichniseinträge, dass man wirklich nur Samples dauerhaft auf dem Flash Speicher lässt, die man auch benutzt. Samples, die man ohnehin nie benutzt, sollte man auch wieder löschen.

    Der Spectralis lädt beim Wechsel von einem Song zum nächsten Samples vom Flash Speicher in sein RAM. Das Laden dauert eine gewisse Zeit. Während dieser Zeit können Zugriffe auf das Sampleram in's Auge gehen, weil der Speicher über den Flash Speicher langsamer gefüllt wird, als er vom DSP ausgelesen werden kann. Stelle Dir einfach vor, dass die Sample-Adressen bereits gelesen werden können, die Sampledaten aber unter Umständen noch gar nicht da sind. Aus diesem Grund lädt der Spectralis zunächst den Samplespeicher, bevor er den Song freigibt. Dadurch lässt sich der Ladevorgang der Samples auch schneller bewerkstelligen, weil alle anderen Aktionen während des Ladens unterbunden werden.
    Trotzdem ist es bei den 32 Pattern pro Song durchaus möglich, mehrere "Songs" in einem Songspeicher zu halten. Es werden ja oft weniger als 32 verschiedene Pattern in einem Song benötigt.
    Für ein Livesetup kann man grundsätzlich auch ein reduziertes Sampleset mit maximal 124MB zusammenstellen, bei dem alle Samples auf Fixed Loading gestellt werden. Das beschleunigt die Songwechsel - dafür kann man aber nur mit einem reduzierten Sampleset arbeiten, weil bei Songwechseln dann keine Samples mehr nachgeladen werden.
     
  17. Na gut vielen Dank, dann werde ich mir wohl ein Koasspad zulegen, was einfach das letzte pattern loopt und der specki dann in ruhe den Song laden kann und dann geht die Fahrt weiter. Langer Satz aber ist auch früh am morgen ;-)
     

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