Stagepiano Yamaha CP33 oder Kawai MP5 ?

Dieses Thema im Forum "SyntheTisch!" wurde erstellt von Ensonic, 4. Juli 2010.

  1. Hallo,

    ich habe eben mit Klavierunterricht begonnen und brauche nun was zum üben.

    Habe die Auswahl bereits auf das Yamaha CP33 und das Kawai MP5 begrenzt.

    Der Anschlagsweg des CP33 hat ganz am Anfang einen deutlich höheren Widerstand als der des MP5 das würde doch Klaviermäßig fürs CP33 sprechen.

    Allerdings ist die Soundpalette und Editierbarkeit deutlich auf Seiten des Kawai.

    Ich werde hauptsächlich Klavierzeug spielen, aber Whiter shade of Pale möchte ich schon auch ganz gerne spielen können :)

    Dieser Sound ist mit dem CP33 wohl nicht so hinzubekommen, oder ?
     
  2. weinglas

    weinglas Tube-Noise-Maker

    Orgeln hat das CP33 auch. Hier mal ein Demo, auf dem Du alle Sounds hören kannst: http://www.musik-schmidt.de/blog/pianos ... cp-33.html

    Wirklich gut sind beide im Orgelbereich nicht. Ansonsten schau Dir auch noch mal das Roland GX700 an. Das hat virtual Tonewheels, dürfte aber nur gebraucht in das Preisniveau der anderen reinreichen.

    Am wichtigsten: Selbst ausprobieren!
     
  3. Neo

    Neo aktiviert

    ich stehe im Moment vor einer ähnlichen Entscheidung, wenn auch in einem anderen Preisbereich.
    Das kawai MP5 wird ja oft hoch gelobt, aber mir gefiel weder die Tastatur noch der Sound. Ich finde das CP33 in beiden Belangen besser. Aber ich möchte auch warnen, nichts ist so individuell wie Pianosound und Tastatur, da wir jeder etwas anderes präferieren.
    Vom Sound her finde ich das hier sehr hilfreich:http://purgatorycreek.com/
    unter "Digital Piano Shootout" sind sehr viele Soundbeispiele die man gut vergleichen kann und das CP33 ist auch dabei.
     
  4. Anspielen war ich sowieso schon x-mal im Laden, aber zu ner Entscheidung hat mir das bisher auch nicht verholfen ;-)

    Welche Preisregion und Geräte sinds denn bei dir ?
     
  5. Neo

    Neo aktiviert

    CLAVIA NORD STAGE 88 EX, Roland RD700GX oder eventuell noch YAMAHA S 90 XS.
     
  6. Für meine Jungs habe ich vor längerer Zeit für den Klavierunterricht auch ein E-Piano gekauft und meine Wahl fiel eben wegen der Tastatur auf das Yamaha (ich nahm damals ein Clavinova mit GH3 Tastatur). Das Kawai ist sicher auch gut, aber bei E-Pinaos hat Yamaha deutlich mehr Erfahrung.

    Wegen der Sounds würde ich nicht die Kombination in einem Gerät suchen - da kommst Du, wenn Deine Vorstellungen überhaupt realisierbar sind, ganz schnell in ganz andre Preisregionen. Wirklich gute Sounds für Orgel oder mehr hat kein E-Piano. Was da aber hilft wäre ein Expander, der via Midi angeschlossen die Soundpalette ungemein erweitert. Dazu dann ein paar Aktivboxen, und Du bis perfekt ausgestattet. So Expander gibt's bei ebay schon ab 100 Euro aufwärts (super leistungsfähige Geräte liegen so bei 300 Euro; darüber gibts auch noch was, wo man sich aber fragen sollte, brauche ich das).

    A Whiter shade of Pale hat halt eine bestimmte Registrierung. Entweder Du findest einen Klangerzeuger, der genau diese Regsitrierung bietet (gesampelt oder simuliert), oder Du bräuchtest einen Orgel-Expander mit Zugriegeln (bei ebay ab 300 Euro).

    Welche Möglichkeiten Computer-basierte Erweiterungen bieten kann ich Dir nicht sagen, weil ich da nicht zuhause bin.
     
  7. fab

    fab -

    nun, wenn es um klavier geht, macht es sinn, mal das kawai mp8 anzuspielen und das yamaha cp1 sowie cp5. dann weiß man, wie sich eine ziemlich gute klavierähnliche mechnanik in einem stagepiano anfühlt.

    für e-pianos und hammond ist man bei clavia am besten aufgehoben, beim nord stage hat man sogar einen rudimentären synth der ziemlich gut funktioniert. die mechanik bei klavier geht allerdings auch mehr in richtung rhodes als klavier, dafür ist es gut zu transportieren.
     
  8. Werde mein Budget etwas nach oben setzen, da ich gestern im Laden das CP50 und das RD700GX angefingert habe, fühlte sich doch etwas besser an als das CP33.
    Jetzt werde ich noch schauen dass ich das Kawai MP8 II irgendwo anspielen kann.

    Die Clavias sagen mir nicht so zu.
     
  9. Du musst entscheiden, was Du willst: Möglichst nah an einem rein mechanischen Klavier (dann kannst Du eben an einem solchen auch in gewohnter Weise spielen, wenn man Dich dazu zwingt), oder aber möglichst nah an Deinem eigenen Gefühl. Ersteres ist halt am besten bei den höherwertigen Yamahas.
     
  10. freidimensional

    freidimensional Tastenirrtuose

    Stehe auch gerade vor einer ähnlichen Entscheidung. Ich überlege gerade meine Fusion 8 HD zu verkaufen und mir etwas zuzulegen, dass einer Pianotastatur näher kommt.
    Habe auch die beiden Kandidaten hier ins Auge gefasst, finde es aber schade wenn die Tastatur des Kawai nicht soo prickelnd ist (hab ich auch bei Netzrecherchen gelesen, Neo scheint da nicht der einzige zu sein).
    Da das zukünftige Stückchen Gear dann auch mein Masterkeyboard sein sollte, fällt das Yamaha mit seinen gerade mal 2 Splitzonen für mich leider auch flach. Sehr schade,
    da man über die Yamahatastaturen durchweg gutes hört.

    Kurzweil scheint mit da auch eine gute Möglichkeit (kombi aus guter Tastatur und Masterkeyboardfunktionen) zu sein, ich habe gerade das PC2X (4 Splitzonen, schon besser...8 wären noch besser) ins Auge gefasst. Hat das
    schonmal jemand unter den Fingern gehabt, und könnte hier mal seine Erfahrungen schildern? Oder hat jemand hier noch nen anderen guten Tip, dass eine gute Tastatur mit guten Masterkeyboardfunktionen vereint?
    (PC3X scheint da ne andere Tastatur als das PC2X zu haben? Auf der Kurzweil-Page steht was von ner idealen Mischung aus Piano- und Orgeltastaturverhalten...)
     
  11. Pianotastatur und Masterkeyboard sollen sicher unterschiedliche Funktionen erfüllen. Ich hab ja so um die 20 Tastaturen, die alle unterschiedlich sind. Man kann auf der einen oder der anderen dadurch auch unterschiedlich spielen (für mich als Nicht-Pianist - ich lernte anfangs Akordeon - geht eine Hammertastaur nicht, wenn die Melodielinie schnell ist, aber die Intensitätskurve des Anschlags einer Hammertastaur ist eben auch ein Stilmittel, das anders nicht zu bekommen ist). Jedenfalls würde ich die erwarteten Funktoinen und Effekte nicht vermischen, oder Du musst eben in jede Richtung Kompromisse eingehen, was sicher auch eine ernsthafte und gute Lösung sein kann. Das Alesis QS8.2 ist z.B. ein solcher Kompromiss (halb gewichtete Tastatur), eine gewisse Hammer-Anschlagdynamik, aber auch eine leichte und damit schnelle Spielbarkeit. Liebe Suchende, denkt daran mal mit Ruhe.
     
  12. freidimensional

    freidimensional Tastenirrtuose


    Hab noch den Andro für Sachen für die ich ne leichtere Tastatur brauche, kein Ding.
    Masterkeyboard ist bis jetzt mein Alesis Fusion, auch mit 88 Tasten, aber die sind mir zu wenig pianomässig.
     

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