Standortbestimmung von Dubstep & HipHop in 2009

Dieses Thema im Forum "Musik" wurde erstellt von audiotrainer, 21. Dezember 2009.

  1. Ich habe heute in der taz Artikel über die Ausdifferenzierung Britischer Bassmusik und über das Dahinsiechen von HipHop gelesen - fand ich so interessant, daß ich euch hiermit darauf hinweisen möchte.

    Ach so: Für einen Artikel über die Standortbestimmung von House & Techno muß man sich die taz in Form von Papier kaufen - ist evtl. aber irgendwann auch online abrufbar.
     

  2. :? UH-YOUNG KIM ?

    wer ist dieser (zitat) "Jaz-Z" von dem die rede ist. der muss ja gaaaanz schön angesagt sein und bei den mädels im ipod und aufm handy rauf und runter laufen.

    und wer sind alle diese anderen läute die er für "hiphop 2009" hält

    Dilla ist nicht aktuell ? :eek:

    fragen über fragen, keine antworten/keine ahnung von der szene

    danke UH-YOUNG KIM für diesen wunderbaren erguss von verbalem genital-herpes. deine artikel sind ein gutes beispiel für die redewendung: "viel reden ohne was zu sagen"

    themaverfehlung, setzen, 6
     
  3. macurious

    macurious Tach

    Viel interessanter als der Artikel sind die Kommentare. ;-)
     
  4. :fawk: gähn....

    jedes jahr der selbe schmu....

    und dubstep hat's nie gegeben, genauso wie grime, hat die wordsoundsoundposse schon vor 10+ jahren gebaut...

    ihr rapschwammerl :mrgreen:
     
  5. Moogulator

    Moogulator Admin

    Für mich geht es in dem Artikel nur um den absoluten Mainstream, also einer vollkommen eigenen Welt. Das ist das Problem bei solchen Sachen. Und es stimmt: Da gibt es auch Moden und Richtungen, die halt vorrangig über die Mainstreammedien verbreitet werden. Da gibt es Vorsager. Völlig ok. Aber mit gelebter Kultur darf man das nicht immer verwechseln. Auch ungeachtet dessen, was die können oder nicht können.

    Acid. House und Co sind (wie Techno) ja offiziell auch immer mal wieder tot gewesen. Hier im Forum allein gibt es aber noch ein paar Leute, die das machen und in div. Läden gibts das auch. Club und Charts ist sowieso auch was anderes und überhaupt. Es gibt genug Parallelgesellschaften. aaaallright.
     
  6. KlanG

    KlanG Tach

    naja. is am ende halt nen taz-artikel, ne?!? was soll man da erwarten. in sachen hiphop sind die journalisten eh nicht ganz auf der höhe der zeit. genauso in der spex, wo im "hiphop-teil" am ende auch nur die 4 bis 5 großen heads ankommen. in LA geht grad eine riesige revolution des beatbauens ab, aber egal. 50cent, west is halt hiphop.

    am ende zählt doch eh nur, was einen selbst anturnt und wenn man sich 10 jahre alte tracks anhört oder sachen, die für andere tod sind.

    der dubstep-artikel is ebenso nichtssagend.

    greetz
     
  7. frixion

    frixion Tach

    Naja :? Im S&R/Keyboards schreibt/schrieb Hr. Kim wenigstens halbwegs gute Plattenrezessionen, aber der Artikel ist mehr als unterer Durchschnitt (was für Rückschlüsse das auf die TAZ-Leser zulassen könnte?).
    Aber "Hip-Hop" ist IMHO derzeit bis auf einige, ganz wenige Ausnahmen nur mehr entweder Kommerz, Mittelmass oder schlechtes Pseudo-Funk-Revival. Mir ist's egal, hab ja genug Tonträger. :lol:
    Und was Britanien betrifft: Wiley ("Playtime is over" läuft bei mir noch immer sehr oft) macht mehr Dance-Crossover, Rascal eher auch, Dynamite MC is IMHO "so OK"... Grime wird sicher bald durch eine hippere Wortkreation verdrängt werden.
    Dubstep (nur teilweise mein Ding) wird sicher noch musikalisch weiter existieren, DnB ist ja auch noch irgendwie lebendig.

    Btw. ...gibts noch "Baltimore Club"??? :fawk:
     
  8. feilritz

    feilritz Tach

    ich kipp grad auf die gesamte Wu - Clique rein. Sprich nicht der Clan selber sondern die ganzen weniger bekannten. (killer beez, northstar, sunz of men gravediggaz, black knights) rein.
     
  9. theorist

    theorist Tach

  10. Flying Lotus ist für mich der Beweis, daß Dubstep längst angefangen hat den Mainstream zu erobern.
    Ich kenne die und finde deren Musik sehr Kaffeehaus-kompatibel (sowas wie Kruder & Dorfmeister in den 90ern).
     
  11. theorist

    theorist Tach

    Höhö...cooles Kaffeehaus musst du da kennen, bei uns läuft immer noch Kruder & Dorfmeister ;-)
     
  12. frixion

    frixion Tach

    Hudson Mohawke finde ich nicht mal dazwischen, gibt mir auch musikalisch wenig.
    Der FM4-Vorzeigewiener ist schön groovig/deep aber auch nicht wirklich Hip-Hop'ig (grausames Wortkonstrukt), Flying Lotus schon eher.
    Ist das Zufall, dass zwei der genannten Acts bei Warp Releases haben? Mich wundert eher, dass hier keine Ninja Tune/Big Dada Künstler genannt werden.

    Aber gibt's keine Acts mehr die deepen/jazzigen Hip Hop im Stil der älteren Smith'n Wessum/Black Moon, oder gute Abstract Sachen? So was wie Ultramagentic MC's/ Kool Keith ? Oder wenigstens Tha Alkaholiks? :lol: Ich leg' mir jetzt lieber eine Pete Rock&CL Smooth LP auf....
     
  13. maxillaa

    maxillaa Tach

    "So bleibt Rap zwar der Sound, der aus den Handys plärrt. Lokale Spielarten schießen weiter aus dem Boden wie Pilze. Aber das Zentrum ist weggebrochen. Und damit ist auch die Zeit der Klassiker vorbei. Das Publikum kann sich nicht mehr entscheiden, wie noch zu Zeiten von "Thriller"."

    ich bin in den neunzigern mit hiphop sozialisiert (mit allen nebeneffekten,noeimseijin ?!) worden und kann mir kaum eine lebendigere kultur und auch musik vorstellen.
    das wegbrechen der mitte (und untergang des konsens) ist imho ein durch die globalisierung erzeugter effekt in dem sich das individuum immer mehr individualisiert (und halt individuum wird...).so zeitgeistig ist aber lebendig, oder ?
    schade finde ich die äusserst kurzsichtige darstellungsweise, ich kann dem herrn kim gerne mal zeigen wo hiphop lebt. und das die strahlkraft abnimmt kann ich mir kaum vorstellen, ich kann mich nicht erinnern jemals mehr rapper ( ;-) ) erlebt zu haben.
    hiphop hat für mich auch nie einen sondern viele ankerpunkte gebraucht. und die hat es immer gegeben, sampling ist das beste beispiel für das breite fundament auf dem hiphopp aufbaut.
    ich konnte mich nie für jay-z und konsorten begeistern, bin mit mos-def und beastie boys aufgewachsen um später in das anticon-universum hereinzuwachsen, und wieder rauszuwachsen.
    heute lege ich cameo,falco und michael jackson nacheinander auf und verstehe mich als hiphop-dj. und hiphop als kultur des tuens.und das in äusserst vielen ausprägungen (grafitti,djing,mcing,breaking,beatboxing....), wen interessiert es wenn es keine "mitte" mehr gibt? hiphop war schon immer äusserst puralistisch veranlagt.
     
  14. kl~ak

    kl~ak Tach

    strg_c + strg_v


    den fällt einfach nichts mehr ein .... bei mir äuft gerade ne lowdub/clubroot _ die klingt gar nicht tot und bass ist auch dabei _ naja ist auch schon fast n jahr alt!

    grüße jaash
     

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