Suche Dune-Flöte

Dieses Thema im Forum "Sound / Tutorials" wurde erstellt von rund, 23. Februar 2011.

  1. rund

    rund Tach

    Moin moin,
    ich bin aktuell auf der Suche nach dem typischen Flöten-Sound von Dune.
    Hat einer von euch eine Ahnung, mit welchem Synthie der gemacht, bzw. wie der keiert wurde?
    Von Live-Auftritten weiß ich, dass Dune einen Yamaha SY 22 und einen Roland JV-90? (die Zahl kann man nicht erkennen) hatten.
    Allerdings finde ich zu den Synthies keine Demos die meiner Meinung nach passen würden.

    Anbei ein paar Beispiele was ich meine:
    Dune:
    (1:45)
    &feature=related (0:11 - In diesem Video sieht man auch einen Synthie, den ich aber nicht identifizieren kann)
    Auch bei Blümchen im Einsatz:
    (0:53)

    Besten Dank!
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    Hab mal youtubeURL gedrückt für die Videos, ist bequemer, wie das geht ist sehr einfach siehe AdminShoutbox.

    Das liegt eigentlich hier mehr an der Spielweise. Der Synth ist dafür egal, es sind beim Fernsehen auch selten die Teile zu sehen aus denen das wirklich kommt. Diese orgeligen Dinger sind ROMsounds in den meisten fällen. Im ersten Beispiel scheint es mehr das berühmte Fairlight-Panflöten-Sample zu sein und ganz unten ist es auch einfach nur ein Orgelsound. dh ein Oktaviertes Teil mit ein paar Obertönen, was man sehr einfach synthetisieren könnte. Hast du mal daran gedacht ein Orgelsample oder einfach 3-4 Oszillatoren so zu mischen (oktavieren und noch mal zu oktavieren) und einzusetzen? Dann diese Akkorde spielen?

    Das erste Beispiel ließe sich sicherlich aus Libraries oder aus diversen ROMplern holen. Es gibt da fast immer hauchige Panflötensamples oder eben auch diese Orgelsounds, von denen du sprichst als Basis. Da dir aber mehr an dem groben Charakter liegt, hast du's einfach und kannst dann eben auch statt oktavieren auch entsprechende Akkorde spielen oder den Sound annähernd synthetisieren. Das schwere dabei wären die Hauchanteile, welche nur im ersten Beispiel zu erkennen sind, ich vermute sie jedenfalls. Die Allgemeinheit nennt das Kirmesorgel und es kommt dem auch sehr nahe. Orgel bedeutet einige obertonlose Sinustöne werden gemischt, die Stimmungen sind nur in 2-3 Registern ungrade, der Rest sind oktaven. Also 5 1/4 und 3 1/3 Zimbeln wie es so schön heißt. damit das ein bisschen "schmutziger" wirkt. Das ist etwas vereinfacht.

    Das sind die vielen Wege dahin.

    :hallo:
     
  3. Tax-5

    Tax-5 aktiviert

    Hallo erstmal

    Also um deine Frage zu beantworten:
    Habe aus erster Quelle erfahren dass es sich dabei um Layers aus dem Roland JD800/990 sowie Roland JV (Model weiss ich nicht) handelt.

    Wenn man die Presetsounds (Chöre) des JV so durchhört fallen einem die Sounds sehr schnell auf...
    Habe die Sounds selber in meinem JV2080 gefunden aber die Patchnamen grad nicht parat..

    Thread kann geschlossen werden :D
     
  4. Moogulator

    Moogulator Admin

    Die 3 Sounds sind aber unterschiedlich.
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    JD800 ist die richtige Fährte.

    Im ersten Clip könnte es das Sample Flute Push sein, möglicherweise gelayert mit Flute Tone oder auch Shaku Attack. Durch die Verwendung der Synthparameter verwischt das Hörsignal etwas, so dass eine 100% exakte Zuordnung selbst bei genaustem Hinhören etwas schwierig ist. Der JD800 erlaubt bis zu 4 Layers, das heißt, man hat es häufig mit Mischsounds zu tun.

    Allerdings sind genau diese Samples sind sooo individuell, als dass man das Resultat nicht auch mit anderen Flute Samples erzeugen könnte. Ich empfehle als Orientieren Samples mit den Bezeichnungen Ney Flute, Panpipe Attack oder auch ganz simple Recorder Typen. Sie müssen einen kräftigen direkt ansprechenden Attack haben mit nicht allzuviel geräuschhaftem "Blow" Effekt, das ist das Wichtigste.
     
  6. rund

    rund Tach

    Wow, da legt man sich kurz mal auf's Ohr und schon so viele Antworten, besten Dank! :supi:
    Da ich noch recht neu in dem Gebiet bin (um das böse N.....-Wort zu vermeiden) muss ich jetzt ersmal googlen, hören experimentieren( und ggf. später nochmal Nachfragen ;-) ).
     

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