Sweet-Spot bei Synthesizern?

Dieses Thema im Forum "SyntheTisch!" wurde erstellt von Anonymous, 17. Juli 2014.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hi,

    was ist eigentlich dieser Sweet-Spot bei Synthesizern?
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Der reglerbereich in dem es gut klingt
     
  3. Cyborg

    Cyborg aktiviert

    eine Modevokabel die von "Beratern" als Werbeargument benutz wird. Eher was für Leute die mit Standard-Sounds auf einem Keyboard spielen. Synthesisten nutzen möglichst alle Parameter und denen ich jeder Regelbereich zu klein ;-)
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ok, danke, ich kannte das bis jetzt nur so aus den Bereichen für z.B. die beste Hörposition etc.
     
  5. Cyborg

    Cyborg aktiviert

    Daher kommt das sicher auch.
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Nicht unbedingt, ich wollte auch schon kürzere Releasezeiten - damit wenn alle Regler oben sind auch noch was "sinnvolles" rauskommt und sich nicht alles in geschwabber und gemumpfe auflöst ...
     
  7. Cyborg

    Cyborg aktiviert

    Kollegah, ein Regelbereich hat einen Anfang und ein Ende. Ein großer Bereich erlaubt höhere Auflösungen als ein kleiner. Bei einem großen Bereich würde sich also auch der "untere" noch feiner einstellen lassen. :)
    Also groß= 0-10Vm klein z.B. 0-3V oder auch 5-10V
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    Bei manchen Oszilloskopen, aus meiner Ausbildung, konnte ich Bereiche grob über einen großen Regler und fein über einen kleinen Knopf, der auf dem großen aufgeschraubt war, regeln. Ich glaube wir hatten solche Hamegteile, das wäre doch auch einen Lösung für Hardware-Synths, oder? In Software ala Diva ist es kein Problem, da drückt man meist einfach die Shift-Taste, oder stellt was grafisch in der DAW so fein ein, wie man das möchte.
     
  9. Zotterl

    Zotterl Guest

    Zum Thema Süßpunkt fiel mir das noch ein:

    - über den vollen Reglerbereich „passiert“ etwas. Nicht nur innerhalb eines kleinen Bereiches.
    - Was für den einen süß ist für den anderen Saures. Der Minimoog ist z. B. mehr oder weniger ein einziger Sweet-Spot, aber aus wessen Sicht?
    Klassische Leadstimmen, Bässe & Co => Minimoog.
    Wer gern und viel experimentiert wird mit lieblichen Sweetspots nicht satt => also auch noch Geschmackssache.
     
  10. Anonymous

    Anonymous Guest

    Jein, ansonsten wäre Doepfer der grosse Sieger geblieben in der Modular-Welt. Dessen grosser Regelbereich ist das was die meisten nicht verstehen und hat neben den Kittel auch was laborartiges, da dann viele Klänge möglich werden, die sich alles andere als musikalisch anhören.

    Ich glaube selbst von dir kam mal eine Kritik aus diesem Grund. :selfhammer:
     
  11. Anonymous

    Anonymous Guest

    Mal etwas Offtopic, ist Doepfer nicht der große Sieger? Wenn ich bei Thomann oder so schaue, sehe nur modulare Sachen von Doepfer und falls ich mir mal wirklich analoges Gear kaufen würde, dann natürlich keine Second-Hand Sachen, es sein denn sie sind extrem günstig.
     
  12. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das mit dem regelbereich ist so ne Sache ...
    Wie oft hat man einen sound geschraubt wo sich der interessante Kram dann innerhalb von einem 1/4 des regelweges oder noch weniger abspielt
    Also viel bringt da nicht unbedingt viel, es sei denn man steht auf komisches rumgefurze. Die gute Abstimmung der Parameter macht den guten synth. :mrgreen:
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    :lollo: :lollo: :lollo: :lollo: :lollo:
    Sowas habe ich auch schon mal gehört, klingt dann so als wären ein paar Module kaputt. Ich steh mehr auf so Berliner Schule und solche Geschichten wie Jean Michel Jarre sie macht.
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ist auch nicht nur Geschmacksache sondern auch ne Frage der herangehensweise
    Will ich klangforschung betreiben oder will ich Musik machen?

    Ich mag beides
    aber am Ende des Tages ist mir dann doch ein großer sweetspot lieber als 100.000 einstellungen die ich nicht wirklich hören will :lol:
    Der Unterschied zwischen was passiert wenn Box und Instrument ist der sweetspot :mrgreen:
     
  15. mark

    mark -


    Ist die Carrier Frequenz bei FM sehr niedrig und die Modulationsfrequenz von hoher Amplitude können Partialfrequenzen im Negativbereich entstehen. Da dies aber nicht geht werden diese Frequenzen am 0 Punkt Phasenverkehrt ins Frequenzspektrum zurückgeworfen und vermischen sich mit der Carrierfrequenz... Das selbe gilt auch anders herum überhalb der Nquist Frequenz. Demnach würde ich als Sweetspot den Bereich definieren der zwischen dem genannten ligt ohne ungewollte Frequenzanteile zu erzeugen.
     
  16. subsoniq

    subsoniq aktiviert

    grosser sweet spot heißt:
    man kann wahrlos an den knöppen drehen und es klingt immer noch geil


    kein sweetspot:
    man kann sich anstrengen wie man will kriegt aber nix brauchbares aus der kiste
     
  17. Xpander-Kumpel

    Xpander-Kumpel engagiert

    Blahblah...
     
  18. Xpander-Kumpel

    Xpander-Kumpel engagiert

    Robotwalla hat es eigentlich komplett zusammengefasst.
    Der Bereich in dem die Bedienung der Regler gut klingt und Dich zum Schrauben einlädt.
    Ich kenne bisher keinen Werbetext einer Firma der auf diesen Fakt überhaupt eingeht.

    Es ist natürlich eine rein subjektive Betrachtung, die jeder für sich selber herausfinden muß.

    Meine Synth mit Sweetspot sind:
    Minimoog(der echte)
    Roland SH-101
    Bass Station II
    Korg MS2000/Microkorg
    Yamaha AN1x
    Mutable Instruments Shruthi-1
    Roland Alpha Juno/MKS-50
    Korg EMX

    Meine Synth ohne Sweetspot sind:
    Alesis Micron/Ion
    Akai MiniAk
    NordLead 1-2x
    Access Virus A-B

    Da ich nicht alles hatte, kann ich für viele Geräte die hier nicht auftauchen für mich persönlich auch keine Einteilung treffen.
     
  19. Xpander-Kumpel

    Xpander-Kumpel engagiert

    Ja nee is schon klar :selfhammer: ...
     
  20. Anonymous

    Anonymous Guest

    Es ist natürlich genau andersrum, wie auch das Beispiel nochmal verdeutlicht.
    Ein größerer Bereich erlaubt weniger feine Abstimmung, deswegen kann es druchaus wünschenswert sein einen kleineren Bereich zu haben.
    Insbesondere natürlich bei Synths die nur Standard 7 Bit MIDI Parameterauflösung haben, aber auch rein analog.
     
  21. Anonymous

    Anonymous Guest

    Und die ganz geilen Synths haben einen großen Parameterbereich und dafür 2 Regler...einen für´s Grobe, einen für´s feine.. :mrgreen:
     
  22. Anonymous

    Anonymous Guest

    Und die ganz geilen Synths haben einen großen Parameterbereich und dafür 2 Regler...einen für´s Grobe, einen für´s feine.. :mrgreen:
     
  23. Anonymous

    Anonymous Guest

    ich nenne so die Klangbreite. Speziell bei einem monopfonen, gehts mir zumiest um das Filter, d.h. dort wo die Eckfrequenzen richtigzupacken und ich sag mal, die "Eigenheit" des Filters liegt miau miau :mrgreen:
     
  24. Anonymous

    Anonymous Guest

    dito :supi:
     

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