[Synth] Hüllkurven & Oszillatoren einstellen (analoge und klassische Synths)

fanwander
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Quelle: https://www.sequencer.de/synthesize...ellung-fuer-analog-synth.118217/#post-1390239

PeterViennaSound schrieb:
oder am liebsten eine Liste mit Anleitungen für Bass, Fläche, Lead usw. also Klassische Sounds wie auch zum Beisiel die 303,
Das schlimme ist: die "Bässe, Flächen, Leads,..." etc werden nicht am Synth gut, sondern durch die Nachbearbeitung in der Produktion. Das kann Dir keine Klangbeispieltabelle liefern.

Ich behaupte ganz böse es gibt 4 verschiedene Grundsounds, und ein paar Variationen bei Oszillatoreinstellungen und aus denen setzen sich alle anderen Sounds zusammen:
1.) "Psiaooooo" = Hüllkurve mit Attack=0 Decay=63 Sustain=0 Release=63 (Perkussiv/Klavier/Bass/....)
2.) "Psiaaaaou" = Hüllkurve mit Attack=0 Decay=32 Sustain=32 Release=63 (klassische Synth ADSR)
3.) "Uoaaaapp" = Hüllkurve mit Attack=32 Decay=32 Sustain=0 Release=32 ("Bläser")
4.) "Muuuuhm" = Hüllkurve mit Attack=63 Decay=0 Sustain=127 Release=63 (Pad)

Was die Oszillatoren angeht gibt es folgende Kernvariationen
1.) Für alles was prägnant und druckvoll sein soll (Bässe, harte Sequenzen) nur einen Oszillator nehmen.
2.) Für alles was rauh und aufdringlich sein soll, Envelopes für die Modulation am Oszillator nehmen (PWM per Envelope, PitchMod per Envelope bei Hardsync).
3.) Für alles was weich und breit sein soll: mit zwei oder mehr Oszillatoren arbeiten, und LFOs für die Modulation verwenden.
4.) Unsymmetrische Pulswelle (nicht moduliert) ist oft durchsetzungsfähiger und charakteristischer als Sägezahn.

Der Rest ist dann wie weit das Filter auf ist, und wie stark die Envelope Modulation am Filter ist.

Mehr gibt es bei einem klassischen subtraktiven Synth nicht.
Das ist auch der Grund, warum ich nicht verstehe, dass Leute 1000 Presets an so einem Synth brauchen. Mehr als 16 Sounds können sie eh akustisch nicht unterscheiden.



EDIT: Ob ein Sound nach Bass klingt, hängt davon ab, ob Du ihn als Bass spielst. Der gleiche Sound kann auch ein Lead sein, wenn man ihn drei Oktaven weiter oben spielt.
 
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