Tom Oberheim bekommt seinen "Namen" zurück

Tom Oberheim durfte sein Logo und Namen nicht direkt verwenden, da das Warenzeichen Gibson gehörte.


Schriftart: Witzbold
 

MaEasy

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Wär ja klasse, wenn da jetzt noch was schönes käme ...aber dieses Notendingens beim Oberheim Logo fand ich damals schon kacke ;-)
 

ossi-lator

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Gibson gibt offiziell Tom Oberheim seinen Namen zurück!

"Tom Oberheim bekommt Rechte am Firmennamen und Logo von Gibson zurück"

alles andere ist doch falsch formuliert. findest du nicht? seinen Namen Tom Oberheim hat er nie abgeben müssen, wäre ja völliger schwachsinn.
 

Lauflicht

x0x forever
freut mich für Mr. Oberheim. Vielleicht gibt ihm das noch den nötigen Drive für die x Voice Eurorack Module.
 
"Tom Oberheim bekommt Rechte am Firmennamen und Logo von Gibson zurück"

alles andere ist doch falsch formuliert. findest du nicht? seinen Namen Tom Oberheim hat er nie abgeben müssen, wäre ja völliger schwachsinn.
Zu glauben, dass er zB für die Zeit nicht Tom heißen durfte wäre aber auch "Schwachsinn"

Lachender Smiley.

Ich find es jedenfalls gut, wenn man bedenkt, was mit dem Namen passierte und zwar mit dem Markennamen. Ich weiss aber auch nicht, was er noch auf die Beine stellen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:

ppg360

fummdich-fummdich-ratata
[...] Ich find es jedenfalls gut, wenn man bedenkt, was mit dem Namen passierte und zwar mit dem Markennamen. Ich weiss aber auch nicht, was er noch auf die Beine stellen kann.
Da Tom jenseits der 80 ist, gehe ich davon aus, daß diese Rückgabe nicht erfolgte mit dem Hintergedanken, nochmal was richtig Großes zu stemmen, sondern einfach, um jemandem seinen Frieden zu geben, bevor er geht.

Karma Police oder sowas.

Stephen
 

haesslich

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Humanistische Motive werden da wohl kaum eine Rolle gespielt haben -- die Marke ist für den derzeitigen Besitzer nicht mehr hinreichend lukrativ, also weg damit. Soll sich halt jemand anderes damit rumschlagen oder glücklich werden damit.

Meine Theorie.

Stephen
Ich denke sogar noch weiter:
Gibson hat - neben Finanzproblemen - auch ein Imageproblem. Teil der Sanierung von Gibson ist nicht nur die Monetarisierung (durch Verkauf von Marken die nicht im Kerngeschäft liegen - und ich schätze mit Oberheim war nicht viel zu holen), sondern auch eine Gesundschrumpfung auf eine kompakte, nachvollziehbare Marke Gibson. Ohne Wasserkopf. Ohne erklären zu müssen, wieso Gibson auch Bluetooth Lautsprecher, Jukeboxen und Software macht.

Für Gibson kann es gut sein, Oberheim nicht als Marke zu halten, weil das Vertrauen in die Kernzielgruppe (und Investoren) ausstrahlt, man konzentriert sich nun wieder auf Gitarren, und macht keine teuren und unsinnigen Abenteuer mehr.
 
Es war geradezu typisch, dass die alle nicht die besten Dealer waren, eher Ingenieure ohne zu viel Marketinggedanken, daher gab es bei Moog, ARP, SCI, Oberheim solche Sachen - darüber gibt es sogar Bücher.

Schätze aber du meinst - der hat es abgegeben, dann ist es auch legitim - darum geht es bei der Meldung allerdings nicht.
Eher, dass es passiert und ansonsten denke ich, liegt @haesslich da nicht so falsch, was dahinter stecken könnte. Gibson könnten natürlich den Namen weiter verwenden und vermieten, wie bisher. Was auch immer es bringen möge.
 

tom f

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Herrlich, der Weltfrieden ist wieder hergestellt weil Oheim Oberheim den Namen seiner Firma wieder nutzen darf.


Da stellt sich nun der Eine oder Andere - Spassvogel - folgende Fragen:

- Wurde ihm der Firmanname damals unter vorgehaltener Waffe entzogen ?

- Sind die Kunden zu blöd ein Produkt einem Entwickler zuzuordnen ?

- Ist ein Synth wegen einem Namen oder wegen seiner Qualitäten erfolgreich ?

- Adelt es Herrn Oberheim nicht sogar dass es ihm wie Bob M. aus N. ergangen ist ?

- Was hat ihn gehindert unter so klingenden Namen wie Oberliga / Ohrenheim / Overhome oder auch Gacksibert 3000 die geilsten Synths zu vermarkten ?
 
1) das wurde hier schon bemerkt https://www.sequencer.de/synthesizer/threads/tom-oberheim-bekommt-seinen-namen-zurueck.149355/post-1824045
2) OB12 war für viele kein "Oberheim", aber für andere attraktiv .. weiss nicht ob das was mit "blöd" ist.
3) Namen vielleicht nicht, aber ggf. würde man sonst heute einen Big Brian Voyager und Grandmother spielen. Herr Moog ist nicht mehr in der Firma mit dem Namen, daher könnte es heute anders heißen.
Nur mal zum Vergleich.
4) Adelt? nö, es ist wohl eher dies: #21
5) Marion (Oberheim) und Seer Systems (Smith) gab es auch… und Musonics und so weiter, Mellotron gehört heute eine ganz anderen Firma in einem anderen Land und Elka wurde auch durch Finnen gekauft, das mit dem Synthex hat aber nicht geklappt. Nur um ein paar zu nennen.

Ob wir mit einem Wirrlitzer, einem Rhodos Mark-Uwe oder so besser fahren würden, weiss ich nich'.
 
Zuletzt bearbeitet:

tom f

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Repetitio est mater studiorum.

Und wie war die Story nun ? Hat er den Namen verkauft - wurde er aus der Firma geekelt - ging er in Konkurs ?

Aber da das hier ja der Spekulierthread ist kann man ja posten was man will - Karma, alte Zöpfe, Humanismus, Schrumpfkuren etc.

:harhar:


Bald darf Twix wieder Raider heissen und ich warte auf einen sexy Synth von Mog Boob
 
Zuletzt bearbeitet:
Da gibts Bücher drüber, wer mag könnte hier gern mal referieren. Er selbst verließ die Firma jedenfalls, zumal er an der Entwicklung des Xpander/Matrix12 gar nicht mal mehr so stark beteiligt war, das Team ist ja dort sogar gelistet ..
 

ringmodifier

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Die eurorack Module würde ich mir auch zulegen...da seine Homepage sehr verweist ist.. nur noch der dsi oberheim, denke ich dass da leider nichts mehr kommt... man soll einfach loslassen und sich offiziell i den Ruhestand gehen. Ich schätze Tom für seine tollen synths. Aber kein Mensch lebt ewig und er hat sicherlich mit seinem alter zu kämpfen als mit neuen Produkten.
 
Nenne wir sie Modulationsoszillatoren mit Regelbereich von sehr langsam bis sehr schnell. Damit kann man klanglich einiges tun.

Analoge Filter und gerade das des Matrix haben viel Charme mit und bei dieserart Modulation, was ja dort per FM durchaus geht - aber eben nicht per LFO und die ENVs könnten schnappender sein - Cwejman konnte es auch.

Klar - man kann trotzdem damit Musik machen.
Aber - irgendwo könnte ich mir vorstellen, dass gerade bei diesem Gerät (für mich eigentlich der coolste Oberheim) Patente und Co. kaum noch eine Rolle spielen und das Tom O. das ggf. gar nicht mehr angehen mag oder kann oder so? Weiss ich nicht, aber könnte sein.
Der DX7 hat ein anderes Klangverhalten und den braunen würden Artefakte und Geistersounds antreiben wegen Quantisierungsrauschen und und und - Sagte ich schon, dass der TG77 nicht mehr geht? Aber genug Geschwafel, wollte es nur mal gesagt haben.
 

tom f

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...den braunen würden Artefakte und Geistersounds antreiben wegen Quantisierungsrauschen und und und...
Das ist ja schon fast ein poetisches Gleichnis auf gewisse Ideologien - Chapeau !

Ansonsten bin ich voll Deiner Meinung ausser, dass man das nicht mit einem Monophonen in den selben Kontext stellen darf - was ja gerade die missglückte polyphone FM am Andro belegt - grade in den hohen Lagen wird es für digital gesteuertes Analoges ja nicht so trivial mit der Genauigkeit - also zumindest wohl nicht aus Perspektive eines sparsamen Ingenieurs :)

Ich bin auch der Meinung dass man die klassiche Trennung VCO / LFO durchaus komplett aufheben sollte und man auch Synths mit 5 oder mehr VCOs machen sollte bei denen man dann auch nur einen für der Sound und die anderen für Modulationen nehmen könnte - und umgekehrt ebenso.

Ja - es braucht Polyphone Modulare Schlachtschiffe mit hoher Auflösung und musikalisch intuitiven Bedienkonzepten was die Modquellen angeht.
 


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