UDO Super 6 - 12-voice polyphonic Binaural Analog-Hybrid Synthesizer

Tom Flair

Kritische Geräteerörterungen
Ich sehe am "Billigblau" keine Billigplaste. Das Bild zeigt ein Metallgehäuse. Ich jedenfalls finde den Prototyp langweilig. Tausendmal schon da gewesen, dieser Look. Außer vielleicht die total bescheuert angebrachten Wheels.
Ich bin auch kein grosser Freund von diversen Hartmann Deisigns - oft wirkt das auf mich wie Futurismus der schon wieder überholt ist :)
 

Tom Flair

Kritische Geräteerörterungen
also der einzige udo bei dem ich seltsame assoziationen haben ist herr dirkschneider, den fand ich schon mit 17 irgendwie gruselig und jedesmal wenn ich seine vocals höre frage ich mich - ohne hohn oder spott - wie das gefallen kann. klingt der gute mann doch wie eine horde rabiater eichhörnchen auf testosteron :)
 

spk

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ossi-lator

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hat schon jemand persönlich dran rumgedreht? kann es sein dass dieser synth sehr gut klingt - der novation summit klingt dagegen recht steril....zumindest in den videos. aber das oscillator-design ist bei den beiden geräten auch unterschiedlich.
 
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Tom Flair

Kritische Geräteerörterungen
Für einen 6x2 Stimmigen digitalen auch kein Schnäppchen :)

Mir gefällt der Klang soweit sehr gut, aber die Frage ist ob man diese Breite im Sound direkt in die Synthese einbauen soll - immerhin gibt es genügend gute FX in allen möglichen Varianten und schon mittelfristig ist man damit deutlich flexibler als wenn man immer schon das volle Spektakel recordet.

Ich könnte mir vorstellen, dass diese Art von Vorteil bald zum Nachteil werden könnte - gut, man muss das ja nicht nutzen, aber dann fällt das angepeilte Alleinstellungsmerkmal weg.

Ich wage mal - hoch spekulativ - die Vermutung dass ich einen Nordlead 3 mit seinen 24 Voices und den massiven Editierungsmöglichkeiten den lebendiger klingen zu lassen in der Praxis bevorzugen könnte wenn man den zum Besispiel in Echtzeit mit tollen UAD Plugins abhört...

Das schreibe ich weil ich aktuell wieder viel an dem Schraube und der - mit etwas Musse - viele analoge Klassiker alt aussehen lassen kann, auch den Jupiter 8.
 
Könnte man das hier gezeigte aber nicht auch z.B. mit dem Summit machen (oder mit jedem layerfähigem Synth)? Also auf beide Layer denselben Patch, nur dass man halt den unteren Layer ein wenig zum oberen detunt, um diesen "binauralen" Effekt zu erhalten?
 
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ossi-lator

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Für einen 6x2 Stimmigen digitalen auch kein Schnäppchen :)

Mir gefällt der Klang soweit sehr gut, aber die Frage ist ob man diese Breite im Sound direkt in die Synthese einbauen soll - immerhin gibt es genügend gute FX in allen möglichen Varianten und schon mittelfristig ist man damit deutlich flexibler als wenn man immer schon das volle Spektakel recordet.

Ich könnte mir vorstellen, dass diese Art von Vorteil bald zum Nachteil werden könnte - gut, man muss das ja nicht nutzen, aber dann fällt das angepeilte Alleinstellungsmerkmal weg.

Ich wage mal - hoch spekulativ - die Vermutung dass ich einen Nordlead 3 mit seinen 24 Voices und den massiven Editierungsmöglichkeiten den lebendiger klingen zu lassen in der Praxis bevorzugen könnte wenn man den zum Besispiel in Echtzeit mit tollen UAD Plugins abhört...

Das schreibe ich weil ich aktuell wieder viel an dem Schraube und der - mit etwas Musse - viele analoge Klassiker alt aussehen lassen kann, auch den Jupiter 8.
ja, das stimmt schon. nordlead 3 plus polychorus oder anderen breitmacher und man hat einen ähnlichen klang. da kann man sich 2,5 k sparen - überzeugt :)

aber mal antesten kann man, die fader laden ein und der filterklang hat charakter. mal live hören.
 

Hi-Tech Music

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der sieht echt schön aus. vintage und futuristisch. so müssen synthies aussehen.
aber für 2500,- doch eher prophet 6
 

Tom Flair

Kritische Geräteerörterungen
Ich finde es gut dass der Typ das mit FPGA und so hohen Rates macht - das würde ich auch so machen wenn ich wüsste wie :)

Der Rest vom Konzept ist auch interessant aber nichts was mich persönlich anspricht - ich bin halt Polyphonie Fan und man könnte mit der Technik dann ja wohl wirklich analog klingender Viellstimmige Geräte bauen die nach Wunsch aber alle Vorteile digitaler Synths bieten - also hunderprozentig reproduzierbbare FM in allen Lagen und Modulatiosgraden - und das auch noch perfekt Polyphon spielbar.
 

Tom Flair

Kritische Geräteerörterungen
Könnte man das hier gezeigte aber nicht auch z.B. mit dem Summit machen (oder mit jedem layerfähigem Synth)? Also auf beide Layer denselben Patch, nur dass man halt den unteren Layer ein wenig zum oberen detunt, um diesen "binauralen" Effekt zu erhalten?
Ich hoffe / gehe davon aus, dass der Mann sich das schon etwas ausgefuchsters ausgedacht hat als diese übliche Prozedur, denn sonst wäre das ja ein reines Buzzword - multitimbrale Synths bei den man das machen kann gibt es ja zur Genüge.
 
Ich hoffe / gehe davon aus, dass der Mann sich das schon etwas ausgefuchsters ausgedacht hat als diese übliche Prozedur, denn sonst wäre das ja ein reines Buzzword - multitimbrale Synths bei den man das machen kann gibt es ja zur Genüge.
Na so wie ich das begriffen habe, gibt es da ja diesen Slider, mit welchem man den Grad der Verstimmung der beiden Layer direkt von der Oberfläche wählen kann. So weit nichts ungewöhnliches. Der ganze andere Steuerkrams für Filter etc. greift dann trotzdem einheitlich für beide Layer, ohne dass man wie sonst üblich zwischen beiden umschalten muss... für live sicher aber ne tolle Sache... na mal gucken ;-)
 

Tom Flair

Kritische Geräteerörterungen
Na so wie ich das begriffen habe, gibt es da ja diesen Slider, mit welchem man den Grad der Verstimmung der beiden Layer direkt von der Oberfläche wählen kann. So weit nichts ungewöhnliches. Der ganze andere Steuerkrams für Filter etc. greift dann trotzdem einheitlich für beide Layer, ohne dass man wie sonst üblich zwischen beiden umschalten muss... für live sicher aber ne tolle Sache... na mal gucken ;-)
Ja, die Frage ist was die aber alles detunen - nur Tonhöhe alleine würde das so nicht bewirken - um beim Beispiel des Nord Lead 3 zu bleibe: wenn man den schön organisch klingen lassen will dann muss man da auch gleichzeitig an Filter, Oscis, Attack und noch ein paar andere Parameter über Keytracking, Aftertouch, Velocity und Modwheel ran, alles sehr subtil - nur ist dann dort halt irgendwie im klassisch subtraktiven Part alles verbraucht :)

So eine komplexere Gesamtvertunung, Spreizung und Varianz in noch brauchbarem Bereich lässt sich da mit dem FPGA Konzept deutlich leichter implementieren als bei was Analogem bei wohl ähnlich tollem Grundsound auch in extremen Bereichen.

Aber im Prinzip, ja - auf die eine oder andere Weise ist das Alles auch nichts Neues.
 

LordSinclair

Adel verpflichtet
Im Sonicstate Video bei ca. 7:00 schaltet George von Mono-Oszillator auf Stereo-Oszillator um - und WOW - der Klang hat plötzlich Tiefe und Atmosphäre und Breite usw.

Den Effekt kenn ich von meinem Prophet XL - der auch einen Stereo Analog Filter Pfad hat. Das macht einen Teil der Faszination vom PXL aus. Diese Atmosphäre im Klang.

Nur scheinen mir beim Super 6 die Eingriffsmöglichkeiten / Modulationsmöglichkeiten zwischen den Kanälen noch viel differenzierter zu sein.

Bin gespannt auf weitere Demos und evtl. eine Antesten im Herbst.

Ist auf jeden Fall ein Kandidat für mich.
 
schaltet George von Mono-Oszillator auf Stereo-Oszillator um - und WOW - der Klang hat plötzlich Tiefe und Atmosphäre und Breite usw.
Sicherlich, der Synth klingt echt toll.
Aber ist halt sehr, sehr teuer.
Angesichts des Preises mache ich Stereoklang dann doch lieber althergebracht.
Liveauftritte sind dann natürlich nochmal etwas anderes. Aber das mache ich ja nicht.
 

LordSinclair

Adel verpflichtet
Welche anderen aktuellen Synths haben auch so ein Stereo-Oszillator-Modell?
Wie gesagt - der Prophet X(L) hat eine Stereo-fähige Klangerzeugung inkl. analoge Stereofilter. Für alle Samples (= Instruments) und alle Oszillatoren kann man die Positionierung im Stereofeld festlegen.

Mit Funktionen wie [StereoSplit] und [PanSpread] lässt sich das Klangbild zudem in der Breite beeinflussen (und auch modulieren).

Auf Basis der Demonstration bei Sonicstate / SB gehe ich aber davon aus, dass der Super 6 hier klangdynamisch wesentlich mehr kann und mehr Direct Controls hat um die Phasen zwischen den Kanälen zu beeinflussen.
 
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Tom Flair

Kritische Geräteerörterungen
Ich frage mich was nun das genau heissen soll - also Stereossignalpfad.

Solange da nicht erklärt wird was genau anders gemacht wird als bei vielen anderen Geräte halte ich das für eine fragwürdige Abgrenzung.

Wie gesagt - viele Synths sind multitimbral, haben Einzelausgänge und sind natürlich pro Stimme komplett unabhängig.

Was ist an einem Andromeda, Matrix 12 oder fast beliebigen Nord nicht Stereo wenn ich je die Hälfte der Kanäle hart panne und in einer Performance diverseste Minivariarionen als globale MODIFIER auf das Modwheel lege, oder - noch einfacher - gewisse klanglich relevanten Merkmale mit dem Sample & Hold so - geringfügigst - variiere, dass das alles viel lebendiger als üblich klingt ?

Grade den Andromeda kann man mit seinen 16 Einzelouts da immens bearbeiten - bzw. dank seiner dualen Regelung von Modulationen sowohl an der Quelle als auch beim Ziel.

Darum: was soll hier genau Stereo sein - ausser dass das Gerät scheinbar das selber macht was man halt sonst einprogammieren kann wenn man eben nicht gerade die simplesten Synth nutzt.

Und das frage ich mich - was ist mir lieber.

Aber das ist gar keine Kritik an sich - mich wundert einfach die Nutzung des Begriffes Binaural.
 

rauschwerk

pure energy noise
Sehr, sehr interessanter Synthesizer mit sehr ansprechenden Features und schön im Klang!
Gebaut (wenn es so weit ist) wird das Teil in Deutschland, weshalb man keine "Beh."-änlichen Preise erwarten sollte. Erinnert mich (Robustheit) etwas an Vermona '14.
 


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