Übernimmt Apple die Weltherrschaft in Sachen SOC Design?

Silicon Graphics hatte vor über 20 Jahren die heißesten Eisen mit mips. Kann schon sein daß das umbenannte Risc-V da punkten kann.
 
Hinsichtlich Musikproduktion, Studio, etc..:
Ich sehe das iPad immer noch als ein Zusatzwerkzeug zum Hauptkomputer. Wenn man das iPad gezielt einsetzt und in die Studioumgebung entspr. einbindet, dann kann es eine wunderbare Erweiterung sein - egal ab als Klangerzeuger, Multi-FX, Controller oder als eine Kombination aus all dem.

Sobald man aber versucht ein iPad (oder gar ein Smartphone) als den einen, einzigen, zentralen Rechner zu betrachten, auf dem alles zusammen wie auf dem sonst. Computer, laufen soll, dann wird das nix. Dafür ist das iPad aber auch nicht da. Und ein Mobiltelefon schon mal gar nicht.
Ich finde den "convertible" Ansatz wie MS Surface naheliegend und besser, allerdings kann das in der Praxis auch wieder Probleme geben, zB dann doch umständlich. Die Apple Argumentation dazu gefällt mir nicht so und den abgehobenen Preis für die Tastatur mit Touchpad, brutal teuer.
Der Apple Pen ist hervorragend, niedrige Latenz und Druckempfindlichkeit, dafür muss man immer Bluetooth einschalten oder halt permanent anhaben und manchmal braucht man ihn, meistens ist es mit dem Finger dann doch besser, braucht man dann die Finger wieder muss man ihn wieder ablegen. Nervt.
Ausserdem ist das Teil viel zu schwer will man es vernünftig schützen.
Ich bekomme bis heute keinen anständigen Workflow hin auf dem Ding, immer muss man irgendwelche Dateien verdoppeln weil man sie in andere Apps importieren muss. Aber ob ich ohne iPad kann, bin ich mir nicht mehr sicher. Auf jeden Fall habe ich jede menge Apps die ich auf dem MB brauchen würde aber vom Hersteller nicht genehmigt sind. Die jetzt alle fürs MB wieder zu holen, keine Lust.
Zu den Preisen:
Gemessen an dem, was wir derzeit sehen (M1 Geräte) könnte man davon ausgehen, dass die Nachfolger +/- ähnlich preislich gestaltet werden (Grundausstattung). Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass Zusatzoptionen (mehr RAM, mehr SSD, mehr CPU/GPU-Cores, etc..) sich Apple sehr teuer bezahlen lässt. Daher denke ich auch, dass die Optionen für mehr RAM und mehr Cores verfügbar sein werden, jedoch zu vergleichbar hohen Preisen (wie bisher auch). Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es zukünftig nicht mehr nur die eine CPU (wie derzeit die M1 mit 7 oder wahlweise 8 GPU-Cores) geben wird, sondern dass man die bereits besagten Optionen mit Aufpreis haben wird - bis hin zu 32 GPU-Cores (Spekulation).
So ein bisschen habe ich das Gefühl das die M1 Einführungspreise bekommen haben, erstens weil neue Architektur und Rosetta, zweitens um Kunden zu gewinnen.
Die nächsten könnten durchaus teurer werden, nicht nur wegen mehr Leistung.
 
Die werden auch nen ticken teurer. Sind genauso neue Technik und werden Pro genannt. Was soll’s. 200/300 mehr für so ein Gerät ist jetzt immer noch weit entfernt von teuer.
Apple hat den großen Vorteil, das sie mehr Chips produzieren lassen, die alle gleich sind. Das macht es günstiger. Der M1 ist in allen Macs aktuell und im iPad. Für Apple rechnet sich das total. Und ein wenig haben sie hier wirklich mal an den Kunden weiter gegeben. Ist alles ok. Ein Mini für 675 ist schon mega. Genauso wie das MacBook Air für unter 1000. Das ist wirklich Knaller für den Preis, wenn man Apple kennt und eigentlich ganz andere Hausnummern gewohnt ist.
 
Ich mag mich irren, aber hat Apple schon jemals so ein Event auf den Kanälen wie zum Beispiel Twitter so gepushed?
 
Ich mag mich irren, aber hat Apple schon jemals so ein Event auf den Kanälen wie zum Beispiel Twitter so gepushed?

Keine Ahnung. Normalerweise verpasse ich die eh immer. Seit dem M1 find ich die ziemlich interessant. Ich hoffe die haben noch ein wenig an der Architektur gefeilt. Evtl den Single Core erhöht oder oder.. nicht einfach nur stupide 4 Kerne mehr rein geklatscht. Warten wir’s mal ab.

Mit neuer Dimension könnte auch 3nm gemeint sein. Oder ein 3D Verfahren, wo Kerne jetzt übereinander liegen. Wobei ich denke darauf warten wir noch 2-5 Jahre. Wenn es aber eine Bude hinbekommt, das die Kerne überhaupt keine große Abwärme mehr erzeugen, dann wird’s spannend. Dann werden wir ganz schnell, ganz radikal geänderte Designs bekommen mit extremen Leistungssteigerungen. Da wird die Next Gen CPU nicht 50% schneller, sondern 500% usw.
 
Wir werden sehen, wieviel RAM ein M1X und ein M2 wird adressieren können.
Ich gehe davon aus, dass die neuen Rechner nach der September Keynote gesondert im Oktober 2021 präsentiert werden. Durch Verdopplung oder gar Vervierfachung des M1-Designs als M1X oder M2 werden 32 bis 64 GB an RAM adressierbar sein.
Na sowas, sowas…
Die Glaskugel hatte tatsächlich ins Schwarze getroffen hinsichtlich RAM (?)
Von wegen, nicht möglich über 16GB hinaus zu gehen
 
Welcher Prozessor ist besser bzw- genügt für Audioperformance. M1 Pro oder M1 Max? Dh. welcher kann mehr spuren und oder niedrigere Latenz? Gibts da schon ein Benchmark, und wieviel RAM ist nötig, damit der RAM keinesfalls ein Flaschenhals sein wird?
 
Welcher Prozessor ist besser bzw- genügt für Audioperformance. M1 Pro oder M1 Max? Dh. welcher kann mehr spuren und oder niedrigere Latenz? Gibts da schon ein Benchmark, und wieviel RAM ist nötig, damit der RAM keinesfalls ein Flaschenhals sein wird?
für audio genügt schon der reguläre M1 beim mac mini, imac oder beim 13 zoll macbook.
ansonsten wirst du mit dem M1 Pro ausreichend leistung haben, der M1 Max sieht eher dannach aus als wäre er für komplexe 3D render/video geschichten interessant, wegen mehr GPU.
 
Mir ist halt wichtig, die Latenz so niedrig wie möglich zu haben (den Latenz nervt am meisten beim produzieren). Würd mich interessieren was da möglich ist mit den neuen Macbook Pro Prozessoren.
 
Mir ist halt wichtig, die Latenz so niedrig wie möglich zu haben (den Latenz nervt am meisten beim produzieren). Würd mich interessieren was da möglich ist mit den neuen Macbook Pro Prozessoren.

Die Latenz hängt auch stark mit dem verwendeten Interface zusammen. Wirklich gut wäre Thunderbolt 3. Mein Quantum 2626 kommt damit am M1 Mac mini auf sehr gute Werte.

 
Was gestern gezeigt wurde, ist schon eine sehr solide Leistung für low- und mid-tier. Dennoch bleibe ich gespannt, wie Apple das in den nächsten 12 Monaten auf MacPro-Leistungsniveau skalieren möchte. Den MacPro7,1 kann man derzeit auf 1TB Hauptspeicher konfigurieren – unabhängig von der Frage, wer das braucht, kann ich mir derzeit nicht vorstellen, wie man das auf ein einziges (riesiges) Stück Platine bringen möchte. Angesichts des üblichen Ausschuss bei Wafern ist das kaum noch wirtschaftlich machbar – es sei denn sie haben ganz neue Technologien entwickelt. Vielleicht bleibt es bei einer festen Größe von "unified" Speicher und alles weitere wird "einfach" nur ein weiterer Level der – ohnehin bereits geschichteten – Speicher-Architektur. Wie auch immer, es bleibt spannend.
 
Ob sich für Apple ein Pro Prozessor lohnt weiss ich nicht, denn die Menge wird klein bleiben - sie könnten iMac und eine Art Monsterminimac und Käsereibe als "max" oder so definieren und für die noch mal einen Desktop Prozessor machen, der insgesamt mehr Power bekommt. Das Niveau liegt ja bereits auf Mac Pro Level - aber natürlich sollte es auch noch was geben, was diesen nochmal überflügelt. Das Ding passt dann in den drei Gehäusen für besondere Preise dann auch rein - für alle, denen die jetzigen MBPs noch immer nicht reichen oder die einfach keine Lust auf Mobil oder Klappscreens haben - was auch ok ist. Das sie erstmals Speicher und Co auf einen kompletten Chip packen finde ich gut und sinnvoll - und schneller - ich habe mich eh gewundert, wieso das nicht passiert - zumal man RAM sowieso nicht mehr unbedingt separat aufrüstet - bei Apple jedenfalls geht das schon seit 2013 nicht mehr.

Dann gleich richtig.
Das ist schon fein - Weltherrschaft wird macOS oder Apple nicht erlangen - in D ist der WindowsPC mit Abstand vorn - das wird sich auch nicht ändern.
 
Es geht ja auch nur ums Design der CPU. Ich glaub da haben sie im Moment die Nase vorn.

Wobei mir auch gerade auffällt, MIST! Man hätte den Fred SOC Design nennen sollen. Egal..
 
MOD: Das Umnennen kannst du immer auch nachträglich tun

PS: wenn du sagst SOC - dann ist das aber schon eher zumindest ein kleiner Erfolgsgarten - nicht aber das gesamte Paradies. Apple ist Nischenkram, aus Prinzip. Das ist keine Wertung.
 
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Ich sag ja Intel hat mit Centrino gepunktet und alles überschattet was es damals am Mobile Prozessoren gab. Nicht nur der Pentium M als Herzstück war relevant sondern auch der Chipsatz für Netzwerk usw; alles war darauf getrimmt ,um Strom zu sparen und so entstand die erste konkrete Linie mobiler Prozessoren und Mainboard . Vor Allem hat sich die Presse überschlagen, dass der Pentium M genauso schnell ist wie ein Pentium 4 aber mit niedrigeren Takt. Sorry für die Rechtschreibung; ich diktiere das gerade mit meinem iPhone.

Erinnert sich noch wer an die Zeiten, wo Keyboards und Keys audio Notebooks getestet haben. Centrino war damals der Hammer; ein Riesen Schritt. Das kann man Intel nicht nehmen… für mich ist Apple Silicon der gleiche Schritt. Gleiche Leistung, wie Desktop Prozessoren und dennoch weniger Stromverbrauch und wahrscheinlich auch weniger Takt. Vor allem sind die spezifischen Eigenschaften des M1 den Befehlssätzen von Intel Überlegen, da zwar auch bei Intel Hardware Decoding von H265 oder Hevc wenn es auch um encrypted Media geht, über spezifische Befehlssätze läuft, aber Apple bietet nicht nur die Decodierung an, sondern auch Encodierung in einer Hardware beschleunigten Umgebung….

Und darauf wird es auch in Zukunft hinauslaufen. CPUs werden immer mehr mit spezifischen Zusatzmöglichkeiten versehen, um die reinen Kerne zu entlasten.

Obwohl diese Art der spezifische Anwendungen in CPUs ist ja nicht neu. Vielleicht erinnert sich noch wer an MMX und Altivec… Heute ist es dann AVX und wie die ganzen CPU extensions heißen.
 
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Wenn wir über Apples Weg reden, so halte ich ihre Version für Clever weil sie damit Bauteile und Menge sparen - da eh RAM und Co verlötet wurde war das der logische Schritt. Für den Bereich All-in-One-Rechner, Portables und Kleinrechner sind diese Ideen sehr sinnvoll.

Da Apple nicht anderen was verkauft an Prozessoren wird das aber nichts mit der Weltherrschaft - die Idee das OS frei zu geben oder Clones zu machen hatten sie und das war für sie nicht gut, da sie ja anders drauf sind und von der Kombination leben und - gerade weil die Prozessoren speziell sind können sie damit alles tun, zB gegen Cloner - es wird eh keine Hackintöscher™ mehr geben.

Das ist, was zu Apple gut passt . willst du Mac - dann kauf einen Mac. So wird das sein und bleiben.
Und früher war das auch schon so - Macs waren schnell, die Books vorallem - und dann kam der Engpass bei den Prozessoren und Intel hat sie überholt - DESHALB mussten sie das auch ändern. Jetzt haben sie ihre Möglichkeit und nutzen die - wenn das nicht mehr geht, ändern sie es wieder. Es gibt ja nur temporäre Herrschaften.

Beim Handy liegt es natürlich nahe, dass da idealerweise nur noch ein Chip drin ist und sonst "nichts". Klein, unanfälig und billig herzustellen. Der Rest ist dann Gewinn. Das klappt recht gut bei dem Apfel.
 
Man darf nicht ausser Acht lassen, dass sich Apple ca. Mitte der 90er mit ihrem geschlossenen System und so exotischem Zeugs wie den Newtons fast selbst zu Grunde gerichtet hatte. Erst mit iPod und iMac kam man wieder aus dem Tal der Traenen raus. Und weitere 10 Jahre spaeter kam der Boost mit iPhones.
 
Man darf nicht ausser Acht lassen, dass sich Apple ca. Mitte der 90er mit ihrem geschlossenen System und so exotischem Zeugs wie den Newtons fast selbst zu Grunde gerichtet hatte. Erst mit iPod und iMac kam man wieder aus dem Tal der Traenen raus. Und weitere 10 Jahre spaeter kam der Boost mit iPhones.
Und mit OSX natürlich… das Geschlossene wurde ja auch tendenziell ab den 2000ern abgebaut. Interoperabilität und Offene Standards waren die neue Maxime.
 


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