Unterschiede Ensoniq EPS16plus, ASR10 und ASR-X

Dieses Thema im Forum "Sampling, Looper" wurde erstellt von e6o5, 7. Februar 2006.

  1. e6o5

    e6o5 ..

    Ich möchte mir gerne einen Ensoniq-Sampler kaufen. Mir ist nur nicht klar, wo die Unterschiede bei den verschiedenen Modellen sind. Ich meine nicht die technische Unterschiede wie maximaler RAM-Ausbau, Stimmenanzahl etc., sondern die Möglichkeiten, die ich mit den Geräten habe.
    Der ASR-X ist doch über SysEx editierbar, so dass ich einen ASR10 habe?!
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    der ASR X ist eher abgespeckt und auf ihm laufen auch nicht die prosoniq und waveboy FX, die imo das dickste argument für die http://www.sequencer.de/syns/ensoniq Ensoniq sampler ist..
    keine multisamples, ausser ladbarerweise..

    der ASR10 ist stereo und man kann auch den TS10 und 12 mitnehmen, die haben dieselben möglichkeiten .. aber keine AD wandler..
    etwas weniger ram, dafür mit rom sounds..

    sysex: ehm, nun ja.. sind sie alle..
    du hast mit dem X aber nicht automatisch einen ASR10. da multisamples nicht zu seinem konzept gehören.. er ist quasi etwas abgespeckt und "grooveboxiger"..

    willst du was spezielles wissen?
     
  3. Glow

    Glow .

    Ich kenne nur den ASRX der lässt sich über SysEx Editieren,es gab auch einen Editor für das Gerät der aber nicht sehr weit verbreitet war...

    Ich suche übrigens immer noch den MR Editor falls den irgendjemand hat ;-)

    Im Prinzip ist der ASRX ein Resampler mit guten Effekten aus der DP4 Serie sowie ein sehr gut klingender Rompler wenn man eines der Boards besitzt.Was das Layern und Mappen von Samples angeht ist der ASRX nicht wirklich zu gebrauchen das kann der ASR10 wesendlich besser..
     
  4. e6o5

    e6o5 ..

    Ich meinte mit SysEx beim ASR X, dass alle Parameter, die ich am ASR10 habe und direkt zu editieren sind, beim ASRX auch vorhanden sind, aber nicht direkt am Gerät sondern nur über SysEx zu editieren sind. Ist das richtig?
     
  5. outgo

    outgo ....

    ich hab alle drei hier stehen. ganz grob kann man sagen asr-10 ist perfekt für instrumente und atmos, asr-x eher für drums und loops.
    asr-x ist von der bedienung bei bestimmten sachen der schnellste sampler, den ich kenne. drums samplen, mit effekten resamplen, pads zuordnen - wenn du einmal mit dem ding gearbeitet hast, fragst du dich, warum alle anderen so unglaublich kompliziert sind.
    effekte im asr-10 und asr-x sind übrigens unterschiedlich, asr-10 entspricht dp4, asr-x algorithmen sind aus dp pro.

    asr-10:
    plus
    effekt-plugins von waveboy/prosoniq
    layers
    abgefahrene loop-funktionen
    transwaves programmierbar

    minus
    wenig speicher
    layers unübersichtlich

    asr-x
    plus
    bedienung
    resonanzfilter
    sehr gute rom-sounds (world, urban dance)

    minus
    rom-sounds nur mit spartanischer offset-programmierung am gerät
    keine transwave-programmierung
    Sequencer hakelt

    wenn du noch was genaueres wissen willst, schrei laut!

    Ingo
     
  6. Moogulator

    Moogulator Admin

    ja, es gibt das meiste, ausseR: FX sind anders und resofilter gibts im X..
    multis werden gelesen, geht also schon auch zu editiert..

    ansonsten sehe ich das wie outgo/ingo ;-)
     
  7. outgo

    outgo ....

    ach ja... das file-format beim asr-x ist aiff, also selber samplen und im rechner direkt weiterverwenden geht wunderbar, asr-x liest auch wav und aiff, asr-10 kann das nicht.

    Ingo
     
  8. Moogulator

    Moogulator Admin

    der ASR kann SMIDI, also SCSI und midi als datenübertrager für sample dump.. ist aber ziemliches generve aus heutiger usbverwöhnter sicht..
     
  9. e6o5

    e6o5 ..

    Als erstes danke fuer die schnellen und aufschlussreichen Antworten!
    Der ASR-X faellt erst einmal weg.
    Wenn ich nicht viel RAM brauche, lohnt es sich das ca. 400,-euro fuer einen ASR10 auszugeben, wenn man einen EPS16+ fuer 100,- bis 150,- bekommen kann?
     
  10. outgo

    outgo ....

    puh, kommt drauf an, was du damit machen willst.
    eps16 hat alle loop-funktionen, aber wesentlich weniger und schlechtere effekt-algorithmen und kein stereo-sampling.
    ich würde immer den asr-10 vorziehen.

    ingo
     
  11. Moogulator

    Moogulator Admin

    imo ist das eine frage des anspruches und der kohle.. 100 Kröts™ sind nicht zu viel für den eps16+, und man kann immernoch genug damit machen.. wenn es GEHT ,dann würde ich auch den ASR empfehlen, weil er einfach mehr raum bietet.. und die Fx.. und stereo.. das ist aber nur interessant,wenn du auch stereo arbeiten willst ,, die FX sind einfach aufwendiger.. und der ASr hat timestretching.. dauert lang.. aber hab ich seinerzeit viel genutzt.. sounds machen ..
     
  12. Eddy V.

    Eddy V. ..

    also laut Manual hat der ASR X ja eine einzige Transwave...ich finde die bloß in meinem Teil nicht.
    Kann mir da einer auf die Sprünge helfen?
     
  13. lilak

    lilak |||

    du musst dich erst mal fragen für was du die einsetzen willst. der eps16+ hat zwei samplefrequenzen, kann also auch crunchy was für drums ziemlich wichtig ist. der asr hat nur eine und klingt irgendwie edler was aber nicht unbedingt ein vorteil ist. beide machen die ziemlich massivsten drums der welt und dafür braucht man nicht viel memory.

    das andere interessante sind die transwaves für wavetable synths, das können beide. man kann auch den sampler auf durchzug schalten und ganze tracks durch die wandler schieben was ziemlich interessante ergebnisse liefert. vom sound her sind die letzten ensoniq sampler für mich die besten hardware sampler.

    ich hab rein intuitiv den asr wieder verkauft und den eps16+ behalten. der eps16+ rack liegt glaube ich inzwischen schon bei 250.-
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. März 2018
  14. orgo

    orgo ......

    Ich hatte auch EPS 16 plus und ASR gleichzeitig, habe aber die ASR behalten. Der wichtigste Unterschied ist schon der Grundklang. EPS 16+ ist "rougher". Besonders wenn du ein Sample transponierst klingt es "rauer", "dreckiger" weniger hoch aufgelöst. Meiner Auffassung nach haben beide die gleiche Effektengine. ASR Effektprogramme können auch im EPS gelesen werden. An der ASR wurden einige Dinge einfach weiter entwickelt. Ein wichtiger Grund für die ASR war der Stereoeingang und das Effektrouting, bei mir ist die ASR oft auch Effektgerät.
     
  15. lilak

    lilak |||

    der eps16+ hat im übrigen sample frequenzen von 11 - 44 khz, der asr 32 und 44. ich denke mal auf 44khz klingen die beide identisch? jemand muss mal ein neues OS für den asr schreiben, mit mehr sample frequenzen, dann wäre das der perfekte hardware sampler. ich hab gelesen die sampler können sogar den looppoint im sample in echtzeit verschieben und man kann damit primitive granular effekte machen. kann das jemand bestätigen?
     
  16. orgo

    orgo ......

    Ja beim EPS 16+ geht das, es kann auch ein Lopass Filter gesetzt werden beim Sampling, oder auch nicht. Ich habe das zum Teil eingesetzt aber am Ende meist mit der Standarteinstellung gearbeitet (32khz?). Aus meiner Erinnerung: Bei niedirgen Samplefrequenzen "verrauschen Obertöne" und leider gehen auch Transienten flöten. Man sollte aber keinen SP1200 oder S950 Sound erwarten, also kurzum den Grundklang der älteren Sampler erreicht man bei Ensoniq erstmal nicht. Eventuell im EPS Classic?

    Looppointmodulation geht bei EPS 16+ und ASR. Ja das ist der Clou dieser Sampler. Aus dem Manual:

    "Die Page ermöglicht die Modulation, also Beeinflußung verschiedener Parameter der Wellenform. Gleichzeitig bestimmen Sie hier den Modulator. Sieben verschiedene Modulationsadressen stehen zur Wahl:.

    • LOOP POS - mit dieser Einstellung kann die Loopposition moduliert werden; entweder mit positiven Werten weiter nach vorn (zum Ende des Samples), oder bei negativen Werten nach hinten (also zum Anfang desSamples)
    • START - hier wird der Sample-Startpunkt moduliert
    • START+LP - hier werden sowohl SMPL START als auch the Loop-Position verändert.
    • LOOPSTRT - beeinflusst den Startpunkt der Loop. Bei positiven Werten bringen Sie damit den Loop Start Punkt näher zum Loop Ende, verkurzen also damit die Loop; bei negativen Werten rückt der Startpunkt weiter weg vom Loop Ende, Sie verlängern also die Loop.
    • LOOP END - moduliert den Loop Endpunkt.
    • LPSTRT-X - arbeitet ähnlich wie LOOPSTART, allerdings bleibt hier die Tonhöhe trotz Verkürzung bzw. Verlängerung der Loop konstant.
    • TRANSWAV - ähnelt der Einstellung LOOP POS, wobei sich hier aber die kleinste Einheit die Größe der gesamten Loop ist. Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Loopstart liegt bei 0, Loopende bei 100; bei einer Modulation (mit positivem Wert) würde im nächsten Schritt Loopstart nach 100, Loopende nach 200 verändert, dann Loopstart nach 200, Loopende nach 300 usw. Über die Modulationsstärke MOD AMOUNT bestimmen Sie die Anzahl der "Sprunge" uber den vollen Bereich des Controllers; der Parameter MOD RANGE hat hingegen keine Wirkung.

    Folgende Modulationsquellen stehen zur Beeinflussung der Wellenform zur Verfugung:
    • LFO - Low Frequency Oscillator
    • KBD - Keyboard Tracking
    • RANDM - Random Modulation
    • PITCH - Pitch Bend Rad
    • ENV 1 - Envelope 1 (Hüllkurve 1)
    • WHEEL - Modulationsrad
    • ENV 2 - Envelope 2 (Hüllkurve 2)
    • PEDAL - Voltage Control Fußpedal
    • PR + VL - Aftertouch + Anschlagdynamik
    • XCTRL - External Controller (MIDI)
    • VEL - Anschlagdynamik
    • PRESS - Pressure (Aftertouch)
    • VEL 1 - Anschlagdynamik Variation 1
    • WL + PR - Wheel + Pressure
    • VEL 2 - Anschlagdynamik Variation 2"
     
  17. orgo

    orgo ......

    [QUOTE="ich hab gelesen die sampler können sogar den looppoint im sample in echtzeit verschieben und man kann damit primitive granular effekte machen. kann das jemand bestätigen?[/QUOTE]

    Ja, das kling ein bisschen so. Besser wäre zu sagen es lassen sich (kurze) Loopteile (Ensoniq: LOOP POS) "durchfahren" wie bei Wavetables. Wavetables heißen bei Ensoniq Transwaves. Hier ist genau erklärt wie Transwaves aufgebaut sind:

    http://www.donsolaris.com/?p=902
     
  18. lilak

    lilak |||

    ich hab gerade gestern einen interessanten ambient track von mitte 90ger gehört. der ist von einem schweizer namens marco repetto aka planet love. der kling entweder nach transwave oder nach waveoszi aus einem sample. mitte 90ger gabs noch keine software sampler also ist das auf jeden fall hardware,

    ich muss das mal ausprobieren, mehrere solche "oszis" einzeln in den mixer und dann 80ger jahre effekte dazu klingt sicher genial gut:

    http://tindeck.com/listen/akigb

    nach nochmal anhören könnte das auch ein s900 mit einem geloopten sampleende sein. der attack klingt auf jeden fall nach echtem vca. auf jeden fall ist das ein sound der mit software nicht geht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2018
  19. orgo

    orgo ......

  20. Cyclotron

    Cyclotron |||||

    Richtig granular ist es natürlich nicht, denn es gibt weder Crossfades noch Clouds - Transwaves sind nur ganz normale Wavetables. Allerdings können bei Ensoniq die Slots der Table beliebig groß sein (im Rahmen des Speichers natürlich), was folgendes möglich macht:


    Ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=jk_LbN8P1kM


    Bei Gelegenheit hole ich mir auch mal wieder einen Rack ASR und hänge ihn an meinen Trans - Waveterm (der momentan demontiert und unvollendet im Schrank liegt).
     
  21. lilak

    lilak |||

    hammeralbum, kannte ich noch gar nicht. hör ich mir gerade in flac an, da soll man einer sagen dass das auch in software geht ;-) der asr einer der wenigen maschinen mit dem man alleine ganze alben machen kann. gibts da noch mehr von?
     
  22. Moogulator

    Moogulator Admin

    Das Wort Wavetables ist nicht so ganz richtig, nicht so wie Waldorf und PPG das meinen. Es sind einfach Samples, die nur genauer per Loop angefahren werden und in einem sehr kleinen Loop langsam bewegt werden kann, dann hat man dadurch einen Ausschnitt und eine Art Quasi-Granular-Effekt, der aber nur dann Granular wäre,wenn man eine Wolke von Stücken mit einer gewissen Länge zusammen legen würde ..

    Hab meine ersten beiden Alben auch mit dem EPS gemacht, alles. Beim dritten war's dann eine Mischung.
     
  23. lilak

    lilak |||

    ja kann man ja zb 3 voices mit dem gleichen sample machen und parallel verschiedenen loops abspielen. eigentlich gehts ja nur darum das starre sampeln=wiederholung aufzulösen, aus hardware klingt das aber wie zum anfassen ...
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2018
  24. Cyclotron

    Cyclotron |||||

    Wie meinen Waldorf und PPG das denn? Aus meiner Sicht ist da kaum ein Unterschied. Gut, Waldorf und wohl auch PPG sprechen die Slots über Pointer auf unabhängige Speicherstellen an, bei Ensoniq sind die Slots "virtuell" durch die Loop- und Startpunkte auf einem zusammenhängenden Sample definiert. Aber Wavetables und Transwaves lassen sich 1:1 umrechnen, wobei man dann natürlich die Begrenztheit der Waldorf WTs im Kopf haben muss (Anzahl und Größe der Slots).
     
  25. Moogulator

    Moogulator Admin

    Du hast bei Wavetables ja nur simple einzelne Wellen, eine einzige Periode davon - keine Samples, und von diesem Satz fährst du eben zum nächsten - die Überblendung wird über eine kleine Strecke von interpolierten Einzelwaves gemacht und ist dann schon alles, technisch ist es schon was du sagst, aber es sind bei den Ensoniqs ja längere Samples oder - man schiebt WIRKLICH nur so kurze Segmente durch, dann spielt man sie - schiebt wie unabhängig weiter und genau das ist dann das Besondere, ohne Granular aber fast und auch nicht ganz was Wavetable so unter Syntheseleuten bedeutet, ja - einige Soundkartenhersteller nannten das früher mal so, wenn sie die Samples ein wenig komprimiert haben, die Loops dann gespielt haben um da ein bisschen zu sparen, aber im Endeffekt hat dann jeder doch einfach "Samples" gehabt in der Handhabung, wie das intern ist - war dann meist ja nicht mehr direkt zugänglich.

    ja - WT und Transwave liegen deshalb auch sehr sehr nah beieinander.
     
  26. lilak

    lilak |||

    wavetables/transwaves haben immer das problem dass sie nur obertöne variieren können weil sie immer die gleiche samplelänge wiederholen. viel interessanter wirds wenn man die frequenzen in der table beliebig setzen kann also echte "chords" simulieren kann. ich programmiere da ja seit einer weile an meiner eigenen software, das machen auch kein wavetable plugin im moment. das thema ist noch lange nicht ausgereizt gerade für ambientsounds finde ich das viel interessanter als subtraktive synthese weil einfacher und komplexer gleichzeitig :) hier zb ist das alles in just intonation und klingt ähnlich wie WT aber komplexere harmonics. die tables haben maximal 3 einträge!

    chords sind bei mir nur audiorate wavetables, dh. die übergänge zwischen waveosci, arp und chord sind fliessend. das hätte ich gerne in hardware ;-)

     
    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2018
  27. Cyclotron

    Cyclotron |||||

    Zumindest so nah beieinander, dass ich dieselben Rohdaten sowohl in eine EPS / ASR - Transwave als auch in eine Blofeld - Wavetable schreiben kann. Und beide hören sich - abgesehen vom "Eigenklang" des Gerätes - identisch an und lassen auch identische Modulationen (per Envelope oder Controller) zu.

    Nur sowas wie mit der "Art of Transwaves" geht mit dem PPG / Waldorfansatz nicht, da die Slotgröße fest und zu klein ist (128 Samples). Dafür muss man bei Ensoniq die Interpolation explizit mit externer Software oder Offline Crossfades in die Table einrechnen. Der MW II kann das bei Bedarf automatisch.

    Btw. orientieren sich viele WT Softsynths an der Variante von Ensoniq: Eine WT ist dann eine lange Datei, die am Anfang Looppunkte gesetzt hat und diese Loop wird dann in festen Intervallen verschoben. Wusikstation oder auch VAZ machen das so, wobei ersteres VST sich am TS10 orientiert und das letztere auch Crossfades in Echtzeit bietet, was noch mal einige schöne Möglichkeiten eröffnet.
     
  28. Cyclotron

    Cyclotron |||||

    Ab einer bestimmten Länge (>= 2 Sekunden) hörst Du keine Wiederholung mehr. Da passen dann auch so viele Obertöne rein, dass Du sogar inharmonische Sounds und Schwebungen in einen Slot bekommst. Allerdings muss man mit den Phasen etwas zaubern, damit kein Flanging entsteht. Habe ich vor Jahren mal gebaut (heute nimmt die Jugend das Paulstretch VST):


    play: https://dl.dropbox.com/s/iwbrtlzcqevr03o/xforms.mp3

    play: https://dl.dropbox.com/s/jsyfq4biyqwnr5e/XFORM Tables.mp3
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2018
  29. lilak

    lilak |||

    klingt interessant. ja stimmt hat was von einem abgedrehten phaser, klingt eher nach soundmorphing ... ist hörtechnisch natürlich was ganz anderes. die dsp mechanik ist letztlich vollkommen egal, was man dazu im kopf abbildet ist die entscheidende frage. wavetables spielen mit dem frequenzspektrum, bei mir gehts um basic harmonics. ich finde das alles jedenfalls noch immer interessant, stellt euch mal eine moderne "waveengine" mit dem sound eines asr-10 vor, das muss noch gebaut werden, das ist viel interessanter als der nächste analogsynthi.a

    soundmorphing oder schwarze audiomagie:

     
    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2018
  30. Lauflicht

    Lauflicht x0x forever

    Viele frühe GB Techno Acts haben alles auf einem EPS gemacht, z.B. LFO, BlackDog. Sehr mächtige Maschinen. Lustigerweise wird ja immer behauptet, dass der Sequenzer "loose" sei. Höre ich jetzt bei LFO z.B. garnicht raus. Der Thread erinnert mich an meinen kaputten ASR, den ich mal aufmachen sollte (Display geht nicht an... Netzteil denke ich).