Musik Variationen für Konzertukulele (Album)

Night Machines

Night Machines

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Nach meinem vollsynthetischen Gotharman Reisealbum Portal, präsentiere ich euch nun eine neue, etwas andere Produktion mit den Dänischen Granulargeräten.

Variations for Concert Ukulele
https://nightmachines.bandcamp.com/album/variations-for-concert-ukulele

LINK

Mein Ziel war es mit dem SpazeDrum Blue Drum Synth, der Little deFormer 3 Granular Workstation und dem anAmoNo X Modularsynth Musik zu machen und dabei nur Samples meiner Luna Konzertukulele zu verwenden. D.h. auch Kick Drums, Snares und sonstige Percussion, musste aus einem oder mehreren Ukuleleklängen gebastelt werden, wofür die die Gotharman Geräte mit ihren Filtern, Effekten und Modulationsmöglichkeiten eine gute Basis boten.

Bis auf die “Modular Minute” Tracks #3 und #9, die am anAmoNo X entstanden sind, begannen alle Tracks mit der Aufnahme einer SpazeDrum Blue Performance, die auch oft schon melodische Elemente wie z.B. eine Art “Bass Line” beinhalteten. Danach fügte ich weitere Sounds aus dem Little deFormer 3 hinzu; entweder mit dessen internem Sequencer gespielt, oder mit einem MIDI Keyboard. Track #5 kommt nur aus der SpazeDrum.

Gefühlt knüpft dieses Projekt an meine Hawaiian Yurt Music an, die damals auch nur aus Samples entstanden ist, welche allerdings nicht nur von einer Ukulele stammten und welche auch nicht so stark verfremdet wurden.

Hat auf jeden Fall wieder Spaß gemacht sich so einzuschränken. Ich mag Ukulele Sampels irgendwie ... aus dem, ja oft eher belächelten, Instrument lässt sich immer eine Menge rausholen.
 
Hier gibt's noch ein Setup Foto:
tuesday_night_machines_variations_for_concert_ukulele_gotharman_album_music_studio_picture.jpg

Auf dem iPad Pro läuft Steinberg Cubasis 3 als DAW, die über das angeschlossene Zoom U-24 USB Audio/MIDI Interface mit den Instrumenten kommuniziert. Also MIDI Clock raus und stereo Audio rein. Das U-24 hat auch noch zwei separate Audio Outs, mit denen ich manchmal Aufnahmen aus der DAW nochmal durch den Little deFormer 3 gejagt habe, um noch mehr Granulareffekte drauf zu legen ;-) Am Schluss gab's dann normalerweise nur noch etwas EQ und Kompression von den Cubasis WAVES Plugins und dat war's.

Ich mag die Arbeit mit dem iPad Pro und dem Apple Pencil sehr. Habe schon ewig (Jahre!) nicht mehr am "Rechner" Musik gemacht und bin total happy. Die iOS Hardware hat für meine Bedürfnisse total viel Power, es gibt massig gute Plugins (werde mir irgendwann auch mal die FabFilter Suite gönnen) und ich kann überall bequem arbeiten - auch auf der Couch. Das Album ist eh größtenteils auf der Couch entstanden. Die Gotharman Geräte laufen bei mir meistens mit ner Powerbank und dann bastel ich mir meine Tracks irgendwo wo es gerade bequem ist und später gehe ich nur noch in meinen Studioschrank um alles aufzunehmen. Mixing und Mastering passiert dann auch wieder viel mit Kopfhörern woanders :)
 


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